Maidan-Regime deckt Massen-Mörder von Odessa

Am 02.05.2014 stürmten rechtsextreme und nationalistische Bewaffnete das Gewerkschaftshaus in der süd-ukrainischen Stadt Odessa, sie töteten Oppositionelle und steckten das Gebäude an. In die tödliche Falle flüchtete sich zuvor die Opposition, nachdem ihr Zeltlager von den „Maidan“-Anhängern gestürmt wurde.

Die Journalisten Ulrich Heyden und Marco Benson recherchierten über die Hintergründe des Massakers und produzierten die Dokumentation „Lauffeuer“.

Es wird deutlich, dass der Überfall im Interesse des Maidan-Regime stand. Durch das Massaker konnte der öffentliche Widerstand gebrochen werden. Es gab in Odessa eine öffentlich auftretende „Anti-Maidan“-Opposition, die etwa das Zeltlager im zentralen Platz errichtete. Die Stadt ist seit Jahrhunderten russisch-geprägt, gegründet wurde sie von Katharina der Großen im 18. Jhr. In den letzten demokratischen Wahlen gewannen dort stets pro-russische Kandidaten, wie etwa der im Februar 2014 vom „Maidan“ geputschte Präsident Wiktor Janukowitsch.

Die letzten Parlamentswahlen im Oktober 2014 waren nicht mehr fair und frei. Dementsprechend lag die Wahlbeteiligung bei geringen 38%. Im Vorfeld der Wahlen beschrieb die grüne Böll-Stiftung das „Klima der Angst“ folgendermaßen:

“Niemand kann derzeit in der Ukraine Kandidaten, die nicht im patriotischen Mainstream schwimmen, freie Bewegung und eine freie Kampagne garantieren.

Die radikalisierten und zum Teil bewaffneten Teile der ukrainischen Gesellschaft gehen gewaltsam gegen Vertreter anderer Meinungen vor.

Diffamierungen als „Agent des Kremls“, „Separatist“, „Kollaborateur“ oder „Vaterlandsverräter“ und darauffolgende Selbstjustiz sind angesichts des fehlenden Vertrauens in die Rechtsorgane an der Tagesordnung.” (Böll-Stiftung)

In den Filmaufnahmen aus Odessa ist genau diese Gewaltbereitschaft zu beobachten. Tausende aufgeputschte „Maidan-Anhänger“ fuhren in Sonderzügen nach Odessa, (angeblich) wegen eines Fußballspiels. Die Polizei war mit viel zu wenigen Einsatzkräften vor Ort und überließ den Hooligans schnell die Straßen. Sie stürmten die Innenstadt, ihr Ziel war das Zeltlager am Gewerkschaftshaus. Währenddessen schossen Scharfschützen in die Menge. Sie gaben sich als „Anti-Maidan-„Aktivisten aus und schossen gut sichtbar aus den Reihen der Polizei. Diese Provokation sollte offensichtlich gezielt den Hass des Mobs steigern, Blutdurst wecken und die Situation eskalieren lassen. Als das Gewerkschaftshaus angezündet wurde, standen die Polizeieinheiten tatenlos daneben, ohne dem Massaker Einhalt zu bieten!  Im Gegenteil teilweise nahm die Polizei Verteidiger fest, nicht die Angreifer! Das spricht dagegen, dass die Polizei mit den Oppositionellen sympathisiert hätte, wie die NATO-Medien propagieren.

Währenddessen rief der Mob: „Koffer, Bahnhof, Russland“. 

Eine ähnliche Position vertritt offenbar der Vorsitzende der Linken-Fraktion im Bundestag, Gregor Gysi. Auf einem Parteitag der Linken lehnte er die Abspaltung der Krimbewohner von der Ukraine ab:

“Wenn das erlaubt ist, dann hätten wir nie sagen dürfen, dass die Abtrennung des Kosovo ein Völkerrechtsbruch war. Es war aber ein Völkerrechtsbruch. Die Mehrheit wollte ganz bestimmt weg. Aber die Mehrheit, die das Land verlassen will, hat das Recht zu gehen, aber nicht mit Territorium.” (youtube)

Die rechtsextremen Hooligans auf den Straßen von Odessa waren der Meinung, dass die pro-russische Opposition ja einfach nach Russland auswandern könnte, wenn es ihr in der Ukraine nicht mehr passt.

Die Hintergründe des Massakers in Odessa werden seitens des ukrainischen Regimes nicht aufgeklärt. Bis heute gibt es eine ganze Serie von dubiosen Todesfällen und Mordanschlägen, denen Oppositionspolitiker zu Opfer fallen.

Ulrich Heyden beschreibt genau, wie das Regime die Aufklärung in Odessa „sabotiert„.

