Aust/Laabs bezeichnen Böhnhardt/Mundlos als „NSU-Mörder“

Hier einige Beispiele, bei denen vor allem die Journalisten Stefan Aust und Dirk Laabs Böhnhardt/Mundlos als „NSU-Mörder“ bezeichnen, ohne ein „mutmaßlich“. Was sie im Film „NSU-Komplex“ machten, war also keine Ausnahme gewesen.

NSU-Mörder arbeitete bei V-Mann des Verfassungsschutzes (…) „In den letzten beiden Jahren seiner V-Mann-Tätigkeit betrieb er eine Baufirma in Zwickau und beschäftigte dort den NSU-Mörder Uwe Mundlos, (…)“ Von Stefan Aust, Helmar Büchel, Dirk Laabs, 

„(…)wonach zumindest der NSU-Mörder Uwe Mundlos, möglicherweise aber auch Beate Zschäpe bei (…)“ Von Stefan Aust, Helmar Büchel, Dirk Laabs 

„Immerhin waren die NSU-Mörder Böhnhardt und Mundlos da noch unterwegs. Aber nach deren Selbstentlarvung durch Selbstmord gab und gibt es keinen Grund mehr, die Aufklärung einer zehnfachen Mordserie zu behindern.“ Stefan Aust, 01.03.2015

„Wie nah war der Verfassungsschutz den NSU-Mördern? (…) alle von ihnen heute entweder tote Täter wie Mundlos und Böhnhardt – oder als mutmaßliche Helfer (…).“ Stefan Aust, Per Hinrichs, Dirk Laabs | Veröffentlicht am 01.03.2015

„Das unverschämte Glück der NSU-Mörder (…) Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt hätten schon bei ihrem ersten Mord auffliegen können.“  Hannelore Crolly, 10.07.2013

„(…) kamen die Ermittler der Soko Bosporus den Persönlichkeiten der zwei NSU-Mörder Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos sehr nahe.“ kein Journalist als Autor genannt, 06.03.2013

12 Gedanken zu „Aust/Laabs bezeichnen Böhnhardt/Mundlos als „NSU-Mörder““

  1. Eine derartige Wortwahl ließe sich frühestens ab dem Zeitpunkt des Zschäpe-Geständnisses im Dezember 2015 rechtfertigen. Die Kontinuität des Formulierung ab 2013 zeigt indes, dass Aust/Laabs offensichtlich vollkommen losgelöst vom Prozessgeschehen, einseitig die These der Anklage vertreten.
    Investigativer Journalismus ist das sicherlich nicht.

  2. Unter Chefredakteur Stefan Aust erschien wobei ein angeblicher 9/11 FACT FILE praesentiert wurde. Der Untertitel besagt unter Anderem: „Die im Internet verbreiteten Verschwoerungstheorien sind leicht zu wiederlegen“
    Mit 38 Fakten wiederlegt (versucht) der Aust-Spiegel die offizielle Bush Verschoerungstheorie zu stuetzen, wobei nach heutigen, unbestrittenen Kenntnissen, mindestens 3/4 dieser Aust-Fakten als Luegen entlarvt werden koennen.
    Stefan Aust ist kein Journalist sondern ein Agent, der einen Auftrag zu erfuellen hat.

  3. Wurde meine Eingabe nicht korrekt wiedergegeben ?
    Sorry Er sollte lauten: Unter Chefredakteur Stefan Aust wurde „Spiegel Special International 6/2006“ publiziert, wobei…….

  4. Die Herren Mundlos und Böhnhardt wurden nicht rechtskräftig als Mörder verurteilt. Warum dürfen die Richter im Prozess gegen Frau Tschäpe die Herren als Mörder bezeichnen ?

    1. schon recht, nur war der Adolf mittelbar und unmittelbar Tatbeteiligter, seine Anwesenheit im Reich gilt als nachgewiesen.

      Die Anwesenheit der Uwes an 27 TO allerdings ist nicht nachgewiesen. Noch weniger nachgewiesen ist eine Todesursächlich Schussabgabe durch die Uwes an diesen.

      1. Einverstanden: Der Knackpunkt sind die fehlenden Beweise.

        Ein vermeintliches (generelles, formales) Verbot, Tote als Mörder zu bezeichnen, gibt es dagegen nicht.
        Schon gar nicht ableitbar aus dem unbestrittenen Umstand, dass Tote (strafverfahrensrechtlich) nicht mehr angeklagt und verurteilt werden können – an eine solche Ableitbarkeit scheinen aber viele irrtümlich zu glauben.

