Die Linke-Politik offener Grenzen ist unverantwortlich

Die Befürwortet offener Grenzen, wie etwa Gregor Gysi, führen immer wieder an, dass Deutschland ja ein reiches Land sei. Der Staat müsste einfach nur die Vermögenden besteuern, dann könnte die Integration der Einwanderer finanziert und sogar der Mittelstand steuerlich entlastet werden. Die Banken wurden ja auch mit Milliarden Euros gerettet. Das Problem dabei:

Es ist eine Wunschvorstellung, die mit der Realität nichts zu tun hat. Deutschland ist ein sozial gespaltenes Land, in dem die Vermögenden an den Fäden ziehen. Gysi verteidigt dementsprechend das Einknicken der damaligen linken griechischen Regierung vor den Gläubigern und spricht von Erpressung. Das zeigt, dass die Linke kein Rezept hat, den Kapitalismus zu überwinden. 

Es ist unrealistisch, dass sich etwas am kapitalistischen Unrechtssystem ändern wird, nur weil sich Millionen zusätzliche Arme im Land aufhalten. Im Gegenteil die zusätzlichen Armen werden mit den bereits im Land befindlichen Armen um Arbeitsplätze, Wohnungen und staatliche Fürsorge konkurrieren. Wie soll das gutgehen? Angesichts höherer Steuern würden die Vermögenden ihr Kapital verstecken, sich einigeln und hohe Zäune um ihre Grundstück bauen. Höhere Staatsverschuldung würde auch in Deutschland dazu führen, dass Investoren weniger Vertrauen haben. Der deutsche Staat hat bereits 2.100.000.000.000 Euro Schulden und ist abhängig von dem Wohlgefallen der Gläubiger. Am Ende müsste die Zentralbank als Retterin einspringen und die Anleihen aufkaufen. Die linken Vorschläge funktionieren nicht.

Es ist unverantwortlich, die Grenzen für die Armen der Welt zu öffnen und darauf zu hoffen, dass sich deswegen am Kapitalismus etwas ändern könnte. Die soziale Krise wird sich vertiefen, die Armen werden sich gegenseitig die Köpfe einschlagen und den Staat wird es zerreißen.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schlägt einen ähnlich optimistischen Ton an. Der Spiegel berichtet am 16. September 2015, dass sich laut DIW die Zuwanderung positiv auf Konjunktur auswirken werde, die Zahl der Arbeitslosen würde gleich hoch bleiben. „Die Versorgung der Flüchtlinge würde zwischenzeitlich zu höheren Ausgaben für die öffentlichen Kassen führen, diese seien aber prall gefüllt. schreibt Michael Stürzenhofecker.

Carl Friedrich von Weizsäcker warnte in seinem letzten Buch „der bedrohte Frieden“, dass „nach dem Untergang des Kommunismus, (…) in Deutschland wieder Menschen verhungern [werden].

„Die Menschheit wird nach dem Niedergang des Kommunismus, das skrupelloseste und menschenverachtendste System erleben, wie es die Menschheit noch niemals zuvor erlebt hat, ihr Armageddon („Endkampf“). Das System, welches für diese Verbrechen verantwortlich ist, heißt „unkontrollierter Kapitalismus“.

5 Gedanken zu „Die Linke-Politik offener Grenzen ist unverantwortlich“

  1. Du hast recht, Georg. So wie sich das die Linke vorstellt, kann es nicht funktionieren, ist es also eine Illusion. Auf dem Weg in die Durchsetzung würde aus dieser Illusion unweigerlich eine Mogelpackung werden, ein Betrug am einfachen Bürger, ein weiteres Zuckerl für die moralische Selbstbeweihräucherung der Privilegierten.
    Es ist gut, wenn Ungebundene das auch offen aussprechen und der Linken Realitätsdruck machen, ohne gegen Migranten zu hetzen. Diese haben keine Illusionen, außer wenn Merkel mal wieder gesprochen hat, sondern wollen einfach nur dorthin, wo sie die besten Chancen auf ein besseres Leben sehen. Das ist völlig rational, im Gegensatz zu unserer Politik.

  2. Natürlich ist die linke Zuwanderungsposition (offene Grenzen) nicht tragbar und nicht logisch.
    Aber es ist auch die Position der umgemerkelten CDU, der SPD und der multikulturellen Grünen sowieso.
    Der „Kollege“ Gysi tritt sympathisch und verbindlich vor die Kamera, hat aber ideologische Brillengläser vor den Augen.
    Deshalb kann er nicht weit denken.
    Oder er liebt den Zusammenbruch, dass uns die Gesellschaftstrukturen um die Ohren fliegen.
    Denn auf den Trümmern liese sich dann leicht die DDR wieder einführen und auf ganz Deutschland ausdehnen.
    Soweit Deutschland als Staat und Rechtseinheit noch existent ist.

  3. Das Grundproblem der Linken, bzw. Neokommunisten ist, dass diese eine marxistische Utopie 4 Jahrzehnte lang in die Prxis umsetzten, aber gescheitert sind.
    Die linke Merkel, geb. Kasner, besass die Frechheit in die CDU einzutreten, statt in die neugegründete SED.
    Und warum hatte die Erfolg? Weil diese begriffen hatte, wo in der Welt 1990 der Hammer hing. Die warf sich Bush an den Hals, wie sie es vordem bei sowjetischen Funktionären getan hatte. Es bleibt das Geheimnis des Rückgrates der CDU sich sowas angetan zu haben. Bei der Landtagswahl am letzten Sonntag in Oberösterreich hat die FPÖ ihre Stimmen verdoppelt und die ÖVP ist eingebrochen.
    Das ist das Menetekel an der Wand für diese fünfte Kolonne.

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