Die Bombe von Oklahoma und Andreas Strassmeir

Am 19. April 1995 verübte nach US-Regierungs-Darstellung eine drei-köpfige terroristische „Kleinstzelle“ um Haupttäter McVeigh einen der tödlichsten Bombenanschläge in den USA, 168 Tote. Ähnlich wie im NSU-Skandal gibt es Indizien, dass die „Kleinstzelle“ Teil eines Netzwerkes war – durchsetzt mit Informanten der Geheimdienste. Insbesondere fiel der Verdacht auf den ehemaligen Bundeswehr-Offizier Andreas Strassmeir; Sohn des damaligen Berliner CDU-Spitzenpolitikers Günter Strassmeir. Es gibt Hinweise, dass er der Bruder des derzeitigen Berliner Justizsenators Alexander Strassmeir sein könnte. Tatsächlich hatte Günter Strassmeir einen Sohn namens Alexander (parlament-berlin). Meine Anfrage an die Senatsverwaltung, ob dies so sei, blieb bisher unbeantwortet.

Am 19. April 1993 wurde die christlich-fundamentalistische Sekten-Siedlung „Mount Carmel Center“ durch US-Spezialkräfte gestürmt. Sie lag in der Nähe von Waco, Texas. Dabei starben 82 Kirchenmitglieder. Diese Aktion radikalisierte die drei späteren Bombenleger von Oklahoma:

„In der folgenden Zeit beschlossen McVeigh und Terry Nichols einen Anschlag gegen die Regierung zu planen und fragten Fortier, ob er ihnen dabei helfen wolle, wozu sich dieser bereit erklärte.[3] McVeigh, Nichols und Fortier begannen nun damit, den Anschlag systematisch zu planen und vorzubereiten.“ (wiki)

Am 19. April 1995 erfasste um 08:57 eine Sicherheitskamera den Lastwagen der Marke „Ryder“. Der Lastwagen wurde zuvor von Timothy McVeigh mit einer unbekannten Person angemietet. So stand der Wagen vollgepackt mit Tonnen Sprengstoff vor dem Regierungsgebäude „Alfred P. Murrah“. Die Ladung explodiert um 09:02 und riss 168 Menschen in den Tod, es gab über 800 Verletzte. Kurz danach konnte McVeigh von einem Straßenpolizisten festgenommen werden.

In seinem Fluchtwagen wurden Kopien der „Turner Diaries“ gefunden. Der Roman beschreibt einen Krieg, der das Ziel hat, die „weiß-arische Rasse“ als Herrenmenschen diktatorisch durchzusetzen. Im Roman wird dazu das Hauptquartier der Bundespolizei „FBI“ durch eine Lastwagen-Bombe gesprengt, am Ende des Buches befindet sich der Hauptakteur des Romans auf einer Selbstmord-Mission.

Freunde und die Schwester von McVeigh berichten, dass er Ihnen Kopien des Buch zuschickte, seiner Schwester kündigte er vor dem Anschlag an, „etwas Großes wird passieren.“ (adl)

Das Buch „Turner Diaries“ hatte gleichfalls Einfluss auf andere rechts-terroristische Gruppen, die auch Verbindungen zu McVeigh gehabt hätten.

Arische, republikanische Armee, Aryan Republican Army (ARA)

Die rechtsextreme Gruppe verübte Mitte der 90er Jahre eine Reihe von Banküberfällen, um ihren verdeckten Kampf gegen den US-Bundesstaat zu finanzieren. „Turner Diaries“ hätte als Inspiration gedient (adl). Mitglieder waren etwa Michael William Brescia, Richard Lee Guthrie, Kevin McCarthy, Scott Stedeford, Dennis Mahon oder Mark Thomas

Elohim City

In dieser Zeit lebten manche dieser ARA-Mitglieder zeitweise in der christlich-fundamentalistischen Siedlung Elohim City bei Oklahoma. Bereits im Jahr 1983 planten drei Bewohner der Siedlung, das Regierungsgebäude „Alfred P. Murrah“ mit einem Lastwagen geladen mit Sprengstoff anzugreifen (history).

