Spiegel-Online vertuscht Empörung wegen Augsteins Verharmlosung „paar grapschende Ausländer“

Jakob Augstein ist rechtlicher Sohn des Spiegel-Gründers Rudolf Augstein und besitzt ein großes geerbtes Vermögen: Laut wikipedia vertritt er „in der Gesellschafterversammlung des Spiegel-Verlags den 24-Prozent-Anteil der Familie Augstein dessen Wert im Jahr 2015 auf rund 160 Mio. Euro taxiert wurde.“

Er gibt sich gerne als Wahrer der Menschenrechte und prangert die israelischen Verbrechen im besetzten Westjordanland an. In seiner Kolumne bei Spiegel-Online „im Zweifel links“ wirbt er für offene Grenzen mit der Warnung, dass …

… die Kultur in Deutschland ohne Einwanderer „erlahmen“ würde. Deutschland würde „alt und müde“. Es wäre das Land der „Mutlosen“. (spiegel)

Auch wird (zurecht) die rechte Gewalt gegen Flüchtlinge  und Immigranten angeprangert. Gerade heute berichtet „Spiegel-Online“ mit der Schlagzeile „Empörung über herablassenden Ministeriums-Tweet“ …

„Vor einer Behörde frieren Flüchtlinge – selbst schuld, twitterte das sächsische Sozialministerium: „Wer wissentlich in ein kälteres Land auswandert“, müsse auch „in der Kälte warten können“. mehr…“

Die große Empörung im Nachrichtendienst „Twitter“, #Augstein, über eine Kurzmitteilung von Augstein wird dagegen ignoriert: Darin verniedlicht er „ein paar grapschende Ausländer“ in Köln. Das hätte ausgereicht, „und schon reisst bei uns Firnis der Zivilisation“. Die Hoffnung, dass der Spiegel Augstein herausschmeißt, wird sich angesichts der Machtverhältnisse eher nicht erfüllen.

Wenn die Opfer Frauen mit Immigrationshintergrund gewesen wären und die Täter Glatzen, hätte Augstein sicherlich andere Worte gefunden. Die Scheinheiligkeit und Doppelmoral ist selbstentlarvend. Jakob Augstein geht es nur um Durchsetzung seiner Ideologie.

19 Gedanken zu „Spiegel-Online vertuscht Empörung wegen Augsteins Verharmlosung „paar grapschende Ausländer““

  1. Hallo herr Augstein, da lebe ich doch lieber im Land der Mutlosen als in einem Land mit dem Mut der uns bereichernden. „Das ist dann nicht mehr mein Land“

  2. Ich lebe in einem Land, das Quotenregelungen für Frauen in Führungspositionen beschließt aber ein p a a r grapschende Ausländer verharmlost und somit toleriert. Unfaßbar diese Heuchelei und Doppelmoral. Nein, nicht unfaßbar – widerlich!

  3. Ich habe kein Problem dem einen anderen Einwanderer, auch nicht mit schwarzen und Muslimen. Sowas kann einem Land durchaus gut tun, wenn die Zahlen und die Mischung stimmen. Aber bitte schön: 1 Mio pro Jahr und darunter erschreckend viele Analphabeten? Hallo, geht’s noch?
    Ich habe am Wochenende aus erster Hand von einem Deutschlehrer gelernt, wie krass die Unterschiede bei den Leuten sind, die in den Deutschkursen sitzen. Junge Syrer seien teilweise genial bildungshungrig und -fähig, andere u.a. aus Afrika und vom Balkan hätten mit 16 noch nie eine Schule gesehen und würden auf keinen grünen Zweig kommen. Das ist eine Realität, die man sehen muss, wenn man nicht in ihr ersaufen will.

    1. Ich selber hatte während meiner Jugend türkischstämmige Freunde und spielte Fußball mit ihnen, jahrelang. Nie hatte ich Probleme, im Gegenteil.
      Es tut mir daher besonders weh, als Ausländer- und Flüchtlingsgegner oder gar Rassist dargestellt zu werden. Was mir hilft, ist, dass Bekannte mit Migrationshintergrund auch kritisch mit dem Merkelkurs sind.