        Tote verlieren neben ihrem Leben auch ihre Rechte und Pflichten. Ganz schutzlos sind sie allerdings nicht:
        Störung der Totenruhe (§ 168 StGB) und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener (§ 189 StGB) sind strafbar.

        Bei Verunglimpfung geht es um die Ehre des Verstorbenen (und die seiner Hinterbliebenen) und deren Schutz gegen Unwahrheiten und Verächtlichmachung. Die „Ehre“ bietet aber keinen Schutz des falschen Scheins gegen die Offenlegung brisanter Wahrheiten, wenn es nicht gerade um höchstpersönliche, private (z.B. intime) Wahrheiten geht (so gehandhabt beim toten Tim K., dessen Psychiatrie-Akte im Winnenden-Prozess gegen seinen Vater einige diesen Vater entlastende Infos hätte liefern können, aber vom Gericht gesperrt wurde). Doch selbst bei solchen Fällen wird mit zunehmenden zeitlichen Abstand zum Tod das geschichtliche Interesse höher bewertet als irgendein Datenschutz-Bedürfnis.

        Für den Täter-Status verstorbener Mörder gibt es jedenfalls keinerlei Datenschutz – allerdings auch keine Befreiung von der Wahrheitspflicht. Problem hierbei: Während beim lebenden Mörder bis zum Gerichtsurteil das Wörtchen „mutmaßlicher“ vorangestellt werden muss, kann man beim toten Mörder nicht mehr auf ein Urteil warten – sonst wäre Hitler für alle Zeiten ein nur „mutmaßlicher“ Massenmörder. Daher reicht es, wenn ein Toter nach allgemeinen Dafürhalten (oder auch nur nach Meinung etlicher anerkannter Experten) ein Mörder war, um ihn als solchen zu bezeichnen.

        Aber wie gesagt: Man sollte nicht unnötig eine Wissenschaft draus machen – die (an den Tatorten völlig) fehlenden Beweise sind das eigentliche Problem.
        Und der Umstand, dass zwei angeblich nahezu perfekte Spurenvermeider unglaubhaft exzessive „Beweishortung“ betrieben haben sollen – ausgerechnet in ihrer Wohnung, deren erhöhte Gefährdung ihnen durchaus klar gewesen sein muss (installierte Ü-Kameras etc.).

        Aber diese eigentlichen Fragen werden vor dem OLG und in den MSM umschifft, indem man lautstark (aber wenig ernsthaft) nach der Opferauswahl fragt, obwohl doch bekanntlich bei politischen Terror-Morden die Opfer nicht das eigentliche Ziel sind, sondern nur ein skrupellos benutztes Mittel zum Zweck. Bezweckt wird die Einschüchterung eines ganzen Volkes oder einer Bevölkerungsgruppe – zu jeder Leiche gehört daher zumindest eine „Bekennerbotschaft“ in Form z.B. eines Hakenkreuzes, falls für einen Brief der Grips, der Fleiß oder die Zeit fehlen.

        Braune Morde, die über Jahre hinweg, Mord für Mord, als Mafia-Morde (bloß) an Geschäftsleuten verkannt werden, verfehlen den (amtlich unterstellten) Zweck, ALLE Türken zu verängstigen und zur Rückkehr in die Türkei zu animieren. Wie sollen perfekte Spurenvermeider eigentlich gestrickt sein, wenn sie das völlige Nichtwahrnehmen ihrer braunen Botschaft so begriffsstutzig und so dauerhaft „übersehen“?

        1. Ja, der fehlende (öffentliche) Bekennerbrief oder zumindest ein (öffentliches) Zeichen der Einschüchterung. Fehlanzeige.
          Fehlanzeige übrigens auch nach dem 11.September, keine Bekenntnis vonf Al Kaida oder dem angeblichen Strippenzieher OBL oder gar dem zigmal mit water boarding gefolterten und damit „geständigen“ angeblichen „mastermind“ KSM. Lebt der überhaupt noch?

