Flüchtlings-Chaos ist Teil der Strategie der Spannung

Warum schwor Angela Merkel mutwillig die Flüchtlingskrise herauf, sie war vorgewarnt; warum lehnt sie bis heute eine Obergrenze der Flüchtlingsaufnahme ab? Warum tritt sie dem Eindruck nicht entgegen, dass sie alle Flüchtlinge der Welt zu uns einlädt? Das Chaos kann als Strategie der Spannung verstanden werden.

Es ist abwegig anzunehmen, dass die Politikerin aus Naivität handelte, als sie sich Ende August 2015 um 180 Grad gegen das eigene Parteiprogramm stellte. Vielmehr wird jetzt nach den Terroranschlägen von Paris das Ziel sichtbar:

Die Bevölkerung soll in Angst und Schrecken versetzt werden, damit ein „Krieg gegen Terror“ nach US-Vorbild möglich wird: Einschränkung der Bürgerrechte, Aufbau eines Polizeistaates, Aufrüstung des Militärs, auf Pump „finanziert“. Auf einmal war Geld da, Pläne lagen schon in den Schubladen. Das alles konnte dort nur durchgesetzt werden, weil die US-Bevölkerung selber danach rief.  Eine ähnliche Entwicklung ist auch hier hochwahrscheinlich, wenn es zu einem schweren Anschlag kommt.

Die Parallelen zu den Anschlägen vom 11. September sind augenscheinlich: Ein Großteil der islamistischen Flugzeugentführer war aus Saudi-Arabien und wurde durch ein dubioses „Express“ VISA-Verfahren des US-Konsulates in Riad in die USA geholt. Die Terrorzelle um den Drahtzieher Mohammed Atta stand bereits während ihrer Hamburger Zeit im Jahr 2000 unter Beobachtung diverser Nachrichtendienste.

Genauso leicht können jetzt IS-Terroristen ohne Probleme von Syrien nach Deutschland einwandern. Die Beamten an der Grenze sind einfach überfordert, die Menschenmassen, die teilweise mit gefälschten oder ganz ohne Pässe kommen, genau zu kontrollieren oder gar Verdächtige festzunehmen. Viele werden einfach „durchgewunken“.

Zwei der Attentäter vom 14.11. in Paris kamen als Flüchtlinge, vier weitere konnten von Syrien unbemerkt einreisen. Das müsste eigentlich zu einer großen Reaktion in Medien und Politik führen. Eben nicht: Eine Verbindung zwischen dem Flüchtlingschaos und den Terroranschlägen wird weiter verneint, sogar tabuisiert. Der Zustrom über die Grenzen geht unkontrolliert weiter, bis heute. Ein eigentlich unglaublicher Vorgang, der nur durch die monatelange mediale Stimmungsmache möglich erscheint.

Die Geschichte kennt mehr Ereignisse, die Menschen in ihrer politischen Meinungsbildung manipulierten oder zu extremen politischen Entscheidungen oder terroristischen Anschlägen führten: Die Massenerschießungen kurz vor dem Putsch in der Ukraine, die Erschießung des Studenten Benno Ohnesorg, die Angriffe auf koptische Kirchen vor dem Militärputsch in Ägypten, die Bombenangriffe auf italienische Bahnhöfe, die US-Kriege im nahen Osten etc.

Und immer gibt es Hinweise, dass dann Sicherheitsbehörden und Politiker nicht nur weggeschaut haben, sondern Terroristen auch noch den Weg ebneten oder sogar selbst in Form von Agenten oder Informanten beteiligt waren. Wem nützen Terroranschläge?

Die langjährige US-Unterstützung der Terrormiliz IS und die Öffnung der Grenzen durch Merkel erscheinen in diesem Zusammenhang als Teil einer Strategie der Spannung.

