Ost-Ukraine: Anti-Terror-Aktion entwickelt sich zum Desaster

Gastautor Ludger Keiser schreibt:

Die von den Putschisten in Kiew gestern zögerlich angeleierte „Anti-Terror-Aktion“ gegen die Separatisten in der Ost-Ukraine entwickelt sich zu einem kompletten Desaster.

Die ukrainischen Luftlandetruppen, die gestern das Flugfeld in Kramatorsk eingenommen haben, werden nun ihrerseits von der lokalen Bevölkerung belagert:
ukraine-militaer-osten-scheitert

Quelle: youtube

Die dort ebenfalls gestern eingetroffenen Schützenpanzer sind heute morgen mitsamt der Infanterie übergelaufen und rollen nun mit russischer Flagge durch die Stadt:

panzer-ukraine-osten

Quelle: youtube

Das meldete zuerst ausgerechnet Spiegels Salloum:

„Raniah Salloum ‏@Ranyah
One of the six tanks of the Ukranian army that I just saw in #Kramatorsk that switched sides. Now w Russian flag.
pic.twitter.com/Ig0qJQ5jWM

SpOn sah sich genötigt, dementsprechend nachzuziehen:

Ukrainische Soldaten wechseln mit Panzern die Seiten“

Mit russischer Flagge und der Fahne der Region Donezk fuhren sie unter den erstaunten Blicken der Bevölkerung durch die Stadt. Ein paar Menschen jubelten ihnen zu.

„Wir haben seit Wochen nichts Vernünftiges zu essen bekommen, Kiew hat uns vergessen. Jetzt reicht es uns“, rief einer der Soldaten. „Wir sind das Volk“, rief ein anderer.

Auf jedem der alten Panzer saßen rund ein Dutzend ukrainische Soldaten. An ihrer Uniform trugen manche die orange-schwarze Schleife, das Sankt-Georgs-Band – ein Tapferkeitszeichen des russischen Militärs.“

Der letzte Satz ist wieder grober Unfug…  das Sankt-Georgs-Band wird in RU am 09. Mai (Siegestag) getragen und steht für den Sieg gegen den Faschismus. Das ist in diesem Zusammenhang ein ganz klares Statement gegen die rechten Kräfte.

Ein Gedanke zu „Ost-Ukraine: Anti-Terror-Aktion entwickelt sich zum Desaster“

  1. Es freut mich, dass das Blutvergießen … hmm, Euphemismus … dass das Töten und Verletzen so eingedämmt (und im Weiteren hoffentlich verhindert) werden kann! 🙂

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