FAZ: Für ZDF-Moderator Mitri Sirin könnten Aussagen missbrauchter Frauen auf Klischees beruhen

Informierte Bürger sind entsetzt über das tagelange Schweigekartell in den öffentlich-rechtlichen Medien, die vom Sexterror an Sylvester tagelang nichts berichteten, und ab 04.01. Interviewpartner verboten, eine Verbindung zu Asylbewerbern zu ziehen. Am 07.01.16 wertete im „Morgenmagazin“ ZDF-Moderator Mitri Sirin die Aussagen der missbrauchten Frauen ab, die von Arabern bzw. Nordafrikanern als Tätergruppe sprachen. 

Mitri Sirin (Zeitindex: 4:21)

„Und Sie plädieren für eine differenzierte Betrachtung. Man muss bei all dem natürlich nochmal erwähnen: All das, worüber wir reden, beruht ja noch auf Aussagen. Es ist noch überhaupt nichts erwiesen bzw. richtig ermittelt. Die Täter sollen afrikanisch bzw. arabisch ausgesehen haben und daher leiten sich viele Dinge ab und das sind auch letztlich wahrscheinlich auch Klischees, die man dann weiter verarbeitet zu politischen Forderungen. Sehen Sie das so?“ (zdf)

Die Antwort von Netzfeministin Anne Wizorek:

„Hier werden dann natürlich dann auch Stereotype bedient. (…) Es gibt ja auch einige Leute, die in den Medien gefragt haben, ob wir uns genauso drüber unterhalten, wenn die Täter ausschließlich weiße Männer gewesen wären. Sie haben es schon angesprochen die Übergriffe auf dem Oktoberfest. Wir haben im Schnitt pro Oktoberfest zehn gemeldete Vergewaltigungen, die Dunkelziffer beträgt zweihundert. Das sind auch in erster Linie Taten, die von weißen Besuchern ausgeübt werden. Aber da haben wir nie einen Jens Spahn, der plötzlich aufschreihen möchte.“

Michael Hanfeld von der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) kritisiert, dass Mitri Sirin …

„… die Aussagen der Opfer und der Polizei, nicht nur als vorläufig, sondern komplett unsicher und „wahrscheinlich letztlich Klischees, die man zu politischen Forderungen verarbeitet (…)“

… abwertet! Im Übrigen fragt Hansfeld, von wo Wizorek  die hohe Zahl an Vergewaltigungen am Oktoberfest hätte „(die von der Polizei bestritten wird)“.

Hier sprechen die Opfer des Sexterrors, von „Klischees“ ist nichts zu spüren, auch nicht von irgendwelchen abgeleiteten politischen Forderungen oder bedienten Stereotypen. 

11 Gedanken zu „FAZ: Für ZDF-Moderator Mitri Sirin könnten Aussagen missbrauchter Frauen auf Klischees beruhen“

  1. Es sind letztendlich Nebelkerzen die gezündet werden. Jedes politische Lager ist daran beteiligt.

    Den Frauen im Land kann ich nur sagen, dass der Zug abgefahren ist. Die Polizei kann Euch nicht schützen. Die Polizei hat weder die Ausbildung noch die Mannschaftsstärke, um den kommenden Vergewaltigungen etwas entgegensetzen zu können. Trefft also Vorsorge, dass ihr in einem solchen Fall nicht wehrlos seid.

    Der „Rechtsstaat“ existiert bereits nicht mehr und dass was man hört, ist letztendlich das Entsetzen darüber.

    Niemand soll sich einbilden, dass der“Staat“ Schutz gegen Millionen ins Land gelockter fremdländischer Männer bieten kann. „Staat“ muss man schon in Anführungszeichen setzen, denn ein „Staat“ ist eine Organisation oder ein Gemeinwesen, welches an bestimmte Grundvoraussetzungen gebunden ist. Eine Grundvoraussetzung des Staates ist, dass er über Grenzen verfügt und diese auch verteidigt. Das ist völlig banal. Staaten ohne Grenzen sind keine Staaten und können sich im Inneren auch nicht organisieren.

