Leiche von Uwe Böhnhardt wurde umgelagert

Die Journalistin Gabriele Muthesius fasst „im Blättchen“ die Verdachtsmomente gegen den damaligen Polizeichef Michael Menzel zusammen, den Tatort Eisenach-Stregda gezielt zerstört zu haben. Dazu füge ich gerne die Umlagerung der Leiche Böhnhardts an.

Tatsächlich wurde die Leiche Böhnhardts verändert! In der Zeit der Brandschutt-Entnahme rutschte sein Körper etwa einen halben Meter von Mundlos weg, in Richtung Fahrerkabine des Wohnmobils.

Folgendes Tatortfoto entstand vor der Brandschuttentnahme. Es zeigt Böhnhardts Füße auf Höhe des Tisches, zwischen den beiden Sitzbänken. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Füße von Böhnhardt

Foto aus „Stefan Aust/Dirk Laabs: Heimatschutz“

Die Tatortfotos, die nach der Brandschutt-Entnahme aufgenommen wurden, zeigen Böhnhardts Beine dagegen direkt vor der Eingangstüre des Wohnmobils liegen! 

Einsatzleiter Michael Menzel war am Tatort mit einer Harke aktiv, um wie er sagte Glutnester zu löschen, und einer Gerichtsmedizinerin die Auffindesituation der Leichen und Pumpguns zu zeigen.

Die Hintergründe der Umlagerung sind unbekannt! Eine Erklärung wurde seitens Ermittler bisher nicht geliefert, trotz der Existenz eines langjährigen NSU-Prozesses und mehrerer parlamentarischer Untersuchungsausschüsse. 

5 Gedanken zu „Leiche von Uwe Böhnhardt wurde umgelagert“

  1. Die Hintergründe der Umlagerung sind nicht nur unbekannt, sondern auch irrelevant ! Warum irrelevant ? Weil sie keinerlei Konsequenzen hat ! Menzel ist im Apparat aufgestiegen, von irgendwelchen beruflichen Nachteilen für all die anderen Beteiligten ist auch nichts bekannt, so what ?
    Dass das NSU Märchen ein grosser Beschiss auf allen Ebenen ist und ergo einen ganz anderen Hintergrund haben dürfte, das sollte jedem der hier und anderswo mitliest, längst klar sein. Und genauso klar ist, dass die dafür Verantwortlichen im Dunkeln bleiben werden und niemals zur Verantwortung gezogen werden.

    MfG

  2. Meine Rede. Ein Staat, der solch großen und jahrelangen Inszenierungs-Aufwand betreibt, um u.a. sich selber in ein schlechtes Licht zu rücken, hat nicht wirklich ein Problem mit den Uwes. Sondern er benutzt sie und ihr gescriptetes Schicksal einfach schamlos und exzessiv für eine ganze Serie von Schauspielen, mit denen er von anderen, viel größeren Problemen ablenkt.

    Denn er hätte mit sehr viel geringerem Aufwand, Risiko und eigener Schmach die zwei Leichen verschwinden lassen können oder sie zu unpolitischen, z.B. Mafia-internen Unterweltopfern erklären, für deren Namen im Normalfall sich nach wenigen Wochen niemand mehr interessiert.

    Der Staat selber hatte aber 2005 die Döner-Morde „adoptiert“, indem er (ohne Täter und Tatwaffe zu haben) den Tatwaffentyp einer Ceska-Miniserie zuschrieb, die sich überwiegend (als Stasi-Erbe) in Händen des deutschen Geheimdienstes befindet. Die „Adoption“ war eine öffentliche (Droh-)Botschaft, die vermutlich nur ausgewählte Kreise verstehen konnten und sollten. Rein innenpolitisch (ohne Ausland und hier lebende Ausländer) wäre die „Erkenntnis: Ausländer-Morde =Ceska = VS“ nämlich nichts, was der Staat seinem Volk unbedingt berichten will; da würde man den Ball sehr flach halten. Als Empfänger der Drohbotschaft wäre daher an türkische und kurdische Kreise in der Türkei und insbesondere hier in Deutschland zu denken.

