NSU: Böhnhardt, Mundlos waren nicht Mörder von İsmail Yaşar

Durch zwei Zeugenaussagen im NSU-Prozess können neue Erkenntnisse im Mordfall İsmail Yaşar gewonnen werden. Der Sachverhalt deutet auf die Beteiligung von zwei Duos hin. Ein Duo könnte das Erschießungs-Kommando gewesen sein, das andere den Hin- und Abtransport der Waffe übernommen haben. Da eine Zeugin das schießende Duo als „südländische“ Typen bezeichnete, kann nicht mehr von einer direkten Täterschäft der Herren Böhnhardt, Mundlos ausgegangen werden. Vielmehr erscheint der Sachverhalt, dass sie das Duo waren, die die Waffenübergaben übernahmen. Die Zitate sind aus den Protokollen von „nsu-watch“ entnommen.

Die Zeugin Beate K. verlässt um 9.40 Uhr radelnd ihr Haus und macht kurz darauf eine Beobachtung. In der Nähe der Dönerbude sieht sie zwei männliche Radfahrer mit einem Stadtplan. „Das habe ausgeschaut, als ob sich die beiden nicht auskennen würden.“ Der Termin mit dem Lehrer sei wohl um 9.45 Uhr gewesen, so K.

Kurz vor 09.53 sieht die Zeugin Margaret S.-E. İsmail Yaşar „vor seinem Imbiss im Liegestuhl sitzen“. In der Dönerbude war noch ein weiter Mann. „Weil er den Gegenstand in Mundhöhe gehalten habe, sei sie davon ausgegangen, dass er einen Döner esse.“

„Sie habe einen Arzttermin gehabt und habe die Straßenbahn erreichen wollen. Sie habe ihn kurz gegrüßt. In der Dönerbude sei noch ein Mann in weißer Kleidung, möglicherweise Malerbekleidung, gewesen. (…) Götzl sagt, damals habe sie angegeben, sie habe die Straßenbahn um 9.53 Uhr erreichen wollen.“

Während der Unterredung von Beate K. mit dem Lehrer machte eine andere Zeugin, Waltraud N., eine weitere Beobachtung. Um 9.52 sitzt sie in ihrem Auto in der Nähe von Yasars Dönerladen und bemerkt „zwei schwarz gekleidete junge Männer“ und „Räder“, denkt noch, „die machen vielleicht eine Radtour.“

„ca. 10m von der Dönerbude entfernt habe ein Mann auf dem Gehsteig 3 m von ihr entfernt gestanden“ (nsu-watch)

Einer der beiden Männer sah durch ein Fenster in die Bude hinein, der andere habe weiter weg am Straßenrand gestanden. Mit diesem Mann hatte sie Blickkontakt. Der hatte …

„braune Augen und ein fein geschnittenes Gesicht“, „starken Bartwuchs, aber keinen Bart“, „vielleicht einen Dreitagebart, und sei stark gebräunt gewesen.“  „vielleicht 1,80m groß gewesen.“ „vom Typ her Südländer”.

„Bei dem Mann, mit dem sie Augenkontakt gehabt habe, habe sie keine Frisur in Erinnerung, die Haare seien schwarz gewesen. Der andere Mann habe schwarze Haare oder ein “Käppi” gehabt, sie habe keine Erinnerung.“

Dann fuhr N. weiter und hielt „an einer Ampel“ an. „Sie habe dann Schüsse gehört oder geglaubt, Schüsse zu hören.“

„Die Geräusche, die sie gehört habe, seien dumpf gewesen, kein heller Schuss, dumpf, mit Schalldämpfer.“

Diese Schüsse hörte sie gegen 9.54!

„weil es bei der Einfahrt ins Parkhaus Goldbachcenter 9.57 Uhr gewesen. N. bestätigt das, aber ihre Uhr gehe immer drei Minuten vor, in Wirklichkeit sei es vielleicht 9.54 Uhr gewesen.“

„Zwischen dem Augenkontakt an der Dönerbude und den Geräuschen seien vielleicht zwei Minuten vergangen, mehr nicht. Sie habe um 10 Uhr im Fitnessstudio sein wollen, so N, und sei etwa eine Stunde geblieben.“

Um 10.02 Uhr parkte sie, „es sei eigentlich eine Minute vor zehn gewesen. Das könne sie jetzt noch sagen, weil sie immer auf die Uhr schauen müsse.“

Zwischen 10:05-10:10 kam der Zeuge B. am Imbiss vorbei, er „habe ins Innere geschaut“ und gedacht, es wäre noch geschlossen. Er bemerkte jedoch zwei Fahrräder, die gegen den Stand abgestellt waren!

