Die Aussagen des Polizei-Informanten „Mehmet“

Im Zuge der Ermittlungen nach dem Mord an Halit Yozgat hätte die Soko „Bosporus“ einen Informanten gewonnen, der aussagte: Die Ceska-Mordwaffe wäre in der Schweiz versteckt und Yozgats Internet-Cafe wäre vom Verfassungsschutz „beschattet“ worden. Im Lichte des heutigen Kenntnisstandes sind beide Aussagen nicht von der Hand zu weisen, wie es heute der Verfassungsschutz macht.

Laut des Spiegel-Berichts „Versteck in der Schweiz“ vom 22.08.2011 wäre der Ende zwanzig Jahre alte Mann namens „Mehmet“ aus dem „einschlägigen Milieu“. Er lebte seit langem in Deutschland und wäre „für eine Organisation in die Bundesrepublik geschleust worden“ aus der er jedoch aussteigen wolle. Der Soko galt er als „gute Quelle“, seine Aussagen „passen ins Schema.“

„Mehmet“ hätte „als Spitzel des Verfassungsschutzes“ einen Führerschein erhalten, „der sich bei einer Verkehrskontrolle als Fälschung herausstellte.“ Während der Gerichts-Verhandlung glaubte man ihm nicht, jedoch

„… wäre Mann in dem kleinen Gerichtssaal erschienen und hatte fleißig mitgeschrieben. Mehmet hatte den Richter sogleich darauf hingewiesen, er kenne den Besucher: Es handele sich um einen Beamten des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV). Als der Vorsitzende die Personalien des Mannes wissen wollte, verschwand der ohne ein Wort.“

„Mehmet“ bot der Soko „Bosporus“ an, „in die Schweiz zu fahren“, zum Versteck der Mordwaffe mit der acht Türken und ein Grieche ermordet wurden; einer Schusswaffe der Marke „Ceska“. Sie wäre „in einer romantischen Villa nahe des Bodensees“ in einem Tresor verwahrt. Zusammen mit der Schweizer Polizei könnte er sie aus dem Versteck hinter der Landesgrenze holen.

In einen der Ceska-Morde wäre „Mehmet“ zwar verstrickt, „trotzdem sicherten ihm Soko und Staatsanwaltschaft Straffreiheit zu.“ Darüber-hinaus verlangte er neben Geld, dass seine Haftstrafe „wegen Fahrens ohne Führerschein in eine Bewährungsstrafe“ umgewandelt würde. „Doch die Staatsanwaltschaft Nürnberg stellte sich quer.“ Daher brachen am 05. Juli 2011 die Verhandlungen ab. (Spiegel, 34/2011, S. 32)

Die Nürnberger Oberstaatsanwältin Antje Gabriels-Gorsolke bestätigte die Verhandlungen gegenüber dem SPIEGEL und begründete ihre ablehnende Haltung:

„Eine Einflussnahme auf Gerichte oder ein Eingriff in die richterliche Unabhängigkeit kommt für uns nicht in Frage.“

Laut „Mehmet“ gäbe es eine Zusammenarbeit zwischen „Abtrünnigen seiner Organisation mit Beamten des Verfassungsschutzes.“ Verfassungsschützer wären daher …

„… kurz vor dem bislang letzten Mord darüber informiert worden, dass in Halit
Y.s Internetcafé in Kassel „wieder etwas geplant“ sei. Daraufhin sei das Lokal vom Geheimdienst beschattet worden.“

Das Bundesamt für Verfassungsschutz „verweist Mehmets Informationen über den Mord in Kassel in das Reich der Märchen. An dieser Geschichte sei nichts, aber auch gar nichts dran, alles frei erfunden, ließ die Behörde mitteilen.“ Jedoch wurde die Darstellung des Verfassungsschützer Andreas Temme, er hätte von dem Mord an Halit Yozgat nichts mitbekommen, seitens des leitenden Kriminalpolizisten Gerald Hoffmann bezweifelt.

Darüberhinaus gab es intensive Kontakte der Herren Böhnhardt, Mundlos und Frau Zschäpe in die Schweiz, auch NSU-Unterstützer Holger Ge. hielt sich in der Schweiz auf und nahm bei einem „Pnos-Aufmarsch in Burgdorf“ teil (tagesschau). Die Tatwaffe, der Marke „Ceska“, stammt von einem Schweizer Händler und ging auf verschlungenen Wegen nach Deutschland zu dem Trio.

„Offenbar wurde es den drei Neonazis auch ermöglicht, zeitweise einen Unterschlupf bei Schweizer B & H-Aktivisten zu finden. Tatsächlich führten Mundlos oder Böhnhardt nach 1998 mindestens ein Telefonat aus der Schweiz; außerdem war das Trio bei einem Ostseeurlaub in einem Fahrzeug mit Schweizer Kennzeichen unterwegs. Auch stammt die Waffe, mit der die meisten Taten der Mordserie an Migranten verübt worden waren, aus der Schweiz.“ (FR)

Ein Gedanke zu „Die Aussagen des Polizei-Informanten „Mehmet““

  1. Gestern habe ich die Sendung erstemal mit meine Frau gesehen . Hat uns sehr aufgerägt ! -Das ist keine Mordserie,-das ist ein KILLER !-serie.Bin kein Experte ,aber helfen möchte ich gerne. (Vileicht würde die Suche doch erfolg haben?)-Brauche nur 1 ,-einzige Mitarbeiter kontaktieren der alle Vermächtnise besitzt. (Um bestimmte Sucheinstellungen einzuleiten.) Aus dem SESSEL ! (Bin selber ,,Ausländer“ mit Ungarische Staatsbürgersaft seit 1970; DDR / BRD) NMS. -Skype adresse :ambrusjozsef1 .Brauche die ,,Route“ von die Morde
    . Wann,- (std.).Wo, -auf Stadtkarte ),… Unso weiter. Ich würde den Killer auf eine ANDERE ebene suchen. Frdl. Gr. -Josef .-//Hoffe das Sie meinen Brief nicht gleich id den ,,Pappierkorb“ schmeißen//-.

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