Kiesewetter-Mord: Das Gelüge um den NSU-Wohnmobil

Am 25.4.2007 wurde in Heilbronn, gegen 13:45, ein Mordanschlag auf zwei Polizisten verübt – die Polizistin Kiesewetter starb. Der Anschlag fand auf der nördlichen Seite eines Trafohäuschen auf dem Parkplatz „Theresienwiese“ statt. Am Vortag sei auf der südlichen Seite ein Wohnmobil (Wm) gestanden – das schilderte ein Zeuge im Jahr 2009 (!) der Polizei. Bei der Ringfahndung notierten Polizisten das Kennzeichen eines Wm. Wer jetzt denkt die Polizei wäre angesichts des brutalen Polizisten-Überfalls besonders motiviert, der irrt: Der Halter des Wm-Kennzeichens wurde bis 2011 nicht ermittelt. Als Begründung gab die Polizei Ende 2011 an, dass es zuvor “keine Hinweise auf ein Wohnmobil” gehabt hätte – eine unglaubliche Falschaussage! Auch weitere Details der ganzen Geschichte sind so unfassbar, dass man mit gesunden Menschenverstand nicht mehr an bloße „Pannen“ oder „Zufälle“ glauben kann.

Minuten nach dem Anschlag notierten sich Polizisten an einer Kreuzung die Kennzeichen von vorbeifahrenden Fahrzeugen, eines kam aus Chemnitz – „C – PW 87“.

„Der Polizeihauptkommissar auf dem Fahrersitz diktierte die Kennzeichen vorbeifahrender Autos, sein Kollege kritzelte die Nummern auf ein Blatt, daneben die Uhrzeit. Es war viel los am Nachmittag des 25. April 2007, die Beamten schafften es nicht, jedes Fahrzeug zu erfassen.“ (focus)

Es war offenbar das Kennzeichen eines Wm darunter.

„An 20. Stelle ihrer Liste steht ein Wohnmobil mit dem Kennzeichen C-PW 87.“ (ebd)

.„Bei der Kontrollstelle Oberstenfeld, die ca. 25 bis 30 Minuten beziehungsweise 20 Kilometer vom Tatort entfernt ist, wurde unter anderem ein Wohnmobil registriert. (…)
Dem Ermittlungsbericht lässt sich entnehmen, dass das Wohnmobil die Kontrollstelle zwischen 14.30 Uhr und 14.37 Uhr passierte. Eine detaillierte Weg-Zeit Berechnung des LKA ergab, dass es im Zeitfenster zwischen Tat und Registrierung möglich gewesen wäre, vom Tatort zur Kontrollstelle zu gelangen.“ Abschlussbericht NSU- Ausschuss, Bundestag, S. 649

Ermittlungsakten sprechen von verdächtigen Wohnmobil!

Die Ermittlungsakten der Baden-Württembergischen Polizei, Sonderkommission „Parkplatz“, liegen Friedensblick vor. Dort wird ein verdächtiges Wm erwähnt.

Josef L. bemerkte beim Wasserlassen „am Dienstag, 24.4.07 erstmals“, „dass dort auf der anderen Seite des späteren Tatorts ein Wohnmobil stand.“

„17.1.5.4 Zeugenaussage zum genannten Wohnwagen/Wohnmobil
Am 02.04.2009 gab der Schausteller Josef Peter L. […] zu seinen Beobachtungen auf der Theresienwiese an, dass ihm am 24.04.2007, ein Tag vor der Tat, ein Wohnmobil beim Pumpenhäuschen aufgefallen sei, das nicht zu den Schaustellern gehört hat. Ob das Mobil am Morgen des 25.04.2007 noch da stand, konnte er nicht mit Sicherheit sagen, sicher war er jedoch, dass das Fahrzeug am Abend, also nach der Tat, nicht mehr da war. Das Fahrzeug war älteren Baujahrs, möglicherweise ein französisches Modell mit brauner Grundfarbe.“ (Landeskriminalamt BW, Ermittlungsakten, S. 196)

Soll dem Zeuge diese Beobachtung erst im Jahr 2009 eingefallen sein? Wieso macht er seine Aussage erst am 02.04.2009 oder trat die Polizei so spät an ihn heran? Die Akten geben keine Auskunft, lediglich wird von einer im „Folgejahr [also 2008] durchgeführten Personenkontrolle im Schaustellerbereich“ gesprochen. Es konnten …

„… keine weiteren Zeugen ausfindig gemacht werden, die am Tattag auf der Festwiese waren und möglicherweise sachdienliche Angaben machen konnten. Lediglich der Schausteller L. beobachtete zwei Tage vor der Tat ein Wohnmobil auf der südlichen Seite des Trafohäuschens.“ (S. 23)

Auch „Reisende Familien“ wurden von der Polizei befragt. Sie hielten sich mit „mehreren Gespannen auf der Theresienwiese“ auf.

„Bisherigen Ermittlungen zufolge hielten sich zur Tatzeit, am 25.04.2007 16 Angehörige Reisender Familien mit mehreren Gespannen auf der Theresienwiese auf. Da nicht alle dieser Angehörigen Reisender Familien unmittelbar nach der Tat vernommen werden konnten, wurden diesbezüglich Nachvernehmungen durchgeführt.“ (S. 201)

Auf Grundlage der (neuen?) Aussagen des Zeugen Josef Peter L. beschloss das Amtgericht Heilbronn am 19. Mai 2009 „Reisende Familien“ erneut polizeilich zu beobachten.

