Jochen Bittner (die Zeit) schreibt nicht über WTC-7

Der Journalist Jochen Bittner ist politischer Redakteur der Wochenzeitschrift „die Zeit“. Bekannt wurde er auch deshalb, weil er und Zeit-Mitherausgeber Josef Joffe die Satire-Sendung „die Anstalt“ verklagten. „Die Anstalt“ hätte sie zu Unrecht mit US-amerikanischen „Denkfabriken“ in Zusammenhang gebracht. Jochen Bittner ist Gastautor für „the International New York Times“. Hat sich Bittner dort inspiriert, um sogenannte „Verschwörungstheorien“ des 11. Septembers (scheinbar) zu widerlegen? Dafür spräche, dass er in seinem jüngst erschienen Artikel „War 9/11 ein Komplott der CIA?“ nur „2 Hochhäuser“ erwähnte. Auch in US-Medienberichten fällt der dritte zerstörte Wolkenkratzer, WTC-7, normalerweise unter den Tisch. Dessen Kollaps kann sogar für Laien als klassische kontrollierte Sprengung erkannt werden, außerdem flog gar kein Flugzeug in das Gebäude. Den Artikel nahm der Blogger „Sitting Bull“ zum Anlass, einen offenen Brief an Jochen Bittner zu schreiben.

Sehr geehrter Herr Bittner,

mit Interesse habe ich Ihren Artikel aus Ihrer neuen Serie „Verschwörung der Woche“ gelesen, „War 9/11 ein Komplott der CIA?“.

Ich melde mich hier als einer der „Verschwörungstheoretiker“, als Blogger und Buchautor, der in Sachen 9/11 publiziert hat. Ich möchte meine Antwort an Sie, die kein Copy-und-Paste ist, als offenen Brief in unserem Blog „911-archiv“ publizieren.

In Ihrem Artikel schreiben Sie:

„Lassen wir all das Gefiesel um Trümmer, Sprengstoffspuren, Avionik…“ welches Sie grundsätzlich mit der Verneinung der Frage: „Ist die Existenz eines Verschwörungsplans plausibel?“ begründen.

Weiter schreiben Sie: „Dieselbe CIA, die es schafft, der Welt vier Flugzeugentführungen vorzugaukeln, zwei Hochhäuser in New zu sprengen und die Kunstfigur Osama bin Laden zu erschaffen…“

Nun, es waren DREI Hochhäuser, die am 11.9.2001 in sich zusammenstürzten! Das dritte Hochhaus, WTC 7, fiel am Nachmittag, optisch genauso wie bei einer klassischen kontrollierten Sprengung. Gerade WTC 7 ist für viele der Augenöffner, dass an dem Tag nicht alles mit rechten Dingen zuging. Nicht nur wegen dessen Kollaps-Eigenschaften, sondern auch, weil es in den Medien kaum berichtet wurde, was zu einer falschen Wirklichkeitskonstruktion führte, die Sie hier mal wieder bewiesen haben.

Wenn Sie schon die Grundlagen nicht im Griff haben, ist Ihre – sagen wir mal – Metadiskurs-Verweigerungsstrategie, sich die Fakten pro „Inside Job“ nicht mal anzuschauen, komplett gescheitert. Es zeigt sich, dass Ihre Begründung ein Glaubensdogma ist, welches auch als Denkverbote, falsche Prämissen bezeichnet werden können.

„So etwas würden die nicht machen“ oder „So etwas könnte nicht geheim gehalten werden“, „Es gäbe zu viele Mitwisser“ oder „Warum so unperfekt, warum haben sie Saddam keine WMD untergefälscht“ sind typische Inhalte dieser Glaubensvorstellungen der Diskursverweigerung.

Sie möchten sich dennoch mit dem Thema beschäftigen, weil sie es für gefährlich halten, wenn man die Absurdheit der Verschwörungstheorie nicht thematisiert. Nun gut. Es ist aber immer problematisch, wenn Diskursverweigerung bedeutet, sich um die Fakten gar nicht mehr kümmern zu müssen. Nun, 9/11 war ein prägender Moment in diesem noch jungen Jahrhundert, da sollte man schon noch einmal genauer hinschauen, ohne mögliche falsche a-priori Vorstellungen im Kopf.

Ihre Argumente kann man folgendermaßen zusammenfassen:

  • Ausführung überdimensioniert, wäre nicht nötig gewesen.
  • Als Inszenierung zu risikohaft wegen unnötiger Ausweitung des Mitwisserkreises.
  •  Warum Umweg über Afghanistan und nicht direkt Belastung von Saddam Hussein?
  •  Warum wurden keine gefälschten WMD im Irak platziert?
  •  Weil die USA jetzt Öl- und Gasexporteur sind, ist Peak-Oil kein Thema, damit entfällt das Motiv.
  •  Verschwörungstheoretiker sind zu dumm, um Fakten korrekt einzuordnen.