14 Gedanken zu „Flüchtlings-Chaos ist Teil der Strategie der Spannung“

  1. Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht

    Was Politik und Euro nicht geschafft haben, ist dem IS auf einen (An)Schlag gelungen: dass die Europäer enger zusammenrücken. Die Verteidigung unserer vielgepriesenen europäischen Werte erfordert dringend drastische Maßnahmen.
    EU-weite Vernetzung von Daten ist unabdingbar, nicht zuletzt um die lange praktizierte flächendeckende Überwachung zwecks Terrorbekämpfung zu rechtfertigen.
    Nötig wären aber auch ein Austritt aus dem Angriffsbündnis NATO und Distanzierung von den ziemlich schlechtesten Freunden USA. Ohne deren „humanitäre“ Interventionen gegen US-kritische Diktatoren wären Libyen, Syrien und viele andere souveräne Staaten noch lebenswerte Länder und die Flüchtlinge noch zu Hause. Die Vereinigten Staaten sind weltweit militärisch präsent und geben täglich fast 2 Milliarden Dollar für Verteidigung aus, obwohl sie auf eigenem Gebiet noch nie angegriffen wurden.
    Leider mangelt es in den Medien an objektiver Berichterstattung – oder haben Sie irgendwo Kritik am Kundus-Massaker gelesen??
    Oder an der Politik Merkels? In Deutschland setzt eine selbstherrliche Kanzlerin im Handstreich unwidersprochen Gesetze außer Kraft, riskiert die Innere Sicherheit und ermöglicht so auch Terroristen, sich frei in Schengenland zu bewegen. Wer Bedenken äußert, ist Rassist, Rechtsextremist oder Volksverhetzer. Unter dem Mantel der „political Correctness“ hat sich massive Zensur breitgemacht und wirkt in unserer brisanten Lage noch wie ein Brandbeschleuniger.
    Setzt sich die Zivilgesellschaft dagegen nicht bald zur Wehr, wird es nichts mehr geben, wofür es sich noch lohnt, auf die Straße zu gehen.

  2. .Warum schwor Angela Merkel mutwillig die Flüchtlingskrise herauf,-

    Aus: Propagandaschau- Aktuelles RAI-Interview mit Baschar al-Assad
    “Jeder weiß das. Das Spiel des Westens heißt „Regimechange“, unabhängig von der Bedeutung des Wortes „Regime“; wir haben kein „Regime“, wir haben einen Staat. Ich rede aber über deren Konzept und ihre Prinzipien.“
    https://propagandaschau.wordpress.com/2015/11/19/aktuelles-rai-interview-mit-baschar-al-assad/#more-17211

    Das Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung schreibt:

    Vom Brain Drain zu Brain Circulation
    “Die Auswirkungen der Abwanderung sind mitunter katastrophal: Wenn Ärzte, Lehrer, Wissenschaftler und Unternehmer abwandern, hat ein Land kaum eine Chance, sich zu entwickeln und im internationalen Wettbewerb Anschluss zu finden. Es fehlt an Personal in strategisch wichtigen Sektoren wie bei der Gesundheit und Bildung, an den Steuern der besser Verdienenden, und auch an Innovation und volkswirtschaftlichen Investitionen. Besonders dramatisch ist die Lage im Gesundheitssektor. Das meist unter enormem finanziellem Aufwand ausgebildete medizinische Personal steht der Bevölkerung schlichtweg nicht zur Verfügung, wenn es einmal ausgewandert ist.“
    http://www.berlin-institut.org/online-handbuchdemografie/entwicklungspolitik/von-brain-drain-zu-brain-circulation.html

    Diese Zusammenhänge sind einer ehemaligen Sekretärin für Agitation und Propaganda natürlich
    bekannt. War doch die „Schandmauer“ eine Maßnahme, den Brain drain zu stoppen.
    Wie Sie richtig feststellen ist die Kanzlerin der BRD nicht mehr naiv. Sie handelt zielstrebig und mit großer Entschlossenheit.
    Gleichzeitig tragen die Flüchtlinge zur Senkung des Lohnniveaus bei, und stärken so die Wettbewerbsfähigkeit der BRD gegenüber den Ländern Europas, besonders gegenüber
    Frankreich.
    Eurotopics
    Partner und Konkurrenten: Konflikte in den deutsch-französischen Wirtschaftsbeziehungen
    “Aber: Sie [D und F] sind nicht nur Partner, sondern auch Konkurrenten. Nirgendwo ist dies deutlicher geworden als bei den großen deutsch-französischen Konzernen, die einst als Vorzeigeunternehmen für die bilaterale Kooperation galten: Aventis und EADS. In beiden Fällen ist die vielbeschworene deutsch-französische Freundschaft an ihre harten Grenzen enger nationaler Interessenpolitik gestoßen.“
    http://www.eurotopics.net/de/home/presseschau/archiv/magazin/wirtschaft-verteilerseite-neu/wirtschaftspatriotismus/dt_fr_wirtschaftsverhaeltnis_uterwedde/

    Leider führt die „mächtigste Frau“ Europa so in den Abgrund und die Systemmedien und christlichen
    Obskuranten helfen mit, statt dem Morden in der Welt ein Ende zu machen.

