Sahra Wagenknecht warnt vor sozialen Unfrieden, ist aber für offene Grenzen

Sahra Wagenknecht von der „Linken“ warnte heute im Bundestag vor den sich verschärfenden sozialen Problemen durch die einwandernden Flüchtlinge, wenn es hierzulande so ungerecht wie bisher weitergeht. Ab 7.50:

Nach meiner Einschätzung ist es unverantwortlich, dass die „Linken“ für offene Grenzen und unbeschränkte Einwanderung sind, obwohl sie wissen, dass die real bestehenden Rahmenbedingungen keine menschenwürdige Integration ermöglichen werden. Am Ende wird es bei uns Armen-Ghettos geben, wie fast überall auch in der Welt, mit hungrigen, verwahrlosten Kindern, Hütten, die mehr schlecht als recht vor Nässe und Kälte schützen, kriminelle Gangs, die die Straße kontrolliert, wo ein Menschenleben nichts zählt.

Es werden die Armen gegeneinander ausgespielt werden, um den Sozialstaat weiter abzubauen. Rechte Parteien werden Zulauf erleben. Dafür dürfen jedoch nicht die meist unpolitischen Armen hierzulande verantwortlich gemacht werden, auch nicht diejenigen, die vor den Folgen offener Grenzen warnen. Mitverantwortlich sind vielmehr auch linke Politiker, die Merkels Entscheidung verteidigen und ohne Probleme, Kritiker als Rassisten angreifen. 

Außerdem gibt es berechtigte Zweifel an den linken Lösungsvorschlägen. Seit Jahren schaffen es linke Parteien nicht, den Sozialabbau und den Vermögenstransfer von unten nach oben zu stoppen. Auch nicht in Ländern wie Griechenland, wo sie an der Macht sind. Im Gegenteil dort knickten sie alle ein.

Trotzdem haben sie die sichere Erwartung, dass Links nur an die Macht kommen müsste, um die Integration von Millionen zusätzlicher Arme zu schaffen.

In diesem Zusammenhang ist auf die Studie von „Sciencefiles“ hingewiesen, die zum Ergebnis kommt:

„Je linker eine Landesregierung, je länger Linke an einer Landesregierung (beteiligt) sind, desto höher ist die Arbeitslosigkeit und desto höher sind die Schulden in bzw. des entsprechenden Bundeslandes.“

7 Gedanken zu „Sahra Wagenknecht warnt vor sozialen Unfrieden, ist aber für offene Grenzen“

  1. Die Wagenknecht sagt nicht zum ersten Mal unvergorenes oder falsches Zeug.
    So hat diese richtigerweise die Merkel davor gewarnt, mit vollausgerüsteten Kampffliegern nahe am russischen Luftraum des Baltikums zu fliegen.
    Aber einen Austritt aus der Nato hat noch kein Linker gefordert.

  2. Außerdem: Welche Ungerechtigkeit wünscht die Wagenknecht denn genau zu beseitigen?
    Vermutlich soll den „Reichen“ das ungedeckte (nicht wertgedeckte) Geld weggenommen werden und unter den Einwanderern aufgeteilt werden. Das ist aber bald aufgefressen und verfrühstückt.
    Oder sollen die Löhne solange erhöht werden, bis auch der letzte Unternehmer abwandert ?
    Fragen über Fragen, welche die Wagenknecht nicht beantworten kann und will. Die DDR hätte doch die niedrigen Löhne erhöhen können, als diese noch bestand.
    Hat die aber auch nicht. Und jetzt kommen diese Neunmalklugen Leute und reden über Geld, welches nicht das Ihre ist.

    1. Na klar, hintermbusch
      die Anwort kannste Dir doch selbst geben: die gehen dorthin, wo die Arbeitskosten und die Errichtung von Hallen billiger sind.
      Das hatte ich doch gesagt.
      Das Ganze nennt sich aber „Globalisierung“ und diejenigen, die die Folgen der Globalisierung heute kritisieren, haben genau diese Globalisierung früher begrüsst. Hierbei habe ich die Gewerkschaften gemeint.

  3. In diesem Zusammenhang ist auf die Studie von “Sciencefiles” hingewiesen, die zum Ergebnis kommt:

    “Je linker eine Landesregierung, je länger Linke an einer Landesregierung (beteiligt) sind, desto höher ist die Arbeitslosigkeit und desto höher sind die Schulden in bzw. des entsprechenden Bundeslandes.”