„Er sei also bewusst stehen geblieben und habe in das Innere geschaut, aber den Betreiber nicht wahrnehmen können. Wahrgenommen habe er aber zwei Fahrräder, die eher achtlos gegen den Dönerstand abgestellt gewesen seien. Be. habe angegeben, dass sich geärgert hätte, denn er habe vom Gehweg runter und an den Rädern vorbei gemusst. Er sei davon ausgegangen, dass der Stand noch nicht geöffnet gewesen sei.“ (nsu-watch)

Zwischen 10:05-10:15 kam Beate K. am Stand vorbei, bemerkte diegleichen Radfahrer nochmal, sie hörte keine Schüsse.

„Die Unterredung mit dem Lehrer habe nicht länger als eine Viertelstunde gedauert. Sie habe sich an der Schuluhr orientiert, zu dem Zeitpunkt sei sie ohne Armbanduhr unterwegs gewesen. Sie habe sich immer instinktiv an Uhren an Schulen oder Kirchen orientiert. Die Differenz zwischen den beiden Malen, als sie die zwei Männer gesehen habe, sei 25, 30 Minuten gewesen.“ (nsu-watch)

Am Imbiss sah auch sie abgestellte Fahrräder, die jedoch woanders standen, „seitlich neben dem Eingang der Bude an einem Gartenzaun.“!

„Die Räder hätten genau bei dem Dönerimbiss gestanden, seitlich neben dem Eingang der Bude an einem Gartenzaun.“

Zusätzlich sah sie dort die Radfahrer wieder, einer hätte dem anderen „etwas in einer Plastiktüte in den Rucksack gesteckt.“ Sie waren …

„“groß und dünn“, „einer habe abstehende Ohren gehabt; sei seien schwarz gekleidet gewesen, mit Rucksack und Käppi auf.“ „Von der Hautfarbe seien sie eher nicht südländisch gewesen: Wenn sie sie einordnen müsse, würde sie sie in eine nördlich Region einordnen, weil sie ein wenig blass gewesen seien.“

Anhand der Angaben von K. wurden zwei Phantombilder erstellt. Ähnlichkeiten zu Mundlos und Böhnhardt sind vorhanden, jedoch fehlen die abstehenden Ohren bei Böhnhardt.

Quelle: tagesspiegel

Eine Parallele könnte zum Mordfall Yozgat bestehen. Dort wurde ein Geheimdienstler von einem Zeugen beobachtet, wie er mit einer schweren Tüte das Internetcafe betrat. Kurz vor dem Mord stand er auf und wäre verschwunden, auch hier wurde ein verdächtiger „Mann südländischen Typs“ am Tatort gesehen. (Friedensblick)

Laut des damaligen leitenden Ermittlers Albert Vögeler hätte ein Zeuge …

„… in der Nachtatphase in Nürnberg auf einem circa 1 Kilometer Luftlinie entfernten Großparkplatz, Norikus genannt, zwei Männer mit Fahrrädern dabei beobachtet (…), wie sie ihre Fahrräder in einen schwarzen Van mit ausländischem Kennzeichen schwarze Schrift auf weißem Grund eingeladen haben.“ (Bundestag)

„Gegen 10:30 Uhr beobachten ein Mann auf dem einen Kilometer entfernten Parkplatz am Wöhrder See, wie zwei Männer ihre Fahrräder in einen schwarzen Van einladen.“ Buch „die Zelle“, S. 190/191

Hänßler sagt, der Zeuge Me. habe gesehen, wie Räder in einen Van geladen worden seien (…).“ (NSU-Watch)

Dagegen wird öffentlich dargestellt, dass das Trio mit einem „Skoda Octavia-Kombi“ nach Nürnberg gefahren wäre.