2009 erging der Beschluss vom „gegen die gleichen Personen“, „eine erneute Ausschreibung zur Beobachtung“ (Abschlussbericht NSU-Ausschuss, Bundestag, S. 643)

Tatsächlich sagte die „reisende“ Zeugin Roza S. aus, dass sie ein Wm gesehen hätte. Es gehörte einem gewissen Mijodrag P. Auch diese Zeugin machte die Aussage erst 2009 und drei Monate nachdem der Zeuge L. das verdächtige WM überhaupt erwähnte!

„Herauszuheben ist jedoch die Vernehmung der Roza S. vom 25.06.2009. Frau S. gab an, dass sie von Jela D. erfahren habe, dass der P. mit seiner Ehefrau Olivera R. mit einem Wohnwagen, oder Wohnmobil am Tattag auf der Theresienwiese in Heilbronn gewesen sei.

Bis zum heutigen Tag konnte die Jela D. nicht vernommen werden. Die Ehefrau des P., Olivera R.C befindet sich seit mehreren Monaten in Serbien und konnte bislang ebenfalls nicht vernommen werden.“

Der Aussage wurde nachgegangen. Das serbische Innenministerium gab die Information, dass …

„… ein „hinreichender Verdacht gegen eine größere Anzahl von Personen aus Serbien [bestünde], die Betrügereien (Rip Deals) in Deutschland und Italien zum Nachteil deutscher Staatsangehöriger begehen. Anführer dieser kriminellen Gruppierung soll M. M. […] (hier geführt als Mijodrag P. […] sein. Konkret wurde vom serbischen Innenministerium mitgeteilt, dass M. unter dem Arbeitsnamen David KRONENBERG im Jahr 2008 sechs Betrugsstraftaten (sog. Rip Deals) zum Nachteil folgender deutscher Staatsbürger organisiert und weitere Mitglieder der Gruppierung mit der Durchführung der Taten in Italien beauftragt hat:“ (S. 202)

Die Ermittlungen versandeten jedoch. Jela D. wurde eingeschüchtert.

„Die eigentliche von ihr benannte Auskunftsperson, Jela D. entzog sich bewusst einer eingehenden Befragung. Im Vorgespräch wurde ihr mehrfach von ihrem Ehemann „der Mund verboten“, so dass durchaus davon ausgegangen werden kann, dass sie und ihr Ehemann sachdienliche Angaben machen könnten.“

Mijodrag P.  widersprach der Aussage der Zeugin Roza S.: „Sicher ist, dass ich seit 20 Jahren nicht mehr in Stuttgart war.“ Erschwerend kam hinzu, dass ein „Sonderstaatsanwalt in Belgrad (…) mit Dienstsitz beim Justizministerium in Belgrad“ festlegte, Mijodrag P. wegen der …

“ … in Deutschland begangenen Rip Deal Straftaten bei seiner Behörde in Belgrad anzuklagen, da eine Auslieferung des Beschuldigten, Mijodrag P., nicht in Frage kommt. (…) In Absprache mit dem Sonderstaatsanwalt werden Kollegen der Soko Parkplatz an den Durchsuchungen und Vernehmungen teilnehmen dürfen.“

Die Befragungen fanden in Serbien statt. Mijodrag P. negierte die Behauptung der Zeugin. Ein serbischer Psychologe unternahm einen Lügentetektor-Test, der abgebrochen werden musste.

„Vor diesem Gespräch wurde dem Psychologen der Fall in Heilbronn kurz vorgestellt.
Danach führte der Psychologe ein erklärendes Gespräch mit PETROVIC über den Ablauf mit dem Lügendetektor und setzte dann das Gespräch mit Hilfe des Detektors fort. Die Befragung am Detektor dauerte von 18:10 bis 18:55 Uhr. Danach musste das Gespräch abgebrochen werden, da laut dem Psychologen die physische Verfassung des
PETROVIC instabil war. Die Anspannung sei für ihn zu groß gewesen.“

Sein Partner war ein Ratko S., gegen den wegen „Rip Deal Straftaten“ auch ein EU-Haftbefehl erlassen wurde. Er wurde von deutschen Ermittlern in Serbien verhört und behauptete, dass „er noch nie von einem Mord an einer Polizistin in Deutschland gehört habe.“

„Der vereinbarte Lügendetektor-Test wurde am 30.07.2009 zwischen 15.00 und 17.00 Uhr durchgeführt. Nach dem Test erklärten uns die verantwortlichen forensischen Psychologen, dass S. ihrer Meinung nach mit der Tat nichts zu tun hat. Sie seien sich jedoch sicher, dass er entgegen seinen Behauptungen über die Tat Bescheid wisse, zumindest habe er von jemandem Einzelheiten über die Tat erfahren.“

„Die serbischen forensischen Psychologen schließen P. und S. als unmittelbare Täter aus. Sind sich jedoch sicher, dass beide mehr über die Tat wissen als sie vorspiegeln. Dieses Verhalten kann durch verschiedenste Motivlagen begründet sein.“

Das NSU-Wohnmobil

In den vorliegenden Ermittlungsakten findet sich kein Wort über die massive Kennzeichen-Erfassung bei der Ringfahndung oder über etwaige (weitere) Wm. Daher schreibt der „Focus“ zurecht von einem „Skandal“. Offenbar wurden die Kennzeichen wirklich nicht abgearbeitet! Erst 2010 begann man „stichprobenhaft zu untersuchen“.

