WTC-Kollaps: Junges Mädchen schlägt NASA-Ingenieur mit 911-Physik

Gerade sehe ich gerührt „Realitäts-TV“, ein Wettbewerb junger Leute, wer der beste Streber („nerd“) ist. Eine Aufgabe bestand darin zu schätzen, wieviele Glasscheiben ein von oben herabfallender Medizinball durchschlägt, bevor er gestoppt wird. Es gab drei Schätzungen, der letzte von oben herabfallende Gegenstand war ein Teddybär. Die „Streber“ hatten eine Nacht Zeit, um nach Antworten zu suchen.

Es verschlug die Streber auch auf Websiten, die den Kollaps der Wolkenkratzer WTC 1 und 2 untersuchen. Laut offizieller Regierungsversion wäre der totale Kollaps nach dem Beginn „unvermeidbar“ gewesen. Dort, wo das Flugzeug einschlug, gaben die Stahlträger nach. So fiel der obere WTC-Block auf den unteren WTC-Block. Wie bei einer Lawine wäre das Gebäude von oben nach unten restlos zerstört worden. Einer der Streber zitierte Berechnungen eines Ingenieurs der Weltraumbehörde „NASA“. 

Hier wird die offizielle Regierungserklärung graphisch dargestellt:

Quelle: heiwaco

Physiker der 911-Wahrheitsbewegung widersprechen jedoch, mit einem physikalischen Gesetz von Isaac Newton: „Das Prinzip von Actio und Reactio„. Newtons Gesetz besagt, dass es immer eine Gegenkraft gibt. Die Energie würde nicht nur nach unten wirken, sondern auch nach oben. Das heißt, dass der obere Block genauso zerstört worden wäre, wie der untere. Da der untere WTC-Block jedoch wesentlich größer war, als der obere, hätte der Kollaps schnell zum Stehen kommen müssen.  Es ist unmöglich, dass der kleinere obere Block den unteren größeren Block zerstört.

Die Spiele-Bloggerin „Danielle“, ein Mädchen mit gefärbten, langen Haaren, basierte ihre Schätzung auf dieser Grundlage. Sie hatte während ihrer Schulzeit, Physik als Fach abgewählt. 

„Das einzige, was ich gefunden habe, was ungefähr ähnlich ist, zu dem, was wir machen, sind Leute, die versuchen zu widerlegen, dass 911 eine terroristische Attacke war. Ich habe mindestens zehn Webseiten gefunden, die als Beispiel eine durch Glasscheiben fallende Bowlingkugel gaben, um zu erklären, warum die Zwillingstürme eine Verschwörung sind.“

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Sie gewann den Wettbewerb. Nachdem sie die erste von drei Schätzungen gewann, warf ihr ein Streber vor, sie würde doch nur raten, sie wäre doch die ganze Nacht nur auf Seiten von „Verschwörungstheoretikern“ gewesen.

Ihr Kommentar zu Sieg:

„Wirklich. Funktionierte irgendwas nicht richtig? Wirklich. Ich habe gegen einen NASA-Wissenschaftler in Physik gewonnen. Was zum Teufel? Alle haben es über-kompliziert. Ich bin einen anderen Weg gegangen. Mir ging es gut, außerhalb meiner Kuschelecke. Tut mir leid.“

Vielen Dank an alle Verschwörungstheoretiker der USA (…)“.

3 Gedanken zu „WTC-Kollaps: Junges Mädchen schlägt NASA-Ingenieur mit 911-Physik“

  1. Es ist ein wirklich bestechend einfaches Argument, dass der obere Block zwingend zerstört werden muss, wenn er mit seinem Gewicht die unteren Blöcke zerstört. Wenn der obere so offensichtlich intakt bleibt, muss die Statik der unteren im Vergleich extrem geschwächt sein. Nur beim direkt darunterliegenden kann das durch das brennende Flugzeug geschehen sein, alle weiteren müssen anders geschwächt worden sein, z.B. durch Sprengungen. Diese kann man ja auch durch seitliche Fontänen am Gebäude deutlich (Fig. 5) erkennen:
    http://www.europhysicsnews.org/articles/epn/pdf/2016/04/epn2016474p21.pdf
    Die Argumentation mit actio und reactio ist aber tatsächlich schlagender als die relativ komplexen Berechnungen in dem Artikel. Die einfachen Argumente sind in der Physik immer die besten! Der junge Albert Einstein war es übrigens, der berühmt dafür war, dass er die komplexen Rechnungen seiner (durchaus fähigen) Kollegen mit viel einfacheren Überlegungen vom Tisch gewischt hat, weil er das Komplizierte nicht verstehen konnte, wie er selbst sagte. Dafür hat er den Nobelpreis bekommen, nicht für die komplexen Rechnungen zur Allgemeinen Relativitätstheorie, die er nur mit der Hilfe von Mathematikern bewältigen konnte 🙂
    Wir, allesamt Physiker, viele davon promoviert, und Informatiker, haben schon ein paar Mal bei der Arbeit über das Problem der einstürzenden WTC-Türme diskutiert. Es ist nicht die Physik, die die Leute daran hindert, das Thema rein sachlich zu durchdenken und zum richtigen Ergebnis zu kommen. Es ist allein die Ungeheuerlichkeit der Verbrechen, die offensichtlich werden, wenn man das richtige Ergebnis zulässt.

  2. Die Physiker-Diskussionen zu WTC 1 und 2 haben nur den Nachteil, dass Laien sie nicht nachvollziehen können. Uneinigkeit der Experten führt daher nur zu Ratlosigkeit und trägt somit nur wenig zur Aufrüttelung der Öffentlichkeit bei.

    Beim Einsturz von WTC 7 (hier in der linken Spalte in der Video-Dauerschleife zu besichtigen) versteht dagegen jeder, dass hier nicht Material nachgibt, das durch einige Etagen-Brände nach Mini-Einschlägen von Trümmern ermüdete.

    Sondern man sieht in diesem Stummfilm förmlich den „Knall“, der in einem Sekunden-Bruchteil jeden Kubikmeter des Gebäudes erschüttert, bevor es mit Fallgeschwindigkeit symmetrisch in seinen Grundriss fällt – eine lupenreine Sprengung eben.

    Wenn die bemühten Erklärungen im NIST-Bericht 2008 (7 Jahre nach dem Einsturz!) wirklich „das Feuer“ (d.h. die Mini-Brände) als Einsturzursache des WTC 7 ausgemacht hätten, dann wären als Folge dieser Welt-Premiere die Bauvorschriften für Hochhäuser doch wohl geändert worden?
    Wurden sie aber nicht.

  3. Völlig korrekt, bekir, das Naheliegendste ist es, sich voll auf WTC-7 zu konzentrieren, den glasklaren Fall. Weil er so glasklar ist, dass man es eigentlich nicht wegdiskutieren kann, hat man ihn anfangs auch aus den Berichten herausgehalten.
    Auch klar: wenn der NIST-Bericht stimmen würde, dass so ein Bau wegen überschaubarer Brände so einstürzt, wäre kein Block dieser Bauart mehr versicherbar.

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