Spielfilm „I wie Ikarus“ dreht sich um Verschwörung zur Ermordung von John F. Kennedy

Der Spielfilm „‚I‘ wie Ikarus“ stammt aus dem Jahr 1979 und spielt auf die Ermordung des US-Präsidenten John F. Kennedy an sowie auf die damaligen Untersuchungen, die die wahren Hintergründe vertuschten und die Behörden weißwuschen. Der Geheimdienst „CIA“ schlug 1967 dafür vor, mit der Bezeichnung „Verschwörungstheoretiker“ Kritiker pauschal als Spinner zu delegitimieren. Der Film ist aktuell, da offen eine Ermordung des derzeitigen US-Präsidenten Trump diskutiert wird.

Auf die telefonische Frage eines Zuschauers des „Presseclubs“, wie eine Präsidentschaft Trump verhindert werden könnte, antwortete der Chefredakteur der „Zeit“ Josef Joffe: „Mord im weißen Haus zum Beispiel.“ Der große US-Fernsehsender „CNN“ informierte, was nach einer Ermordung von Trump passieren würde. Dazu passen auch die seltsamen Vergleiche ausgerechnet zwischen den Ehefrauen von Kennedy und Trump. Die „FAZ“ beispielsweise findet, dass Melania Trump „fast wie Jackie Kennedy“ aussieht. „Doch das Kleid ist nicht nur für Trumps Frau ein Wagnis.“ 

Nun zur Beschreibung des Filmes bei „youtube„, die vom 18.03.2016 stammt. Sie stellt die bis heute normale Herangehensweise heraus, Verbrechen „aufzuklären“: Laut Behörden begeht ein Einzeltäter den Anschlag und stirbt daraufhin, ohne Mitwirkung des tiefen Staates. Parlamentarische Kommissionen, Ausschüsse bestätigen am Ende die grundlegende Behördenversion und sehen keine Anzeichen für eine „Verschwörung“. Bis heute aktuell, siehe NSU.

„Der Film beginnt mit dem Zitat: „Diese Geschichte ist vollkommen wahr, weil ich sie von Anfang bis Ende erfunden habe“ des französischen Künstlers Boris Vian.

1977: Kurz vor dem Antritt seiner zweiten Amtszeit wird Staatspräsident Jary in seinem Wagen von Unbekannten erschossen. Die mit der Aufklärung betraute Untersuchungskommission kommt bei ihren langwierigen, fast ein Jahr dauernden Ermittlungen zu dem Schluß, dass Jary von einem Einzeltäter namens Karl Eric Daslow (ein Anagramm für Oswald) ermordet worden sei. Der ebenfalls der Kommission angehörende Generalstaatsanwalt Volney weigert sich im Gegensatz zu seinen Kollegen, die Schlußfolgerungen der Kommission zu unterschreiben, wonach Daslow ein paranoider Einzelgänger sei, der sich im Anschluß an die Tat das Leben genommen habe.

Eine Regelung sieht vor, daß, wenn ein Mitglied der Kommission Zweifel an dem Ergebnis haben sollte, dieses die Untersuchungen von vorne beginnen kann. Volney fragt den Vorsitzenden öffentlich, ob er zu Beginn der Ermittlungen die Bitte von oberster staatlicher Stelle erhalten habe, dafür zu sorgen, daß die Einzeltätertheorie bestätigt werde. Volney hatte keinerlei Beweise dafür, lag aber richtig. Der Vorsitzende der Kommission gibt, peinlich berührt, zu, daß eine solche Bitte an ihn herangetragen wurde, er dieser aber nicht willentlich entsprochen habe.

Volney nimmt mit seinem Team die Ermittlungen wieder auf. Sehr schnell stoßen Volney und seine Mitarbeiter auf Ungereimtheiten. Im Zusammenhang mit der Untersuchung wurden Beweise gefälscht, Zeugen nicht angehört, eine wichtige Autopsie nicht vorgenommen, Falschaussagen getätigt und unbequeme Augenzeugen ermordet. Volney erkennt in einem Amateurfilm, daß es einen zweiten Schützen neben Daslow gab. Parallel zu der Handlung um Volney erfährt man, daß der zweite Schütze von seinen ehemaligen Auftraggebern ermordet wurde. Volney spricht mit einem Psychologen über Daslow, der an einem Experiment teilnahm, das dem „Milgram-Experiment“ entsprach: Hierbei wird getestet, ob normale Staatsbürger zur Anwendung von Folter bereit sind, wenn eine wissenschaftliche oder staatliche Autorität sie dazu auffordert und die Verantwortung dafür übernimmt.