„Nach internen Polizeiprotokollen, die FOCUS vorliegen, blieben die Akten unbearbeitet liegen, über Wochen, Monate, Jahre. Erst im Spätsommer 2010, knapp dreieinhalb Jahre nach dem Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter, kam in der chronisch erfolglosen Soko die Frage auf, was eigentlich die Kennzeichen-Fahndung erbracht habe. Niemand wusste eine Antwort.

Am 14. August 2010 erhielten zwei Polizistinnen den Auftrag, das noch vorhandene Material stichprobenhaft zu untersuchen. Ihr Befund stellt eine Bankrotterklärung für die Ermittler dar. Und er bietet den klassischen Stoff für parlamentarische Untersuchungsausschüsse.

Dem Prüfbericht zufolge waren die Kennzeichenlisten „unvollständig elektronisch erfasst“ und konnten „nur zum Teil“ im computergestützten Fahndungssystem CRIME abgefragt werden. Einige Datensätze seien „komplett“ verschwunden, etwa die Zulieferung der Polizeidirektion Böblingen, deren Beamte am Tag des Mordes zehn Kontrollposten besetzt hatten.

Die Halter der erfassten Fahrzeuge sind nicht festgestellt worden.“ (focus)

Der sich selbst widersprechende Sicherheitsapparat

Anhand der oben zitierten Auszüge der vorliegenden Ermittlungsakten kann dieses erschreckende Urteil gefällt werden.

Der Pressesprecher des Landeskriminalamtes Ulrich Heffner nahm am 18.11.2011 in Stuttgart zur Wm Frage Stellung. Zuvor wurde bekannt, dass das Kennzeichen des NSU-Wm notiert wurde. Es sei zwar …

… bei der Fahndung nach den Mördern (…) ein verdächtiges Wohnmobil nicht erkannt worden (…). (swp)

Trotzdem könne „von einer Ermittlungspanne (…) überhaupt keine Rede sein“! Denn erst „aufgrund der neuen Erkenntnisse“, …

„… also nachdem der „Nationalsozialistische Untergrund“ aufgeflogen ist, seien jene Listen erneut analysiert worden, auf denen am Tattag – dem 25. April 2007 – die Kennzeichen von Fahrzeugen im Raum Heilbronn notiert worden seien. Bei dem Abgleich stießen die Ermittler auf ein Wohnmobil mit ostdeutschem Kennzeichen, das von dem mutmaßlichen Terrorhelfer Holger G. gemietet worden war. G.“(swp)

Die Polizei hätte zuvor „keine Hinweise auf ein Wohnmobil“ gehabt!

„Doch die Polizei wusste zu jenem Zeitpunkt überhaupt nicht, nach wem sie eigentlich suchen sollte. „Wir hatten keine Hinweise auf ein Wohnmobil“, erklärte der LKA-Sprecher, „wir hatten auch überhaupt keine Hinweise auf die Täter.“ (ebd)

Die Fahrzeuge wären bei der Ringfahndung auch nicht angehalten worden, es wurden lediglich die Kennzeichen notiert, höchstens noch Typ und Anzahl der Insassen „wenn es die Zeit erlaubte“.

„Bei der Ringalarmfahndung, einer polizeilichen Standardmaßnahme bei der Jagd nach Verbrechern, seien die Autonummern an mehreren Kontrollstellen festgehalten worden. Die Fahrzeuge seien jedoch nicht angehalten worden. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens mussten sich die Beamten zumeist mit dem Erfassen der Kennzeichen begnügen, wenn es die Zeit erlaubte, wurden auch Typ und Anzahl der Insassen aufgeschrieben.“

Dagegen schreibt der „Lichtstadt-Blog“ von einem Gespräch zwischen Polizisten und den Wm-Fahrer und beruft sich auf Einsicht in Ermittlungsunterlagen, offenbar von der Bundesanwaltschaft (lichtstadt). Der Fahrer hätte auf die Frage, wohin er wollte, geantwortet, dass sie nach „Heilbronn-Stadtmitte“ fahren würden!

„Dort sagen sie auf die Frage, wohin sie wollen, dass sie nach Heilbronn-Stadtmitte fahren würden, was sie anschließend auch tun, denn die beiden Mörder erregen offensichtlich keinen Verdacht und dürfen weiterfahren; lediglich das Kennzeichen des Wohnmobils wird registriert.“ (lichtstadt)

Der Wohnmobil-Verleiher Alexander Horn

Wenn Ermittler das Kennzeichen des Wm überprüft hätten, wäre man wohl über Holger Ge. auf Herrn Böhnhardt gestoßen. Böhnhärdt hätte Ge. Personalausweis und Pass bei der Ausleihe benützt.