  2. Hierzu lesenswert ist dieser Kommentar:

    http://www.rolandtichy.de/tichys-einblick/koeln-und-die-kaelte-des-feminismus/

    Tichy fragt, warum sich Frauen so verhalten und warum so wenig Frauen jetzt die Rechte von Frauen verteidigen; ich denke, es liegt auch daran, dass sich nur wenige – wie es etwa Alice Schwarzer tut, die ja auch ganz anders klingt – mit den Zusammenhängen, mit internationaler Politik befassen. Von daher sehe ich auch eine Agenda, die leicht über Frauen transportiert werden kann, die doch recht unbedarft sind, wenn es darauf ankommt. Dh die können vielleicht etwa sagen über Quoten, Vereinbarkeit, häusliche Gewalt, lassen sich hier aber dafür instrumentalisieren, Täter verscbwinden zu lassen; ich kritisiere dies auf meiner Seite zB hier: https://alexandrabader.wordpress.com/2016/01/08/ablenkungsmanoever-nach-koeln-rettet-refugees-welcome/

    Im Text weise ich auf eine Kundgebung hin, die heute in Wien stattgefunden hat; sie wurde gestern von den Grünen via Presseaussendung angekündigt. In Wien (wo es inzwischen 12 Anzeigen gibt) meinte der Polizeipräsident, Frauen sollten nachts halt nicht allein unterwegs sein. Die Kundgebung (auf die ich in einem Beitrag eingehen werde, wo es um das geht, was Sie „Kälte des Feminismus nennen) bestand aus Trommelei (von Attac), ausserdem schwangen Frauen und ein paar Männer Klobürsten, was „widerborstig“ sein sollte. Die Grünen forderten den Rücktritt des Polizeipräsidenten, zwei Vertreterinnen von Gewaltschutzeinrichtungen sprachen über häusliche Gewalt und eine Vertreterin des Frauenrings (der ist ein Dachverband von Frauenorganisationen) forderte auch besagten Rücktritt, erwähnte einen Politiker, der mal ironisch über Pograbschen twitterte, sprach das Oktoberfest an und fand es sinnvoll, mit Flüchtlingen eben auch über das Verhältnis zwischen den Geschlechtern zu sprechen.

    Da es recht kalt und diesig war, nahmen nur ca. 100 Leute teil; die Botschaft ist aber klar, dass peinlich vermieden wird, Täter zu benennen. Umgelegt auf häusliche Gewalt und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz hieße das, von „Männergewalt“ zu reden, ohne auf spezifische Rahmenbedingungen einzugehen bzw. dafür, dass man die Täter benennt, den Vorwurf der „Menschenfeindlichkeit“ zu kassieren. Unsichtbarmachen der Täter ebnet den Weg zu weiteren Taten – das wissen diese Frauen eigentlich, blenden es aber vollkommen aus. Ausserdem werden Täter nicht abgeschoben (siehe http://www.krone.at/Oesterreich/Salzburger_Sex-Verbrecher_werden_nicht_abgeschoben-OeVP_fuer_Notbremse-Story-490321 ), während EU-Bürger dann abgeschoben werden können, wenn sie bei uns zu 3 Monaten bedingt oder mehr verurteilt werden. Es klingt vollkommen absurd, aber ich bin heute mit einer Transfrau ins Gespräch gekommen, die aus Deutschland stammt, im Gefängnis war und Angst vor Abschiebung hat (ich meinte, bei ihrer komplexen Geschichte könnte ihr Medienöffentlichkeit bei der Jobsuche helfen, doch sie hat Angst, dass das eher nach hinten losgeht).

    Dass sich Frauen in der jetzigen Debatte so wenig einbringen bzw. instrumentalisieren lassen und eher von Männern Vernünftiges kommt, verstehe ich schon: der Rahmen, in dem sie bisher gedacht haben, reicht für diese Situation eben nicht mehr aus. Deshalb sind viele Frauen überfordert, weil sie sich eigenständig positionieren müssten. Sie haben die Schubladen häusliche Gewalt – Vergewaltigung – sexuelle Belästigung allgemein zur Verfügung und auch die des Antirassismus. Wenn sie aber jetzt Partei ergreifen für Frauen, meinen sie, nicht zugleich antirassistisch sein zu können. Dh letztlich geben immer noch Männer den Rahmen des Diskurses vor – was natürlich keine wirklich „g’standene Feministin“ hinnimmt (siehe Alice Schwarzer).

    Ich habe heute selbst nichts Neues zu Köln geschrieben, aber einem Text von Wolfgang Effenberger ( https://alexandrabader.wordpress.com/2016/01/09/wolfgang-effenberger-vorboten-einer-westlichen-goetterdaemmerung/ ) Anmerkungen zur Rolle von Frauen bei der Verharmlosung hinzugefügt. Meiner Erfahrung nach sind politische Hintergründe, Zusammenhänge, internationale Aspekte für viele Frauen Neuland, ich habe auch erlebt, dass Journalistinnen dort vorgeschickt werden, wo Fachwissen ihrer Kollegen bei der Verbreitung von Desinformationen hinderlich wäre. Und ich war einmal bei den Grünen, habe mich da aber auch mit so „Exotischem“ wie Sicherheitspolitik befasst (und transatlantische Einflussnahme erkannt).