Volney erkennt, daß in das Mordkomplott Profikiller und Figuren aus dem organisierten Verbrechen involviert sind, die ihrerseits Unterstützung durch den eigenen Geheimdienst erfahren haben. Eine wichtige Rolle muß der Attentäter und Saboteur de Palma gespielt haben, der auch hinter der Ermordung unbequemer ausländischer Staatsfeinde steckte. Weiterhin erfährt er von der Operation „I wie Ikarus“.

Volney entdeckt, daß der Geheimdienst bzw. eine Organisation innerhalb des Geheimdienstes seines Landes in staatsterroristische Aktivitäten verwickelt ist. Staatspräsident Jary hatte seinerzeit angekündigt, die Macht der Geheimdienste zu beschränken. Bei Recherchen, was unter der Operation „I wie Ikarus“ geschehen soll, ruft er seine Lebensgefährtin an, die ihm eine Interpretation zu Ikarus gibt: Wenn die Sonne als Symbol der Wahrheit genommen wird, so habe Ikarus seine Flügel verloren, weil er der absoluten Wahrheit zu nahe gekommen sei. – In diesem Moment wird Volney von einem Scharfschützen in seinem Büro erschossen.“

(youtube)

Ein Gedanke zu „Spielfilm „I wie Ikarus“ dreht sich um Verschwörung zur Ermordung von John F. Kennedy“

  1. Ich habe den Film nicht gesehen, weil er hier (in Frankreich) gesperrt ist. Man stelle sich aber vor, ein Ausbilder der US Marines für verdeckte Operationen kehrt 1963 aus Moskau zurück, verheiratet mit einer russischen Frau. Er ist dann ein halbes Jahr arbeitslos und findet 2 Wochen, bevor J.F. Kennedy diesen Punkt passiert, einen Job als Hausmeister in einem Lager für ausrangierte Schulbücher in Houston/Texas. Lange zuvor hat er sich ein Gewehr besorgt und damit Zielübungen gemacht. Er ist aber nicht, wie alle anderen in Texas im Jahre 1963 in den nächsten Supermarkt gegangen und hat sich ein amerikanisches Präzisionsgewehr gekauft, das millionenfach im Umlauf ist, mit Cash gezahlt, ohne sich ausweisen zu müssen, und ist seiner Wege gezogen, sondern hat sich per Post einen Mannlicher Calcano mit verkürztem Lauf bestellt, ein österreichisches Gewehr der italienischen Kavallerie, das ein Kaliber verschießt, welches nur ein Jahr lang und nur für dieses eine Gewehr hergestellt wurde und auch noch das einzige Exemplar dieses Gewehres mit einem Zielfernrohr. Den Kauf bezahlt er mit einer Kreditkarte und lässt sich das Gewehr an ein Postfach schicken, beides auf einen falschen Namen, das Postfach hat er jedoch auf diesen falschen Namen unter seinem richtigen Namen angemietet. Außerdem trägt er bei seiner Verhaftung einen gefälschten Führerschein auf die falschen Namen der Kreditkarte und des Postfaches bei sich. Weil das Gewehr zu groß ist, um in das Postfach zu passen, muss es ihm der Schalterbeamte persönlich übergeben. Mit diesem Gewehr schießt der Attentäter einige Wochen später dann vom Fenster seines eigenen Arbeitsplatzes auf den Präsidenten, lässt das Gewehr und die unverschossene Munition am Tatort, seinem Arbeitsplatz, zurück und geht am helllichten Tag ins Kino. Der Attentäter ist damit der einzige Mensch auf der ganzen Welt, bei dem ein Projektil zum dazugehörigen Gewehr und dieses zum dazugehörigen Besitzer, der namentlich festgestellt werden kann, zurückverfolgt werden kann. Ausserdem gibt es Zeugen dafür, wie dieser es in Empfang genommen hat. Ausgehend davon, dass kein normal denkender Mensch so blöd sein kann und ein Ausbilder für versteckte Operationen schon garnicht, lässt nur einen Schluss zu: diese Spuren wurden absichtlich gelegt. Meine Theorie ist, dass man damals einen nuklearen Erstschlag vorhatte und die Spuren gelegt hat, um die Russen danach der Initialzündung zu beschuldigen. Irgendwas kam dann aber dazwischen. Das wäre interessant zu wissen, was.

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