Es ist unverständlich, wie die Vorsitzende der grünen Fraktion im Europaparlament, Rebecca Harms, große Hoffnungen an die „Maidan“-Bewegung knüpft, mit der sie eng verbunden ist. Sie warb in Deutschland ernsthaft:

“Der Euromajdan ist eine Bewegung für Bürgerrechte und Rechtsstaatlichkeit.” (rebecca-harms)

Aufnahmen vom Inneren des Gewerkschaftshauses zeigen die verkohlten, verkrümmten, vergewaltigten Körper von Oppositionellen. Angesichts dessen klingen die Worte von Harms  oder Gysi wie eine zynische Verspottung der Opfer.

5 Gedanken zu „Maidan-Regime deckt Massen-Mörder von Odessa“

  1. Es ist unverständlich wieso hier ausgerechnet die GRÜNE BÖLL-Stiftung als Zeuge für die neonazistischen und faschistischen Massenmörder (ARD-Sprachgebrauch: „ultranationalistische Milizen“) des Jazenjuk-Poroschenko-Putschregimes herbeizitiert wird. Diese dubiose Parteienstiftung, die den Namen Bölls schändlich missbraucht, wird wegen ihrer abwiegelnden bis rechtfertigenden Haltung zu den Maidan-Faschisten seit langer Zeit mit guten Argumenten kritisiert, siehe z.B.:
    https://jasminrevolution.wordpress.com/2014/03/18/grune-kiew-lugen-die-verlorene-ehre-des-heinrich-boll/
    https://jasminrevolution.wordpress.com/2014/03/21/kiew-lugen-brockeln-auch-die-grun-braune-querfront/
    https://jasminrevolution.wordpress.com/2014/07/15/leugnet-die-boll-stiftung-massenflucht-aus-ostukraine/
    https://jasminrevolution.wordpress.com/2014/08/19/ukraine-faschistischer-rechter-sektor-regiert-kiew/
    https://jasminrevolution.wordpress.com/2014/11/10/grune-boll-stiftung-erneut-bei-billiger-us-propaganda-erwischt/
    https://jasminrevolution.wordpress.com/2014/11/15/polizei-sa-ss-ab-jetzt-in-kiew/

  2. Gysi würde ich raus nehmen. Ihm geht es um die Parallele zum Kosovo. Wenn Krim völkerrechtswidrig war, dann Kosovo auch. Er hatte Kosovo damals klar kritisiert und will heute über die Argumentation zur Krim sagen, das er Recht hatte.

  3. Ich denke, in der Gesamtbewertung der Ukrainekrise sind die Grenzen unscharf mit verwaschenen Interessen.
    Klar ist, dass die USA dort von Anfang an gezündelt haben.
    Der deutsche Außenminister Steinmeier war seinerzeit, als der gewählte Präsident noch im Amt war, in Kiew und beschwor Präsident Janukowitsch, ja keine Gewalt gegen die Putschisten anzuwenden. Das war etwa nachmittags. Janukowitsch stimmte naiverweise zu und schon in der folgenden Nacht stürmten die Putschisten das Palais und nutzten das Schießverbot aus. Nachdem Janukowitsch am Leben gefährdet war, floh dieser noch in dieser Nacht nach Russland.
    All das kam aber nicht zufällig daher, sondern erst als Janukowitsch das Angebot der EU als nicht ausreichend bezeichnete und das russische Angebot annehmen wollte.
    Hier hatte die EU ein klares geopolitisches Interesse an der Ukraine und damit gegen Russland.
    Aber die nachfolgenden Sanktionen schaden auch der EU, aber weniger bis überhaupt nicht den USA.
    Und deshalb sind die Interessensgrenzen fließend und unscharf. Ganz aktuell ist der „Wirtschaftskrieg“ und politische Krieg nicht im geopolitischen Interesse der EU.

  4. Scharfschützen, die sich als „Anti-Maidan-Aktivisten ausgaben“, erlebten die Ukrainer nicht erst in Odessa. Schon in Kiew selber, bei der sogenannten „Maidan-Revolution“, die in Wirklichkeit ein Putsch war, schossen sie zwecks Eskalation sowohl auf Demonstranten als auch auf die (damals noch dem erst zu stürzenden Präsidenten Wiktor Janukowitsch unterstehenden) Sicherheitskräfte.
    Auch dort der Zweck, durch planmäßige Provokationen Wut, Chaos und letztlich den Putsch zu schüren.

    Dass die mordenden Schützen gegen Janukowitsch agierten und daher nicht von ihm bezahlt sein konnten, war eigentlich fast von Anfang an klar – auch wenn der Mainstream im Westen sich auf diesem Auge blind stellt und die ukrainischen Möchtegern-Vassallen des Westens die Scharfschützen in den damaligen Berkut-Einheit verorten (aber merkwürdig lange für Ermittlungen und Prozesse brauchen).