„Am 8. Juni 2005 mieten Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos in Zwickau einen Skoda-Ocatvia-Kombi und fahren nach Nürnberg.“ Buch „die Zelle“ S. 190/191

Es kann sich also nicht um das gleiche Fluchtauto handeln. Ein „Skoda Octavia-Kombi“ ist kein „Van“. Außerdem stammt es von einer Zwickauer Autovermietung und hat deshalb kein ausländisches Kennzeichen.

7 Gedanken zu „NSU: Böhnhardt, Mundlos waren nicht Mörder von İsmail Yaşar“

  1. Wie Du ja selbst schreibst, widersprechen sich die Zeugenaussagen zu den Radfahrern in Nürnberg.

    Ich halte es für unseriös aufgrund einer einzelnen Zeugenaussage so eine steile These in den Raum zu stellen. Da sollte schon etwas mehr zusammenkommen, um zu solchen Schlussfolgerungen zu kommen.

    Zitat:
    Götzl hält ihr vor, sie habe den ersten Mann als “vom Typ her Südländer” beschrieben. N. bestätigt auch das: “Weil der so braun war.” Sie sei in der Südstadt aufgewachsen, da hätten sie viele “Südländer”. Der Mann habe braune Augen gehabt, Haare habe sie nicht gesehen. An ihre Angaben, der Mann habe dunkle, kurze Haare gehabt, es könne aber auch eine Mütze gewesen sein, kann sich N. nicht erinnern.

    Die Aussage ist m.E. etwas schwammig.

    Das gleiche gilt für den „untergetauchten“ Zeugen. Dass ein Zeuge nicht auftaucht, kann viele verschiedene Gründe haben. Mit solchen Texten wird es wirklich abseitig.

  2. Zitat:
    Die Differenz zwischen den beiden Malen, als sie die zwei Männer gesehen habe, sei 25, 30 Minuten gewesen.
    [/Zitat Ende]

    Mörder halten sich nicht so lange am Tatort auf, sondern fliehen nach der Tat so schnell es geht.
    Daher hat die Zeugin vermutlich gar nicht die Täter gesehen, sondern irgend jemand anderen.

  3. Diese These ist viel plausibler als der offizielle Käse, wonach sich auch an anderen Tatorten due beiden viel zu lang aufgehalten hätten. Der Waffen-Hol-und-Bringdienst passt auch gut zu den irrationalen Fahrten in Heilbronn, noch besser zu den Fahrten, bei denen die beiden mit PkW unterwegs waren, obwohl angeblich Fahrräder eingesetzt wurden. Dass Temme die Waffe verbracht hat, liegt auf der Hand.
    Naja, auf unspektakuläre Weise ist der Autor da wohl der Wahrheit sehr nahe gekommen. Irgendwann zeigt die allgemeine Lügerei Wirkung. Sogar meine Frau, eine vollkommen bürgerliche und unpolitische Person, schüttelt ernsthaft den Kopf.
    Wenn denen das alles um die Ohren fliegt, geht der Parteienstaat, wie er im Moment agiert, baden. Es wäre zu hoffen.

