Todesursache „Covid“ – auch ohne positiven Test?

Der Fernsehsender „Rt-deutsch“ interviewte den Internisten Dr. Köhnlein. Darin wirft der Arzt dem Robert-Koch-Institut (RKI) vor, die Zählweise der „Corona-Toten“ verändert zu haben.  Auf diese Weise kam das RKI auf bis zu 1.000 Corona-Tote am Tag.

„Und die Toten, die uns immer eingehämmert worden sind, im November, Dezember, vor allen Dingen. (…) Das waren ja immer 900 Tote pro Tag, wurde einem über Deutschlandfunk nahezu stündlich eingehämmert, oder 1000 war einmal die Rede (…) und dabei muss man ja wissen, dass wir 2800 Tote pro Tag in Deutschland haben, normalerweise, und wie jetzt ein Drittel davon Covid19, mit oder an Corona hieß es ja dann immer, gestorben sein sollen. Das konnte ich mir nicht erklären, wo ich ja hier in der Praxis gar nichts da [habe[. Dann hat mir mein „Famulus“, der hier gerade studiert, ein Medizinstudent geholfen, sein Vater arbeitet nämlich im statistischen Bundesamt in Bonn und der zeigte mir, dass es eine neue Verschlüsselung gibt. Das heißt: Es gab zwei Schlüssel, einmal mit einem positiven PCR-Test und einmal ohne einen positiven PCR-Test Gestorbene auf Intensivstation.  Die ohne PCR-Test brauchten nur klinische Symptome zu haben, also Atemnot oder Kontakt mit einem Covid19-Positiven. Das heißt: Jeder Patient auf der Intensivstation, der intubiert ist und danach stirbt, qualifiziert sich sozusagen für einen Corona-Toten und das erklärt dann diesen hohen Prozentsatz, der Corona-Toten, die wir dann pro Tag zu beklagen hatten. Das waren also keineswegs alles Menschen, die an einer Lungenentzündung gestorben sind, sondern da war alles mögliche dabei.  Da können auch Infarkt-Patienten dabei gewesen sein und alles, was man so auf einer Intensivstation findet.“ (youtube)

RT-deutsch fragte das RKI an und bekam folgende Auskunft:

Youtube

Mir ist nicht klar, ob das RKI der Aussage von Dr. Köhnlein widersprach oder nicht.

8 Gedanken zu „Todesursache „Covid“ – auch ohne positiven Test?“

  1. Alle Jahre wieder…
    Letztes Jahr im März hatte das RKI schon mal das Bedürfnis, dem Virus sozusagen einen Schritt voraus zu sein:

    „Das Robert-Koch-Institut hat am 24.03.2020 die Falldefinition angepasst. Es wird jetzt auch als Covid-19-Fall gezählt, wenn jemand Kontaktperson eines bestätigten Covid-19-Falls ist und Symptome zeigt“,
    teilte die Senatskanzlei des Reg. Bürgermeisters von Berlin damals treuherzig mit.

    http://friedensblick.de/30014/robert-koch-institut-veraendert-zaehlweise-von-corona-infizierten/

  2. ZDF 20. März: „Hoffnung im ehemaligen Hotspot /
    New York öffnet – bei einer Inzidenz von 300“

    Die zwei Erfolgstipps von dort sind eigentlich banal:
    Maske tragen und „testen, testen, testen“. Ersteres führen die Deutschen seit fast einem Jahr am Mund (Inzidenz aktuell bei rund 100 – ein Drittel des Werts von New York!) und letzteres unsere Regierungs-Versager seit vielen Monaten im Mund.

    Der kleine Unterschied: „Schon seit Mitte vergangenen Jahres können sich alle New Yorker wann und so oft sie wollen umsonst testen lassen und zwar nicht mit einem Schnelltest, sondern mit dem sehr viel teureren und genaueren PCR Test.“

    Anders als Impfstoffe wären (genauso wie schon die Masken) auch die Tests bei uns eigentlich längst lieferbar und damit zumindest Boris Palmers Corona-Strategie aus Tübingen bundesweit umsetzbar, wenn es denn Politiker gäbe, die wirklich etwas tun wollen.
    Aber während New York offensichtlich Profi-Politiker hat, haben bei uns bekanntlich „Provisions“-Politiker überall ihre Finger im Spiel.
    Stocken ewa bei den Testset-Käufen nötige Bakschisch-Zahlungen, nachdem bei der Masken-Beschaffung die Polit-Abzocker entlarvt und von den Futtertrögen verjagt wurden?