Zwischen Oktober 1993 und Januar 1994 besuchten McVeigh und James Nichols Elohim City. Dies kann belegt werden, da McVeigh während Geschwindigkeits-Kontrollen geblitzt wurde (history). Seiner Schwester Jennifer gab McVeigh im November 1994 einen Packen Geld und fragte sie, ob sie es „waschen“ könnte. Es würde von einem Banküberfall kommen (history). 

Andreas Strassmeir

Am 5. April, 1995 rief McVeigh in der Siedlung an. Der Leiter der Siedlung Robert Millar bestätigt den Anruf, jedoch ist nicht bekannt, wer ihn entgegennahm. Laut der Schwiegertochter von Millar hätte McVeigh mit einem Deutschen sprechen wollen: Andreas Strassmeir.(history) Strassmeir war der Sicherheits-Chef der Siedlung. Tatsächlich war er ein ehemaliger Bundeswehr-Offizier und bestätigt:

„Nein, ich habe mir dort mit einer Erbschaft ein Haus gekauft und die Leute in Sicherheitsfragen beraten. Ich war ja nach meinen sieben Jahren Bundeswehr der einzige Ex-Soldat mit Offiziersrang in der Stadt.“ (spiegel)

Am 08. April 1995 hätten Andreas Strassmeir, Michael Brescia und McVeigh einen Stripclub in Tulsa besucht. Während des Besuchs hätte McVeigh zu einer der Stripperinnen gesagt, dass ab dem 19. April 1995 sie sich den Rest ihres Lebens an ihn erinnern werde. (history).

Andreas Strassmeir sagte dagegen aus, dass er McVeigh lediglich ein einziges Mal sah. Während einer Waffen-Messe im März 1994. Bei der Gelegenheit hätte er ihm seine Visitenkarte gegeben (history). Dagegen gibt es Hinweise, dass er ihn bereits im April 1993 getroffen haben könnte (history).

Spekulationen über Andreas Strassmeir

Am 05.03.1997 stellte die Abgeordnete Ulla Jelpke und die Gruppe der PDS folgende „kleine Anfrage“ bezüglich einer „möglichen Tatbeteiligung des deutschen Staatsbürgers Andreas Strassmeir“. Es wird nachgefragt, ob er eine geheimdienstliche Ausbildung erhielt:

„Wir fragen die Bundesregierung:

1. Welche verfassungsschutzrelevanten Erkenntnisse hat die Bundesregierung über den ehemaligen Bundeswehrangehörigen Andreas Strassmeir?

a) Wie lange und in welcher Funktion hat er bei der Bundeswehr gedient?

b) Trifft es zu, daß Andreas Strassmeir an der Bundeswehrhochschule in Hamburg studiert hat?

c) Ist der Bundesregierung bekannt, daß er dort — laut Angaben des „Sunday Telegraph“ — auch für geheimdienstliche Aufgaben ausgebildet wurde (vgl. KONKRET, 11/96)?“ (Bundestag)

Weiter wird angefragt, ob der Regierung die Aussage der damaligen Informantin der US-Bundespolizei FBI, Carol Howe, bekannt war. Howe lebte in der Siedlung und war dort zeitweise die Geliebte des Ku Klux Klan – Mitglieds Dennis Mahon. Laut ihren Angaben hätte sie die Polizei vor den Anschlagsplänen gewarnt, in denen Strassmeir eine herausragende Rolle gespielt hätte.

5. War der Bundesregierung die Aussage der ehemaligen US- Geheimagentin des „Bureau of Alcohol, Tobacco and Firearms“, Carol Howe, bekannt, die die US-Behörden bereits vor dem Attentat gewarnt hat? Wenn ja, seit wann?

a) War der Bundesregierung ebenso die Äußerung von Carol Howe im „Sunday Telegraph“ bekannt, nach der Andreas Strassmeir der Hauptanstifter („prime instigator“) des Anschlags gewesen sein soll (nach Presseinformation Südwestfunk vom 24. Februar 1997)? Wenn ja, seit wann?

b) War der Bundesregierung die Warnung der ehemaligen Geheimagentin Carol Howe bekannt, nach der Andreas Strassmeir vor dem Attentat die Sprengung von Regierungssgebäuden angedroht habe?