          1. Bei 9/11 könnte man glauben, der überaus große „Erfolg“ – hohe Opferzahl, weltweite Solidarität mit den Opfern gegen die Täter – habe seine (regierungsamtlich bezichtigten) Urheber nicht nur angenehm überrascht, sondern verängstigt, d.h. zu Dementis gezwungen, damit der grimmig ausgerufene „war on terror“ ihnen und ihren Angehörigen nicht den baldigen sicheren Tod bringt).

            9/11 hat zwei große Pferdefüße, bei denen die Bush-Administration 2001 heuchlerisch die Öffentlichkeit belog und dadurch (zunächst erfolgreich) ihr eigenes Narrativ zementierte. Später wurden die Lügen zum Bumerang, was die staatsfrommen MSM allerdings nicht thematisieren.

            Lüge 1:
            Man habe nicht ahnen können, dass Terroristen Flugzeugentführungen so akut in ihrer Planung hatten.

            In Wahrheit liefen AM GLEICHEN TAG geheime, aber umfangreiche Militärmanöver, die genau das übten: den Umgang mit Flugzeugentführungen durch Selbstmord-Attentäter. Hätte die Welt zeitnah von diesem „verschwiegenen Zufall“ erfahren, dann wäre der Bush-Regierung vielleicht von Vorneherein kein unbeschränktes Mitleid für das apokalyptische „America is under attack“ entgegengebrandet, sondern bohrende Fragen nach „friendly-fire“-Pannen und vertuschten MIHOP-Putschversuchen, für die das Ausland rein gar nichts kann und daher auch keinen „war on terror“ gegen sich erdulden muss.

            Lüge 2: Man habe doch nicht gleich vollbesetzte Passagiermaschinen abschießen können – als wäre das Aufsteigen von Abfangjägern keine Routine zur Erkundung, Kontaktierung und Lotsung, sondern bereits der blutige allerletzte Schritt.

            Diese 2. Lüge sollte das stundenlange „Versagen“ der Abfangjäger „erklären“, die eigentlich an 365 Tagen 24 Stunden bereitstehen, um binnen wenigen Minuten aufzusteigen und die das vor und nach 2001 auch in zahlreichen Fällen problemlos praktizier(t)en.

            „Versagt“ hatte nämlich Rumsfeld höchstpersönlich der im Pentagon mit Besuchern frühstückte, statt „auf Wache“ zu sein – die wenige Monate vorher ins Amt gekommene Bush-Administration hatte nämlich nichts besseres zu tun gehabt, als die unspektakulär-unpolitisch und fehlerfrei funktionierende, aber Präsenz erfordernde Aufgabe des „Aufsteige“-Befehls von einem niedrigen Beamten bzw. Offizier an sich zu reißen.

            Dafür gab es keinen technischen Grund – im Gegenteil: ein austauschbarer kleiner Beamter kann zuverlässig in seiner Schicht präsent sein, ein vielbeschäftigter Minister so gut wie nie, womit deutlich erkennbar das Versagen vorprogrammiert war. Warum dennoch dieser Kontroll-Wahn – der so gar nicht zur damals neuen Bush-Administration passte, die sonst nie lautstark genug einen ideologisch begründeten Bürokratie-Abbau fordern konnte?

            Den Minister-Vorbehalt hat man nach 9/11 ganz schnell und lautlos wieder gestrichen, aber da müsste ein nie verstummender Schrei der Medien ertönen nach Aufklärung dieser zentralen „Panne“, die doch selbst im Rahmen des offiziellen Narrativs die apokalytischen Angriffe auf WTC und Pentagon erst ermöglicht hat- und daher eine unerlässliche Beihilfe darstellt für den Erfolg des aus einsamen afghanischen Flucht-Höhlen recht mühsam konspirierenden Osama Bin Laden.

            Ein Motiv für diese „Panne“ (=die eindeutig viel mehr ist als nur das) hatte wenige Jahre zuvor die Denkfabrik PNAC (Project for a New American Century) publiziert: die kriegsmüde Bevölkerung einstimmen auf eine geostrategisch als notwendig erachtete Serie von Öl-Kriegen und Nah- und Mittelost – ein neues Pearl Harbor sei hierfür nützlich bzw. notwendig.

            Und wenige Monate vor 9/11 hatte PNAC dem neuen Bush-Kabinett dann reihenweise Personal geliefert. Die Theoretiker mit den klaren Plänen hatten ab da endlich Gelegenheit zur praktischen Umsetzung.

