Bündnis90/die Grünen in der Coronaangst

Auf der „Querdenker“-Bühne hielt David Claudio Sieber eine beeindruckende Rede, siehe youtube. Auf der Bühne der Demonstration „Berlin invites Europe“ schilderte er am 29. August 2020 seine abgewehrten Versuche, während der Coronakrise mäßigend in grüne Parteistrukturen hineinzuwirken. In einem Gespräch mit grünen Bundestagsmitgliedern machten sie sich über ihn lustig und waren nicht bereit, sich seine Argumente überhaupt anzuhören. Stattdessen verließen sie sich auf Prof. Drosten. Die grünen Bundestagsabgeordneten sagten:

„Die Bundesregierung war so nett, sie hat uns Herrn Drosten ausgeliehen, für ein Meeting und Herr Drosten hat uns informiert. Er hat uns gesagt: Über eine Million Menschen werden in der Intensivstation liegen, über hunderttausend Menschen werden in Deutschland sterben, wenn wir keinen Lockdown machen.“(Zeitindex 3:30)

David Claudio Sieber ist Student der Politik- und Kulturwissenschaften, sowie Bürgerschaftliches Mitglied Bündnis90/Die Grünen. Nach seiner Rede warfen ihn seine flensburger Grünen aus ihrer Ratsfraktion. Der Grund:

„Wer auf Demos von Verschwörungsfundis redet, zu denen AfD und NPD mobilisieren und wo später nebenan in völliger Enthemmung und unter Reichsfahnen der Deutsche Bundestag ,gestürmt’ werden soll, ist bei uns Grünen falsch“, erklärte der Landesvorsitzende der Nord-Grünen, Steffen Regis, auf Facebook.“ (mmnews)

Diese Entscheidung zeigt mir, wie weit die Partei sich von ihren Wurzeln entfremdet hat.

  • Statt Demokratie- und Bürgerrechte zu schützen, stützen viele Grüne die Errichtung eines Kontroll- und Überwachungsstaat.
  • Sie rennen einfach der Regierungsdarstellung hinterher, statt sich selbst eine Meinung zu bilden.
  • Kritiker werden auf persönlicher Ebene diffamiert, statt sich ihre Argumente ernsthaft anzuhören.
  • Sämtliche Demonstranten werden mit der sogenannten „Kontaktschuld“ zu Rechten gemacht. Dabei müssten es die Grünen aus ihrer Vergangenheit wissen, wie das Spiel läuft: Während Anti-Atomkraftprotesten wurden die Demonstranten in Gorleben oder Wackersdorf als gefährliche Chaoten medial dargestellt, obwohl nur eine kleine Minderheit gewalttätig war.

Viele gebildete Parteianhänger gelingt es nicht, „über ihren Schatten zu springen“. Weil sie in der Coronaangst sind, schmeißen sie alles über Bord, was ihnen wichtig ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.