    Bei der Fantasie- und Tatenlosigkeit unserer Politik ist außerdem zu befürchten, dass vermehrteTests weniger für eine „Test- & Öffnungs-Strategie“ genutzt werden, sondern bevorzugt als Mittel zur Feststellung höherer Inzidenzen und damit als willkommenes Alibi, um Schließungen fortzuführen und zu verschärfen. Was ja nichts Neues wäre.

    Dritter „Erfolgsbaustein“ sei laut ZDF die mit einer Rate von 30 Prozent viel weiter fortgeschrittene Impfung. Das ist aber einfach faktenfrei so dahingesagt. So wie von unserer erfolglosen Physikerin Merkel seit jetzt einem Jahr die Impfung als Lösung allen Übels behauptet wird – von Anfang an faktenfrei, aber mit einem hartnäckigen, missionarischen Eifer, der diese vom Studienabbrecher Bill Gates übernommene „Wahrheit“ in die Köpfe des Volkes hämmert.

    Aber allen vermeintlichen Erfolgs-Bausteinen zum Trotz kam laut ZDF in New York „dann doch die zweite Welle, im Winter nach den Feiertagen.“ Also wie bei uns. Und eigentlich wie jedes Jahr bei winterlichen Erkältungsviren nicht anders zu erwarten ist.

    Denn im Grunde unterscheiden sich New Yorker und Deutsche nicht durch „Hoffnung“ versus Hoffnungslosigkeit, sondern durch Zuversicht versus Zaghaftigkeit, durch Tatkraft versus Tatenlosigkeit und durch Aufbruchstimmung versus Schließer-Mentalität.
    Vor allem: US-Politiker und -Volk wollen und können mit einem Inzidenz-Wert von 300 offensichtlich frei leben, deutsche Obrigkeiten wollten dagegen selbst beim zeitweise erreichten Wert von 35 dem Volk nur jederzeit widerrufbare Teil-Freiheiten geben, was ein großer Teil des indoktrinierten Volkes sogar – noch – gut findet.

    Unsere Bundessorgenmutti sorgt sich nicht um die Korruption im Umfeld von Bankkaufmann Spahn, der nicht mit Geld umgehen kann und mit Gesundheitsthemen noch weniger.
    Sie sorgt sich nicht um die Glaubwürdigkeit der vielfach nach oben getürkten Zahlen eines ansonsten strategielosen RKI, nicht um die sinnlose und gescheiterte Kontaktverfolgung in Gesundheitsämtern, die behäbig Faxe senden und empfangen. Sie „sorgt“ sich einzig um das unvernünftige Volk, dessen Hang zu „Öffnungs-Orgien“ quasi im Drei-bis-vier-Wochen-Takt abgewürgt werden muss. Dafür erwägt sie alle möglichen Maßnahmen, selbst widersinnige wie nächtliche oder abendliche Ausgangssperren.

    Nach den neuesten Beschlüssen von Kanzlerin & MP stehen ab Inzidenz 100 in den nächsten Tagen Landkreis für Landkreis Verschärfungen an und ab Gründonnerstag wird bundesweit der weihnachtliche Lockdown wiederholt werden – aber während es an Weihnachten draußen kalt war und um 16 Uhr dunkelte, wird es an Ostern frühlingshaft warm und erst ab 20 Uhr dunkel sein. Wir können dann im TV anschauen, wie New York den Frühling genießt. Mit Schreckensbildern wie jenen von Bergamo können wir die New Yorker jedenfalls nicht einschüchtern und zurückpfeifen. Dort hat man (anders als wir) eigene schlimme Erfahrungen – und öffnet trotzdem.

    Bei Anne Will berichtete am Sonntag ZEIT-Redakteurin Samiha Shafy, die vor einem Jahr in New York war und seit Herbst zurück in Deutschland ist: Vor einem Jahr schaute man in New York staunend und bewundernd auf die vermeintlich so coolen und erfolgreichen Deutschen. Heute nur noch staunend – wie tatenlos erstarrt das deutsche Kaninchen vor der Schlange steht und nichts mehr geht.