    Erdogan war 2005-2007 sehr kurdenfreundlich – aus taktischen Gründen, nämlich um den Rücken frei zu haben und mit voller Kraft den (kemalistischen) tiefen Staat zu übernehmen, was er 2007 auch erfolgreich mit einer großen Verhaftungswelle abschloss. Nun waren die Kemalisten nicht nur (wegen ihrer strikten Trennung von Religion und Staat) die Todfeinde der Islamisten und damit Erdogans, sondern auch die jahrzehntelangen Favoriten der NATO, die man bei ihren regelmäßigen Militärputschen unterstützte. 2004 gilt als der Höhepunkt einer solchen Putschgefahr bzw. -hoffnung.
    Aber die Militärs kniffen, denn anders als früher ging es nicht gegen korrupt und unbeliebt gewordene Politiker, zu deren Absetzung das Volk applaudierte, sondern gegen den höchst populären und (damals noch) von jedem Korruptionsverdacht freien Erdogan.

    Das Militär steckte in der Zwickmühle: Dass Erdogan sich an Kurden und Linke anbiederte, um (ohne Rückgriff auf das ihm feindlich gesinnte Militär) öffentliche Sicherheit erfolgreich herzustellen, missfiel ihnen (sie gönnten ihm den Erfolg nicht und ärgerten sich, selber überflüssig zu sein). Einen Misserfolg Erdogans fürchteten sie hingegen auch: Zwar hätte das die Popularität Erdogans beschädigen (und die Abwahl- bzw. Putsch-Chancen steigern) können, aber zugleich hätten in ihren Augen die gesteigerten Chaos-, Revolutions- und Separations-Gefahren zu unbeherrschbaren Zuständen führen können.

    Jegliche Maßnahmen gegen Erdogan waren also ein zweischneidiges Schwert und das galt auch für die deutsche „Schützenhilfe“ in Form der „Döner-Ceska-VS-Enthüllung“ 2005:
    Einerseits konnte sie linken und kurdischen Zuwanderern klarmachen, dass Erdogans Schmuse- und Toleranzkurs (in Verbindung mit der Schockstarre der Kemalisten) sie nicht übermütig werden lassen darf, denn NATO und deutscher Staat seien weiterhin der lange Arm dieser Kemalisten und würden ihnen zuverlässige (auch blutige) Hilfe auf dem Weg zurück zur Macht leisten. (Dieser letzte Punkt könnte ganz nebenbei und indirekt auch eine Botschaft an Erdogan selber gewesen sein.)

    Andererseits hat die Nachricht „Gastgeber-Staat deckt und fördert Morde an euch“ für die jeweils betroffenen Ausländergruppen (und für ihre evtl. Verbündeten in der deutschen Bevölkerung) hohes Empörungs- und Politisierungs-Potenzial, konnte also leicht zum Gegenteil der beabsichtigten Einschüchterung führen.
    (In unseren postdemokratischen Lügenpresse-Zeiten brauchten die Einschüchterer aber wenigstens nicht das Aufwachen einer breiten Öffentlichkeit fürchten.)

    Kein Wunder, dass diese eher ratlose Strategie ein Jahr später (2006 in Kassel) schon geändert wurde, vermutlich weniger aufgrund eigener Einsicht. Sondern eher auf Befehl vom großen Bruder, denn die NATO-Seite fing an, den nicht so einfach überwindbaren Erdogan einzubinden statt zu bekämpfen. Hierfür musste die Botschaft „Deutsche Stellen helfen den Kemalisten, deren Feinde zu liquidieren“ abgeändert werden. Ein völliges Leugnen war vermutlich zu unglaubwürdig, denn neben dem öffentlichen Teil dürfte es 2005 zusätzlich sehr konkrete Drohungen hinter den Kulissen gegeben haben.

