Es gibt keine Coronavirus-Epidemie

Paul Schreyer bewies, wie die Öffentlichkeit in die Irre geführt wird: Die Medien machen fälschlich den Eindruck, dass immer mehr Menschen mit dem Coronavirus „infiziert“ werden würden, die Zuwachsraten exponentiell wären. In seinem Artikel „Irreführung bei den Fallzahlen nun belegt“, https://multipolar-magazin.de/artikel/coronavirus-irrefuhrung-fallzahlen, erklärt er, dass die meisten „Neu-Infektionen“ darauf zurückzuführen sind, dass einfach mehr getestet wird. Wenn dreimal mehr getestet wird, gibt es auch dreimal mehr „Infizierte“. Das wird allerdings den Leuten nicht gesagt.

„Wie schon in einem früheren Artikel erwähnt, ist die Entwicklung der Fallzahlen nur dann aussagekräftig, wenn diese fortlaufend ins Verhältnis zur Anzahl der jeweils durchgeführten Tests gesetzt werden. Mit anderen Worten: Wenn in einer Woche (oder in einem Land) 10.000 Tests durchgeführt werden und dabei 1.000 Infektionen festgestellt werden, in der nächsten Woche (oder in einem anderen Land) aber 20.000 Tests und 2.000 Infektionen, dann ist daraus keine höhere Ausbreitung des Virus abzuleiten, sondern nur eine größere Zahl der Messungen.“

Dank seiner Aktivitäten veröffentlichte das Robert Koch Institut (RKI) erstmals einen Teil der Daten in einem Lagebericht:

„Ein Blick in diesen Bericht zeigt nun erstmals: Der Anstieg der Fallzahlen wurde durch Regierung und Medien bislang stark irreführend präsentiert. Auf Seite 6 des Lageberichts findet sich eine Tabelle zur Anzahl der Tests in den Kalenderwochen 11 und 12 – das entspricht dem Zeitraum vom 9.3. bis zum 22.3. Daraus ist ersichtlich, dass in KW 11 fast 8.000 Personen in Deutschland positiv getestet wurden, in KW 12 fast drei mal so viel, knapp 24.000. Diese Zahlen sind aus den Medien bereits bekannt.

Was man bislang nicht wusste: Die Anzahl der durchgeführten Tests in Deutschland betrug in KW 11 knapp 130.000, in KW 12 aber fast 350.000. Nicht nur die Zahl der positiv getesteten Fälle hat sich also ungefähr verdreifacht, sondern auch die Menge der Tests. Die tatsächliche Steigerung der Fälle, bezogen auf die Anzahl der Tests, beträgt lediglich einen (!) Prozentpunkt: In Kalenderwoche 11 wurden knapp 6 % der Untersuchten positiv getestet, in KW 12 hingegen 7 %.“

„Prof. Dr. Carsten Scheller ist Professor für Virologie an der Universität Würzburg. In einem Podcast für das Vitalstoff.Blog erläutert Prof. Scheller am 24. März 2020 seine Einschätzung. Er führt aus:

Das SARS-Corona-Virus ist vergleichbar mit Influenza, auch bei den Todeszahlen! Binnen acht Wochen starben 2018 in Deutschland 25.000 Menschen an Influenza. Davon, so Scheller, sind wir 2020 mit Corona weit entfernt. Professor Scheller beklagt die schlechte Datenlage und setzt sich mit Schätzungen auseinander, die im ZDF Professor Harald Lesch aufgestellt hatte, und die in dieser Woche einen Kollaps der Kliniken vorausgesagt hatten. Dies werde nicht geschehen, so Professor Scheller, weil die Zahlen, von denen ausgegangen wurde, nicht die Wirklichkeit wiederspiegeln. Er macht eine andere Rechnung auf:

Die Zahl der Infektionen steigt exponentiell, aber auch die Zahl der Testungen. Das führe zu erheblicher Ungenauigkeit in der Aussagekraft des Datenmaterials. “ (youtube)

7 Gedanken zu „Es gibt keine Coronavirus-Epidemie“

  1. Da in erster Linie bereits kranke Menschen getestet werden, macht das positive Testergebnis von 7% absolut Sinn: In jeder „Grippewelle“ konnten bisher bei 7-15% aller Erkrankten Coronaviren festgestellt werden.

