“CORRECT!V” erhält Grimme-Preis für irrwitziges mh17-Propagandastück

Das Grimme-Institut verlieh dem Recherchebüro “CORRECT!V” einen Preis für dessen Machwerk  “MH17 – Die Suche nach der Wahrheit“. Die Preisverleihung zeigt das die Eliten in Politik und Medien beabsichtigen, die Öffentlichkeit weiter für dumm zu verkaufen und mit aller Medienmacht anti-russische Propaganda weiter unterstützen. Ein Blick in die Gesellschafter des Instituts bestätigt dies:

„Gesellschafter sind der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV), die Filmstiftung Nordrhein-Westfalen, der WDR, das ZDF, die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, die Stadt Marl und das Land Nordrhein-Westfalen.“ wiki

Um diese Volks-Verdummung zu belegen, zeige ich die gröbste Falschdarstellung von “CORRECT!V” auf. 

Der führende Redakteur Marcus Bensmann behauptet, die Fahrtstrecke der Raketenabschuss-Anlage vom Typ „BUK“ herausgefunden zu haben. Nach Abschuss von mh17 wäre die BUK auf einen Tieflader verbracht und vom Abschussort Snischne nach Lugansk gefahren worden. Bensmann sagt, dass die BUK mit einer fehlenden Rakete “im Rebellengebiet” gefilmt worden wäre. Hier ist ein Bildschirmfoto des Films zu sehen.

correctiv-buk-luege Quelle: youtube

Das Video stammt vom Westen der Stadt Lugansk, aus Artemivsk. Artemivsk sowie der ganze Bereich nördlich, westlich und teilweise südlich von Lugansk, waren von der ukrainischen Armee besetzt. Grundlage dieser Einschätzung ist die Seite der ukrainischen Militärbeobachtung “liveuamap”.

Der Hintergrund war, dass das ukrainische Militär damals den südlich von Lugansk gelegenen Flugplatz kontrollierte. Erst Anfang September 2014 zog sich die Armee von dort zurück.

Es gab folgenden Frontverlauf am 17.07.2014. Farbig markiert sind die Gebiete der Rebellen. Die Bloggerin Gabrielle Wolf markierte darüberhinaus auch die genaue Stelle mit einem Kreis:

https://gabrielewolff.files.wordpress.com/2015/01/hri-lugansk-buk.jpg

Verteidiger von “CORRECT!V” widersprechen, dass das ganze Gebiet umkämpft gewesen wäre. BUK wäre nur 300 Meter vom Gebiet der Separatisten entfernt gewesen. Außerdem würde eine Karte der Separatisten Artemivsk unter ihrer Kontrolle ausweisen. 

Diese Darstellung wird jedoch indirekt seitens des Regime-Innenminister Arsen Awakow geschwächt. Er veröffentlichte das Video in seinem Facebook-Konto, bereits einen Tag nach dem Abschuss. Er schrieb, dass der angebliche russische BUK-Transport von einer verdeckt operierenden ukrainischen Spezialeinheit gefilmt worden wäre. Er gab jedoch einen anderen Aufnahmeort an – Krasnodon. Die Stadt liegt süd-östlich von Lugansk, nahe der russischen Grenze und wurde damals vollständig von den Rebellen kontrolliert.

Auch die Fahrtstrecke des (angeblichen) russischen BUK-Transport ist irrwitzig. Nach dem versehentlichen Abschuss von Flug mh17 wäre die BUK laut “CORRECT!V” nach Russland verbracht worden. Der Transport nahm jedoch nicht den direkten und freien Weg nach Osten, zum Grenzübergang Donesk. Die BUK-Abschussrampe hätte auf dem Kettenfahrgestell auch alleine fahren können und bedurfte keines Tiefladers. Nein, stattdessen wäre der Transport 100 Kilometer in nord-östlicher Richtung an den umkämpften Stadtrand von Lugansk gefahren.

Irrwitzigerweise wäre die BUK anschließend umgedreht und wäre in süd-östlicher Richtung zurück-gefahren, wo dann zufälligerweise die Spezialeinheit Awakows eine Straße filmte und zufälligerweise der BUK-Transport in süd-östlicher Richtung entlang gefahren kam. Der Kameramann hatte sogar noch die blitzsschnelle Reaktion den Transport heranzu-zoomen, sodass die fehlende Rakete sichtbar wurde! 

Quelle: youtube

“CORRECT!V” lässt seine Leser über diese Ungereimtheiten im Dunkeln. Es ignoriert einfach den Frontverlauf und behauptet ernsthaft die Fahrtstrecke rekonstruiert zu haben, obwohl sie kreuz und quer, hin und zurück, ohne Sinn und Verstand mitten durch umkämpfte Gebiete führen soll. Am Ende verliert sich die Spur des Transports – das gibt selbst “CORRECT!V” zu. Ab Lugansk ist der  „Teilweg unbekannt.“

correctiv-russische-buk

Quelle: “CORRECT!V

3 Gedanken zu „“CORRECT!V” erhält Grimme-Preis für irrwitziges mh17-Propagandastück“

  1. Vielen Dank für diesen Artikel. Als ich erfuhr, das Correct!v den Preis für dieses Machwerk erhalten hat, war ich zuerst fassungslos. Diese Fassungslosigkeit legte sich aber schnell, als ich mir die anderen Preisträger angesehen habe. Adolf Grimme dreht sich bestimmt im Grabe um.

  2. langsam glaube ich nichts mehr. Ist denn das Zeitalter des Narrativen ausgebrochen? Sind wir bald im 3. Reich zurück? Wie dämlich sind denn die Preisverteiler? Hat ja schon mit Obama angefangen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.