83% der syrischen Flüchtlinge sind IS-Gegner, aber 13% sympathisiert

Das arabische Zentrum für Forschung und Politik führte im Jahr 2015 eine Umfrage in arabischen Ländern und syrischen Flüchtlingslagern durch. Laut des Zentrums war die Umfrage die größte Befragung, die jemals in der arabischen Region durchgeführt wurde, mit 600 Befragten in jeden der folgenden Länder: Tunesien, Ägypten, Palestina, Jordanien, Saudi-Arabien, Libanon und Irak. Darüberhinaus wurden 900 syrische Flüchtlinge in gleichen Anteilen in Libanon, Jordanien und Türkei befragt.

Der Anlass war die Bombardierung von Stellungen der Terrormiliz „ISIS“ in Syrien. Eine der Fragen war die persönliche Meinung, ob die Miliz positiv, eher positiv oder negativ, eher negativ bewertet wird.

13 % der in die Nachbarländer geflüchteten Syrer sehen die Terrormiliz mehr oder weniger positiv, die große Mehrheit von 83% dagegen negativ!

Quelle: „Dailystormer“

31% sprechen sich gegen das Ziel der Bombardierungen aus, die Zerstörung der Terrormiliz, 62 % sind dagegen einverstanden!

3 Gedanken zu „83% der syrischen Flüchtlinge sind IS-Gegner, aber 13% sympathisiert“

  1. Man sollte bei solchen Umfragen immer berücksichtigen, dass eine Organisation wie dieser ominöse IS auch für Syrer undurchsichtig ist, nicht nur für uns. Wenn sie dann gefragt werden, ob „der IS negativ ist“, also bombardiert werden soll, sind sie nicht begeistert, weil es bedeutet, dass ihre Dörfer und Städte bombardiert werden. Solche Umfragen haben eher wenig Wert.
    Andererseits ist völlig klar, dass die Migranten aus Syrien nicht völlig unabhängig von den IS-Kämpfern in Syrien sind. Wenn nur 1% harte IS-Anhänger dabei sind, ist es ein Desaster und wir werden noch viele Anschläge erleben wie in dem Zug, der an Rothenburg vorbei nach Würzburg gefahren ist. Die Afghanen haben bestimmt auch Gründe den Westen (also uns) zu hassen. Vielleicht sind ja welche darunter, die auf der falschen Hochzeit waren und dann einen noblen Terroranschlag aus der Luft überlebt haben?
    Verantwortungslos ist die „Willkommenskultur“ in jedem Fall:
    https://hintermbusch.wordpress.com/2016/07/18/deutschland-im-manischen-modus/
    Der richtige Adressat für unsere Wut sind neben den Tätern aber ganz klar die politisch Verantwortlichen, die diesen Wahnsinn organisiert haben. Das Mitleid sollten wir uns strikt für die zivilen Opfer wie diese Familie aus Hongkong aufheben.

  2. Dafür, dass angeblich tausende von IS Sympathisanten dank der offenen Grenzen ihr Terrorsüppchen bei uns kochen wollen, ist doch bis jetzt rein gar nichts passiert. Wenn ich als psychisch Gestörter beschliesse, Amok zu laufen, reichts offenbar, Allahu akbar zu rufen, und mir ist überregionale Aufmerksamkeit sicher. Und was für „Terror“ soll das denn bitteschön sein, sowohl was die Anzahl der Opfer als auch die eingesetzten Waffen und Hilfsmittel betrifft ? Ist ja wohl kein Vergleich zu Paris, Brüssel oder Nizza. War die Journaille wohl angewiesen, nach all dem Politgeraune – und gemahne über die ach so grosse Terrorgefahr hierzulande, sich eine Story einfallen zu lassen, die auf den ersten Blick ja echt authentisch erscheint ? Afghane, jung, ohne Begleitung, handgemalte IS Fahne im Spind, Allahu akbar Rufe, ja da muss doch der pöhse Islamismus dahinterstecken, was denn sonst ? Wenn bei der nächsten Massenkarambolage auf der Autobahn irgendein Bekloppter auf die Idee kommen sollte, Allahu akbar zu rufen, was dann ? Islamistischen Terror gibt es mit Sicherheit, aber bei uns hier in D scheint Terror durch Islamisten de facto nicht zu existieren. Glaube eher, dass D als Ruhe – bzw. Rückzugsraum für Aktivitäten in Frankreich oder Belgien seitens der Islamisten genutzt wird. Und den möchte man sich nicht durch Fahndungsdruck vermiesen lassen. Ich frage mich schon die ganze Zeit, auf was IS denn wartet, sind ja mittlerweile schon lange genug im Lande, um sowohl für Strukturen als auch Mittel ( Waffen, Munition, Bereitwillige etc.) gesorgt zu haben. Und Gelegenheiten (z.B. das ganze Public Viewing während der EM) gabs bundesweit ja wohl genug, oder ? Also, was ist los ? Oder nicht los ?

    MfG

  3. Ein Kommentator wies mich bei „telepolis“ darauf hin, dass die Umfrage im „November 2014, nicht 2015“ stattfand.

    „Ob eine Person extremistische Tendenzen hat lässt sich auch nicht wirklich alleine durch den Support einer radikalen Gruppe sagen. Bei Fragen zu Gesellschaftlichen Normen und Moralvorstellungen sieht die Sache ein wenig anders aus.
    Hier eine Studie des Pew Research Center, mit mehr als 38.000 persönlich muslimischen Befragten aus mehr als 39 verschiedenen Ländern.“

    https://i.redditmedia.com/9ZnCPnlZRORPj-aOTzBd2w18eEY6iIBhfwEk5QFc9Ws.jpg?w=627&s=b1707760e6bad5532768e6181e1c2f00
    Quelle:
    http://www.pewforum.org/2013/04/30/the-worlds-muslims-religion-politics-society-overview/

    Ebenfalls interessant.
    http://www.pewglobal.org/2016/04/27/the-divide-over-islam-and-national-laws-in-the-muslim-world/

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