„Wie wichtig dies gewesen wäre, verdeutlichen die Aufzeichnungen der beiden Streifenpolizisten aus Großbottwar am Alarmpunkt LB 3. An 20. Stelle ihrer Liste steht ein Wohnmobil mit dem Kennzeichen C-PW 87. Eine simple Abfrage der Halterdaten hätte die Fahnder zu einem Chemnitzer Caravan-Verleih geführt und wenig später zum Mieter des Fahrzeugs: Uwe Böhnhardt.“ (focus)

Jedoch hätte eine Mitarbeiterin Horns erst nicht Böhnhardt identifiziert sondern Gerlach. BKA-Chef Jörg Ziercke schildert die „Entwicklung“ ihrer Aussage:

„Sie hatten von Gerlach als Anmieter gesprochen -: Es war im ersten „Angriff“ – in Anführungsstrichen; Ermittlungsangriff – so, dass eine Zeugin gesagt hat: Ja, ich erkenne ihn wieder. – Beim zweiten Mal hat sie gesagt: Ich bin nicht ganz sicher. – Beim dritten Mal hat der Sohn dann gesagt: Nein, das ist er nicht; das ist ein anderer, nämlich einer von den beiden, die jetzt ums Leben gekommen sind. – Dann hat sie sich mit einem Mal mit ihrem Sohn darauf verständigt: Ja, das ist ja der, der da jetzt ums Leben gekommen ist.“ (zgtonline)

Während des NSU-Prozesses wurde jedoch lediglich der Verleiher und nicht die Zeugin befragt. Als Geschäftsführer hätte er …

„… in den Jahren 2000 bis 2007 insgesamt 14mal Fahrzeuge für die mutmaßlichen Täter (…) [vermietet]. (…) auf die Namen der Mitangeklagten André Eminger und Holger Gerlach.“ (jw)

Alexander H. sagte aus, dass er sich …

„… nichts dabei gedacht [hätte], daß der angebliche Herr Gerlach seinen Papieren zufolge in Hannover wohnte, aber insgesamt elfmal nach Chemnitz kam, um Wohnmobile anzumieten.“ (ebd)

Der Opferanwalt Yavuz Narin wollte wissen, …

„… wo er am Tag des Mordanschlags auf die Polizeibeamten Michèle Kiesewetter und Martin A. am 25. April 2007 in Heilbronn gewesen sei. Der Zeuge räumte ein, es könne »diese Ecke« gewesen sein, an die er an jenem Tag gefahren sei, um ein gebrauchtes Wohnmobil zu besichtigen. (jw)

Was für ein Zufall! Sein Wm wird von Chemnitz nach Heilbronn gefahren und am gleichen Tag wie der Mord verschlägt es ihn in die Ecke! Aber es wird noch seltsamer.

Das AH im Nummernschild seiner Firmenfahrzeuge kommt nicht von Adolf Hitler, es wären seine eigenen Initialen. Die Ziffernfolge 28 im Nummernschild stünde nicht für „Blood & Honour“, das habe er nicht gewusst.

„… das AH im Nummernschild seiner Firmenfahrzeuge, eine Buchstabenkombination, die in der rechten Szene als Bekenntnis zu Adolf Hitler gilt, konnte der Zeuge mit Verweis auf seine eigenen Initialen A. H. erklären. Die Kennzeichen-Kombination „C-AH-28“ indes warf weitere Fragen auf. Die „28“ sage ihm nichts, beteuerte der Zeuge auf Nachbohren eines Nebenklageanwalts, der Alexander H. zuvor nach seiner eigenen politischen Einstellung befragt hatte.(..) Seit dem Verbot der rechtsextremen Szenevereinigung „Blood & Honour“, kurz B&H, der viele Personen des NSU-Helfernetzes entstammten, gilt die Ziffernfolge „28“ stellvertretend für den zweiten und achten Buchstaben des Alphabets, also „BH“, als Bekenntnis zu dieser Vereinigung. Das indes will Alexander H. nicht gewusst haben. „(freie-presse)

Es wird immer verrückter

Diese unglaublichen Darstellungen werden sogar von der Bundesanwaltschaft an die Spitze getrieben. Böhnhardt und Mundlos wären erst vom Tatort per Wm geflüchtet, aber dann wären sie wieder nach Heilbronn zurückgekehrt! Dort parkten sie ihr Wm in der Nähe der Theresienwiese, am Bahnhof und stiegen in einen Zug. Dann hätte Böhnhart den Verleiher angerufen, dass wegen eines Krankheitsfalles er selbst sein Fahrzeug abholen solle.

„Der Autovermieter muss daraufhin persönlich nach Heilbronn fahren und dann sein Fahrzeug nach Chemnitz überführen. Dies verärgert in so sehr, dass er danach nie wieder ein Fahrzeug an BMZ vermietet.“ (lichtstadt)

Fazit

Das Erscheckende, dass diese Darstellung seitens der Bundesanwaltschaft ernsthaft propagiert wird. Die Demokratie zeigt sich wehrlos. Parteiübergreifend glauben Politiker naiv den Ausführungen der Bundesanwaltschaft und reden von „Pannen“. Das Korrektiv der Wähler fällt aus, da die Mehrzahl der Wähler dem Skandal gleichgültig gegenüberstehen („Hauptsache es geht mir gut“, „Brot und Spiele“) aber auch, weil viele kritische Menschen seitens der Medien nicht informiert werden. Was mit kritischen Journalisten passiert, kann dies bei Thomas Moser und seinem Rauswurf bei „Kontext“ beobachten werden.