Mir ist unbekannt, wie die „kleine Anfrage“ beantwortet wurde. Mein Anschreiben an die damalige Verfasserin Ulla Jelpke blieb unbeantwortet. Der Blogger Caspar Bildner wies mich auf die (nichtssagende) Antwort der Bundesregierung hin (Bundestag). Manche Anfragen werden nicht beantwortet mit Bezug auf das „Bundesverfassungsschutzgesetz“, „Berichtspflicht des Verfassungsschutzes“, Satz 2, Abs. 2:

„… personenbezogene Daten bekanntgegeben werden, wenn die Bekanntgabe für das Verständnis des Zusammenhanges oder der Darstellung von Organisationen oder unorganisierten Gruppierungen erforderlich ist und die Interessen der Allgemeinheit das schutzwürdige Interesse des Betroffenen überwiegen.“ (gesetze-internet)

Die Bundesregierung lehnte es ab auszuschließen, dass Strassmeir ein Verfassungsschutz-Informant gewesen sein könnte:

„Fragen dieser Art eignen sich nicht für eine Erörterung in der Öffentlichkeit. Im übrigen nimmt die Bundesregierung, soweit die Zuständigkeit der Länder betroffen ist, entsprechend ständiger Praxis nicht Stellung.“(Bundestag)

Im folgenden Bericht wird Carol Howe kurz vorgestellt:

youtube

Außerdem gab Howe einen Hinweis, dass der gesuchte Verdächtige „John Do Nr. 2“ ein Bewohner der Eloham City sein könnte (history). Auf folgender Bild-Collage wird ein Vergleich des polizeilichen Phantombildes des gesuchten (angeblichen) Helfers „John Doe 2“ und Andreas Strassmeir vorgenommen: Independence.

Weiter hätte Howe die Polizei gewarnt, dass unter anderen Strassmeir und Brescia das Murrah-Gebäude ausspionieren würden. Diese Aussagen werden sowohl seitens der Bundespolizei wie auch seitens Eloham-City widersprochen. Strassmeir über Howe:

„Leider war Carol Howe tatsächlich in Elohim City, gegen meinen ausdrücklichen Rat. Sie ist der typische Spitzel und lügt, wenn sie den Mund aufmacht.“ (spiegel)

Jedoch hätten Strassmeir und Mahon im November 1994 die Stadt Oklahoma dreimal besucht (history). Dies wird teilweise durch die Zeugin Jane Graham bestätigt. Sie arbeitete in dieser Zeit im Murrah-Gebäude und identifizierte Strassmeir. Er hätte sich im Gebäude  aufgehalten und wäre ihr aufgefallen (youtube, zeitindex 6:32).

Einen Hinweis auf eine größere Gruppe gibt auch der Landwirt Charles Farley. Dort, wo die Bombe gebaut wurde, hätte er am 18. April 1995 fünf Männer mit dem Lastwagen der Marke „Ryder”beobachtet (history). Mittäter Terry Nichols sagte aus, dass McVeigh mit Andreas Strassmeir im Kontakt stand und ihn als seinen Freund bezeichnete (history). Nach Einschätzung des Anwaltes von McVeigh wäre Strassmeir ein verdeckter Ermittler und „Agent provocator“ gewesen (spiegel). Auf die Vorwürfe anwortet Strassmeir:

„Das FBI glaubt, ich habe mit dem Anschlag nichts zu tun, und McVeighs Anwalt konnte kein Interesse haben, daß ich im Zeugenstand seine hübschen Verschwörungstheorien kaputthaue. Nach seiner Vorstellung war das Attentat von Oklahoma ja wohl eine weltweite Verschwörung des Ku-Klux-Klans, islamischer Terroristen, der IRA und deutscher Neonazis. Ich sollte dabei den Nazi geben, obwohl ich mit denen nie was zu tun hatte. Der Anwalt kam jede Woche mit neuen Theorien. Alle haben an der Bombe gebastelt, nur sein McVeigh nicht.(spiegel)

Auch der Spiegel übernimmt diese Einschätzung Strassmeiers und schreibt:

„Auch wenn der Deutsche beteuert, in keiner Weise beteiligt gewesen zu sein: In den USA blühen Verschwörungstheorien über ein abenteuerliches Komplott von Ku-Klux-Klan, arabischen Terroristen, der Irisch Republikanischen Armee und deutschen Neonazis – mit Strassmeir im Zentrum.“ (spiegel)

Dagegen äußerte Jannie Coverdale ihr Unverständnis. Sie verlor Familienmitglieder und kritisiert, dass Strassmeir niemals persönlich seitens der Bundespolizei FBI verhört wurde. Strassmeir wurde erst telefonisch befragt, als er sich wieder in Deutschland aufhielt (youtube).

