Zusammenstellung von Fernsehmoderatoren, die alle im selben Wortlaut vor Fake-News im Internet warnen

Die Internet-Platform „Deadspin“ schnitt gleichlautende Meldungen, die lokale Fernsehprogramme verbreiteten, zusammen. So warnen verschiedene Moderatoren aus verschiedenen Sendungen im Chor vor „fake“-news im Internet. Auf diese Weise kommt ein erschreckender „Rudel-Journalismus“ zum Vorschein, der mich auch hierzulande verstört. Von der taz bis zur faz schreiben zu wichtigen Themen inhaltlich alle dasselbe. 

“We’re concerned about the troubling trend of irresponsible, one-sided news stories plaguing our country.”

“The sharing of biased and false news has become all too common on social media.”

“More alarming, some media outlets publish these same fake stories, stories that just aren’t true, without checking facts first.”

“Unfortunately, some members of the media use their platforms to push their own personal bias and agenda to control exactly what people think. This is extremely dangerous to a democracy.”

Auch Politiker benützen in der Skripal-Affäre, die exakt gleiche Formulierung: Es sei ein Typ Nervengift, „dass in Russland entwickelt worden ist.“  („of a type developed by Russia“). Dieselbe Aussage würde sich in Stellungsnahmen der europäischen Union, Großbritanniens und der Nato finden, berichtete der ehemalige britische Botschafter Craig Murray dem russischen Fernsehsender RT.

Die Aussage suggeriert, dass das in London eingesetzte Gift aus Russland kommt. Dafür gibt es jedoch keine Beweise. Penicilline wurde von einem Schotten in Großbritannien entwickelt. Das heißt aber nicht, dass heute alles Penicilline von dort kommt.

Der großbritannische Außenminister Boris Johnson informierte falsch, dass das eingesetzte Gift in Russland hergestellt wurde! 

Ein Gedanke zu „Zusammenstellung von Fernsehmoderatoren, die alle im selben Wortlaut vor Fake-News im Internet warnen“

  1. Tja, so ist das mit dem Geist aus der Flasche, auch Internet genannt, der nicht mehr zurück will oder kann ! Wird wohl noch etwas dauern, bis man in den Redaktionen geschnallt hat, dass die eigene, als selbstverständlich erachtete Deutungshoheit ein für allemal futsch ist. Und auch wenn alle sich für relevant haltenden das Gleiche verkünden und es deswegen für die universelle Wahrheit halten, sie sind gottlob nur noch ein Bruchteil des medialen Geschehens.

    MfG

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