Ungleichheit ist der Grund, warum Flüchtlinge zu uns kommen

Folgende Dokumentation zeigt, wie ungleich der Reichtum verteilt ist, mit deutschen Untertiteln …

„Die ärmsten 40 % der Menschheit verfügen über so gut wie kein Vermögen, während die reichsten 2 % mehr als die Hälfte aller Vermögen besitzen. 80 % der Weltvölkerung, also 4 von 5 Menschen, verfügen insgesamt nur über 6 % aller Werte (Wert für die USA, 7 %). Die reichsten 300 Menschen auf der Welt besitzen damit so viel wie die 3 Mrd. der ärmsten Schichten.

Die soziale Ungleichheit der Menschen hat dabei über die letzten 30 Jahre extrem zugenommen. Entwicklungshilfe ist dabei kein Ausgleich, weil Konzerne im Welthandel für die Erste Welt Vorteile erwirtschaften und die Dritte Welt Schulden zurückzahlen muss, die ein Vielfaches des ursprünglichen Kredits ausmachen.“ (youtube)

Die Menschheit hält diese Ungleichheit zwischen Nord und Süd und innerhalb der Gesellschaften nicht mehr länger aus. Die Ungleichheit rührt aus der Umverteilung durch Zinszahlungen auf Schulden, die nie zurückgezahlt werden können, und der privaten Aneignung und Ausbeutung von Bodenwerten.

Die steigende Armut auch in Deutschland und die Flüchtlingswelle, welche zu einer „Völkerwanderung“ anwachsen soll, zeigt, dass das Problem der Ungleichheit endlich gelöst werden muss. Aber keine Partei hat einen tragfähiges Rezept: Eine Umlaufsicherung, die sinkende Zinsen bewirkt, oder eine Verstaatlichung von Grund und Boden mit einer Versteigerung von Nutzungsrechten, wie von Silvio Gesell vorgeschlagen, sind unbekannt. Es wird stattdessen die Mär vom guten Zins verbreitet und der Abzocke der Sparer.

Im Gegenteil, wenn es wirklich zu einer Völkerwanderung nach Deutschland kommt, wird es zu Verteilungskämpfen zwischen den Armen hier und den gekommenen (neuen) Armen kommen. Sie werden gegeneinander ausgespielt werden, dabei müssten wir zusammenhalten und uns endlich das Geld dort holen, wo es ist: Bei den Super-Reichen der Welt.

10 Gedanken zu „Ungleichheit ist der Grund, warum Flüchtlinge zu uns kommen“

  1. Natürlich wird es Verteilungskämpfen innerhalb der Unterprivilegierten geben – zwischen wem denn sonst ? Und genau dazu wird es kommen, weil eine Veränderung des aktuellen Status Quo nicht mal ansatzweise in Sicht ist, wie sollte diese Veränderung denn konkret aussehen bzw. ablaufen ? Es wird von Seiten der herrschenden Kreise weiterhin versucht werden, das Unbehagen der einheimischen materiell Schlechtergestellten als rassistische / nazistische / generell fremdenfeindliche Exzesse zu diskreditieren, um eine massive Verstärkung des Repressionsapparates zu erreichen, von dem man glaubt, das eigene Wohlergehen auch in Zukunft sichern zu können. Und da das uralte Teile – und – herrsche – Prinzip nach wie vor bestens funktioniert, wird es auch noch ein paar Jahre so weitergehen, bis vielleicht mal ein Proletenprotestzug das erste Bonzenviertel besucht.

    MfG

    1. @ dildoldi

      Guter Beitrag. Passt eigentlich nicht zur Denkweise von Georg Lehle. Man muss es aber diesem hoch anrechnen, dass konservative und kritisch hinterfragende Beiträge nicht wegzensiert werden, wie das bei manchen anderen Foren
      (z.B. bei „Gegenfrage.com“) der Fall ist.
      Die weitaus überwiegende Zahl der Flüchtlinge sind eben Wirtschaftsflüchtlinge und eben ganz andere, wie uns Merkel, Gauck und Co. weiß machen wollen.
      Enden wird das alles in Destabilisierung und allgemeinem Autoritätsverlust.

