Deswegen sagen Lügenmedien Wahlsieg von Hillary Clinton voraus

Die Einseitigkeit der medialen Berichterstattung ist kaum noch zu überbieten: Umfragen würden beweisen, dass Hillary Clinton die neue US-Präsidentin werden würde. Sie hätte die Fernseh-Debatten gegen Donald Trump gewonnen. Die Kampagne von Donald Trump würde auseinanderfallen, denn er wäre bei Frauen übergriffig gewesen. Für diese Kampagne wird gezielt gelogen und Umfragen manipuliert, bis endlich das gewünschte Ergebnis herauskommt.

Beispielsweise titelte der US-Fernsehsender CNN, dass Clinton die erste Fernsehdebatte klar gewonnen hätte: 62% der Befragen hätten in ihr die Siegerin gesehen: Post-debate poll: Hillary Clinton takes round one. Das Problem war die Gewichtung: In der Umfrage wurden zu 41% bekennende Demokraten befragt und nur zu 26% Republikaner! Eine große Anzahl internet-basierter Umfragen zeigte ein umgekehrtes Ergebnis! Davon hörten und lasen deutsche Mediennutzer aber nichts.

Die repräsentativen Umfragen von „USC Dornsife/Los Angeles Times“ lagen bei der letzten Präsidentschaftswahl (Obama/Romney) fast genau richtig. Laut des Instituts hätte Trump nach der ersten Debatte seinen Vorsprung auf fast 6 % ausgebaut. Erst die Veröffentlichung heimlich mitgeschnittener intimer Gespräche bewirkten den Einbruch.

Im Moment sieht es (laut „USC Dornsife/Los Angeles Times„) nach einem Kopf an Kopf-Rennen zwischen Clinton und Trump aus. Im Gegensatz dazu berichten deutsche Medien von einem prognostizierten klaren Wahlsieg Clintons, sie würde mit 12% führen!hillary-clinton-umfragen

Quelle: google-Suche am 26.10.16

Die Medienkampagne für Clinton zeigt jedoch einen Effekt bei „USC Dornsife/Los Angeles Times“: 57% der Befragten glauben, dass Hillary Clinton die Wahl gewinnen wird, nur 37% Donald Trump!

Damit wird Clintons Wahlkampf massiv unterstützt: Die psychologische Wirkung heißt „Mitläufereffekt“. Es baut auf dem Herdentrieb auf. Ein einzelner Mensch verlässt sich instinktiv auf das Urteil einer Gruppe Mitmenschen. Das (unbewusste) Ziel ist, zu den Gewinnern zu gehören.

„Zum Beispiel möchten Wähler gerne auf der Gewinnerseite sein, d. h., sie wählen eher die Kandidaten, von denen sie erwarten, dass sie siegreich sein werden.“ (wiki)

Dieser Instinkt wird hier sichtbar, bei einem Streich der versteckten Kamera Brasiliens. Ein Gruppe, die Lockvögel, schreit auf, duckt sich und läuft davon. Die (hereingelegte) einzelne Person lässt sich von der Panik anstecken und imitiert instinktiv die Verhaltensweisen der Masse.
Genau dieser Instinkt wird angesprochen, wenn sämtliche Medien wie gleichgeschaltet über einen Sachverhalt berichten, in dem Falle dem kommenden Wahlsieg Clintons. 

Auch im deutschen Wahlkampf ist der Einsatz dieser Propaganda-Technik anzunehmen:

„Drei Tage vor den Landtagswahlen hatte das Meinungsforschungsinstitut Forsa Umfragen veröffentlicht, die ziemlich weit vom tatsächlichen Ergebnis entfernt lagen. In Sachsen-Anhalt ergibt sich eine Abweichung von 16,9 Prozentpunkten, in Baden-Württemberg von 10,4 und in Rheinland-Pfalz von 8,9 Prozentpunkten. Besonders auffallend: die extrem fehlerhaften Prognosen des Institutes von Manfred Güllner für AfD und SPD.

Sah Forsa die AfD in allen Ländern deutlich schwächer als es das wenig später vorliegende Resultat widerspiegelte, so prognostizierte es den Sozialdemokraten, denen Güllner selbst angehört, mit Ausnahme von Rheinland-Pfalz viel zu gute Resultate.“ (junge Freiheit)

Es ist daher kein Wunder, dass Trump-Anhänger in den USA das Wort „Lügenpresse“ übernehmen:

5 Gedanken zu „Deswegen sagen Lügenmedien Wahlsieg von Hillary Clinton voraus“

  1. Das wirklich Absurde an der Berichterstattung zum US-Wahlkampf ist doch, dass sie so intensiv ist, als dürften die Leser hierzulande auch mitmachen und müssten ganz dringend davon abgehalten werden, Trump zu wählen. Kein Artikel thematisiert dagegen die Absurdität, dass der scheidende Präsident Obama zu Beginn seiner ersten Amtszeit den Friedensnobelpreis erhalten hat. Stattdessen wird seine Frau zur Kandidatin der Herzen hochgeschrieben. Argumente für Clinton scheint es nicht zu geben, außer eben immer wieder: Trump hinten, Trump vorne.
    Habt Ihr auch schon bemerkt, wie plötzlich überall Horror-Artikel über England auftauchen? Die englischen Juden beantragen deutsche Pässe, weil man sich auf den Straßen nicht mehr auf Deutsch unterhalten darf. Oder so ähnlich. Dabei wimmelt es bei uns doch angeblich nur so von Nazis und ihrer brutalen Gewalt. Ist es in England noch schlimmer? Wer soll denn das noch verstehen?
    Die Leute wundern sich und beginnen sich zu fragen, ob sie sich auf der Titanic befinden und ob Panik auf der Brücke ausgebrochen ist. Die Propaganda wirkt absurd und extrem überdreht.

  2. Diese Rede von Peter Thiel lässt tief blicken:
    https://youtu.be/AfYLEPRiIyE
    Da spricht ein erfolgreicher, liberaler Unternehmer voller Empathie über die Masse normaler Amerikaner, die eben nicht von der Globalisierung profitiert haben und von 5 unerklärten Kriegen, die seit 15 Jahren nur Chaos und Tote produzieren. Wenn ich das höre, dann kann ich ihm nur zustimmen. Und dieser ernsthafte, engagierte Mensch wirbt für Donald Trump, in Wahrheit aber in erster Linie gegen Hillary Clinton und ein kaputtes Establishment, das sie unterstützt. Wenn man sich das anhört, kann man nur noch den Kopf schütteln über die Beinahe-Einstimmigkeit „linker“ Unterstützung für Hillary Clinton. Trump kann man gegen Thiel weiter ablehnen, aber es scheint mir beinahe unmöglich, Clinton gegen Thiels Argumente zu unterstützen.

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