  4. Widerspruch
    Mundlos sicher erkannt – Böhnhardt nicht
    Gibt es einen dritten Mann?
    Sehr geehrter Herr Lehle,
    Die Argumentation leuchtet mir nicht ein. In keinem anderen Fall der so genannten Ceska Mordserie ist die „Zeugenlage“ für die Ermittler auch nur annähernd so gut wie in diesem an Ismael Yasar am 9. Juni 2005 in Nürnberg. Fünf verschiedene Zeugen haben zu sechs unterschiedlichen Zeitpunkten Beobachtungen gemacht. Das Entscheidende dabei: einer von ihnen hat eindeutig Uwe Mundlos erkannt. In keinem anderen Fall gibt es eine solche Aussage. Die Zeugin Beate K. sah zwei Radfahrer mit einem Stadtplan in der Nähe des Imbisses vor der Tat. Sie beobachtete nach ihrer Unterredung in einer Schule, auf ihrem Rückweg wieder die beiden Radfahrer, diesmal direkt am Imbiss. Einer der beiden packte dabei ihren Angaben nach einen Gegenstand in einer Tüte in den Rucksack des anderen. Nach ihren Angaben wurden die Phantombilder gemacht. Es sind bisher die einzigen, die halbwegs eine Ähnlichkeit zu den Verdächtigen aufweisen. Die Zeugin Waltraud N. (NSU-Watch 33. Verhandlungstag, 5.9.) gab zunächst an, einer der Männer, zu dem sie einen gar nicht kurzen intensiven Blickkontakt hatte, als sie in ihrem Auto saß, hätte einen „südländischen“ Eindruck gemacht. Das relativiert sie in der Verhandlung jedoch ziemlich schnell, in dem sie sagt, dass es ja auch Deutsche gäbe, die schnell braun werden. Die Tat ereignete sich im Mai. Der Mann hätte sie böse angeschaut und sie hätte den Eindruck gehabt, er führe nichts Gutes im Schilde. Auf Vorlage von Fotos sagte sie, dass der Mann Mundlos ähnlich gesehen habe. Den anderen Mann habe sie nicht erkennen können, da dieser zum Imbiss geschaut habe.
    Sie hat dann, an der nächsten Ampel wartend, Schussgeräusche vernommen. Diese sollen dumpf gewesen sein, was laut Protokoll auf die Verwendung eines Schalldämpfers schließen lasse. Der Zeuge Dr. Lutz B. hat lediglich die Fahrräder am Imbiss gesehen, wohl z.T. liegend. (NSU-Watch 34. Verhandlungstag 06. 09.) Für Aufregung sorgte die Aussage der Zeugin Andrea Ca. (NSU-Watch 48. Verhandlungstag 22.10.) Sie sagte aus, Beate Zschäpe in einem Supermarkt an diesem Tag in Nürnberg gesehen zu haben. Sie habe sie an eine US- Amerikanische Schauspielerin einer TV- Serie erinnert. Es ist die einzige Aussage bisher, die die Anwesenheit Zschäpes an einem Tatort am Tag der Tat bezeugen würde. Tatsächlich ist Frau Zschäpe der Schauspielerin allerdings nicht besonders ähnlich, wenn es auch übereinstimmende Merkmale wie zB die Frisur gegeben haben könnte, wobei nicht sicher ist, wie Frau Zschäpe ihre Haare zu jener Zeit getragen hat. Am 44. Verhandlungstag, dem 9.10., trat dann der Zeuge Mutazam Z. vor Gericht auf. Auch er hörte die Schüsse und gab eindeutig an, dass es sich um Pistolenschüsse gehandelt haben muss. Er saß im Auto bei laufendem Radio und meinte deshalb, dass eher kein Schalldämpfer zum Einsatz gekommen sein könne. Zuvor sah er aber zwei Radfahrer, die sich aufreizend langsam in Richtung des Imbisses bewegt hätten. Einer hätte ihm „den schlimmen Finger gezeigt“. Er habe lange genug in das Gesicht des Radlers schauen können, und ist sich zu 100% sicher, dass es Uwe Mundlos war. Dies bestätigte er bei allen Vernehmungen und auch vor Gericht. Genauso sicher ist er sich aber auch, dass der andere NICHT Böhnhardt gewesen sei. Die Aussagen sind nicht: weiß ich nicht mehr genau, könnte sein, vielleicht, wie bei den anderen Zeugen. Er sagt klar: DER war’s nicht! Der zweite Mann wäre nicht wesentlich größer als Mundlos gewesen, sondern DEUTLICH KRÄFTIGER.
    Fazit:
    Es sind zwei Männer mit Fahrrädern von mehreren Zeugen zur Tatzeit am Tatort gesehen worden. Erstmals gibt es eine eindeutige Identifizierung von Mundlos durch einen Zeugen, eine wage Bestätigung dessen durch eine weitere Zeugin. Beide hatten nicht nur kurzen Blickkontakt. Es sind die beiden Zeugen, die dann auch die Schüsse gehört haben.
    Soweit bisher bekannt, ist Uwe Böhnhardt an noch keinem Tatort identifiziert worden. Somit steht weiter die These im Raum, dass sowohl die Banküberfälle als auch die Morde der Gruppe arbeitsteilig so organisiert wurden, dass es einen festen Fahrer gegeben haben könnte. Das würde ja auch Sinn machen. Es kann den Ausführenden so viel Unvorhersehbares passieren. Bei manchen Bankrauben haben Leute den Helden gespielt, die musste man schlagen oder anschießen, um weg zu kommen.
    Wenn man jemanden tötet, wehrlos oder nicht, wird das Adrenalin bis in die Haarspitzen schießen. Die Gefahr von Fahrfehlern durch die unmittelbar Tatbeteiligten wäre sehr hoch. Eine gut geplante Flucht wird einen Fahrer voraussehen, der emotionslos sich nur auf die Fahrsituation konzentrieren kann. Und keine Regelübertretung riskiert. Das scheint bei Böhnhardt immer der Fall gewesen zu sein. Auch die Anmietung der Fahrzeuge fiel ja wohl eindeutig in seinen Bereich.
    Im Bericht der Bund- Länder- Kommission zu den Versäumnissen der Ermittlungsbehörden ist noch nachzulesen, dass, obwohl die wichtigsten Akten dazu vernichtet wurden, die Experten des Raub- Dezernates des LKA in Sachsen davon ausgingen, dass die Bankraubserie das Profil einer Dreiergruppe abbilde. Zwei Räuber und ein Fahrer. Frau Zschäpe hat allerdings keinen Führerschein, was uns zu der unbeantworteten Frage bringt: wer ist der dritte Mann?

