Schlagwort-Archive: Susanna Tausendfreund

Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss verweigert Austausch auf Augenhöhe

Die Redaktion des „Blättchens“ nahm mehrfach Kontakt mit der Vorsitzenden des thüringer Untersuchungsausschusses Dorothea Marx (SPD) auf, siehe Anlage. Es ging bei den insgesamt fünf Anschreiben u. a. um die Totenflecken am Rücken von Böhnhardt/Mundlos. Sie beweisen, dass die zwei Menschen längst tot waren, als sie um 12:00 (angeblich) einen erweiterten Selbstmord durch Kopfschüsse begangen hätten. Die ungenügende Reaktion von Marx spricht Bände und spiegelt auch meine Erfahrungen mit Abgeordneten wieder. Könnte neben Inkompetenz, die detaillierten Fragen zu beantworten, auch ein bei Abgeordneten existierendes Feindbild „Verschwörungstheoretiker“ der Grund sein? Werden wir deshalb nicht ernst genommen? Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss verweigert Austausch auf Augenhöhe weiterlesen

Wer erstellte und verteilte wirklich den NSU Bekennerfilm?

In der Anklage der Bundesanwaltschaft gegen Beate Zschäpe hat der NSU Bekennerfilm einen großen Stellenwert. Jedoch ist noch immer unklar, wer den Film überhaupt herstellte und verteilte. Trotz gegenteiliger Faktenlage behauptet auch die Politik, dass Beate Zschäpe den Film ab dem 04.11.11 verschickte, ohne DNA zu hinterlassen. Es gelingt ihr sogar Filme am 10.11.11 in Nürnberger Briefkästen zu schmeißen, obwohl sie am 08.11.11 bereits inhaftiert ist. Wer soll das noch glauben? Wer erstellte und verteilte wirklich den NSU Bekennerfilm? weiterlesen

NSU: Vierter Mord, Habil Kiliç, keine Hinweise auf Rassismus

Der private Blogger Jürgen Pohl ist einer der wenigen Berichterstatter vom NSU-Prozess, der ausführlich und aufrichtig berichtet, mit Menschenverstand die offiziellen Darstellungen hinterfragt. In diesem Zusammenhang schrieb er über die Vernehmung des Mordermittlers Josef Wilfling. Während der Befragung über seine Ermittlungen bzgl. dem vierten Mordopfer (Habil Kiliç) kämpfte Wilfing um seine Ehre und stellte heraus, dass es keinerlei Hinweise auf einen rassistisch motivierten Mord gab, dafür Hinweise auf die Drogenmafia. Es hätte Hinweise auf zwei Radfahrer gegeben, doch hätten Zeugen sie als Fahrradkuriere bezeichnet. Laut Augenzeugen des ersten Mordes wurden dort keine Fahrräder gesehen (sz), sondern zwei Personen mit kurzen Hosen (nsu-watch). Um Wilfing aber rassistisch geführte Ermittlungen vorwerfen zu können, wurden aus zwei beobachteten Radfahrer, und zwei Personen mit kurzen Hosen einfach Nazis konstruiert. NSU: Vierter Mord, Habil Kiliç, keine Hinweise auf Rassismus weiterlesen