„SPIEGEL: Es gibt die wildesten Gerüchte um Ihr Verschwinden. Version Nummer eins: Das FBI hat Sie in Europa geparkt, um Sie als Zeugen aus der Schußlinie zu halten.

Strassmeir: Reiner Quatsch. Ich habe vor Monaten mit dem FBI gesprochen, zehn Minuten per Telefon. Die sind an mir nicht interessiert. Die wissen, daß ich mit der Bombe nichts zu tun habe.“ (spiegel)

Dagegen schreib Andreas von Bülow: „Die CIA und der 11. September“:

McVeigh hatte im Vorfeld intensiven Kontakt mit den Mitgliedern einer „White Aryan Resistance“ – Gemeinde gepflegt. Zwanzigmal hatte er die Gemeinde besucht, außerdem u. a. unzählige Telefonate mit einem früheren Zeitsoldaten des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) der Bundeswehr geführt, der in der Siedlung des Weißen Arischen Widerstands Elohim für Fragen der Sicherheit zuständig war. Dort wurde ihm für Gruppen der Weißen Überlegenheitsarier (»White Aryan Supremacists«) das amerikaweite Waffentraining anvertraut.

Im kleinen Kreis stiftete der Deutsche, ohne daß ein Motiv erkennbar gewesen wäre, wiederholt zum Angriff auf Einrichtungen des Bundes, darunter auch etwa des Federal
Building in Oklahoma, an. Der Bürgermeister der 200-Einwohner- Siedlung war ein Agent des FBI.

Eine weitere Agentin des Geheimdienstes des Büros für Alkohol, Tabak und  Feuerwaffen (BATF) hatte den ehemaligen MAD – Mann mit seinen Kollegen u. a. in 70 Berichten als rechtsradikal und gefährlich bei der Erörterung terroristischer Pläne bezeichnet und gefilmt. Doch kurz vor der Tat wurde die Agentin entlassen.“

In ihrem Arbeitsgerichtsprozeß kamen die erwähnten Hinter -gründe zur Sprache. Im Prozeß gegen Timothy McVeigh jedoch wurde die Agentin der BATF nicht als Zeugin zugelassen.

Welchem Geheimdienst der Deutsche zugearbeitet haben könnte, läßt sich nicht leicht ausmachen. Die Vermittlung durch einen CIA-nahen amerikanischen Obristen aus Berlin läßt Eingeweihte auf einen Zusammenhang mit der Drug Enforcement Agency schließen. Die Hintergründe sind von Bedeutung, da das Federal Building mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht dem Anschlag des ehemaligen Soldaten der US- Army Timothy McVeigh zum Opfer gefallen sein kann. Die Agrarbombe wurde zwar gezündet, und sie verursachte auch Schäden, nur müssen die entscheidenden und alles zerstörenden Sprengladungen gezielt an mindestens sechs der tragenden Stahlsäulen des Gebäudes angebracht und zeitlich abgestimmt mit der Agrarbombe gezündet worden sein. Dies war das Ergebnis eines Gutachtens, das ein pensionierter General der US- Luftwaffe angefertigt hatte, der zehn Jahre lang ein wissenschaftliches Institut für Sprengmittel und Munition geleitet hatte. (Brigadier General Benton K. Bartin, USAF (Ret), „Oklahoma City Bomb Report“, 30 .7 .1995) (ethosworld, S. 26)

McVeigh schwieg zu möglichen Hintermännern und wurde am 02. Juni 1997 zum Tode verurteilt, am 11. Juni 2001 hingerichtet. Seine Unterstützer Terry Nichols und Michael Fortier wurden zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.

7 Gedanken zu „Die Bombe von Oklahoma und Andreas Strassmeir“

  1. 168:1 , das war angeblich McVeighs letzte Botschaft.
    http://de.wikipedia.org/wiki/168:1#Abk.C3.BCrzungen

    Übrigens: Die Oklahoma-Bombe war ähnlich stark wie Breiviks Bombe in Oslo.
    Düngemittel und Zutaten, in beiden Fällen mehr als 1 Tonne.