            Und die Kriegs-Theoretiker setzten die geplanten Kriege gegen Afghanistan und Irak dann auch sehr zügig und konsequent um: Sie scheuten weder Lügen (u.a. Saddams Massenvernichtungswaffen) noch die Ausbeutung des 9/11-Schreckens, um ihre völkerrechtswidrigen Angriffskriege in Verteidigungskriege umzuetikettieren.

            Aber in Sachen des hierfür so wichtigen neuen „Pearl Harbor“ wollen sie weiter nichts getan haben als sich passiv-ahnungslos vom Teufel beschenken zu lassen?

          2. Während der „IS“ heutzutage routinemäßig für jede in Europa brennende Mülltonne die Verantwortung übernimmt, fehlt für 9/11 etwas Vergleichbares.

            Mehr noch – pikanterweise hat der von der Bush-Junta uneingeschränkt und sofort angeschuldigte Osama Bin Laden für seine Unschuldsbeteuerungen sogar einen glaubwürdigen Zeugen innerhalb des US-Staatsapparats: das FBI.
            Dort hatte man seit den 90ern wegen verschiedener Terror-Anschläge nach ihm gefahndet, aber die Fahndungsseite nach 9/11 nicht aktualisiert.

            Als ca. 2006 jemand auf dieses „Versäumnis“ hinwies, wurde ihm seitens dieser Fachbehörde beschieden, es gebe kein Versäumnis, weil das FBI keine ausreichenden Belastungsgründe sehe, um nach Bin Laden auch wegen 9/11 zu fahnden!

            Das Leugnen von Belastungsgründen hinsichtlich Bin Laden ist etwas, was die MSM ohne Umschweife jedem „Abweichler“ vom offiziellen Narrativ reflexartig als Verschwörungs-Keule um die Ohren hauen.

            Vor diesem innerstaatlichen (US-)Widerspruch verschließen die MSM jedoch vollständig die Augen, obwohl seit 2006 entweder das regierungsoffizielle Narrativ tot ist oder das FBI seither zu den Verschwörungs-Theoretikern (wahlweise Verschwörungs-Spinnern) gezählt werden müsste.

            Dies zeigt, dass die MSM nicht von argloser Ahnungslosigkeit oder Überforderung getrieben werden, sondern von Unterwürfigkeit und zynischem Opportunismus. So was wird das ehemalige Nachrichtenmagazin und wie alle anderen pseudo-investigativen Hof-Journalisten natürlich aufs Heftigste bestreiten. Denn diese Bücklinge sehen sich als aufrechte Streiter für die reine, unangenehme Wahrheit und gegen „Fake News“ aller Art.

            Die kampagnenartig im Volk ausgestreute Denglisch-Vokabel „Fake News“ (als gäbe es im Deutschen nicht genug klare Begriffe) ist übrigens ein schönes Zeichen dafür, dass die von der CIA in den 60ern geprägte Keule „Verschwörungstheorie“ sich erheblich abgenutzt hat und neue Mittel der Ausgrenzung und Diffamierung gebraucht werden. Denn die klaren deutschen Worte Vermutung, Gerücht, unbestätigte Meldung, Behauptung, Erfindung, Lüge, Falschmeldung, Ente gibt es wie die zugehörigen Sachverhalte schon lange und sie sind immer noch mit eindeutigen Bedeutungen belegt und auch für die junge Generation verständlich. Mit der Einführung zweideutiger Denglisch-Wörter wie „Public Viewing“ (D: öffentliche Fußballübertragung – jedoch in GB: öffentliche Aufbahrung einer Leiche) kann man vorübergehend mit der Unwissenheit der Adressaten spielen und dann – oft unfreiwillig – die Beschränktheit der eigenen Prahlerei zeigen.

      2. „Die Anwesenheit der Uwes an 27 TO allerdings ist nicht nachgewiesen.“

        – natürlich ist die nachgewiesen. Hat der GBA ermittelt und die Bundesanwaltschaft hat es im Münchner Prozess dem Gericht vorgetragen. Sie hat sich dabei auf Indiztatsachen gestützt. Fast alle Zivil- und Strafprozesse sind übrigens Indizienprozesse. Wie wahrscheinlich das Märchen der Bundesanwaltschaft ist, steht auf einem ganz anderen Blatt.

        Schönes neues Jahr@all.

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