  3. Das Chaos kann als Strategie der Spannung verstanden werden.
    —————–
    Guter Artikel. So kann man es sehen. Das Theater mit Seehofer/Merkel gestern war möglicherweise auch nur Show.

  4. Ja, als Teil einer „Strategie der Spannung“ würde Merkels Flüchtlingspolitik durchaus Sinn machen, aber nicht für sie. Sie selbst steht so offensichtlich im Fokus dieser Spannung, dass sie unmöglich die Strategin sein kann. Ist sie gaga, gedopt oder wird sie mit so massiven Drohungen erpresst, dass sie den Kamikaze macht? Selbst Drohungen gegen ihr Leben allein würden dafür nicht unbedingt reichen, denn ihre Sicherheit wird gefährdet sein, wenn sich diese Krise noch lange so hinzieht und sie fast allein im Brennpunkt bleibt.
    Diese Frage muss man sich stellen, sie schlummert unbewusst in jedem, was das sprachlose Entsetzen der Bürger angesichts der Sturheit ihrer Politik erklärt. Wie ein trauriges, trotziges kleines Mädchen hat sie stumm neben Seehofer gestanden, als er ihr die Leviten gelesen hat. Das macht den Leuten mindestens ebenso viel Angst wie der Terror von Paris. Es fühlt sich an wie in einem Horrorfilm, bevor die nächste Welle von Gräueln hereinbricht.

  5. Wie gespenstisch das Rätsel Merkel wirklich ist, zeigt am besten dieser Beitrag:
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article148576080/Mach-weiter-so-Kanzlerin.html
    Man muss ihn evtl. mehrmals lesen, um den Hohn und den brutalen Zynismus voll zu erfassen. Wie diese Mischung aus Unverständnis, Hass und vergifteter Unterstützung, die Merkel derzeit erntet, stelle ich mir die Stimmung gegen Siegfried Buback im Jahr 1976 vor. Jene Stimmung wurde von vielen Akteuren geschürt, auch von staatlichen, die ihm z.B. die Verantwortung für die Isolationshaft subtil zugeschoben haben, die Buback (nach Aussage seines Sohnes) intern aber (wie so vieles) kritisiert haben soll. Geheimdienstarbeit mit Medienunterstützung!
    Angesichts dieses Vergleichs müssen wir uns die Frage stellen, ob nicht die Ermordung Angela Merkels bereits vorbereitet wird. Dieser Mord könnte dann den Vorwand liefern, um mit neuen Gesetzen gegen jede Opposition vorzugehen. Wie im Deutschen Herbst 1977! Dabei ist zumindest im Fall Buback heute ganz klar, dass Teile des Staatsapparats ihn weghaben wollten und die wirklichen Mörder danach geschützt haben! Es ist extrem wichtig, dass Merkel friedlich gestürzt wird, und gerade deshalb ist die kochende Wut und die andauernde praktische Untätigkeit der gesamten CSU so bedenklich.

    1. Nicht die Ermordung Merkels wird da vorbereitet, sondern die personalisierte Schuldprojektion. In den USA ist Obama an allem schuld, hier ist es dann Merkel.

      Im Gegensatz zur Diktatur (Tyrannis) kann man in einer Scheindemokratie die Führungskraft problemlos austauschen, um Druck aus dem Kessel zu lassen. Wenn der günstigste Zeitpunkt gekommen ist,

      Die einhellige Forderung „Merkel muss weg!“ wird dann erfüllt, es gibt ein paar kosmetische Korrekturen und alles läuft weiter wie bisher. Oder Merkel macht weiter, wenn sie es „schafft“. Auch gut.

      Das ist das Gefährliche und Sinnlose an dieser Fixierung auf Merkel. Das Thema Merkel lenkt vom Wesentlichen ab.

  6. Ich glaube nicht,daß man sie ermorden will,denn eine Märtyrerin macht sich nicht gut.Aber sie hat sehr vielen Männern im Laufe ihrer Karriere auf die“ Hühneraugen “ getreten,daß dies eventuell die späte Rache ist.Man will sie einfach losweden.Sie war nach Kohl die 2.machgeile Regierungschefin,die anstatt zu handeln jedes Problem aussaß.So etwas kann ein moderne Wirtschaftsnation nicht dulden und darum glaube ich,daß man sie weg haben will.Egal wie.Und sie steht dabei wie eine trotzige kleine Göre und lässt aus Frust immer mehr Asylanten herein.