  2. Es ist ein altbekanntes Muster, dass die einheimischen Armen gegen die einwandernden Armen kämpfen. Die Gutsituierten müssen nicht einmal viel dafür tun, dass keine Asylunterkünfte in ihre Viertel kommen, weil Immobilien dort ja so teuer sind, und als Nachtisch dürfen sie auch noch die moralische Überlegenheit über die ausländerfeindlichen Armen genießen, die die Last der Integration fast alleine tragen, vom Mehrfamilienhaus über den Kindergarten bis zur Schule.
    Einer der Gründe, warum die Integration von Zuwanderern der 60er und 70er Jahre in ländlichen Gegenden oft besser funktioniert hat, dürfte darin liegen, dass hier die einheimische Bevölkerung oft weniger auf unterschiedliche Wohngebiete verteilt war, reichere und ärmere gemischt gewohnt und die Schule besucht haben. Für Neuankömmlinge hat das den Vorteil, dass sie und ihre Kinder Umgang mit allen Bevölkerungsschichten haben. Für das Aufnahmeland hat das umgekehrt den Vorteil, dass die bessergestellten Schichten vor auftretenden Problemen nicht die Augen verschließen und sie den einheimischen Armen in die Schuhe schieben.
    Aus diesem Grund untergräbt die Schrumpfung und relative Verarmung der Mittelschichten und die Segregation der Wohnviertel die Fähigkeit eines Landes, Einwanderer human und für beide Seiten nutzbringend aufzunehmen.
    Wie immer machen sich Mainstream-Ökonomen die Sache einfacher. Sie ignorieren die sozialökonomischen Veränderungen im Land und loben den immerwährenden Segen von (möglichst viel) Einwanderung. So heute in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im Artikel „Außergewöhnliche Menschen“ (leider nicht online auffindbar):
    „Deutschland reagiert mit Panik auf Einwanderer. Dabei sollten wir ihnen den roten Teppich ausrollen: nicht (nur) aus moralischen, sondern vor allem aus egoistischen Gründen“
    „Viele Ökonomen glauben: Langfristig wäre es das Beste, die Grenzen ganz zu öffnen“
    (Langfristig wird sich die Sonne als Energiequelle erschöpfen, so dass wir alle erfrieren müssten, wenn uns dieser Rote Riese nicht vorher noch fressen würde, möchte man darauf als Naturwissenschaftler antworten)
    Wie so oft (z.B. zu Freihandelsabkommen) belegen sie ihre These mit wenigen Beispielen und Zahlen und untersuchen nicht die Frage, inwieweit die aktuelle Situation in D mit den historischen Beispielen vergleichbar ist.
    Das Beispiel zeigt mindestens zweierlei: Erstens ist die Linke beileibe nicht allein Schuld, wenn Einwanderung nachlässig organisiert und auf dem Rücken vieler einfacher Bürger ausgetragen wird. Zweitens sollte man sich von vordergründigen ökonomischen Studien nichts aufschwatzen lassen, was der gesunde Menschenverstand bezweifelt. Ökonomische Studien sind häufig nicht nur schlecht fundiert, sondern auch anmaßend darin, alle Bereiche des Lebens bewerten zu wollen.

    1. @ hintermbusch

      Da unterschätzt Du die „soziale Kompetenz“ der gelernten Marxisten, die Deutschland heute per Anweisung aus Übersee führen gewaltig.
      Der Preis der Immobilien in den besseen Vierteln spielt keine Rolle. Die Herrschaften planen bereits Zwangseingliederungen in Häusern die nach Ansicht der Behörde zu groß für die derzeitigen Bewohner sind.
      Der Kollege Lenin lässt grüßen.
      Und wr kam nach Lenin? Der Kollege Stalin.

  3. Aber große Teile der Linken spielen das Spiel so dumm mit, dass ich ihnen die Dummheit schon nicht mehr abnehme. Warum schert(e) kaum einer aus und sagt(e): „Es sind Einwanderer im Interesse der Wirtschaft ins Land geholt worden, die ein Recht auf anständige Behandlung und Integration haben, aber das darf nicht bedeuten, dass die eingesessene Bevölkerung übergangen wird bei der Frage, wieviel Zuwanderung es geben soll.“ Ganz wenige Politiker im linken Spektrum sind schlau und patriotisch genug für solche Dialektik, u.a. ist Lafontaine immer wieder damit aufgefallen (und sowohl links wie rechts damit angeeckt).
    Das beinahe gleiche Bild beim Euro: als Schröder 1997/98 im Wahlkampf in einem lichten Moment den Euro als „kränkliche Frühgeburt“ bezeichnet hat, ist die vereinigte Rechtspresse über ihn hergefallen und hat natürlich Unterstützung von links bekommen. Inzwischen stimmen Grüne und SPD fast einstimmig für jeden Rettungsmurks, machen Merkel damit zur Euroretterin und Teile ihrer CDU zum letzten Verteidiger deutscher Interessen. Wer so dumm ist, hat es auch verdient, Sündenbock zu werden.

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