    1. Die entscheidenden ZeugInnen sind waltraud n. und beate k., weil sie Ihre Aussagen, Täterbeschreibungen direkt nach der Tat machten. Andrea Ca. und Mutazam Z. sind ihre Erinnerungen an Zschäpe, Mundlos doch erst 2012/2013 eingefallen, oder?

      „Das relativiert sie in der Verhandlung jedoch ziemlich schnell, in dem sie sagt, dass es ja auch Deutsche gäbe, die schnell braun werden.“
      Wie kann sich Mundlos von einem stark gebräunten, südländisch aussehenden Mann, mit starken Bartwuchs (aber keinen Bart), schwarzen Haaren, innerhalb von Minuten in einen „nordländischen“ Typ (Beate K.) verwandeln? Es gibt zwar immer eine gewisse Bandbreite bei Zeugenwahrnehmungen, aber sie kommt mir hier zu groß vor. Außer dem kommt ja auch noch die zeitliche Diskrepanz ihrer Aussagen hinzu, so dass es angemessen ist, von zwei verschiedenen Duos zu sprechen.

      Waltraud N. hat nur gesagt, „am nächsten komme Mundlos der Person“, „aber sie habe nicht sagen können, „der war´s.“

  5. Auch beim Mordfall Kilic beobachteten Zeugen zwei radfahrende Duos! Einmal Radfahrer mit „silbernen Rädern“ und einmal mit „schwarzen“ Rädern:

    „Im Anschluss erscheint als Zeuge KHK Bruno A, ebenfalls Kriminalbeamter beim K11 in München. Auch in seiner Aussage geht es um eine Lichtbildvorlage im Zuge der Ermittlungen der BAO Trio, da die Zeugin M. ebenfalls die beiden Radfahrer am Tattag des Mordes an Habil Kılıç gesehen hatte. Er berichtet, wie er 2012 zur Zeugin M. nach Hause gefahren sei. Dort habe M. ihm gezeigt, auf welchem Weg sich die beiden Radfahrer auf silbernen Rädern entfernt hätten. Sie habe von zwei jungen Männern in dunkler Radkleidung berichtet, aber konnte niemanden auf den Lichtbildern erkennen. Sie hätte den beiden Radfahrern noch hinterher gerufen, dass man in der Grünanlage nicht fahren dürfte, diese hätten aber nicht reagiert.“
    http://www.nsu-watch.info/2013/07/protokoll-22-verhandlungstag-11-juli-2013/

    „Es folgt die Zeugin Sch. (…) Zu den Rädern befragt, sagt sei, es seien “rabenschwarze” Räder mit dünnen Reifen gewesen.“ http://www.nsu-watch.info/2013/08/protokoll-30-verhandlungstag-31-juli-2013/

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