Terror vom 11. September: Vorwissen über „ausstehende“ Flugzeuge

Warum wurde keine der vier entführten Passagiermaschinen von Jagdflugzeugen abgefangen? Völlig unbehelligt konnte selbst das US-Verteidigungsministerium „Pentagon“ angegriffen werden. Immerhin starteten zwei F-16 Kampfflugzeuge bereits morgens gegen 8:50, nach einem Notruf der zivilen Luftfahrtbehörde (FAA) wegen der ersten entführten Passagiermaschine. Nach offizieller Darstellung hätte die FAA danach, aus Inkompetenz, keine der drei folgenden Entführungen dem Militär mehr gemeldet. Vorkommnisse im Regierungssitz „weißen Haus“ und im Hauptquartier der FAA beweisen jedoch das Gegenteil: Die Parteien waren sehr gut informiert; die FAA, der Geheimdienst „secret service“ wie auch Vize-Präsident Dick Cheney.

Kurz nach 9:03 Uhr (gegen 09:05) ruft Agent Nelson Garabito vom „Secret Service Joint Operations Center“ (JOC) im Weißen Haus das Hauptquartier der zivilen Luftüberwachung „FAA“ an. Er spricht dort mit seinem Kontaktmann Terry van Steenbergen. Aus diesem Gespräch geht Vorauswissen über vier „außerordentliche“ Flugzeuge hervor: Zwei wären bereits in die WTC-Türme geflogen, die beiden anderen noch „ausstehenden“ würden in „ungefähr 30 Minuten“ bzw. „45 Minuten“ in Washington D.C. einfliegen.

vorauswissen-911

Quelle: youtube

Laut Garabito hätte ihm der FAA-Mann Terry van Steenhagen gesagt, dass es vier außerordendliche („outstanding“) Maschinen gäbe, zwei davon würden in Richtung Washington D.C. fliegen. Dem Sender „CNN“ schilderte Garabino, dass das eine Flugzeug „ungefähr 30 Minuten“ von Washington D.C entfernt gewesen wäre, das andere „45 Minuten“.

Laut Garabitos Interview mit der 911-Kommission hätte er „sofort“ nach dem zweiten Flugzeugeinschlag Terry van Steenhagen angerufen, also gegen 09:05.

 „… he said there were 4 planes believed to be hijacked and 2 outstanding believed to be travelling to D.C“ (scribd)

Das gewaltige Problem dieser Version ist, dass die „FAA“ erst gegen 09:32 das dritte Flugzeug (Flug 77) im Radar wieder-entdeckte. Also erst kurz vor dem dritten Anschlag um 09:37 bemerkte die „FAA“, dass Flug 77 überhaupt in Richtung Washington DC fliegt! Zuvor hätte niemand gewusst, wo das Passagierflugzeug sich befindet.

„9:32: Controllers at the Dulles Terminal Radar Approach Control in Virginia observe „a primary radar target tracking eastbound at a high rate of speed“, referring to Flight 77.“ (wikipedia)

Erst vermutete die FAA einen Absturz, da das Flugzeug vom Radar verschwand. Erst später hätte die FAA an eine mögliche Entführung gedacht und das Militär gegen 09:24 über das Problem informiert:

„9:24: The FAA notifies NORAD’s Northeast Air Defense Sector about the suspected hijacking of Flight 77. The FAA and NORAD establish an open line to discuss Flight 77, and shortly thereafter Flight 93.“ (wikipedia)

Flug 93 (das vierte entführte Flugzeug) wurde überhaupt erst gegen 09:30 entführt! Wie konnte Garabito schon gegen 09.05 wissen, dass es tatsächlich entführt werden und auch in Richtung Washington D.C. fliegen würde?

„9:28: Hijackers storm the cockpit on Flight 93 and take over the flight. The entry of the hijackers is overheard by flight controllers at Cleveland.“ (ebd)

Flug 93 hätte laut Garabitos Darstellung gegen 09:50 („45 Minutes out“ um 09:05) in Washington D.C. eintreffen müssen. Das tat es nicht, aber der Flug flog mit 42 Minuten Verspätung ab (wikipedia). Ohne den verspäteten Abflug wären die Entführer schon gegen 09:46 in Washington D.C. angekommen, denn Flug 93 war zum Zeitpunkt seines Absturzes um 25 Minuten von Washington D.C. entfernt.

„The projected landing time was at 10:28 a.m.“

Die Aussagen von Garabito offenbaren also Vorauswissen über die Anschläge.

Dick Cheney

Was macht der Secret-Service Mann vom „Secret Service Joint Operations Center“ (JOC) Garabito mit dem Vorauswissen? Seine Warnung hätte nicht Vize-Präsenten Dick Cheney erreicht, der sich im Weißen Haus befand. Laut 911-Komission wurde diese Information nicht an Cheney weitergegeben.