    Und da wir traditionell den Großen Bruder nur behutsam kritisieren (Buhmann Trump ausgenommen):
    Wer will jetzt eigentlich noch mit welcher Begründung auf den freiheitsliebenden Schweden rumhacken?

    https://www.zdf.de/nachrichten/politik/new-york-corona-lockerungen-100.html

    1. Merkel hat ja nun den „Ruhetag“ Gründonnerstag schnell wieder gestrichen, kaum dass er verkündet war. Noch erstaunlicher: Sie hat den „Fehler“ ganz allein auf ihre Kappe genommen und sich hochoffiziell vor dem Volk dafür entschuldigt – laut Medien ein erstmaliger Vorgang in den anderhalb Jahrzehnten ihrer Kanzlerschaft.

      Eigentlich ist aber nicht die neue laute Bußfertigkeit das Erstaunlichste, sondern warum Merkel etwas, was sie als notwendig betrachtete (und vermutlich immer noch betrachtet), plötzlich als Fehler bezeichnet und auch noch als persönlichen Fehler, obwohl es doch eine gemeinsame Entscheidung zusammen mit den Ministerpräsidenten war?

      Andere gingen in Talkshows einen Schritt weiter und fragten sich ratlos: Wenn Merkel (außer Impfen) das einzige, für das sie sich in 12 Monaten Pandemie ständig stark gemacht hat, nämlich das Wegschließen, jetzt als falsch betrachtet und streichen will, was betrachtet sie dann als richtig? Was sind ihre Pläne, ihr (Ersatz-)Konzept?

      Da die lautstarke Büßerin zu diesem Punkt eisern schweigt, ahnt man schon: Es wird kein neues Konzept geben.
      Der ihr ergebene Tierarzt Lothar Wieler droht auch bereits mit 100.000 täglichen Neuinfektionen [1] und „hält einen neuen Lockdown für unabdingbar (…) Es gibt keine andere Lösung“, [2].

      Allerdings bröckelt die pandemische Einheitsfront – und nicht nur weil Seehofer samt Kirchen sich gegen den Oster-Lockdown wehrten:
      „Unterdessen gibt Ministerpräsident Tobias Hans bekannt, dass das Saarland nach Ostern aus dem Lockdown aussteigen wird“, [3].

      Und genau dort, in der Entscheidungs-Runde mit den Ministerpräsidenten liegt wohl auch der eigentliche „Fehler“, zu dessen Tarnung Merkel so theatralisch ablenkend Asche auf ihr Haupt streut:
      Ihr angeblich inhaltlicher Fehler (d.h. falsche Corona-Strategie) ist nämlich in Wahrheit ein „Verfahrens-Fehler“ – sie hat zumindest einen Teil der Ministerpräsidenten technisch ausgebootet, somit rechts- bzw. verfassungswidrig umgangen und eigenmächtig eigene Vorstellungen im Hau-Ruck-Verfahren als gemeinsame Beschlüsse verkündet.

      Bodo Ramelow berichtet vom Online-Treffen, das erst nach Mitternacht endete:
      „Bis 23:45 Uhr habe ich überhaupt nicht gewusst, wo die Bundeskanzlerin ist und wo ein Teil der Ministerpräsidenten abgeblieben ist (…) Ich habe sechs Stunden vor dem Bildschirm gesessen und gewartet, dass die Viertelstunde Pause, um die gebeten worden ist, auch mal beendet wird und man gesagt bekommt, was eigentlich passiert. (…) Um 23:45 Uhr habe ich zum ersten Mal von dem Gründonnerstag-Vorschlag gehört und dann hat die Bundesregierung angekündigt, das bis heute klären zu wollen.“

      „Das sei allerdings nicht das erste Mal so gelaufen, wirft Ramelow dem Bundeskanzleramt vor: ‚Ich darf auch sagen, dass ich in den letzten zwölf Monaten immer einen Tag oder einige Stunden vor der Konferenz bei einem bestimmten Medium schon sehen konnte, was im Kanzleramt geplant wird. Und darüber durfte ich dann anschließend Journalisten Rede und Antwort stehen‘, klagt Ramelow.“

      Er bezichtigt Merkel somit als hartnäckige Wiederholungs-Täterin. Das kommt einem irgendwie bekannt vor: Auch bei der Flüchtlingskrise 2015 hat Merkel an deutschen und europäischen Entscheidungsträgern vorbei Fakten geschaften. Zwar ohne saubere Rechts- und Ermächtigungsgrundlage, dafür aber mit lautstarker Rückdeckung mächtiger Medien-Konzerne, die ihr quasi eine Art humanitäres Not-Verordnungs-Recht zubilligten.
      Also damals wie heute eigentlich ein handfester verfassungsrechtlicher Skandal.