    1. Die irritierenden Bahnhofsbilder vom Sommer und Herbst stehen mir immer noch vor Augen: Refugees-welcome-Schilder mit Herzchen auf den Schildern und den Wangen. Dass männliche Stars schon immer ihre weiblichen kreischenden Fans und Groupies hatten, ist klar – Erfolg macht halt sexy, auch in Zeiten des Feminismus gilt das noch unvermindert.

      Aber woher kam die Schwärmerei für unbekannte fremde Leute, insbesondere Solo-Männer, von denen die weibliche Schar höchstens wissen konnte, dass sie eben NICHT berühmt und erfolgreich waren? Teilweise wurden sogar schon längst ansässige Migranten (übrigens beiderlei Geschlechts) versehentlich für (Neu-)Flüchtlinge gehalten, umarmt und mit Plüschtieren beschenkt – zu ihrer Verwunderung, denn bisher war ihre Migranten-Eigenschaft bestenfalls übersehen worden und als völlig Fremde stürmisch umarmt zu werden, konnten sie weder mit ihren heimatlichen Erfahrungen in Einklang bringen noch mit ihrem bisherigen Bild ihrer deutschen Nachbarn.

      Erwarteten die Girlie-Scharen den „edlen Wilden“ à la Rousseau, der sich auf dem Fluchtweg heldenhaft durchgekämpft hatte?
      Neue Männer braucht das Land, Deutschland sucht den Super-Flüchtling?
      Dachten sie nie daran, dass sie ihrer unvermuteten Überschwänglichkeit falsche Erwartungen weckten, denen (bei ihnen wie bei den Ankömmlingen) bittere Enttäuschungen folgen könnten? Oder wollten etliche von ihnen sogar bewusst solche Erwartungen wecken bzw. „mit dem Feuer spielen“?

      Gebildete Orientalen hatten bestimmt gelernt, dass die leichte Kleidung westlicher Mädels nur scheinbar (eben mit eher un- oder nur TV-gebildeten orientalischen Augen) für eine jederzeitige Paarungsbereitschaft steht. Aber wie sollten sie jetzt – jung, vital und mit einem gewissen Triebstau am Ende ihrer Reise – diese völlig distanzlose Begrüßung einordnen? Und wie erst die ungebildeten?

      Von Girlies kann man eher kein erwachsenes Verhalten erwarten oder gar ein „feministisches Problembewusstsein“. Aber das schweigende Zuschauen der notorischen Feministinnen zeigt, dass man ihre bekannten Beißreflexe nicht mehr ernst nehmen kann, wenn man das jemals getan hatte.
      Eher bestätigt sich der alte Macho-Verdacht: Feministinnen domestizieren Männer, die als Softies Seit an Seit Plakate mit ihnen aufhängen dürfen. Gelüstet es sie doch mal nach einem Mann, dann landet aber ganz bestimmt nicht der Softie bei ihnen im Bett, sondern das Zerrbild von Macho, das sie sonst doch so innig hassen.

      Diese Freiheit soll ihnen natürlich gegönnt sein, aber über Glaubwürdigkeit und Intelligenz brauchen wir dann nicht mehr reden. Und schon gar nicht von einer Vorbild-Funktion für die Welcome-Girlies vom Hauptbahnhof München & Co.

      Kommt zum Schweigen noch ein Herunterspielen der Glaubwürdigkeit und der erlittenen sexuellen Gewalt hinzu, dann fallen sie genau denjenigen Frauen in den Rücken, die sie angeblich am meisten schützen wollen: Frauen, die rein gar nichts provoziert haben, sondern deren eindeutiger Willen von vorneherein gebrochen werden sollte – von Extrem-Machos, die ganz eindeutig Verbrecher sind.

      So viel naive Dummheit glaube ich jetzt wiederum nicht unbesehen; das sieht nach Komplizenschaft oder Hirnwäsche aus.

