Schlagwort-Archive: Weltwirtschaftskrise 1929

Lieber billiges Geld als Weltwirtschaftskrise

Die Zentralbanken werden heute für die Finanzkrise verantwortlich gemacht. Sie hätten billiges Geld gedruckt und damit Spekulationsblasen verursacht, Menschen in Überschuldung getrieben. Auch während der Weltwirtschaftskrise Anfang der 30er Jahre kritisierten „Abwickler“ („Liquidationisten“) wie Friedrich August von Hayek eine lockere Geldpolitik der US-Zentralbank „FED“. Die „FED“ folgte und federte den realwirtschaftlichen Schock nicht ab, der vom Platzen der Börsenblase 1929 herrührte. Banken gingen pleite, die Kreditversorgung der Realwirtschaft brach zusammen. Wie kann es möglich sein, dass „Abwickler“ eine immer stärkere Lobby haben?  Lieber billiges Geld als Weltwirtschaftskrise weiterlesen

Mit Minus-Zinsen aus der Verschuldungskrise

Die kapitalistische Propaganda verbreitet, dass die steigende Verschuldung von Staaten, Unternehmen und Privatpersonen auf Dummheit, Faulheit oder „Geldschöpfung aus dem Nichts“ zurück gehen würde. Mit Minus-Zinsen aus der Verschuldungskrise weiterlesen

Freiwirtschaft: Geldsystem ohne Inflation / Deflation

Die Macht des Kapitals, der Geldvermögens-Besitzenden muss gebrochen werden, darum führt kein Weg vorbei. Aber wie kann dies passieren? Durch die sogenannte „Freiwirtschaft“ sowie Geldvermögens- und Schuldenschnitte. Freiwirtschaft: Geldsystem ohne Inflation / Deflation weiterlesen

„Monetative“, „Monetarismus“, Weltwirtschaftskrise

Die Initiative „Monetative“ kritisiert zurecht die eskalierende Verschuldung. Die Gruppe sieht jedoch die Ursache nicht im Zinses-Zins und den so eskalierenden Geldvermögen, sondern einer (angeblichen) Erschaffung von Geld durch Geschäftsbanken. Diese Fehleinschätzung hat folgen-schwere Konsequenzen: Statt eines Vermögens- und Schuldenschnitts, sollen die aufgehäuften Vermögen durch sogenanntes „Vollgeld“ sogar voll staatlich in unbegrenzter Höhe garantiert werden. Dieser Artikel zeigt, dass dieser Vorschlag zu einer Weltwirtschaftskrise ala 1929 führen könnte. „Monetative“, „Monetarismus“, Weltwirtschaftskrise weiterlesen

Mit Zins-Erhöhungen aus der Krise?

Immer wieder wird von sogenannten „Experten“ scheinbar plausibel erklärt, dass zu geringe Zinsen Spekulations-Blasen und gar Finanzkrisen ausgelöst hätten (SZ). Darüber-hinaus käme es „durch künstlich niedrig gehaltene Zinsen“ zu einem „Zinsraub“ (die-welt) an Sparern und Anlegern. Dabei liegt die Ursache der Finanzkrise genau im Zins: Durch den Zinses-Zinseffekt können die Geldvermögen wesentlich stärker wachsen als die Wirtschaft, die den Zins erwirtschaftet. Was den vorgeschlagenen Rezept -höhere Zinsen, Geld-Verknappung- folgt, zeigt die Geschichte: Durch Geldverknappung kam es zur Weltwirtschaftskrise von 1929. Mit Zins-Erhöhungen aus der Krise? weiterlesen