Wegen Corona weniger Krebstote und Herzinfarkte?

Die Kampagne schürt Todesangst vor einem „Killervirus“. Gestern überschlugen sich die Meldungen über fast 1.000 Coronatote an einem einzigen Tag. Warum handelt es sich hier um Psychoterror und nicht um objektive Berichterstattung? Die Systemmedien berichten lediglich über einen Teil der Realität. Die „Lückenpresse“ macht es ihren Konsumenten unmöglich, die aufgetischten Informationen im Kontext einzuordnen. Deshalb macht sich bei einem Teil der Bevölkerung Panikstimmung breit. Ich kann nur bitten: Habt keine Coronaangst und keinen Hass auf Andersdenkende. Wir haben gute Argumente.

Dr. Genevieve Briand ist Lehrbeauftragte bei der John Hopkins Universität. Sie hielt vor Studenten einen Vortrag über die Coronapandemie in den USA. Sie wertete die Sterbefälle von Mitte März bis Mitte September aus und verglich sie mit den Vorjahren, auch die Todesursachen. Ihr Vortrag hieß „Coronatote: Ein Blick auf auf die US-Daten“. Dr. Gunter Frank von „Achgut“ fasste eines ihrer Ergebnisse zusammen:

„Der Gesamtrückgang der Todesfälle ohne COVID-19 gleicht den Anstieg durch COVID-19 Tote fast vollständig aus. Die Zählung der COVID-19 Todesfälle sei irreführend, weil Tote aufgrund anderer Erkrankungen als COVID-19 Tote gezählt wurden.“

Das heißt: In den Vorjahren starben Menschen an Krebs, Diabetes, Grippe, Herzinfarkte etc.. In diesem Jahr war alles anders: Sobald die verstorbenen Menschen einen positiven Coronatest hatten, galten sie automatisch als Coronatote, egal welche Vorerkrankungen sie hatten. 300.000 US-Tote oder 12% aller verstorbenen Menschen hatten einen positiven Test. Um die fast gleiche Nummer gab es weniger Krebstote, Herzinfarkte, Grippe- und Diabetestote etc.. Es gab also keine signifikante Übersterblichkeit, sondern nur eine Umdeklarierung.

In Schweden passierte dasselbe: Prof. Dr. Christian Kreiß wies im „Rubikon“ darauf hin, dass einerseits fast 10% aller verstorbenen Schweden positiv getestet wurden, andererseits gibt es aber keine Übersterblichkeit:

„Das Argument, dass in Schweden bis heute (zumindest bis Ende November) mehr Menschen pro 100.000 Einwohner an Corona starben und sterben als in Deutschland, ist also korrekt. Da aber etwas weniger als 10 Prozent aller Toten in Schweden an oder mit Corona sterben, darf man daraus nicht ableiten, dass Schweden eine insgesamt höhere Gesamtmortalität hat und durch seine epidemiologischen Maßnahmen eine insgesamt höhere Sterblichkeit hervorgerufen hat oder hervorruft. Denn das stimmt nicht.“ 

Die gleiche Beobachtung in Deutschland: Laut des Intensivregisters stieg die Gesamtzahl der belegten Intensivbetten von September bis heute kaum an. Es gibt um die 22.000 belegte Intensivbetten. Gleichzeitig wurden aber immer mehr Patienten positiv getestet. Heute gelten etwa 20% als Coronapatienten.

Christof Kuhbandner fragte bei „Telepolis“ daher treffend:

„Die Gesamtanzahl an Intensivpatienten und stationär behandelten SARI-Fällen [schwere akute respiratorische Erkrankungen] bleibt gleich, das einzige, was zunimmt ist die Anzahl der Patienten mit positivem SARS-CoV-2-PCR-Testergebnis. Sollte es sich also um echte „COVID-19“-Fälle handeln, dann müssten in den letzten Wochen gleichzeitig alle anderen Krankheiten auf den Intensivstation bzw. alle stationär behandelten SARI-Fälle mit anderen viralen Ursachen abgenommen haben, und zwar spiegelbildlich zum Anstieg in den „COVID-19″-Fällen. Das erscheint relativ unwahrscheinlich.“

Das heißt: Schwer erkrankte Menschen (Krebs, Herzinfarkt, Diabetes etc) werden auch hier mit einem positiven Coronatest zu Coronapatienten ggf. zu Coronatoten umdeklariert.

Christof Kuhbandner machte außerdem auf einen weiteren Sachverhalt aufmerksam, mit dem die Coronastatistik frisiert wird. Wird ein Mensch in seinem Leben irgendwann einmal positiv getestet, dann bleibt er für immer ein Coronatoter, auch wenn er Jahre später erst während eines Unfalls stirbt:

„Das RKI zählt demnach einen Sterbefall sogar dann als „COVID-19-Todesfall“, wenn ein SARS-CoV-2-positives Testergebnis lange zurückliegt und die Person inzwischen als genesen galt. Da eine Person, welche vor langer Zeit infiziert war und als genesen galt, nicht am Coronavirus versterben kann, zieht eine solche Art der Diagnostik fälschlicherweise die Anzahl der „COVID-19-Todesfälle“ nach oben. Denkt man hier auf lange Sicht, hätte man praktisch eine Sterberate von 100%, da alle jemals positiv Getesteten schließlich irgendwann sterben werden, was inhaltlich völlig absurd ist.“ (Telepolis)

Mit dieser Kritik stelle ich nicht in Abrede, dass es den Coronavirus gibt, oder dass Menschen dadurch an Lungenentzündungen sterben können, aber: Es gibt heute keinen Unterschied zu den Vorjahren, als sich in den Wintermonaten Erkältungsviren ausbreiteten und Grippewellen verursachten. Als Lehre sollte die Politik endlich die Risikogruppen (Krankenhäuser, Altersheime) besser vor der Viren-Ausbreitung schützen. Der grüne Bürgermeister Boris Palmer macht es in Tübingen vor.

Gleichzeitig muss es den Risikogruppen freigestellt sein, ob sie in die Isolation gehen oder sich im Familienkreis dem Ansteckungsrisiko aussetzen, ob sie am Ende ihres Leben noch an eine Beatmungsmaschine angeschlossen werden oder lieber im Kreis ihrer Lieben entschlafen wollen. Es muss der Grundsatz gelten:

Die Jungen dürfen leben und die Alten dürfen sterben. Heute ist es umgekehrt: Die Jungen dürfen nicht leben und die Alten dürfen nicht sterben.

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