  7. Wir sollten aus den Erfahrungen mit (Staats)Terrorismus aus den 70er und 80er Jahren lernen, also wie im Artikel getan, die Strategie der Spannung immer mitbedenken. Dass es manchmal verrückte Einzeltäter/Gruppen gibt stimmt. Wenn aber Terrorakte (die dann noch unisono als „Angriff“ im mainstream erscheinen) und /oder gar im Rahmen von Übungsszenarien auftreten, dann sollte man genau hinsehen. Vgl.RAF, Oktoberfest Attentat, 9/11, 7/7, etc.
    Neben der Kriegs-und Destabilisierungspolitik seit Jugoslawien und dem 11.Sept.2001 in AFG/Pak.,Irak, Libyen,Syrien und Ukraine, ist dies die 2.Säule der US Aussenpolitik um Europa klein zu halten, zu destabilisieren, den (Petro)Dollar zu retten und Europa und insbesondere Deutschland von Russland fernzuhalten (vgl. Stratfor G.Friedman).
    Zu bedenken bezüglich Paris ist auch:
    http://www.australiannationalreview.com/paris-attacks-witness-shooter-white-clean-shaven-neatly-trimmed-dark-hair/
    „The Mirror cited an eyewitness as saying that two ISIS militants pulled up in a black Mercedes-Benz and executed 20 people eating quietly in a Paris bistro before driving away. According to Mahoud Admo, “the gunman showed no emotion at all” as he began killing innocent diners. “He just kept reloading his machine gun and firing.” Mr Admo, 26, who was staying at a hostel opposite the Le Belle Eqiupe, saw everything from his window, including the moment when a “new looking black Mercedes pulled up.” The passenger and driver windows were down, so he clearly saw the passenger’s face because he was not wearing a mask.

    People outside Le Belle Equipe saw the shooter approaching and tried to run inside, but the gunman shot them down in the doorway. Mr Admo tried to film the whole carnage, but the shooter saw the light on his phone and started shooting at the hostel. He shot up at the windows in the street to make sure nobody was taking photos or filming, the witness said. According to his description, the attacker was “white, clean shaven and had dark hair neatly trimmed.” He was a young white man who “looked like a weightlifter.” He was probably in his mid-thirties. The driver was a dark-haired tall man and “also quite muscular.”

    “They looked like soldiers or mercenaries” and very heavily armed. After an attack which lasted more than six minutes, the two gunmen sat back in the black Mercedes and sped off in the direction of the concert venue.“
    Klar ist jedenfalls, dass man mit der Angst der Menschen, die in der Mehrheit gegen die vorgenannten Kriege des Westens im muslimischen Raum waren und sind, prima politisches (inkl. der längst fälligen Ablösung Merkels) und auch sonstiges profitables Kapital schlagen kann.
    vgl. auch
    http://de.sputniknews.com/meinungen/20151119/305774689/zarin-im-tollhaus.html

    „In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas
    passiert, dann können Sie darauf wetten, dass es
    geplant war. “ F.D.Roosevelt

  8. Der verlinkte Gastbeitrag in der „Welt“ stammt von John Kornblum. Und der sollte hier allgemein bekannt sein.
    Also hat hier kein Deutscher seinen „versteckten Hass“ rausgelassen.
    Die Tage der Merkel sind ohnehin gezählt, denn die Financial Times, London, hat schon den Daumen gesenkt.
    Als die das zum letzten Male taten, da betraf das Finanzminister Lafontaine. Ein halbes Jahr später trat er zurück. Die Uhr läuft.

    1. Mir ist wohl bewusst, wer das geschrieben hat, und ich habe es nicht unter „verstecktem Hass“, sondern unter „vergifteter Unterstützung“ verbucht.
      Es mag sein, dass diese vergiftete Unterstützung zu dem Zweck geschrieben ist, offenen Hass zu erzeugen. Gerade weil wir den Absender kennen, sollten wir nicht in diese Falle laufen, also nicht hassen, sondern kühl am Sturz arbeiten.

  9. OK, hintermbusch.
    Wichtig ist für mich „am Sturz arbeiten“.
    Allerdings denke ich, dass das Großkapital angelsächsischer Prägung das entscheidet.
    Wir sind da nur Statisten.

  10. Meiner Meinung werden die Flüchtlinge benötigt, um dramatische Einschnitte im Sozialstaat vorzunehmen. Was in Portugal und Griechenland dank Troika geklappt hat, ist in D bei der derzeitigen guten wirtschaftlichen Lage nicht vermittelbar. Wenn erst mal 5 Mio. Flüchtlinge im Lande sind, ist klar, dass der Sozialstaat ohne Einschnitte nicht mehr funktionieren kann.

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