      Der n-tv-Autor hängt die Sache aber deutlich tiefer:
      „Ramelow geht auf maximale Distanz zu den gefassten Beschlüssen. (…) Tenor: Die haben ohne mich beraten, dann sollen sie es auch ohne mich umsetzen.“

      Merkel-freundlich wie er ist, dreht er den Spieß sogar herum und versucht, Ramelow zum Deppen abzustempeln:
      – „Was passiert hier eigentlich? Ramelow gibt traurigstes Interview des Jahres“
      – „Niemand informiert Ramelow“
      – „Eine Karikatur von Politik / Das Bild eines nur passiv teilnehmenden Ministerpräsidenten passt nicht zur Ernsthaftigkeit der Lage in Thüringen, von der Ramelow selbst spricht“

      Inhaltlich absurde Krönung der im Ton frechen Beurteilung:
      „Ramelow gibt ein denkbar schlechtes Bild ab, nachdem er schon einmal mit seinem Zocker-Geständnis auf die Nase gefallen war: Die Ministerpräsidentenkonferenz zur Corona-Krise ist ein Gremium, das an dem kleinen Bundesland Thüringen vorbeiläuft; mit einem Ministerpräsidenten, der sechs Stunden untätig vor einem Konferenzbildschirm sitzt, anstatt zu versuchen, das Geschehen mitzuprägen oder wenigstens etwas in Erfahrung zu bringen. Zumal viele Medien, wie auch ntv.de, relativ detailliert über das Geschehen im Hintergrund berichteten. Ramelow hätte also zumindest die Nachrichten auf dem Handy verfolgen können, sofern der Bildschirm nicht anderweitig blockiert war.“

      Bürger reflexhaft als egoistische Covidioten zu beschimpfen und als rechtslastige Verschwörungstheoretiker, bloß weil sie an das Weiterbestehen der verfassungsmäßigen Grundrechte erinnern, war bisher eine einfache Übung.

      Ein ganz anderes Kaliber sind aber eigene Verfassungsbrüche unserer Bundessorgenmutti innerhalb des föderalen Staatsapparats. Da könnten die verbissenen Versuche zur Fortsetzung ihrer konzeptionslos-sturen Wegschließ-Politik ihr zum Stolperstein werden.
      Die geheuchelten Gewissensbisse hat sich so bitter nötig wie die Unterstützung durch den (Lohn-?)Schreiberling von n-tv.

      [1] https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4909407
      [2] https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/rki-chef-wieler-haelt-einen-neuen-corona-lockdown-fuer-unabdingbar-17262128.html
      [3] https://www.fr.de/politik/corona-deutschland-lockdown-rki-lothar-wieler-coronavirus-einzige-moeglichkeit-90260894.html
      [4] https://www.n-tv.de/politik/Ramelow-gibt-traurigstes-Interview-des-Jahres-article22447253.html

  3. Das RKI dreht nicht nur am Rad mit den Todeszahlen:

    Schon am Anfang der Corona-Nahrungskette manipuliert es mit – beim Ermitteln und Auswerten der Testzahlen.
    Im März letzten Jahres bei der großzügigen Mit-Zählung der Kontaktpersonen (siehe oben).
    Im Sommer nutzte man dann einerseits falsch-positive Ergebnisse für die Aufrechterhaltung eines Corona-Sockels. Andererseits schickte man auch nicht-infektiöse Virenträger in die Statistik (und in Quarantäne!), indem man die Labor-Maschinen unsinnig lange laufen ließ (hohe CT-Werte).
    Fürs Beheben dieses längst erkannten „Fehlers“ ließ man sich dann Zeit bis in den Herbst, als mit Beginn der Erkältungs-Saison diese Trickserei sowieso überflüssig wurde.