      1. Ich habe auch gute Erfahrungen mit türkischen Einwanderern gemacht und hier ein wenig beschrieben:
        http://hintermbusch.de/kadir.html
        Andere können andere gemacht haben, aber ich stehe zu meinen. Mein Eindruck ist aber, dass die Integrationsvoraussetzungen damals besser waren, weil sie direkt über ihre Arbeit hereingekommen sind, die Einwanderung viel langsamer und nicht als Kapitulation „organisiert“ wurde und die Männer damals oft bereits Familien hatten und auf ihren Nachzug gehofft haben. Das sind sehr positive Faktoren.
        Mir geht es ähnlich wie Dir: ich habe immer die türkischen Einwanderer und ihre Integration in Schutz genommen, wie sie zumindest auf dem Land in Süddeutschland erreicht worden ist.
        Aber was ich seit September mit ansehen muss, raubt mir regelrecht den Schlaf. Ich zerstreite mich mit Freunden, die nicht sehen wollen, wie vermurkselt das alles ist, und davon träumen, dass es BESSER laufen wird als damals, während ich eher über meine Optionen für eine Auswanderung ins europäische Ausland nachdenke für den Fall, dass es weiter so abwärts geht, wie ich befürchte. Kann sein, dass ich zu pessimistisch bin, aber ich stehe auch in diesem Fall zu meinen Einschätzungen und werde versuchen nach ihnen zu handeln.

    2. Lieber hintermbusch, angesichts der Qualität Ihrer Diskussionsbeiträge hier und anderswo ist Ihnen aber doch sicher bewusst, dass der Begriff „Einwanderer“ im vorliegenden Fall nicht ganz zutreffend ist, oder? Und das ist halt der Punkt.
      im Übrigen stimme ich Ihnen zu.

      1. Wieso, HB hat völlig recht. Es handelt sich um Einwanderer/Siedler, den die Bundesregierung betreibt eindeutig Siedlungspolitik. Wer meint, die gehen wieder, ist ein Schwachkopf!

      2. Vielleicht ist mir etwas entgangen, aber ich halte sie für Einwanderer, zu einem gewissen Teil sogar für richtig aggressive Eindringlinge. Wie soll ich es nennen, wenn sie auf dem Weg hierher teilweise Polizistenringe überrennen und Zäune einreißen? Vielleicht täusche ich mich und die Hälfte geht bald wieder heim. Andererseits gibt es Leute wie die geschenkte Frau Göring, die die Leute von Tag 1 an als „Neubürger“ begrüßt hat. Was für ein Hohn gegenüber früheren Einwanderern, die ihre deutsche Staatsbürgerschaft nach 30 Jahren erworben hatten und sich gefreut haben! Es sind diese Details des Irrsinns, die mich am meisten beunruhigen. Es kommt mir einfach vor wie ein Ausverkauf oder ein verlorener Krieg. Ich will lieber in einem Land leben, in dem die Staatsbürger etwas gelten und angehört werden und das bereit und in der Lage ist, seine Grenzen zu schützen. Was in Deutschland passiert und den Bürgern einfach autoritär über Nacht von oben aufgedrückt worden ist, wäre weder in Frankreich noch Großbritannien möglich gewesen. Auch die friedlichen und traditionell liberalen Dänen hätten das niemals zugelassen. Sowas gibt es nur in durch und durch autoritären Ländern wie Schweden und Deutschland, die keinesfalls zufällig im selben Boot sitzen:
        https://hintermbusch.wordpress.com/2015/12/29/erfindung-europas-schweden/
        Hier kann die Regierung von einem Tag auf den anderen das glatte Gegenteil beschließen und es dann wieder als „alternativlos“ verkaufen. Merkel macht das ständig und schmollt dann, es sei „nicht mehr ihr Land“, wenn die Leute nur maulen. In richtigen Demokratien gibt es solche 180-Grad-Kehren nur nach Regierungswechseln.