23 Gedanken zu „Kiesewetter-Mord: Das Gelüge um den NSU-Wohnmobil“

  1. Der Wohnmobil-Verleiher Alexander Horn hatte den Zufall auf seiner Seite, als er den Anruf von Böhnhardt bekam, er solle das Wohnmobil selber abholen, denn er war ja an dem Tag bereits „in dieser Ecke“.
    Ob das so stimmt darf man bezweifeln.
    Beim Googeln ist mir noch was aufgefallen:
    Alexander Horn von „Auto Horn in Chemnitz“ hat einen Mitarbeiter namens „Eric T.“. Ist der verwandt mit Enrico T., der in der Lieferkette der Ceska 83 steht? Falls ja, dann wäre das mal wieder ein Zufall zuviel. [Mod. Klarname gelöscht, aber es handelt sich um den gleichen Nachnamen!, siehe]
    http://www.autohorn-chemnitz.de/auto-horn.html

    1. Zitat:
      es handelt sich um den gleichen Nachnamen!
      [/Zitat Ende]

      fatalist aus dem Politikforum hat das anscheinend noch nicht kapiert, denn er schreibt dort:

      Zitat:
      http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6715543&viewfull=1#post6715543

      Enrico ist ja auch nicht Eric. Habs gelesen, was Bolko schreibt, glaube das sind 2 verschiedene Personen.
      [/Zitat Ende]

      Natürlich sind das zwei verschiedene Personen. Ich habe auch nie etwas anderes behauptet, etwa dass Enrico = Eric wäre.
      Person 1: Enrico T.
      Person 2. Eric T.
      wobei dieses „T.“ (und auch der komplette Nachname, nicht nur die Abkürzung) eben bei beiden Personen identisch ist.

    2. Der Anti-Klarnamen-Fimmel ist zwar aus rechtlichen Gründen verständlich, aber Beate Zschäpe darf man trotzdem schreiben, weil diese ultrarechte Nazibraut, Massenmörderin, Brandstifterin und Kinderpornosammlerin sowieso keine Rechte hat?

      Wenn man aber Klarnamen wie bei „Enrico T.“ oder „Michel F.“ oder „Bernd T.“ oder „Sebastian S.“ oder „Florian H.“ etc ausschreiben dürfte, dann wäre manches leichter recherchierbar und verständlicher. Dann kämen mehr Infos zusammen und Missverständnisse würden reduziert.

      Glaubst du im Ernst gewisse Personen würden dich verklagen, nur weil man die Wahrheit über sie schreibt? Eine Verleumdungsklage würden die garantiert verlieren, da Fakten mitsamt Quelle genannt werden.

      Also nicht allzu ängstlich an die Sache rangehen, sondern mal Klartext reden und Punkt für Punkt die Fakten auf den Tisch knallen.
      Wie bei einem Gefecht treibt man sie so in die Enge und kitzelt die Wahrheit heraus.

      1. Es stimmt, es kommt schon eine Vorverurteilung von Zschäpe und Wohlleben gleich. Holger Ge. und Carsten S. werden ja medial dagegen nicht mit ihrem vollen Namen geschrieben.
        Jedoch möchte ich rechtlich auf der sicheren Seite stehen, deswegen schließe ich mich hier dem etablierten Vorgehen an, schließlich steht mein Name und meine Adresse im Impressum! Gerne kann „Bolko“ oder „Herr Krüger“ auch die eigenen Adressen hinter ihren Kommentaren angeben. Ich schätze Eure fundierten Kommentare.

        1. Ich denke bei den Klarnamen die ich genannt habe war das o.k.. Wenn jemand jahrelang zu den Anführern einer Organisation gehört, deren Mitglieder sich gerne nach Vorbild der SS kleiden und der Aufmärsche organisierte, und dann als enttarnter V-Mann einen neuen Namen erhält, warum soll man dann nicht mal seiner vorigen nennen ? Da wird es dann schon absurd…

    3. „bio“ (also Georg L.) schreibt im Politikforen.net, dass Enrico T. „angeblich“ in der Lieferkette drin stehen würde.

      Zu diesem „angeblich“, das man getrost als harten Fakt bezeichnen muss:

      Zitat:
      Von da an ging sie aus der Schweiz illegal an Enrico T., dann an Jürgen L. und schließlich an den Jenaer Szenehändler Andreas S. Der verkaufte sie an Carsten S., der nun wegen des Verdachts der Beihilfe zum mehrfachen Mordes vor Gericht steht.

      http://www.welt.de/politik/deutschland/article120964701/Ceska-83-mit-Schalldaempfer-Waren-wohl-Sammler.html
      [/Zitat Ende]

      weiteres Zitat:
      18.06
      Die Abg. König liest dem Zeugen einige Namen aus der damaligen Zeit vor. Frank Liebau , Andreas Schulz, Enrico Theile, Juliane Walther, Andre Kapke, Christian Kapke, Holger Gerlach, Thomas Grund.

      http://haskala.de/2013/11/11/ticker-zum-nsu-untersuchungsausschuss-am-11-november/

      http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz/page1971

      http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6703870&viewfull=1#post6703870
      [/Zitat Ende]

      Jetzt habe ich mal wieder Klarnamen genannt, aber das geht in diesem Fall kaum anders, da es ein Zitat ist und der Beleg des korrekten Klarnamens Sinn und Zweck ist. Warum sollte man solche Klarnamen auch nicht nennen, wenn sie sogar von Abgeordneten im protokollierten Untersuchungsausschuss genannt werden und man diese verlinkten Protokollen einsehen kann? Selbstzensur aus Angst vor Repression kann man auch zu weit treiben.