    „Deutsche Dienste ja, aber nur unterste Ebene und nur ein peinlich-verrückter Einzelgänger mit evtl. einigen Kumpanen, die jedenfalls keine hochoffiziellen geo-strategischen Ziele hatten, sondern ihren ganz persönlichen braunen Hass ausleben wollten“ – Temmes Rolle war geboren.
    Erdogan nahm das Kooperations-Angebot der NATO an, wollte aber – immer noch ganz hochmoralischer Saubermann – nicht auf die Kemalisten-(Ergenekon-)Prozesse verzichten, sondern brachte diese in 2011 (vier Jahre nach der Verhaftungswelle) zu einem Höhepunkt.

    2011 hatte die NATO aber Großes vor und wenig Verständnis, dass der türkische Partner schmutzige Kemalisten- und damit immer auch NATO-Wäsche auf die Leine hängt:
    Die von westlichen Diensten heimlich angestoßene „Arabellion“ sollte ganz Arabien „demokratisieren“ – Saudis und ähnlich blutrünstige Vasallen natürlich ausgenommen, denn die akzeptieren unsere „westlichen Werte“ ja schon. Ganz offen stürzte man Libyen und Syrien in den seither dauernden („Bürger“-)Krieg. Hier zog Erdogan brav mit, kündigte die persönliche Freundschaft zu Assad und hatte auch in Sachen Korruption einiges dazugelernt.

    Im Syrien-Krieg haben die Länder des westlichen Lagers aber ganz verschiedene Interessen und gerade eingefleischte Islamisten wie Erdogan oder die Saudis vergessen allzu schnell den wichtigsten aller westlichen Werte, die Vasallen-Treue (bei Gadaffi und Saddam war es der zweitwichtigste: die Dollar-Treue).

    Da kamen die toten Uwes des Weges und nahmen allen Verdacht von Temme und seinen Brüdern, indem sie sich als Urheber allen Übels erwiesen, zumindest soweit der deutsche Staat für den Tod von Türken verantwortlich gemacht werden könnte.
    Für einen Machtmenschen wie Erdogan ist dabei vermutlich weniger wichtig, wie gut die Story gelogen ist, sondern nur wie entschlossen der Staat sie durchboxt und verteidigt: Spuren der Uwes und Bekenner-Briefe fehlen an allen Tatorten – kein Problem, ihre Köchin wird lebenslänglich plus Sicherungsverwahrung bekommen, also ist die Schuldfrage doch längst entschieden, nämlich bereits vom Bundestag im November 2011. Das OLG vollzieht nur noch den Wunsch der Politik. Lästige Zeugen verbrennen und sterben an seltsamen Krankheiten. Bei einem Staat, der so funktioniert, lacht das Herz des Sultans.

    Es wurde also nicht nur die Leiche Böhnhardts umgelagert und nicht nur physisch; beide Leichen wurden aus der realen Lebensgeschichte umgelagert ins amtliche Narrativ.

    1. Bekir:„Hierfür musste die Botschaft „Deutsche Stellen helfen den Kemalisten, deren Feinde zu liquidieren“ abgeändert werden.“

      Also richteten sich die Ceska-Mordserie gegen Gegner der Kemalisten? Dagegen spricht die politisch/religiösen Einstellungen der Opfer. Sie stimmt mit obiger Theorie nicht überein. Und wir haben einen Griechen, der dann überhaupt nicht in die Serie passt. Der hat nix mit der Türkei zu tun.

      Sachstandsbericht der BAO Bosporus – fdik.org

      „Zu der politischen Einstellung des Geschädigten ÖZÜDOGRU wurde ermittelt, dass er bis vor wenigen Jahren aktives Mitglied der rechten Gruppierung „Graue Wölfe“ war. Nach Angaben von Arbeitskollegen sammelte ÖZÜDOGRU im Kollegenkreis für Stiftungen der türkischen Armee. Darüber, dass ÖZÜDOGRU in religiöser Hinsicht besonders strenggläubig oder radikal eingestellt
      war, liegen keine Anhaltspunkte vor.“

      „YASAR war Kurde, politisch aber nicht aktiv. Er wird als Kemalist beschrieben und trug an seinem Sonntagsanzug auch demonstrativ einen Atatürk-Anstecker.“

      „BOULGARIDES war Grieche und politisch weder passiv noch aktiv tätig.“

      Laut dem Bericht äußerten Zeugen den Verdacht, dass Schutzgelderpressungen der PKK der Hintergrund gewesen wäre.