    Dass eher vom Westen bezahlte Killer in Betracht kommen, wird schon lange gemunkelt, jetzt verdichten und konkretisieren sich die Beweise:
    Leute aus dem Umkreis des westlich orientierten Georgiers Michail Saakaschwili haben Scharfschützen rekrutiert und in die Ukraine geschickt. „Jedem nach Kiew entsandten Scharfschützen seien 50.000 Dollar versprochen worden, berichtet Koba Nergadse, einer der georgischen Schützen“, so dass Telepolis zum Schluss gelangt: „Schriftliche Zeugenaussagen von Scharfschützen, Flugtickets und die Aussage eines georgischen Generals deuten auf Komplott gegen die damalige ukrainische Regierung.“

    Mit Beteiligung des US-Amerikaners Christopher Brian, angeblich ehemaliger Militär – über irgendeinen der eigenen Männer musste ja Victoria Nuland die 5 Milliarden Dollar Umsturzbeihilfe unter die Leute bringen, die sie an den von ihr verachteten westeuropäischen Möchtegern-Weltpolitikern vorbei („Fuck EU“) in den blutigen Regime-Change à la USA stecken wollte.

    https://www.heise.de/tp/features/Immer-erdrueckendere-Beweise-zu-Maidan-Scharfschuetzen-Einsatz-im-Februar-2014-3970907.html

  5. Danke für den link bekir.
    Der in Georgien steckbrieflich gesuchte ehemalige Präsident (auf ihn warten dort mindestens 10 Jahre Gefängnis) war immer schon der Liebling des Westens, der USA und der EU „Demokratien“ bzw. Massenmedien, wie auch seine ukrainische Busenfreundin und Betrügerin Timoschenko.

    „Emigration in die USA
    Nach dem Ende seiner Amtsperiode im November 2013 emigrierte Saakaschwili in die Vereinigten Staaten. Er lebte im Stadtteil Williamsburg des New Yorker Stadtbezirks Brooklyn. Er schrieb dort an seinen Memoiren, hielt bezahlte Referate und arbeitete für eine junge Denkfabrik. Bis Mai 2014 hatte er einen Lehrauftrag als „Senior Statesman“ an der Fletcher School of Law and Diplomacy der Tufts University in Medford, Massachusetts.[25][26]

    Die georgische Generalstaatsanwaltschaft ordnete in Abwesenheit Untersuchungshaft gegen Saakaschwili an, setzte ihn auf eine interne Fahndungsliste. Inzwischen wurden die Fälle zur Anklage gebracht. Saakaschwili, dem im Falle einer Verurteilung bis zu elf Jahren Gefängnis drohen, erklärte, die Anklagen gegen ihn seien politisch motiviert.[27][28] EU-Außenkommissarin Catherine Ashton und die Sprecherin des US-Außenministeriums Jen Psaki äußerten sich besorgt. Eine Regierung dürfe das Recht nicht als Instrument politischer Vergeltung verwenden.[29][30] “

    2005 wollten Hillary Cinton und John Mc Cain den Kriegsverbrecher S. (er hat 2008 den Angriffskrieg auf Südossetien befohlen) sogar zum Friedensnobelpreisträger machen.
    Mit Abknallen lassen hat S. Erfahrung
    „Liquidierungs-Skandal
    Der frühere Verteidigungsminister und Saakaschwili-Vertraute Irakli Okruaschwili warf Saakaschwili am 25. September 2007 im georgischen Fernsehsender Imedi TV vor, ihn im Juli 2005 beauftragt zu haben, den georgisch-russischen Unternehmer Badri Patarkazischwili zu liquidieren. Saakaschwili habe gesagt, er solle versuchen, ihn wie den früheren libanesischen Premierminister Rafik Hariri, der bei einem Attentat auf seinen Fahrzeugkonvoi ums Leben kam, loszuwerden. Er wisse zudem, dass Saakaschwili damals Innenminister Wano Merabischwili angewiesen habe, den oppositionellen Abgeordneten Waleri Gelaschwili (Republikanische Partei Georgiens) verprügeln zu lassen.[10] Als er 2004 als Innenminister Saakaschwilis Onkel, den Unternehmer Temur Alasania, wegen Bestechung verhaftet habe (mutmaßliche Bestechungssumme: 200.000 US-Dollar), habe er ihn auf Anweisung des Präsidenten freilassen müssen.[11] “

    Für das Massaker in Odessa , das war im Mai 2014 und S. wurde erst ein Jahr später Gouverneur von Odessa, war er (zumindest offiziell ) nicht verantwortlich. Aber nun kommen die Aussagen der gedungenen georgischen Maidan Sniper über die das Kiew/Maidan Massaker vom Februar 2014 , welches zum Putsch der Rechstradikalen und Nazis in der Ukraine führte, ans Licht.

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