      Hat sich mal jemand Gedanken darüber gemacht, warum man inzwischen den Klarnamen von Andreas Temme kennt?
      Das weiß man auch nur deshalb, weil ich (unter einem meiner vielen Nicknames) diese Info in diversen Foren und Blogs verbreitet hatte.
      Ich schmücke mich hier nicht mit fremden Federn, aber diese Info stammte ursprünglich nunmal tatsächlich von mir. Durch eigene Recherche und Verknüpfung bekannter Details habe ich diesen Namen herausfinden können. Hätte ich mich immer an den Anti-Klarnamenzwang gehalten, dann hätte man vor dem Prozess und vor den Dokus im TV nicht erfahren, dass der Typ Temme heißt.

      1. Besser als „angeblich“ wäre „mutmaßlich“ gewesen. „Angeblich“ schrieb ich, weil „Enrico T.“ ja widerspricht (aus dem Gedächtnis erinnere ich mich, das gelesen zu haben). Wenn aber vor Gericht die restliche Lieferkette es zugibt, dann kann sie und seine Mitschuld als erwiesen gelten.

    4. fatalist aus dem politikforen.net irrt sich auch bei dem Führerschein.

      so ist es richtig:

      – Es gab einen Führerschein mit dem Foto von Uwe Böhnhardt und dem Namen Holger Gerlach.

      – Holger Gerlach hatte aber für sich selber natürlich einen nicht gefälschten Führerschein mit seinem eigenen richtigen Foto und seinem eigenen richtigen Namen „Holger Gerlach“.

      – Dem Wohnmobilvermieter hat die Polizei das Foto von Uwe Böhnhardt gezeigt und der Vermieter hat die Person als Mieter des Wohnmobils erkennt.

      – Dem Wohnmobilvermieter hat dann die Polizei zur Kontrolle auch den richtigen Führerschein von Holger Gerlach mit Holger Gerlachs Foto gezeigt und der Vermieter hat dieses richtige Foto von Holger Gerlach nicht wiedererkannt.

      ###

      Die Sache mit dem BPA ist allerdings tatsächlich seltsam und kann so nicht stimmen.

      1. Ich liege falsch und fatalist liegt (partiell) richtig.
        Die Fotos auf den Führerscheinen und den Reisepässen zeigen tatsächlich Holger Gerlach.

        Das Foto von Holger Gerlachs Führerschein ist sogar bei Lichtstadt zu sehen:
        http://lichtstadt.blogspot.de/2013/07/nsu-der-prozess-22-am-20-prozesstag.html

        Allerdings ist die Sache mit dem BPA noch nicht durch, denn der Personalausweis des Holger Gerlach wurde „geklaut“ (und damit stand der potentiell dem Wwe Böhnhardt zur Verfügung):

        – Reisepass Nr.1 (2001, normales Foto von Holger Gerlach, weil er Uwe Böhnhardt ähnlich sieht)
        – Personalausweis von Holger Gerlach wird „verloren“ (vielleicht von Uwe Böhnhardt benutzt. Zeitpunkt unklar)
        – Führerschein von Holger Gerlach (2004 mit Holger Gerlachs echtem Foto)
        – Reisepass Nr.2 (2011, das Aussehen von Holger Gerlach wird extra an das Aussehen von Uwe Böhnhardt angepasst. Das Foto zeigt also Holger Gerlach.)

        Der Wohnmobil-Vermieter ließ sich von der Ähnlichkeit zwischen Holgen Gerlach und Uwe Böhnhardt täuschen.
        Kurze Haare und Brille identifizierte er als Uwe Böhnhardt, aber nicht mit der realen Person Holger Gerlach.

        Im Übrigen wäre es mal angebracht die Person mit dem Alias „Tanzfee“ alias Holger Gerlachs Frau auf Kinder zu untersuchen. Ist dabei ein potentielles Mamma-Mädchen? Fotos in meinem Besitz lassen diesen Schluss zu.

        1. Zwischendurch wurden ja der ePass eingeführt, schätze mal G. hat sich deshalb hübsch gemacht. Könnte das Mädchen nicht von den E.’s sein, wäre doch erstmal das naheliegendste ?

          1. Zitat:
            Könnte das Mädchen nicht von den E.’s sein, wäre doch erstmal das naheliegendste ?
            [/Zitat Ende]

            Nein, die E(…) haben zwei Söhne, aber kein Mädchen.

            Holger G.s Frau (Nickname „Tanzfee“ bei goolive) hat aber ein Mädchen im passenden Alter.

          2. In dem Profil von „Tanzfee“ kann man auch lesen, dass sie 163 cm groß ist, also fast exakt dieselbe Größe wie Zschäpe hat (166 cm).
            Haarfarbe ist ebenfalls identisch mit der von Zschäpe.
            http://www.goolive.de/user/tanzfee

            Also haben die Wohnmobilvermieter vielleicht Holger G., seine Frau Diana („Tanzfee“) und seine Tochter gesehen, aber nicht Böhnhardt und nicht Zschäpe?

