ZEIT-Redaktion löscht Kommentare zum Mordfall Maria L.

Die Zeitung „ZEIT“, in Person einer Veronika Völlinger, berichtete am 05.12 am Spätnachmittag über den Mordfall Maria L., mit folgendem Tonfall:

Egal, wer ihn begeht
Der Fall des 17-jährigen Flüchtlings, der des Mordes verdächtigt wird, ist über Freiburg hinausgewachsen. Dabei belegt die Statistik keinen Anstieg von Tötungsdelikten.“

Oben stehende Kommentare, mit vielen Empfehlungen der Leser, wurden von der Redaktion gelöscht!

Eine unverständliche Begründung: Ein Kommentator hätte einen Beleg dafür bringen müssen, dass es einen „direkten Zusammenhang zwischen Flüchtlingspolitik und dem Mord“ gäbe!  

ZEIT-zusammenhang

Andere Kommentare wurden gelöscht, da sie als „hetzerisch verstanden werden“ könnten!

Ein teilweiser gelöschter Kommentar kritisierte, dass die „ZEIT“ unglaubwürdig sei, da sie vom Mordfall Maria L. erst nicht berichtet hätte, stattdessen von einem Unfall in Kalifornien. Die Redaktion löschte, weil der Leser sich nicht um eine „differenzierte Argumentation“ bemüht hätte. 

Nach 891 Kommentare ist die Kommentarfunktion abgeschaltet worden.

ZEIT-zusammenhang-2

6 Gedanken zu „ZEIT-Redaktion löscht Kommentare zum Mordfall Maria L.“

  1. Das ist doch inzwischen normal, dass die Leser den ‚Alphajournalisten‘ ihre Unsinn in der Kommentarleiste um die Ohren hauen. Und ebenso normal is es mittlerweile, dass diese sich dann vor einer Diskussion drücken, indem sie die Kommentare löschen. Das ist nunmal deutscher Qualitätsjournalismus.

  2. Da kann man nur hoffen, dass die verantwortlichen Redakteurinnen bald bei der Arge eine Grundsicherung beantragen müssen weil ihr Schmierblatt Pleite gemacht hat. Und wenn die so weitermachen, erlebe ich es vielleicht noch, dass dieser Traum von mir wahr wird.

    MfG

  3. „Man kann dort auch nichts über zweierlei Maß bei der Tagesschau sagen, ohne sofort in den AfD-Sack gesteckt zu werden.“

    Da wurdest Du schon bevorzugt bedient.
    Meine Kommentare, obwohl konsiliant im Ton, hat der Propagandaleiter gar nicht erst durchgelassen.

    1. Ich kann mich über Niggemeier & Co nicht beklagen. Sie lassen meine Kommentare praktisch zu 100% durch. Nur den Namen ‚MethBeck‘ wollten sie nicht dulden. Ist OK, muss nicht sein.
      Schlimm sind aber die Kommentatoren, die sich genau darüber beklagen, dass ich unzensiert schreiben darf. Dabei bemühe ich mich immer um einen sachlichen Ton und bringe Quellen ohne Ende. Nur bei Mely Kiyak ist mir der Gaul ein wenig durchgegangen als ich sie eine ‚Volksverhetzerin‘ genannt habe. Eine Nummer kleiner hätte rückblickend auch gereicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.