    1. Auf https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/ gibt es unter
      27. März 2020 (II) eine aussagekräftige Grafik für die USA, die auf einen Blick die Aussage in der Fußzeile plausibel macht:
      „Die exponentielle Zunahme der Tests findet eine proportionale Zunahme an Infizierten, was gegen eine laufende virale Epidemie spricht. (Dr. Richard Capek, basierend auf US-Daten)“

      1. Nachdem inzwischen wissenschaftlich bewiesen ist, dass der Coronavirus genauso gefährlich ist wie der Grippevirus, kommt jetzt das Argument der Exponentialfunktion. Der Coronavirus wäre viel ansteckender als Grippe. Daher wären jetzt in Italien und Spanien die Krankenhäuser überfordert. Das stimmt allerdings nicht: In Deutschland kann die Steigerung der „Infizierten“ auf eine dementsprechende Steigerung der Test zurückgeführt werden. Wenn drei Mal mehr getestet wird, dann gibt es auch drei Mal mehr „Infizierte“.

        1. Nein, inzwischen führt mehr testen in Deutschland sogar zu weniger Treffern:
          https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

          Die Kurve der neu festgestellten deutschen Fälle ist in den letzten drei Tagen in einen steilen Sinkflug übergegangen!
          (Balken-Grafik rechts unten, Register-Reiter Fälle/Tag)

          Was mich etwas misstrauisch macht, ist die Zwei-Teilung der Balken in blaue „Gestern-erfasst“-Sockel und orange gefährbe „Heute-nachgetragen“-Aufstockungs-Balken.
          Der Disclaimer macht dafür zwar (nachvollziehbare) Meldeverzögerungen verantwortlich und betont: „Aus dem Verlauf der übermittelten Daten allein lässt sich daher kein Trend zu den aktuell erfolgten Neuinfektionen ablesen“.

          Aber der Disclaimer nimmt keinerlei Stellung zu der vom RKI ab 24.03.2020 eingeführten „neuen Zählweise“, mit der auch die nicht getesteten „Huster“ im Bekannenkreis der positiv Getesteten jetzt sofort als „Fälle“ gezählt werden.
          Ein Teil der so zusätzlich Erfassten müsste eigentlich im jeweiligen orange gefärbten Teil-Balken stecken.
          Unabhängig davon: Der Sinkflug ist sichtbar, egal ob man die Gesamtbalken nebeneinander stellt oder nur die blauen Sockel-Teilbalken.

          (Der Fußtext zu der gestern von mir angegebenen US-Grafik ist übrigens wohl doch missverständlicher als ich schrieb. Die positiven Befunde bei den US-Daten sind nämlich nicht proportional zu den exponentiell steigenden Tests.
          Es müsste vielmehr klarer so formuliert werden:
          Trotz exponentiell / überproportional [=mehr als LINEAR] steigender Testzahlen steigen die tatsächlich positiven Befunde nur porportional = nur LINEAR.)

  2. Tübingens grüner OB Boris Palmer eckt immer wieder mal gerne an, so auch jetzt: „Das Virus hat offenkundig sehr selektive Eigenschaften. Wir können daher nicht alle Menschen gleich behandeln. Wir müssen die besonders schützen, die besonders gefährdet sind“.

    Mit dieser Forderung nach Lockerungen für Jüngere steht er nicht allein, Professoren wie Hendrik Streeck, Karin Moelling und Alexander Kekulé haben sich früh dahingehend positioniert.
    Mainstream-Politiker wie Parteikollegin wie Renate Künast und auch Horst Seehofer bleiben eisern auf Mainstream-Kurs, letzterer: „Wenn ich so etwas höre, da werde ich verrückt.“

    Auch der Regierungs-Virologe Christian Drosten (vor 10 Jahren beim Schweinegrippen-Flop schon unter Lobbyismus-Verdacht) erteilt dieser Forderung eine Absage:
    „Solche einfachen Forderungen, dass man einfach Risikogruppen isoliert, das funktioniert nicht“, sagt der Mann der allerdings vor kurzem noch das ganze Volk für ein Jahr unter einer Art Quarantäne halten wollte.