          3. @Bolko : Wo steht denn das das Kind bei der Anmietung ein Mädchen gewesen sein soll ? Kann dazu nur ein allgemeines „Kind“ finden. Das bei Zschäpe soll ein Junge gewesen sein
            http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-11/nsu-prozess-zschaepe/seite-2
            Eigentlich sollten die Chancen nicht schlecht stehen das hier noch DNA oder Andrücke zu finden sind :
            „Dreirad un Kinderfahrrad im Keller“
            http://www.taz.de/!120266/
            Das mit dem „Tanzfee“-Link finde ich etwas überzogen, bei Chaosbau oder Nazi-Promis, o.k., aber so allgemein…

          4. “ Es folgt die Zeugin Bianca K. Sie berichtet…Von einem Kind wisse sie von ihrer Kollegin, sie selbst habe das Kind nur gehört…Götzl hält aus K.s polizeilicher Vernehmung vor, sie habe angegeben, das Kind sei ein Mädchen von 7 oder 8 Jahren und ca. 120 cm groß gewesen. Das habe ihr vielleicht ihre Kollegin vorab gesagt, heute wisse sie dazu nichts mehr. “
            http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-54-verhandlungstag-12-november-2013/

            Muss man wohl sehen ob diese Kollegen auch noch geladen werden…und die Angaben von K. passen weder zu Böhnhardt noch zu Zschäpe(schlecht im Grösse schätzen ?).

        2. Zitat:
          12.10
          Der Zeuge erinnert sich an einen Vorfall aus dem Jahr 2002. Er war in Chemnitz und wollte zur dortigen Dienststelle wegen einer Angelegenheit zur der Fahndung nach dem Trio. Da sein Akku vom Handy fast leer war ging er ins Sachsencenter um sich eine neue Batterie zu kaufen, in der 2. Etage habe er dann gedacht: „Ach du liebe Zeit, dass ist doch die Beate und der Uwe Böhnhardt“. […] Sie gingen zu Dritt auf sie zu und führten eine Kontrolle durch. Sie hatten Ausweise dabei mit Ausstellungsdatum 1998 und 1999, was sie nicht weniger verdächtig machte.
          [/Zitat Ende]
          http://haskala.de/2013/09/05/ticker-ausschuss-5september2013/

          Auf welche Namen waren diese Ausweise ausgestellt?
          Auf Böhnhardt und Zschäpe waren sie wohl kaum ausgestellt, denn sonst wäre Böhnhardt bei der Beantragung oder bei der Abholung der Ausweise festgenommen worden.
          Wenn aber die Ausweise auf andere Namen ausgestellt waren, der Polizist aber Böhnhardt und Zschäpe klar erkannt hatte, dann ist es umso erstaunlicher, dass man sie wieder laufen ließ.

    1. @Bolko : Zu den Angaben die Gronbach macht, wen er da erkennen will, ich denke das kann man komplett vergessen. Jeder seiner Ideen gibt er maximale Höchstwertung, immer. Bei dem Frisösinnenvergeleich kann man nichts dazu sagen, da es (wahrscheinlich) an Vergleichsmaterial mangelt, aber daran das er die auch anhand der Bahnhofsaufnahme mit der miserablen Auslösung identifizieren will sieht man ja wie da läuft. Interessant an dem verlinkten Gronbach-Beitrag in dem er den KKK-Polizisten am Bahnhof identifizieren will ist das Datum 13. November 2013. Denn noch im September war Gronbach ein Fürsprecher eben jener Polizisten :
      “ Alexander Gronbach, 27.09.2013 14:09
      2. Nicht der mehrfach genannte Zugführer oder diverse andere junge Polizeibeamte sind die rechtsradikalen Rattenfänger, sondern schlichtweg gefrustete Beamte, die von diesen Figuren (Thomas Richter, Achim Schmid, Alexander Neidlein u.a.) mit verdeckter Propaganda geködert wurden. “
      http://www.kontextwochenzeitung.de/macht-markt/130/agententreff-theresienwiese-1749.html
      Im Oktober entlastet Gronbach mal Andreas T. :
      “ Alexander Gronbach · 25. Oktober 2013 – 01:04
      Soll jetzt dieser zweitklassige Ex LfV Mitarbeiter Andreas Temme geopfert werden? So einen Scheissdreck habe ich ja noch nie erlebt, der soll Anschlagsziele ausgespäht haben? Nochmals – der wurde telefonisch von seinem Nazispitzel Benjamin Gärtner in dieses Internetcafe einbestellt, sonst hatte der nichts, aber auch garnichts mit dieser Nummer zu tun. “
      http://hajofunke.wordpress.com/2013/10/22/hr-verfassungsschutzer-erneut-im-visier/
      Nun sind die „Klolizisten“* also wieder auf dem absteigenden Ast. Ob das Reaktionen auf Vorgänge hinter den Kulissen sind oder nur so Launen, von Gronbach oder gar von Ghostwritern die ihn mit Akten füttern ? Krokus scheint jedenfalls raus zu sein.
      Noch eine tiefschürfende Erkenntnis von Gronbach, der Stimme der Linken :
      “ Alexander Gronbach Sagt: 10/05/2013 um 1:31
      Es gibt keine Stay-Behind Strukturen, es existiert in dieser braunen Sosse keine Gladio, es gab keine Verschwörung unterhalb Bilderberg in den Diensten die solche Schwachköppe an der langen Leine führten.
      …Es wird sich niemand aus der linken Szene auch nur ansatzweise die Mühe machen, Dinge darzustellen, die nur in diversen kranken Hirnen von diesen Demagogen existieren. Very sorry!!! “
      http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/10/02/jenseits-eines-blinden-und-tiefen-staates-ein-zustandbericht/
      Die weibliche Person unter den Phantombildern hat übrigens eine gewisse Ähnlichkeit mit Susann E.. Nicht der grosse Wurf, aber einen Tick besser als die, die nach dem Anschlag in der Keupstrasse entstanden sind und die Uwes zeigen sollen. Denn die unter falschen Augenbrauen liegenden blauen Augen der Frau ziert Kajal, oben ganz, unten halb, ein Merkmal das auch E. verwendet.