      1. Es sind die Medien, die den Leuten den Kopf verdrehen, bis heute. Es ist eine unglaubliche (geistige) Macht, die wir nicht unterschätzen dürfen. Die meisten Menschen sind im Grunde unpolitisch und vertrauen den Massenmedien, und damit wählen sie Merkel & Co (Merkel=Medien ist identisch). Darin drückt sich auch eine gewisse Untertanen-Mentalität bei vielen Bürgern aus, auch die Oberflächlichkeit der Zeit. Die Medien peitschen die Gefühle hoch, viele Bürger sind emotionell stark berührt, aber interessieren sich nicht wirklich, was wirklich vor sich geht.
        Nur so ist Merkels „erfolgreiche“ Junk Food Politik und Popularität möglich. Junk Food, weil alle Probleme nur oberflächlich „gelöst“ wurden, in Wahrheit in die Zukunft verschoben sind, nicht im Interesse der breiten Masse der Bürger.

        1. Für die breiten Massen trifft das zweifellos zu, aber bei exponierten Feministinnen, die sich politisch (d.h. kritisch denkend) geben, sollte man meinen, sie seien dies auch.

          Aber vielleicht ist das ein Irrtum, und in Wirklichkeit dominieren auch bei diesen Damen Bauchgefühle und Beißreflexe. So oder so machen sie sich zum Gespött; jeder derzeit noch zurückhaltende, aber „orientierungslose Orientale“ muss den Eindruck bekommen, dass in Deutschland (wie vielleicht auch in seiner Heimat) der größte Macho am Ende immer der Sieger ist (und auch bleibt) und dass auch hier die Frauen zu ihrem Glück gezwungen werden wollen.

          Er könnte auch zur Überzeugung gelangen, dass Feminismus nur die zickende westliche „Vorspiel-Variante“ einer Damenwelt ist, die das NEIN sowieso nirgendwo auf der Welt ernst meint, wenn der Macho nur groß genug ist.

          1. Abwarten und Tee trinken: Deine Fragen klären sich im Laufe der Zeit. Wir bleiben jedenfalls dran. Den Verdacht, dass der Feminismus umso stiller wird, je größer und mächtiger der Macho und sein * sind, darf man schon haben 🙂
            Es bleibt allerdings ungerecht, dass wir an die muslimischen Frauen nicht rankommen, weil sie ständig von bösen Brüdern bewacht oder zuhause gelassen werden. Das ist ein Spiel mit grundsätzlich unfairen Voraussetzungen, um das mal ganz klar festzuhalten.

  3. „…die Dunkelziffer beträgt zweihundert. …“

    Hmmmm…na ganz so Dunkel ist die Ziffer scheinbar doch nicht, LOL

    „…Taten, die von weißen Besuchern ausgeübt werden.“

    Nagut, „Weiss“ sind ja auch Japaner, Russen, Amerikaner, Franzosen, Dänen, Norweger, Afrikaner, Türken, Libyer…

    Aber sicher ist „Weiss“ auch nur ein Klischee.

    Und ich finde dass man Krieg auch etwas mehr differenzierter betrachten sollte. Es ist eben doch ein Unterschied ob man mit Abgereicherter Uran Munition beschossen wird, oder mit den dann doch schon etwas harmloseren Phosphorbomben. Ich meine, also bitte, wo bleibt da die Gerechtigkeit ^^

    Aber, man bedient sich eben doch ganz gerne eines Typisch weissen Männlichen Klischees um harmlose Soldaten die einfach nur ihren Spass haben wollen, zu Diskriminieren…

  4. Es sollen ja noch so um die zehn Millionen Afrikaner oder sonstige hierher kommen. Wie lang soll die „Armlänge“ sein ?
    Klar ist, dass wir überrannt werden…

  5. Wer solche Taten als „normal“ darstellen will, ist bald bei Mord und Totschlag als zugelassene Verhaltensweise. Wer so etwas nicht bestraft, will das es geschieht!
    Wir kennen diese Ignoranz seit acht Jahren. Da läßt man einen Begünstigten gewähren und unterstützt ihn sogar!
    Da ist tatsächlich nicht viel Firniss auf der wilden Unterlage!
    Zivilisation ade, aber wer solche Leute an entsprechende Stellen setzt, verfolgt damit ein bestimmtes Ziel Herr Bundesjustizminister. Genau so wie wenn diese Verhaltensweise gleichzeitig in vielen Städten auftritt. Für mich ist das eine Machtdemonstration mit der gezeigt wird, was man von unserer Kultur hält. Wer hier relativiert, will nur vernebeln.
    Wer das Grundgesetz noch etwas ernst nimmt, müßte hier gewaltig tätig werden.
    Wie hieße die Konsequenz?
    Kampf gegen Barbarei!

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