    Ein repräsentatives Testen zwecks Schaffung einer systematischen Exit-Strategie wurde nicht einfach nur verpennt – es war zwecks Aufrechterhaltung der Pan(ik)demie überhaupt nicht gewollt:
    „Wir erinnern uns: Wieler und Co haben sich stets mit allen Mitteln gegen eine ,anlasslose‘ breite Testung gewehrt. (…)
    Im Übrigen hat man sich in der Praxis nie an das Verdikt der anlasslosen Testung gehalten, wenn man die ,Infektionszahlen‘ hochtreiben wollte“, [1].

    Betram Burian erläutert nochmals die einfachen Denkfehler, die dazu führten, „dass die PCR-Tests in der Öffentlichkeit noch immer als sehr zuverlässig gelten“, [2].

    Hauptproblem ist und bleibt allerdings die Unfähigkeit bzw. der Unwille der deutschen Politik, Tests nicht nur für Inzidenzen und Alarm-Rufe zu nutzen, sondern wie in Tübingen, Rostock und New York für intelligente „Test- & Öffnungs-Strategien“. Denn es ist „töricht, die Corona-Politik an Inzidenzwerten auszurichten“, wie Jens Berger von den NDS ausführt, [3].

    Zwischen Test und Tod gibt es aber noch eine ganz wichtige Station: die Intensiv-Station.
    Wir wissen, dass z.B. Italien vor einem Jahr mit Problemen kämpfte, die in Deutschland nie zum Tragen kamen und auch in Italien vermeidbar gewesen wären: Völlige Überlastung wegen Unterversorgung mit Betten und wegen Personal-Flucht aufgrund unberechtigt geschürter Panik.

    Leider outen sich deutsche Intensiv-Mediziner in den Medien immer wieder als scharfe Lockdown-Befürworter, sozusagen als Hardcore-Fans des Hardcore-Wegschließers Lauterbach.
    Verliert den Überblick auf Ganze, wer im eigenen Arbeitsbereich jeden Tag nur Intensiv-Fälle sieht?
    Bestimmt gibt es phasenweise oder örtlich echte Engpässe.

    Man muss trotzdem sagen „leider“, denn die Zahlen geben nicht ansatzweise ein landesweites Engpass-Problem her – jetzt nicht und den ganzen Winter über nicht, mögen die Scharfmacher noch so sehr vor der zweiten, dritten, vierten … Welle warnen und gewarnt haben.
    Der Helios-Konzern gibt seit Oktober für seine rund 100 Kliniken deutschlandweit täglich PDF-Dateien heraus [4], wo man sowohl insgesamt als für jede einzelne Klinik die Belegungszahlen anhand übersichtlicher Grafiken verfolgen kann, dass
    – diesen Winter wie ein Jahr zuvor eine recht gleichmäßige Auslastung bestand (keine sprunghaften Anstiege)
    – diesen Winter aber eine dauerhafte Unterauslastung besteht
    (die Auslastungskurve liegt fast durchgehend 20 – 30 Prozent unter der Vorjahreskurve)
    – auch bei der Teilmenge der Corona-Intensiv-Patienten die Anzahl überschaubar ist und keine Sprünge zeigt.

    So berichten auch die NDS: „Von wegen Überlastung.
    Im Pandemiejahr 2020 herrschte in Deutschlands Kliniken historischer Leerstand“, [5].

    [1] https://www.rubikon.news/artikel/die-test-orgie
    [2] https://www.rubikon.news/artikel/die-logiklucke
    [3] https://www.nachdenkseiten.de/?p=71008
    [4] http://www.helios-gesundheit.de/qualitaet/auslastung/
    [5] https://www.nachdenkseiten.de/?p=70975

  4. Brauchen in der Klinik ohne PCR-Test Verstorbene nur klinische Symptome zu haben (Atemnot, Kontakt zu Covid19-Positiven etc.), um dennoch als Corona-Tote in die Statistik zu gelangen?

    Zu dieser Frage im obigen Artikel hatte RT-deutsch vom RKI ja nur eine unklare Auskunft erhalten und das entsprechende Video mit dem Köhnlein-Interview hat YouTube inzwischen entfernt.