    Allerdings erklärte auch Drosten mit Blick auf die strikten Einschränkungen: „Man muss da raus.“
    Wenn das mal keine klare Position ist; der Mann wird hinterher immer sagen können, er habe immer auf der richtigen Seite für die richtige Sache gekämpft – egal was dann als richtig gelten wird!
    Vorerst gilt daher weiter: Wir leben in Zeiten des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes und der Political Correchtness. Wenn schon einsperren, dann alle, nicht nur die Minderheit, in deren ureigenstem (und alleinigem) Interesse so was ist.

    Auch wenn ein Palmer nie schnell den Schwanz einzieht und den Hütern dieser vermeintlich höheren Herdenmoral den Spiegel vor die Augen hält:
    „Mit scheinbar ethischen Argumenten, besondere Schutzmaßnahmen für Risikogruppen abzulehnen oder von vornherein als undurchführbar abzutun, kann hingegen viele Menschen das Leben kosten.“
    https://www.merkur.de/politik/coronavirus-alte-risikogruppen-isolieren-palmer-kuenast-drosten-vorschlag-massnahmen-tuebingen-zr-13629236.html

    Virologe Professor Hendrik Streeck äußerte vor vier Tagen bei Stern TV auf RTL eine düstere Prognose zu einer möglichen Folge des Kontaktverbots: Das Kontaktverbot könnte zwar die Infektionen eindämmen, würde für einen endgültigen Erfolg aber viel zu viel Zeit brauchen und zusätzlich die eigentlich wünschenswerte schnelle Entwicklung einer (Herden-)Immunität gegen Corona verzögern.

    Moderator Hallaschka bringt dann einen Rettungsengel ins Spiel, der nur zu gerne baldmöglichst in diese Rolle schlüpfen würde: die Pharma-Industrie mit (einem / mehreren) neuen Impfstoff(en). Dann müssten die Ausgangsbeschränkungen eben bis zu diesem Zeitpunkt anhalten, überlegte Hallaschka und fragt den Virologen, ob er einen Impfstoff in 18 Monaten für realistisch halte.

    „Kein Virologe würde seriös vorhersagen, wann wir einen Impfstoff haben“, betont Streeck und dämpft damit sofort die Erwartungen. Er erinnert an manchmal 40-jährige Forschungsanstrengungen und die immer noch ungelöste Malaria-Impfung.
    https://www.merkur.de/welt/corona-rtl-tv-virologe-kontaktverbot-infektionen-kurve-prognose-covid-19-hendrik-streeck-zr-13628989.html

    1. Drosten als Virologe und angeblicher Epidemiologe hat bisher 3 schwere Fehler begangen:
      1) am 13.3. prognostizierte er ein Letaliät von Corona von 0,5 %
      bzw. 250 000 Toten für Deutschland
      2) Weiterhin prognostizierte er daß die (völlig überzogenen, grundgesetzwidrigen) Maßnahmen noch viele Monate weitergehen würden
      3) weiß er nicht (im Gegensatz zu manchen Fachkollegen, wie Frau Prof.Protzer , TU München, das die neue Variante (! )eines humanpathogenen Coronavirus wie alle Corona Viren ein saisonales Virus ist sein und mit Beginn der warmen Jahreszeit (vermehrte UV Einstrahlung der Sonne) stark zurückgehen bzw. „verschwinden „wird.
      Bereits Anfang April gingen laut Angaben des Leiters des RKI und Veterinärs , Herrn Wieler die Zahlen an ARE (akute respiratorische Erkrankung) wozu die Gruppe der Corona Viren schon immer gehörte, stark zurück.
      Die o.g. völlig überzogenen Maßnahmen für ALLE in D (nurRisikogruppen hätten Schutzangebote bekommen müssen)
      müssten von daher sofort aufgehoben werden.

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