    Grober Unsinn.

    „Wir prüfen unsere Hypothesen auf Grundlage des von uns erstellen Linke-Regierungsparteien-Index, der für die zurückliegenden 4 Legislaturperioden in den Bundesländern das Ausmaß der Beteiligung linker Parteien an der Regierung (Wie viele linke Parteien waren an der Regierung beteiligt? Waren nur linke Parteien an der Regierung beteiligt?) und die Dauer der Beteiligung an der Regierung eines Bundeslandes erfasst.“

    Es ist neben diesem Satz ein Wahlplakat der Linken abgedruckt.
    Wie jeder weiss, ist die Linke erstmals überhaupt und seit 2014 in Thüringen an der Regierung.

    Wie eigentlich auch jeder wissen sollte hat eine L a n d e s Regierung welcher couleur auch immer w e n i g Einfluss auf
    Arbeitsmarkt. Einflussfaktoren sind da vielmehr die Infrastruktur der länder und die Gesamtkonjunktur.

    Was die Schulden Thüringens betrifft, das zweite Kriterium dieser Pseudo-Politik-Wissenschaftler betrifft so hat in Thüringen die Schulden seit 1991 w e r gemacht?

    Auch Bundesregierungen haben einen (begrenzten) Einfluss auf den Arbeitsmarkt. Die Agenda 2010 der rot-grünen Koalition hat allerdings gezeigt, dass konzernfreundliche Änderungen nur auf dem Buckel der Arbeitnehmer im Niedriglohnbereich funktionieren, weshalb sich die SPD ja auch gespalten hat.
    Und selbst diese weg vom gemeinen Arbeitnehmer mutierte SPD hat zumindest jüngstens den Mindestlohn durchgedrückt.

    Was nun das zweite Kriterium die Staatsverschuldung (ob auf Bundes-oder Landesebene) betrifft so geben sich da weder linke noch rechte Parteien/Regierungen etwas, die Verschuldung geht immer nach oben.

    Vgl. z.B. die Kohl Periode (mit Privatisierungen) von 1982 bis
    1998.
    http://www.gold.de/staatsverschuldung-deutschland.html

    Mit Kohl ging es erst richtig los und unter Schröder flachte sich die Staatsverschuldung sogar ab, was deutlich dem Lügentheorem von „Sciencefiles“ widerspricht.

    „Sciencefiles“ ist also eine Propagandaseite und schreibt nachweisbar groben Unfug.

    1. Ich kann Dir da nur zustimmen.
      Zwar wird es aus meiner Sicht einen Zusammenhang geben beim Wahlverhalten und der sozialen Schieflage, doch die Verantwortung für das Problem(nicht die „Links-wähler“-ausnahmsweise;-) sind jene, welche in der Vergangenheit die Weichen gelegt haben.
      -Oder wenn wundert Muttis like für Gerhard´s Agenda 2010?

      Die Komunen und Länder sind ebenso wenig souverän, wie es die Bundesregierung innerhalb von Europa ist.(lustig zu sehen, was von Pflichten gehalten wird, wenn es um Gemeinschaft geht, nicht wahr?kek)

      Der Linken, oder den Vertretern dieser Ideologie, dann den Schwarzen Peter zuzuschieben ist dann wiederum nicht ganz so daneben…

      Denn, wer durch Lobbyismus(auch aus vorgeblich altruistischer Motivation heraus) das Prinzip der erforderlichen Mehrheit der Stimmen umgeht, der öffnet Tür und Tor für jeden weiteren Beschiss.

      Gut gedacht – schlecht gemacht.

      Leider

    2. @ Johannes

      Na und? Was heisst hier denn „links“?
      Für mich ist der kommunistische Apparatschik Merkel, der mit dem Eintritt in die CDU den Marsch in die Institutionen antrat (wie wie viele Andere auch) als „links“ einzuordnen.
      ie Kosten, wovon hier bei Landesregierungen die Rede ist, sind größtenteils durch die von „Linken“ verursachten Bedingungen entstanden.
      Der größte Schuldenmacher aller Zeiten ist die Merkel.
      Aber hat das was mit der CDU zu tun? Nein, diese Kosten haben mit den Wünschen ausländischer Mächte zu tun- in Sachen Griechenland und Eurorettungen.
      Die Immigrantenwelle, deren Kosten noch garnicht eingepreist sind, werden die Veranstaltung ganz zum Kippen bringen. Die Währungsreform steht vor der Tür.

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