      1. Mit der Ceska-„Waffentypentdeckung“ wurde 2005 nicht nur eine Mordserie „adoptiert“, sondern zunächst als Serie überhaupt erst mal zusammengebacken. Zuvor deuteten gemeinsame Mordmerkmale (männliche Selbständige mittleren Alters; Schuss ins Gesicht) zwar auf gewisse ausländische Mafia-Traditionen, aber ohne Zusammenhang der konkreten Morde.

        Durch den Schuss ins Gesicht dachten die Ermittler wohl nicht ganz zu Unrecht an mehr als nur ein z.B. unbescholtenes, nur zahlungsunwilliges Erpressungs-Opfer der Mafia, sondern an einen Ex-Kollegen seiner Mörder, der für irgend einen Verrat die typische Verräter-Strafe erhielt.

        Die PKK kann man als Polit-Mafia betrachten; beim Kassieren wie beim Rächen verhält sie sich vermutlich wie jede andere „Kommerz“-Mafia. In ihren Augen kann ein Kurde , der demonstrativ einen Atatürk-Anstecker trägt, aber bestimmt nicht als „politisch nicht aktiv“ durchgewunken werden. Es sei denn, er markiert nur (d.h. im PKK-Auftrag) den kurdischen Kemalisten, z.B. um andere (tatsächlich der kurdischen Sache untreu gewordene) Kurden auszuhorchen? Aber wäre dieses „Kemalisten-Markieren“ wirklich nichts weiter als ein treu ausgeführter PKK-Auftrag und nicht evtl. ein doppeltes Spiel, das er im Auftrag des kemalistischen Geheimdienstes spielte (bzw. spielen musste, z.B. weil man nachträglich mit wirksamen Druckmitteln an ihn herangetreten ist, d.h. ihn umgedreht hat)?

        Das sind alles nur Gedankenspiele – will sagen: gerade bei den „Döner“-Morden sollte man nicht den ersten Schein für die ganze Wahrheit halten.

        Yasar, der „kemalistische unpolitische Kurde“, von dem hier die Rede ist, wird im „MK Bosporus — 33. Sachstandsbericht“ vom 26.08.2008 ganz seltsam eingeordnet unter:
        „3.3 Altfallüberarbeitung
        Seit 21.07.2008 wird der Fall YASAR von vier Beamten überarbeitet. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass noch umfangreiche Ermittlungen, insbesondere hinsichtlich der Einreise des Mordopfers, seiner Finanzen und seiner Angehörigen in der Türkei, geführt werden müssen. Hierzu sind noch Vernehmungen erforderlich.“
        https://fdik.org/nsuleaks/BAO_Bosporus_2007_und_2008_Sachstandsberichte.pdf

        „Überarbeitung eines Falles“ könnte heißen, dass ein politisch unerwünschtes Ergebnis frisiert werden soll. Es könnte aber auch heißen, dass Yasar tatsächlich ein ganz anderer war als der er sich in Deutschland gab und zunächst aktenkundig wurde. Jedenfalls wurde 2008 ein Treffen seines Steuerberaters „mit Mitgliedern einer so bezeichneten islamischen Hilfsorganisation islamischer Ärzte […] durch die BAO Akis überwacht“.

        Boulgarides war zwar eindeutig ethnischer getaufter Grieche, der in Deutschland an einer griechischen Schule sein Abitur gemacht hat. Kurz vor seiner Ermorderung hatte er er aber über seinen deutschen Geschäftspartner Nuri Yildiz kennengelernt, einen im Bundesvorstand des kurdischen „Vereins zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V.“ tätigen Kaufhausdetektiv. Aus dem zwischen Geschäftspartner und Yildiz geführten und abgehörten Telefongespräch ergab sich, dass Yildiz auch den getöteten („unpolitischen“?) Yasar kannte, was er beim anschließenden Verhör aber runterspielte, so dass man ihn nicht weiter behelligen konnte / wollte (S. 95 / PDF-S. 107).