    Vergleich mal die Bilder der Gebäude in beiden Fällen nach der Explosion.
    Wird dir nicht gefallen, was Du siehst. Zu viel Schaden in Oklahoma.
    Muss wohl auch „innen drin“ was explodiert sein.
    Gibt dazu auch Expertenaussagen…

    btw: Wo ist denn der Beitrag zu Temme geblieben?
    Da wollte ich Dir mal einen Link senden:

    [gelöscht]

    1. Da T. ja einen Waffenschein hat können die Schmauchspuren auf dem Schiessstand entstanden sein.
      Und wo sollen nun die Videoaufzeichnungen herkommen ?
      Komplett erfunden.
      Zwei Fehlzündungen, dafür darf T. in diesem Kommentar vor dem Mord offline sein, was der Aussage eines Zeugen widerspricht, der telefoniert hatte.

    2. Ich integrierte den neuen Artikel in den alten Artikel „Rekonstruktion des Mordes an …“
      Bitte keine Links mehr auf diese Seite, die Adresse und Auszug löschte ich bereits.

  2. Artikelzitat :
    „Howe lebte in der Siedlung und war dort zeitweise die Geliebte des Ku Klux Klan – Mitglieds Dennis Mahon.“
    Dieser Mahon war mit Andreas Strassmeir befreundet
    und wohnte in Elohim City in einem Wohnmobil.
    Zusammen besuchten sie die Waffenmessen in Tulsa,
    dort begnete Strassmeir auch Timothy McVeigh.
    Nach eigenen Angaben beschränkte sich der Kontakt
    auf den Verkauf eines „alten Kampfmessers“.
    Mohan jedoch schien McVeigh besser gekannt zu haben,
    jedenfalls hielt er viel von ihm,
    die Hinrichtung ging ihm nahe, was man an dem Interview sieht
    das er dem Guardian gab [1].
    Bei diesem Dennis Mahon handelt es sich um jenen KKK-Anführer
    der von Carsten „Piato“ Szczepanski, einem Kader der Nationalistischen Front( NF ),
    eingeladen wurde um 1991 die Kreuzverbrennung nahe Berlin
    ( Königs Wustenhausen )zu leiten.
    Das ist von daher interessant da „Piato“ Szczepanski
    auf Empfehlung einer Person geführt worden sein soll,
    die laut Bundesanwalt Hans-Jürgen Förster international bekannt war
    und mittlerweile verstorben ist[2].
    Diese Beschreibung würde auf den CDU-Politiker Günter Strassmeir,
    den Vater von Andreas Strassmeir, passen.
    Andreas Strassmeir war auch mit dem US-Amerikaner Kirk Lyons befreundet.
    Auch Lyons war Anfang der 90er in Deutschland, hatte Kontakt zur NF,
    ausserdem zur Gefangenenorganisation HNG.
    Lyons gehörte der National Alliance von William Pierce an,
    der Autor der „Turner Diaries“ war,
    die McVeigh als Vorlage für seinen Anschlag verwendete.

    Etwas kurios in diesem Zusammenhang : In der Wohnung von Oliver-Gerd R.,
    der als Unterstützer von Ralf Wohlleben auffiel,
    hängt neben einem Bild von Rudolf Hess eines von Timothy McVeigh.
    Während sich Hess allgemeiner Verehrung durch Neonazis erfreut
    ist das bei McVeigh wohl eher selten, auch in den USA.[3]

    [1]http://www.guardian.co.uk/world/2001/may/05/mcveigh.usa
    [2]http://www.nsu-watch.info/2013/01/die-quelle-und-der-prasident/
    [3]http://www.recherche38.info/2012/11/13/mitglied-des-reservistenverbandes-der-bundeswehr-organisiert-solidaritat-mit-nsu-unterstutzer/

  3. Ich war ganz überrascht, als ich (noch längst nicht so informiert wie heute!) vor vielen Jahren -eventuell habe ich das Datum auch noch in meinem Archiv- im Radio hörte, daß ein BRD-Reporter aus den USA mitteilte, bei dem verheerenden Attentat von Oklahoma (vom Regime vorgeführter Täter: Neonazi Timothy McVeigh) auf das Haus, wo das FBI residierte, sei kein einziger FBI-Mann ums Leben gekommen!!

