Zeit-Journalistin Alice Bota schwelgt in Anti-Putinismus

Die „Zeit“-Journalistin Alice Bota verteidigt die Berichterstattung über den ukrainischen Bürgerkrieg in ihrem Artikel „die Wahrheit liegt nicht in der Mitte“. Sie gibt immerhin zu, dass die „Zeit“ einseitig russland-feindlich den Konflikt darstellt, aber das wäre ja auch die Wahrheit. Alice Bota versucht diese Einschätzung damit zu bekräftigen, dass es Beweise für ein Eingreifen Russlands in der Ost-Ukraine gäbe und für Lügen des russischen Präsidenten Wladimir Putin. 

Dabei ignoriert Alice Bota die Ursache des ukrainischen Bürgerkriegs: Der „Maidan“-Putsch gegen den gewählten Präsidenten Wiktor Janukowitsch am 22.02.14, die „Maidan“-Scharfschützen, Massaker an Janukowitsch-Anhänger, Machtbeteiligung rechtsextremer Politiker im „Maidan“-Putschregime, Drohungen gegen russisch-sprechende Ukrainer durch rechtsextreme Milizen, deren Integration in den ukrainischen Polizei- und Militärapparat. Das wischt Alice Bota mit einem Nebensatz einfach beiseite, „ja, auch über die Rechtsextremen“ hätten sie berichtet.

Erst daraufhin spalteten sich die Halbinsel Krim und Ost-Ukraine ab, da viele Ukrainer verständlicherweise über die Entwicklung entsetzt waren. Für Alice Bota wäre die Abspaltung und die russische Unterstützung einfach so, quasi aus heiteren Himmel, passiert. Dabei vermischt sie die unterschiedlichen Situationen: Auf der Krim waren reguläre russische Truppen eingesetzt, um die Kasernen der ukrainischen Armee zu blockieren und die Volksabstimmung zu ermöglichen. In der Ost-Ukraine ist die russische Armee dagegen nicht eingesetzt. Es gibt keinerlei Beweise für eine Invasion in der Ost-Ukraine. Was es gibt, sind Freiwillige aus verschiedenen Ländern, die auf beiden Seiten des Bürgerkriegs mitkämpfen.

Nach dem Putsch ging das Maidan-Regime mit Gewalt gegen die Opposition vor, in der Ost-Ukraine militärisch im Rahmen einer „Anti-Terror-Aktion“. In der Zeit passierte auch das menschen-verachtende Blutbad in der süd-ukrainischen Stadt Odessa durch rechtsextreme „Maidan“-Milizen. Die große Mehrheit der Krim-Bewohner ist Wladimir Putin dankbar, dass er sie vor diesem Schicksal bewahrt hat. Zweifellos hat Putin mit seinem Eingreifen viele Menschenleben gerettet. Das zeigt seine Popularität, auf der Krim vertrauen ihm 87% .

Es ist ein journalistisches Armutszeugnis und Teil der medialen Lügen-Kampagne, den Beginn des Ukraine-Konflikt falsch darzustellen und viele Menschen damit gegen Russland aufzuhetzen.

2 Gedanken zu „Zeit-Journalistin Alice Bota schwelgt in Anti-Putinismus“

  1. Zeit Online: Zensur wir bei Putin

    Offenbar ist es für manche Verantwortliche in der Zeit Redaktion nicht gut auszuhalten, wenn der einseitigen Analyse des “neuen Gesichtes des Krieges” die Scheinheiligkeit der US- und NATO Positionen mittels eines kurzen, absolut nicht themenfremden Zitates vorgehalten wird. Ironischerweise wird eine solche Meinung nicht geduldet, sondern genau mit der Maßnahme unterdrückt, die nicht in freien Demokratien wie der BRD, sondern autoritären Staaten wir Russland verortet werden: Zensur. Leserbriefe im staatlichen Auftrag mögen Realität sein, hüben wie drüben. Genaugenommen ist aber auch der Artikel von Mattthias Naß nichts anders als staatskonformer, eingebetteter Gefälligkeitsjournalismus im Interesse des westlichen Militärbündnisses.

    Täuschung, Verschleierung, Desinformation, die Verbindung von verdeckten und offenen Operationen, von diplomatischem Druck und wirtschaftlichem Zwang, von Desinformation und Cyberattacken, das Hochfahren von Propagandasendern, das Ineinandergreifen von militärischen und zivilen Mitteln, das Verwischen von Krieg und Nichtkrieg. Wenn Matthias Naß in den letzten Jahrzehnten nicht in irgendeinem Zauberwald gelebt hat, sollte auch ihm bekannt sein, dass die USA und dass von ihnen dominierte Militärbündnis NATO diese sogenannte hybride Kriegsführung zur Perfektion gebracht haben:

    https://machtelite.wordpress.com/2015/03/13/zeit-online-zensur-wir-bei-putin/

  2. Das ist doch nun wirklich nichts Neues, dass die politisch links Stehenden, wie die „Zeit“ oder die Partei der Grünen gemeinsam mit Nato und Merkel gegen Russland und Präsident Putin im besonderen sind.
    Eine Ausnahme macht hier lediglich die Partei „die Linke“.
    Aber das könnte vielleicht auch daran liegen, dass der Vorstand dieser Partei genau weiß, dass mit den Bewohnern der früheren DDR ein neuer „Russlandfeldzug“ nicht zu machen ist.

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