Gewebeteile des toten NSU-Informaten Corelli leider unbrauchbar geworden

Die Staatsanwaltschaft will das dubiose Ableben des Informanten „Corelli“ untersuchen, verursachte etwa Rattengift die Blitz-Diabetes? Heute schreibt die „welt“, dass es Probleme gibt. Es gäbe nicht mehr „genügend geeignete“ Gewebeproben. Was soll das heißen? Wurden etwa zuwenig Gewebeteile eingefroren oder ist die Kühlmaschine kaputtgegangen? 

 „Und noch immer gibt es kein eindeutiges Ergebnis, wie die „Welt“ aus Sicherheitskreisen erfuhr. (…)

Offenbar lagen für eine Untersuchung auf sogenannte Auto-Antikörper nicht mehr genügend geeignete Gewebeproben Corellis vor. Durch die Analyse von Auto-Antikörpern ließe sich feststellen, ob die Diabetes-Erkrankung auf natürlichem Wege erfolgte. (…)

Ersatzweise greift man nun auf ein weiteres Verfahren zurück, bei dem man Gewebe aus der Bauchspeicheldrüse untersucht.“ (welt)

Auch der harmlos-naive Kommentar des Artikelautors Dirk Laabs hat es in sich:

„Nun rächt es sich, dass die Staatsanwaltschaft nicht sofort den Todesfall umfassend aufgeklärt hat.“

Wenn die Staatsanwaltschaft quasi sofort nach dem Tod „Corellis“ das Gewebe untersucht hätte, würde es jetzt kein Problem geben. Vielleicht will die Staatsanwaltschaft gar nicht den Fall aufklären, von Anfang an?

Laut wikipedia kann die Vitalität von Gewebe „durch Einfrieren in flüssigem Stickstoff (…) nahezu unbegrenzt“ aufrecht erhalten werden.

2 Gedanken zu „Gewebeteile des toten NSU-Informaten Corelli leider unbrauchbar geworden“

  1. Um Autoantikörper gegen Bauchspeicheldrüsengewebe zu bestimmen (zum Nachweis der dann „natürlichen“ Todesursache Überzuckerungs Koma) genügt als Material eine normale Probe eingefrorenen Bluts, was ja sicherlich aufbewahrt wurde.

    Um die speziellen Veränderungen, die das verdächtigte Gift Vacor an der Bauchsspeicheldrüse auslöst, nachweisen zu können braucht man sehr wohl Gewebeproben der Bauchspeicheldrüse.

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