        1. Vollkommrn richtig, es war bei der politischen Kaste niemals die Rede davon, dass die wieder gehen! Im übrigen wehrt Merkel sich beharrlich gegen eine Obergrenze, die es mit ihr auch nicht mehr geben wird! Die Dame hat einen transatlantischen Auftrag zu erfüllen, und dies wird sie auch ohne Wenn und Aber durchziehen, gegen alle Widerstände! Gesetze und Regelungen hat sie längst schon mehrfach gebrochen! Das die Meinung der Bürger hier absolut unwichtig ist (egal welche), zeigen Leute wie Merkel, Augstein, Reschke, Stegner, Roth und zahlreiche andere Gestalten, beinahe täglich! Es wird sich mit einer unheimlichen Frechheit und kriminellen Energie, über alles hinweg gesetzt, was einem nicht in den Kram passt! Ich finde das nur noch erschreckend!

  4. Vom Spiegel halte ich schon länger eine armlänge Abstand (andere Menschen zum Glück auch, wenn man sich die Printzahlen anschaut).

    1. Der Spiegel ist über seine marxistische Anschauung hinaus ein Hetzblatt geworden. Und die sinkenden Auflagenzahlen ist die Quittung dafür. Ich denke er wird mittelfristig ein Nischendasein führen. Was mir eher Sorgen bereitet, ist die Möglichkeit, dass das Regime, um seine Kampfblätter zu halten, so eine Art Zwangsgebühr auf Zeitungsartikel einführt, ähnlich der GEZ.

  5. HinterHerrn Augsteins Aussagen steckt unverhohlener Frauenhass. Sollen sich die Weiber doch nicht so anstellen – ist schließlich für eine höhere Sache. Und wenn’s einer nicht passt, soll sie halt zu Hause bleiben.

  6. Es macht mir spätestens jetzt wirklich Angst, wenn jemand mit Ihrer Einflussnahme eine derartige Aussage macht. Einfach widerlich, Herr Augstein.

    1. Mit seinem Vermögen geht das Augstein sowieso am Arsch vorbei, macht er nur zum Spaß wie halt verwöhnte Kinder im Dreck rumplantschen. Hat’s ja nicht nötig, sich ernsthaft zu profilieren – ein selbstgefälliger Blender, ein arroganter Provokateur für die ganz unteren Schubladen mit mittlerweile gut erkennbar ausgeprägtem Narzissmus, mit dem in seinem pseudolinken Weltbild rumspielt und denkenden Menschen nur noch auf die Nerven geht!

  7. Herr Augstein ist ein typisches verzogenes Göhr einer
    reichen Clique.
    Sein Geld sein Nahme und vor allem seine Firmenanteile an
    dem einstigen „Sturmgeschütz der Demokratie“ erlauben
    ihm überhaupt erst in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Ohne diese ERERBTEN Möglichkeiten hätte er es
    bei seinem Intellekt und Charakter höchstens in die Anzei-
    genredaktion bei BLöD geschafft.

  8. Er ist ja auch nicht der leibliche Sohn von Rudolf Augstein, könnte diesem auch niemals annähernd das Wasser reichen! Wie Sie schon sagten, er hat das Vermögen von seinem Stiefvater geerbt, der den Intellekt hatte, ein Medienimperium aufzubauen! Jakob Augstein hat höchstens das Zeug, dieses Imperium an die Springermedien zu verhökern! Er hat weder Klasse noch Format und offensichtlich noch nicht einmal Verstand! Er ist eben auch nur ein Kind seiner Zeit!

  9. Nein Herr Augstein !
    Es handelt sich bei den Tatverdächtigen nicht “ um ein paar grabschende Ausländer“ sondern um frauenverachtende schwerstkriminelle Sexgangster die die ganze Härte der deutschen Justiz spüren müssem.
    Sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist kein Kavaliersdelikt !
    Keine Toleranz gegenüber Sexualstraftätern !

  10. http://politikimfadenkreuz.blogspot.de/2016/01/nach-koln-das-ende-fur-merkels.html

    Nach Köln: Das Ende für Merkels Asylpolitik?

    Völlig ausgeblendet wurde die Diskussion wer und was diese Flüchtlingswelle überhaupt ausgelöst hat. Für viele Menschen ist Merkels „Einladung“ und die Willkommenskultur der Grund dafür, das im vergangenen Jahr über 1 Million Menschen nach Deutschland kamen. Das ist aber eine sehr oberflächliche Betrachtung des Problems der die wahren Ursachen nicht benennt. Der „Sündenfall“ …………..

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