    Angenommen, das stimmt, war das US-Regime eingeweiht und hat seine Leute vorher abgezogen. Ähnlich bei 9/11 in 2001 in New York: Wenn am Tage des Anschlages alle etwa 50.000 in den Türmen Beschäftigte wie normal zur Arbeit gekommen wären, wären nicht nur etwa 3.000 Menschen Opfer geworden!! Wer hat und wie wurde da gewarnt??

    Plaudern zu diesen Vorfällen Insider aus, müssen sie um ihr Leben fürchten!!

    PS.
    Man muß als redlicher Aktivist, der sich als Wahrheitsanhänger aufführt, auch die Wahrheit dann akzeptieren, wenn sie mal persönlich unangenehm, hart ist und auf den ersten Blick der eigenen politischen Richtung schaden könnte.

    Wer sonst auf Aufklärung macht und Manipulateure in Politik und Medien scharf angreift, macht sich unglaubwürdig (und hilft letztlich dem Gegner) wie gewisse (oft philo-semitische und US-hörige) Anti-Islam-Leute, welche auf ihren blogs die lügenhafte US-Version zu 9/11 verbreiten, obwohl sie mehrfach aufs Gegenteil hingewiesen wurden mit vielen Indizien.

    Sie tun das, weil sie verbohrt sind in ihrer Islam-Fixierung (wie die Nazis auf die Judenfrage) und einen lieb gewordenen weiteren kapitalen Vorwurf gegen Islam-Täter und den Islam nicht aufgeben wollen!! Als ob sich an der islam-Problematik hier und weltweit was ändern würde ohne deren Täterschaft zu 9/11 !!

  4. DOKU

    Eben gefunden, gespeichert in 2003

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    Das „Oktoberfest-Attentat“ – eine Falle des „Verfassungsschutzes“ ?

    Vorgeschichte:
    Der Chemie-Ingenieur Peter Naumann führte in den siebziger Jahren mehrere Sprengstoffanschläge gegen den Metallgitterzaun der DDR aus und war 1979 in Anschläge gegen Fernseh-Sendeanlagen – aber nicht gegen Menschen! – verwickelt. Er gehörte zu den ganz wenigen „rechten Terroristen“, die es in der BRD je gab. Im Jahre 1995 übergab er freiwillig, also auf eigene Initiative seine Sprengstoffvorräte der Polizei. Seitdem distanziert er sich von jeder politischen Gewalt – gegen Personen wie auch gegen Sachen.

    Im Jahre 1995 konnte Peter Naumann durch eine von ihm gestellte Falle in Erfahrung bringen, daß der Sprengstofflieferant, von dem er in den siebziger Jahren seine Sprengmittel erhalten hatte, als Lockspitzel für den „Verfassungsschutz“ (VS) arbeitete. Der VS war also offenbar nicht nur über Peter Naumanns Aktivitäten von Anfang an informiert, sondern stellte ihm über einen Provokateur sogar noch den Sprengstoff für Anschläge zur Verfügung.

    Darüber hinaus wurde der damalige Vertraute von Peter Naumann, der Frankfurter Jürgen Busch, ab Frühjahr 1980, also wenige Monate vor dem „Oktoberfest-Attentat“, mehrfach von einem VS-Beamten namens „Engert“ (Name vermutlich fingiert), einem damals etwa 50-jährigen Mann mit einem leichten Gehfehler, aufgesucht.

    Und nun zum „Oktoberfest-Attentat“ :
    Am Mittwoch, den 23.09.1980, drei Tage vor dem Oktoberfest-Attentat, wurde Jürgen Busch, der wie Naumann rechtsgerichtet war, von dem Verfassungsschutzbeamten „Engert“ angerufen und für kommenden Samstag, also für den 26.09.1980, zum Oktoberfest nach München eingeladen. Busch wollte hinfahren, wurde aber durch einen reinen Zufall verhindert und mußte absagen.

    Wurde auch Gundolf Köhler vom VS zum Oktoberfest eingeladen, und zwar zu einem Treffpunkt neben jenem berüchtigten Papierkorb, in dem die Bombe deponiert war? Sollte er dort auf den einladenden VS-Beamten warten? Tatsache ist auf jeden Fall, daß er, neben dem Papierkorb stehend, von der Bombe zerfetzt wurde.