      *Die Ähnlichkeit der Silbe „Klo“ mit dem Wc ist rein zufällig, diese handliche Wortschöpfung enstammt ausdrücklich gebräuchlichen Klo-Wörter des Klans, wie Klokard, Kloran, Klorero oder Klokann.

  2. Die Angaben die auf lichtstadt.blogspot.de gemacht werden passen nicht zu denen aus dem UA-Bericht.
    lichstadt-Version :
    “ Wieder zurück im Wohnmobil mit dem Kennzeichen „C – PW 87″ fahren BM nach Norden, geraten jedoch schnell in die sofort angelaufene Ringfahndung der Heilbronner Polizei und werden um 14 Uhr 37 kontrolliert. “
    UA-Version :
    “ Bei der Kontrollstelle Oberstenfeld, die ca. 25 bis 30 Minuten beziehungsweise 20 Kilometer vom Tatort ent-fernt ist, wurde unter anderem ein Wohnmobil registriert. …Dem Ermittlungsbericht lässt sich entnehmen, dass das Wohnmobil die Kontrollstelle zwischen 14.30 Uhr und 14.37 Uhr passierte. “
    Wahrscheinlich hat da lichstadt einfach was durcheinandergebracht, Oberstenfeld liegt südlich von Heilbronn, nicht nördlich. Dieses Wendemanöver das in lichstadt erwähnt wird fehlt im UA-Bericht :
    “ Dort sagen sie auf die Frage, wohin sie wollen, dass sie nach Heilbronn-Stadtmitte fahren würden, was sie anschließend auch tun, “
    Irgendwoher muss lichtstadt das ja haben, und so unwichtig scheint das nicht zu sein, zumindest nicht für den Vermieter, das ist ja sozusagen sein Alibi.

  3. Also Tim Schwarz von Lichtstadt bezieht sich anscheinend auf eine Vorab-Version der Anklageschrift, der Artikel ist ja auch von August 2012, die Anklage kommt erst im November. Die Angaben der Vermieter habe das Wohnmobil abgeholt finden sich auch nur bei Schwarz, wie auch die schon erwähnten. Entweder hat der sich da was zusammengereimt, oder die Geschichte mit dem Vermieter wurde zwischendurch komplett umgedichtet, denn nun ist ja statt dessen von der Besichtigung eines Wohnmobils die Rede.

  4. Du wirst ausführlich zitiert, der Schwindel dürfte entlarvt sein!

    Heute sind die Fahrräder aus dem Wohnmobil Eisenach im Blog zu sehen, es gibt da ein gewisses „Farbproblem“, und die Manipulationen der Fahrzeugausleihen werden weiter vertieft.

    50 Mietverträge ohne Ausweismummer, ohne Führerscheinnummer, Manipulationen noch und nöcher.

    Fleissarbeit durch @nachdenkerin, grosses Lob!!!

    Der Bluff der Vermieter Horn, samt Verweis auf Killers Blog ist noch in Arbeit, man hat die Seite 1 der Liste des Ringfahndungs-Protokolles mit den KFZ-Kennzeichen nach dem 4.11.2011 einfach ausgetauscht, und so das Wohnmobil der Horns aus Chemnitz „draufbekommen“ auf die Liste, um die Familie Horn so zu erpressen.

    Das ist Beweisbetrug. Prozessbetrug, das ist beschämend.

  5. Heute gibt es neu:

    Die Hunde fanden kein Benzin in Zwickau, nur der Brandermittler roch es

    Nur ausserhalb der verriegelten Wohnungstür, wo ein offener Benzinkanister gelegen haben soll.

    Der hier:

    (mit Akten zum Downloaden)

    ________________________

    Was will Zschäpe eigentlich?

    Ein umfassendes Geständnis der mutmasslichen V-Frau Beate Zschäpe wäre der Supergau für die Sicherheitsbehörden der BRD, und das ist nicht nur der Verfassungsschutz…

    Eine Aussage Zschäpes, dass sie alle 3 V-Leute waren und vom VS vor der Polizei versteckt wurden, und all die Jahre für die Behörden tätig waren, das wäre der MEGA-Gau.

    Alle wissen das, auch die Oma vom Spiegel, und auch der TA-Mann.
    Wie muss man also diese “Sphinx”-Texte einordnen?
    Als dumme Propaganda, als was denn sonst?

    Zschäpe schweigt, damit sie überlebt und den Deal einhält.

    ________________________

    wer-nicht-fragt-bleibt-dumm.blogspot.com/

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