According to the 9/11 Commission, “it either was not passed on or was passed on but not disseminated.” As a result, Van Steenbergen’s information “failed to reach agents assigned to the vice president, and the vice president was not evacuated at that time.”  9/11 Commission 7/28/2003, pp. 9-11;

Desweiteren behauptet die 9/11 Kommission, dass Cheney überhaupt erst gegen 09:33  evakuiert wurde und um 09:37 in den Korridor vor dem Bunker ankam. Der Beweis dafür wären Aufzeichnungen des „secret service“, die leider verloren gegangen wären.

„the 9:37 entry time in their timeline was based on alarm data, which is no longer retrievable.“ The 9/11 Commission Report, 464 n. 209

Angesichts dieser Ungereimheiten spricht vieles dafür, sich das Interview mit dem FAA-Mann, Van Steenbergen, genau durchzulesen. Es zeigt, dass offenbar Van Steenbergen nicht Garabito informierte, sondern anders herum!

Terry Van Steenbergen

Er ging herunter und sah wie das zweite Flugzeug einschlug. Alle Informationen kamen von Nelson Garabito vom secret service, der ihn anrief vom weißen Haus, JOC. Nelson fütterte ihn mit Informationen. Das war die einzige von außen kommende Informationsquelle. Er weiß nicht, wie Nelson seine Informationen bekam. Das alles ereignete sich innerhalb 30 Sekunden nach dem zweiten Flugzeugeinschlag im World Trade Center.“

„He went down and saw the second plane hit. All his information was coming from Nelson Garabito of the secret service, who was calling him from the White House JOC. Nelson fed information to him. This was Steenbergen only outside source. He doesn´t know how Nelson got his information. This was received within 30 seconds of the 2nd plane hitting the World Trade Center. Garabito said: „What should we do?“, Steenbergen said: „We need to turn all the planes away from Washington.“
The three people in his office called Dulles, National, BWI to tell the pilots to turn their aircraft out of class B airspace. (…) Once we started the planes moving outbound (…) all inbound planes were considered hostile. Steenbergen said, we needed fighters airborne. We had three people here in his office call over to Andrews, Langley etc. to see, if they would launch some fighters. Diane Creen, Karen Pontius, Scott Hagen were in his office that day.“ (scribd)

Norman Mineta

Kurz danach fand im Bunker unter dem weißen Haus nach Aussage des damaligen Transportministers Norman Mineta folgendes Ereignis statt:

Gegen 09:25 betritt Mineta den Bunker. Dort trifft er Cheney an. Mineta öffnet eine Telefon-Brücke zum FAA-Hauptquartier (zivile Luftüberwachung). Von dort ist Belger, der stellvertretende FAA-Chef, zugeschaltet. Dann beobachtete Mineta folgende Szene:

Es betritt ein junger Mann mehrmals den Bunker und teilt Cheney mit, wie viel Meilen das Flugzeug noch entfernt ist:  „50 Meilen weg“, „30 Meilen weg„. Mineta fragt Belger welches Flugzeug das sei. Belger antwortet, dass sie das Objekt im Radar beobachten, es seine Erkennung (Transponder) ausschaltete, so haben sie keine Identifikation. Es fliegt in Richtung der Hauptstadt. Beim letzten Mal fragt der junge Mann Cheney: „10 Meilen weg, stehen die Befehle noch immer?“; Cheney dreht sich um und antwortet:

„Natürlich stehen die Befehle noch. Oder haben Sie irgendetwas Gegenteiliges gehört?“ Dick Cheney kurz vor dem Einschlag ins Pentagon, 09:37

Um welchen Befehl es sich handelte, ist unbekannt! Minetas Aussage unterschlägt der Untersuchungsbericht der 911-Kommission. Ein Abschussbefehl wurde erst gegen 10:07 gegeben.

„Nachdem (Bush) schließlich Rumsfeld erreichte und den Abschuss-Befehl mit ihm diskutierte, rief Bush Cheney zurück. „Darauf kannst Du wetten“, sagte er.

„After finally getting hold of Rumsfeld and discussing the shoot-down procedure with him, Bush called Cheney back. „You bet,“ he said.  Quelle

Warum könnte Garabito Steenhagen über die noch ausstehenden Entführungen informiert haben? Siehe: „Wo waren die Abfangjäger?“ (911-archiv)

Ein Gedanke zu „Terror vom 11. September: Vorwissen über „ausstehende“ Flugzeuge“

  1. Dass die Massenmedien den 11. September tatsächlich in allein Feinheiten und Unklarheiten aufklären, davon darf wohl eher nicht ausgegangen werden (obwohl die tausende „Journalisten“ hätten). Zumindest scheint der Drogenmarkt dort im überfallenen Land Afghanistan weiter zu wachsen, 8 Prozent zum Beispiel bei Cannabis – ominöserweise ist in der Grafik dort in 2001 die Produktion bei Opium „leicht“ nach unten gegangen – war da irgendwas in 2001?

    http://www.glaronia.com/2013/09/11/afghanistan-auch-wachstum-bei-weichen-drogen-cannabis-plus-acht-prozent/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.