    In den soliden Mainstream-Medien wurde die Frage allerdings bereits Mitte Februar beantwortet. Zwar etwas versteckt, dafür aber ganz eindeutig:
    https://www.br.de/nachrichten/bayern/faktenfuchs-corona-tote-ohne-positiven-test,SOnniFr

    Der „Faktenfuchs“ von Bayern 24 widmete sich der Widerlegung einer im Internet aufgestellten Behauptung, es bedürfe dreier positiver Tests, damit jemand als Corona-Toter gelten kann.

    Eine etwas abseitige Meinung wurde also in der Vordergrund gerückt – und ganz zufällig und nebenbei mit der eigentlich viel brisanteren Info beantwortet, dass statt dreier Tests auch einer reicht – oder eben gar keiner.

    „Der Arzt des Rosenheimer Krankenhauses erläutert dem Mann in dem Video, dass eine Diagnose auch anderweitig möglich sei, etwa wenn das Bild der Lunge eindeutig auf eine Covid-Pneumonie hinweise. Eines positiven Tests bedürfe es in diesem Fall für eine klinische Diagnose nicht.

    Das bestätigt auch eine Sprecherin des RKI: ,Es gibt spezifische radiologische Hinweise, die auf Covid-19 hindeuten. Das Virus führt zu relativ typischen Lungenveränderungen, die von anderen Entzündungsformen der Lunge abgegrenzt werden können. Es gibt also die ärztliche Möglichkeit einer klinischen Einstufung einer Covid-Erkrankung.’“

    Vielleicht um den „Faktenfuchs“-Artikel nicht mit der brisanten Nachricht enden zu lassen, folgen noch zwei ähnliche Teil-Überschriften:
    Zum einen: „Covid-krank trotz negativer Tests?“
    … und zum anderen zur Frage, ob Krankenhäuser systematisch Corona-Tote erfinden würden, „damit die Zahlen stimmen“.

    Aber immerhin ist der Gesamt-Artikel betitelt mit
    „#Faktenfuchs: Corona-Tote ohne positiven Test?“
    und der einschlägige Abschnitt mit
    „Corona-Infektion kann auch klinisch diagnostiziert werden“

    Interessant ist auch, dass das RKI gegenüber einem öffentlich-rechtlichen deutschen Sender vor Auskunftsfreude nur so sprudelt, während man den „Feindsender“ RT-deutsch zwar als Fragesteller akzeptiert, dann aber inhaltlich „am ausgestreckten Arm verhungern“ lässt.

  5. die corona-gläubigen/risikogruppen sind bereit alle offensichtlichen wahrheiten zu ignorieren, wenn man ihnen verspricht, mit einer impfung vor dem vorzeitigen ableben zu retten, d.h. die irrationale angst vor dem corona-tod, bestimmt unsere allgegenwärtige lebensqualität–wir leben nach wie vor in einer vorsintflutlichen opfergesellschaft in der die mehrheit der „corona-gläubigen“ sich anmaßt über das leben der minderheit der „corona-ungläubigen“ zu befinden—die kopernikanische revolution/epoche der aufklärung wird gegenwärtig von einer fatalen abergläubische konterrevolution der pharma-/chemieindustrie abgelöst

    1. Teilweise nimmt die Virusangst irrationale Züge an: So zählen sich 50-60 jährige Menschen zur Risikogruppe, obwohl sie keine lebensgefährliche Vorerkrankungen haben. Beispielsweise traf ich in einem Salon auf eine Masseurin mit Maske. Sie war wegen dem Virus ängstlich und aufgeregt. Als ich sie fragte warum, war ihre Antwort: „Ich gehöre zur Risikogruppe, ich habe Bluthochdruck.“

      1. es ist sicherlich nicht verkehrt, den bluthochdruck ernst zu nehmen, sozusagen die corona-bedrohung als ultimative/letzte möglichkeit etwas an der eigenen lebensführung zu ändern und nicht einfach bloß einen betablocker einzuwerfen—die fatale denke, das der menschliche organismus/körper wie ein reagenzglas funktioniert, d.h. das es für alles ein gegenmittel gibt, welches man nur einwerfen muss und dann kann man weiterhin schindluder mit seinem körper betreiben, ist das resultat der chemie-/pharma-/weißkittel-seuche und nur die gilt es solidarisch/gemeinsam zu bekämpfen/zu überwinden

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