Schlagwort-Archive: Walter Martinek

Beeinflussten Kollegen Aussagen des überfallenen Polizisten Martin Arnold?

Der damalige Bereitschaftspolizist Martin Arnold wurde Opfer eines feigen Überfalls, ihm und seiner Kollegin Michele Kiesewetter (MK) wurden in die Köpfe geschossen, MK überlebte nicht. Seine Erinnerungen könnten ein wenig Licht ins Dunkel bringen, jedoch scheint er in seinen „Erinnerungen“ beeinflusst geworden zu sein.

Warum sollten die eigenen Kollegen ein Interesse daran haben, ihn zu manipulieren, wenn sie den Überfall hätten aufklären wollen? 2011 taucht schließlich ein ärztliches Attest auf, dass er sich an nichts mehr erinnern könnte, was den Überfall betrifft.

Auf welchen Beispielen basiert mein Eindruck der Zeugenmanipulation? Es könnte natürlich auch ein Zufall sein, aber Arnold scheint seine Erinnerungen an die jeweilige Ermittlungsrichtung angepasst zu haben. Manchmal erscheint es auch, dass er Ungereimtheiten in der offiziellen Darstellung durch (nachträgliche) Erinnerungen auflöst.

Ich will damit auf keinen Fall Martin Arnold angreifen – ich wüsste nicht, wie ich mich in seiner Situation verhalten würde. Falls mein Eindruck jedoch richtig wäre, könnten seine Aussagen damit erklärt werden, dass er Angst vor den Tätern hat(te) und sich deshalb fügte. 

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Einspruch gegen die Antwort des BR-Rundfunkrates zur Programmbeschwerde NSU-Komplex

Bayerischer Rundfunk
Geschäftsstelle des Rundfunk- und Verwaltungsrats
Rundfunkplatz 1
80335 München

Einspruch gegen Ihre Antwort vom 22.05.17 auf meine Programmbeschwerde zum „NSU-Komplex“ vom 14.02.2017

Sehr geehrter Herr Rundfunkratsvorsitzender Dr. Wolf,  Einspruch gegen die Antwort des BR-Rundfunkrates zur Programmbeschwerde NSU-Komplex weiterlesen

Opferanwalt Martinek kritisiert NSU-Prozess

Am 06.01.2011 strahlte der SWR eine mutige Aussage von Walter Martinek aus. Er ist Anwalt von Martin Arnold, einem Geschädigten des Heilbronner Polizistenüberfalls. Arnolds damalige Kollegin Michele Kiesewetter überlebte nicht das Attentat. Die Einschätzung von Martinek, den münchner NSU-Gerichtsprozesses betreffend, ist, dass der Geheimdienst „Verfassungsschutz“ „uns Sachen vorenthält. Prinzipiell vorenthält und sich auch im Recht fühlt, diese vorzuenthalten.“

heilbronner-polizistenueberfallQuelle: youtube, swr

Es wäre nach dem Heilbronner Polizistenüberfall sinnvoll gewesen,

„… das berufliche und das private Umfeld des Mordopfers Kiesewetter und auch meines Mandanten zu durchleuchten, zu durchforschen und warum das nicht gemacht wurde, das ist für mich nicht verständlich.“

„Diese ganzen einfach unterstellten Zufälle. Ich komme aus Zwickau nach Heilbronn, aus irgendwelchen Gründen verlängere ich die Mietdauer des genutzten Wohnmobiles. Ich komme dann im Verlängerungszeitraum an diesen Ort, wo zufällig mitten  in der Öffentlichkeit in der Theresienwiese dann dieses Polizeiauto da parkt und erschieße dann zufällig eine Polizeibeamtin, die wiederum zufällig aus dem selben Bundesland, teilweise fast aus dem selben Bekanntenkreis, wenn man den weit fasst, stammt, da habe ich persönlich meine Zweifel.“

Es bestehen tatsächlich offene Fragen, beispielsweise über Michele Kiesewetters Chef Thomas B. Seine Version des Tages steckt voller Widersprüche:

NSU: Kiesewetter-Chef Thomas B. verstrickt sich in Widersprüche