    Wenn auch Jürgen Busch gekommen wäre, hätte man zwei aktenkundige „Rechtsextremisten“ am besagten Papierkorb vorgefunden, denn Köhler hatte zeitweilig Kontakte zur vermutlich VS-gesteuerten „Wehrsportgruppe Hoffmann“, und Busch hatte enge Verbindung zu Peter Naumann, der von einem Provokateur des VS Sprengstofflieferungen erhalten hatte.

    Hätte man sich einen besseren „Beweis“ für die Existenz eines menschenverachtenden „rechtsterrorismus“ vorstellen können? Wohl kaum!

    Ähnliche Fälle ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der BRD, angefangen mit den sogenannten „Hakenkreuzschmiereien“ in den fünfziger Jahren (Sie waren das Werk eines östlichen Geheimdienstes), bis hin zu den heute noch völlig dubiosen Brandanschlägen von Mölln und Solingen.

    Während des Prozesses gegen die Angeklagten von Mölln legte der Verteidiger Bossi, prominenter „Staranwalt“ aus München, sein Mandat nieder, und zwar mit der Begründung, der Prozeß sei völlig unseriös, die Angeklagten seien von vornherein verurteilt.

    Zum Brandanschlag in Solingen schreibt Andreas von Bülow, ehemaliger Bundesminister und Angehöriger der sogenannten „Parlamentarischen Kontrollkommission für die Geheimdienste“, in seinem Buch „Im Namen des Staates“: „ … Bleibt noch festzuhalten, daß die jugendlichen Täter nach Auffassung von Beobachtern des Prozesses vom gesamten Tat- und Zeitablauf her kaum für die Täterschaft in Frage kommen konnten, eine Tatsache, der das Gericht bei seiner Beweisaufnahme jedoch nur unzulänglich nachgegangen ist.“

    Die Tatsache, daß die Jugendlichen unter dem Einfluß eines Mitarbeiters des Landesamtes für Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen (Schmidt) standen, wurde vom Gericht ebenfalls nicht berücksichtigt. Der mehrmals vorbestrafte VS-Mitarbeiter konnte sich als Zeuge im Prozeß auf seine Geheimhaltungspflichten als Mitarbeiter des Verfassungsschutzes berufen, „so daß sich die Wahrheitsfindung des Gerichts zwangsläufig in Grenzen hielt.“ (Zitat Andreas von Bülow).

    An die mysteriöse Briefbombenserie in Österreich können sich wohl die meisten noch erinnern. Jahrelang wurde gleichlautend in allen Medien und von allen etablierten Politikern verbreitet, es würde sich um einen „menschenverachtenden rechten Terrorismus“ handeln, bis dem Briefbombenbastler und mutmaßlichen Geheimdienstagenten eine Panne passierte, und seine Festnahme unvermeidbar wurde. –
    Später hatte er – zur Vermeidung weiterer peinlicher Enthüllungen? – die „Freundlichkeit“, sich in der Zelle zu erhängen.

    Lieber Leser, mit den obigen Hinweisen und Beispielen wollten wir Ihnen – gerade nach der verlogenen Betroffenheitsfeier auf dem Münchner Marienplatz am 26.09.2000, aufzeigen, mit welchen verbrecherischen Methoden die Geheimdienste und die hinter ihnen stehenden Politiker immer wieder versuchen, einen „rechten Terrorismus“ zu konstruieren.

    Alle bekannten Tatsachen weisen aber auf folgendes hin:

    [gelöscht – bitte keine persönlichen Angriffe auf „Antideutsche“ und Werbung für rechtsextreme Parteien]

  5. Also das war keine Werbung für „eine rechtsextreme Partei“, aber man sollte doch auch korrekt die Zitat-Quelle nennen! Würde man bei einer linksextremen Quelle auch so vorgehen?? Eher nicht!

    Wenn man eine Quelle angibt, hat man sich noch lange nicht mit dieser politisch identifiziert!! Wenn aus gewissen Gründen es angebracht erscheint, sich von der Quelle (Autor, Gruppe, Partei, Kreise, Strömung) zu distanzieren, kann man das ja nachschieben!

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