        „Bei TASKÖPRÜ fällt jedoch auf, dass er in den Wochen vor seinem Tod, für seine nächsten Verwandten völlig unerklärlich, angefangen hat, im Koran zu lesen“ (S. 106 / PDF-S. 118).

        Ein gewalttätiger (Ex-)Ehemann galt (wohl außerhalb der Familie?) als „freundlicher, ruhiger, aber auch sehr verschlossener Mann“, der aber anscheinend auch nach innen nicht stets sein wahres Gesicht zeigte, so „dass sowohl die Tochter als auch die Ehefrau nur unzureichend über den Lebensstil und die Lebensführung des ÖZÜDOGRU informiert waren“. (PDF-S. 133 f.)
        Ob man ihn als (zudem ehemaliges = abtrünniges?) aktives Mitglied der rechten Gruppierung „Graue Wölfe“ mit einem Kemalisten gleichsetzen kann, ist so schwierig wie die Frage, ob NSU und CSU gleiche Ziele verfolgen: Beide denken national, hassen Linke und dienen dem tiefen Staat, aber sind sie deshalb gleich Verbündete oder Sympathisanten, die Rücksicht aufeinander nehmen?

        Welches Mordopfer die Ehre hatte, 2005 nachträglich in die Ceska-Serie mit hineingebacken zu werden und warum, wird die Öffentlichkeit vermutlich nie genau erfahren, denn die eigentliche (Droh-)Botschaft galt nicht der breiten Öffentlichkeit, sondern Insidern, die vieles schon verstanden und hinter den Kulissen evtl. noch „Zusatz-Infos“ bekamen zur Opferauswahl und zur Frage, was für ein Tun oder Unterlassen man von ihnen erwartete.

        Für den deutschen tiefen Staat gab es 2005 jedenfalls gute Gründe, Kemalisten-Feinde einzuschüchtern. Für die Einschüchterung von Kemalisten sind dagegen keine Motive erkennbar.

  3. Brillante Terrorie, bekir! Warum hast Du eigentlich kein Blog?
    In so einem Rahmen, wie Du es hier tust, muss man die Farce aufspannen, vielleicht noch etwas größer:
    Es hatten sich von 1999 (Kosovokrieg) bis 2011 gewaltige Konflikte im internationalen System aufgebaut. Und auch „die NATO“ hat spätestens 2002/2003 aufgehört, als Einheit zu existieren. Inzwischen ist auch ein latenter, aber massiver wirtschaftlicher Interessenskonflikt zwischen den USA und dem erweiterten Deutschland durch Trump offenbar geworden.
    Ich sehe die Vorgänge vom November 2011 auch als Versuch, Risse die durch internationale Spannungen auf deutschem Boden entstanden waren, mit braunem Schlamm zu verschließen. Das war eine Art von Vorbeben. Vermutlich haben die deutschen Lakaien, die das ausgeführt haben, keine Ahnung gehabt, wie groß und langwierig das werden würde. Der Prozess läuft jetzt bald 4 Jahre, aber es geht weiterhin stur nur um ein Trio! Inzwischen sind so viele Großkrisen weitereskaliert (Eurokrise) oder dazugekommen (Syrien, Ukraine, Migrationskrise, Türkeiputsch, Brexit, Trump), dass sich diese Kiste nicht mehr überzeugend schließen lässt. Die Aufmerksamkeit und der betrügerische Qualitätsanspruch sind total im Keller. Am liebsten würde man alles lautlos einstellen und aus den Annalen tilgen. Weil das nicht geht, murkst man einfach weiter dem Ende entgegen und verbrennt die letzten Reste von Glaubwürdigkeit, alle diese hehren Werte, an die die große Anführerin des Ganzen jetzt den bösen Trump wieder erinnert hat.

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