Argentinisches Kabarett – Wie umfahre ich Armensiedlungen?

Der bekannte argentinische Kabarettist Diego Esteban Capusotto spielt den homosexuellen und rechtsextremen „Micky Vainilla“, der sein GPSS-Navi vorstellt. Das Navi hilft, gefährliche Armenslums mit vielen „Armen und Ausländern“ zu umfahren. Nur ein Problem gibt es: Es kann nur rechts abbiegen.argentinien-fluechtlinge

 Quelle: youtube

Der Hintergrund ist, dass tatsächlich viele Immigranten in den Armenslums von Buenos Aires leben. Diese Slums werden von Argentiniern gemieden, es sind „no go“ – Gebiete. Es gibt Menschen mit einer menschenverachtenden, rechten Einstellung gegen über den dort lebenden Armen. Darüber macht sich „Micky Vainilla“ lustig mit seinem „Nazi-Navi“. Auch unter der Präsidentschaft der linken Christina Kirchner wurde das Problem der Armut nicht gelöst.

5 Gedanken zu „Argentinisches Kabarett – Wie umfahre ich Armensiedlungen?“

  1. Das Motiv für die Freude der deutschen DAX Unternehmen über die vielen neuen Einwanderer dürfte klar sein:
    Hier kommen zu den laut Statistik 12,5 % Billiglöhnern eine große Zahl weiterer potentieller Billiglöhner dazu.
    Diese erhöhen so die „industrielle Reservearmee“ für die DAX Unternehmen. Ein Hindernis dafür ist aber der Mindestlohn von 8,50 Euro pro Arbeitsstunde.
    Deshalb werden diese Leute in ihrer Masse sofort in das Sozialsystem geschoben. Anders wird es nicht gehen.
    Denn in Osteuropa gibt es keinen Mindestlohn, dort gelten Marktgesetze. Und deshalb wird sich die Verlagerung (oder Rückholung bereits verlagerter) Zulieferbetriebe stark in Grenzen halten.
    Außerdem verprellt der freudige Ausruf von Mercedes Zetsche, auf diese Leute habe man gerade gewartet, viele eingeborenen Deutsche. Sei es als Kunden oder als Arbeitsloser, denen von Amts wegen gesagt wird eine Umschulung zum Autowerker lohne nicht mehr.

  2. Und deshalb, siehe oben, werden sich auch in Deutschland die Städtebilder ändern. Es wird auch dort Slums geben; Armensiedlungen in denen das Recht nicht gilt, aber die Scharia. Haben die Merkels und Gauklers daran gedacht?
    Oder wollen diese später, wenn die Situation da ist, von allem „nichts gewusst“ haben?

  3. Sei mir nicht böse, Kuno – aber karikiert nicht der oben genannte Kabarettist Capusotto genau solche Ansichten wie die Deine? Zugegeben, es steckt sicherlich ein Körnchen Wahrzeit in Deiner Argumentation (was die Billiglöhne betrifft) – aber für mich klingt das eher nach vorgeschobenem Argument. Eigentlich sagt Dein Statement ja aus, dass Deutschland keine Flüchtlinge (mehr) aufnehme solle. Oder verstehe ich Dich da völlig falsch (dann entschuldige bitte)? Falls Du das tatsächlich so gemeint haben solltest, stellst Du ein möglicherweise in der Zukunft auftretendes ökonomisches Problem in den Vordergrund, und verweigerst die tatsächlich notwendige Hilfe JETZT. Abgesehen davon stört mich immer diese Abgrenzung von Deutschen und Nicht-Deutschen. Sind wir nicht alle in erster Linie MENSCHEN?

    1. Natürlich sind wir alle Menschen, aber die soziale Realität ist in Argentinien eben so, dass viele Migranten in den Slums von Buenos Aires kommen und dort verbleiben. Das kann keine Lösung sein von dem Problem, dass Großgrundbesitzer mithilfe der Politik Kleinbauern von ihren Äckern drängt und dann hängen lässt.

  4. @ Kabarett und Kleinkunst

    Ich bin für uneingeschränkten Zuzug von nachgewiesenen Flüchtlingen, die gemäß Dublin Abkommen nicht aus sicheren Reiseländern kommen dürfen. Das genau ist bei 90 % der „Flüchtlingen“ nicht der Fall. Da wurden Ausweispapiere weggeworfen und sich kurzerhand zum „Syrer“ erklärt.
    Da wurde, z.B. an der ungarischen Grenze den Grenzbeamten jede Auskunft verweigert. Man wolle zu Frau Merkel, hieß es. In Österreich wurde die Möglichkeit der Asylgewährung angeboten. Aber diese Möglichkeit wurde nur von 15 „Flüchtlingen“ von 3000 genutzt.
    War Österreich nicht gut genug? War die Möglichkeit, in Ungarn um Asyl nachzufragen nicht attraktiv genug.
    Hier geht es nicht um die Tendenz meiner Aussage, sondern um Fakten.

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