Keiner dieser Punkte hat meines Erachtens nach Bestand. Wenn man ein Verbrechen begeht, welches unter die Kategorisierung „False Flag“ laufen soll, braucht man eine glaubwürdige Täterschaft mittels gefälschter Beweise, damit das Sündenbockframing mittels Rückstoß der Wut auch funktioniert. So heißt es etwa im Film „Tödliche Weihnachten“ (im englischen Original: „The Long Kiss Goodnight“):

long-kiss-911

Quelle: youtube

1. Stimme: „1993 – der World Trade Center Bombenanschlag, Sie wissen. Während der Gerichtsverhandlung behauptete einer der Bombenleger, die CIA hätte davon gewusst. Ja, der Diplomat, der den Terroristen die VISA ausgestellt hatte, war von uns. Es ist nicht undenkbar, dass die den Bombenlegern den Weg ebneten, um so eine Budget-Erhöhung rauszuschlagen.“

2. Stimme (Mann): „Ihr wollt mir erzählen, dass Ihr ein Terrorattentat vortäuscht, nur um Geld aus dem Kongress rauszuleiern?“

1. Stimme: „Bedauerlicherweise, Mr. Hennesy, habe ich keine Ahnung, wie man den Tod von 4000 Menschen vortäuscht. Also werden wir sie einfach alle töten müssen, um es dann natürlich den Moslems in die Schuhe zu schieben.“

„Vorgaukeln“ und „Inszenieren“ bedeutet nicht, dass man alles fälschen muss. Die Taten der „El-Kaida“ waren schon zuvor durch gleichzeitige Anschläge an verschiedenen Orten gekennzeichnet. Wenn man denen also was in die Schuhe schieben will, dann am besten in Anlehnung an deren Original-Plänen (bekannt seit Operation „Bojinka“, 2. Welle) durch echte Terroristen.

Die Multi-Nationalität der mutmaßlichen 9/11 Attentäter hatte den Effekt, dass das neue Feindbild global wurde, von konkreten Ländern entrückte – eine ziemlich perfekte Vorstellung für Geheimdienstler, die ein neues globales Feindbild zur Selbstalimentation brauchten.

Saddam Hussein als säkularer Herrscher hatte null Beziehung zum islamistischen Terrorismus, eine Andichtung einer Drahtzieherschaft wäre unglaubwürdig gewesen. Nichtsdestotrotz versuchten Cheney und Co. andauernd wider besseren Wissen, ihm diese Verbindung anzudichten, so erfolgreich, dass kurz vor dem Waffengang 2003 über 60% der US-Amerikaner glaubten, er hätte etwas mit 9/11 zu tun. Die Nicht-Fälschung von echten Massenvernichtungswaffen im Irak war vielleicht keine einfache Operation, das Land war unter Kontrolle von UN-Inspektoren, die möglichen Betrug hätten entlarven können Erinnern Sie sich bitte an Hans Blix oder Scott Ritter. Abgesehen davon gab es Versuche, dem Irak Verbindungen zu Massenvernichtungswaffen unterzufälschen, Stichworte „Yellow-Cake-Niger“ (Plame-Gate), oder die „Millerschen Aluminium“-Röhrchen, oder die von David Kelly als Wetterballons entlarven angeblichen mobilen Giftgas-Abschusseinheiten. Oder die Dokumentation von bunten Bildern von Powell vor der UN, für die er sich später entschuldigte, oder die aufgebauschte Story von „Curveball“.

Die USA wurden erst später Gas- und Ölexporteur, das war 2000/2001, zu Zeiten der „White House Energy Task-Force“ von Cheney noch nicht absehbar, weil die Technik zum „Fracking“ oder Schiefersand-Gewinnung noch in den Kinderschuhen steckte oder durch den niedrigeren Ölpreis noch nicht rentabel war. Die faktische Kontrolle über die Öl- und Gasreserven des Iraks und Afghanistans durch US-Firmen ist erfolgt. Keine geförderten Bodenschätze bedeuten auch, dass niemand anders sie bisher ausbeuten konnte. „Peak-Oil“ bleibt auch mit den neuen Reserven ein Problem, das Ende rentabler Förderung hat sich nur in die Zukunft verlagert.

Die Ausgaben für die Kriege sind andererseits Schulden, welche das Dollar-System verlängern, und Gewinne in den Taschen privater Kontraktoren. Sie sehen also, auch zu Ihren Diskurs-Verweigerungs-Argumenten gibt es plausible Gegenargumente.

9/11 ist in mehrfacher Hinsicht ungeklärt

Die Fakten, kurz und bündig: Es kann schlüssig bewiesen werden, dass diverse Stellen in den USA Vorauswissen hatten und die Ermittlungen verhindert wurden und dass später vertuscht wurde. Dies machen Aussagen von Ermittlern und Geheimdienstagenten klar, z. B. Randy Glass, FBI-Übersetzerin Sibel Edmonds, FBI-Mann Behrooz Sarshar, FBI-Mann Greg Jones, FBI-Mann Harry Samit, FBI-Frau Coleen Rowley, Unbekannter IDF-Soldat in Ed Haas Muckraker-Report, unbekannter Agent aus der Gruppe DO-5, Able Danger-Anthony Shaffer, potenzielle CIA-Agentin Susan Lindauer.

  •  … dabei ging es nicht nur um allgemeines Vorauswissen, sondern um konkrete Namen und Terrorbezüge von Terroristen, von denen bestimmte Stellen wussten, dass diese in den USA waren. Sie hatten Ausweise über eine CIA-Station in Jeddah, Saudi-Arabien bekommen, wie die meisten der mutmaßlichen Attentäter-siehe Michael Springman. Offensichtlich wurden sie gedeckt, wie zuletzt auch Dick Clarke vermutete. Die Warnungen lauteten etwa:

„Laut meinen Leuten plant Bin Ladens Gruppe massive Terror-Anschläge in den USA. Der Befehl wurde bereits gegeben. Sie haben große Städte im Visier. (…) New York City, …. Sie werden Flugzeuge benutzen, um die Attacken auszuführen.“

Die Quelle murmelte etwas über hohe Gebäude. Die Agenten erstellten daraufhin einen Bericht mit dem Titel „Kamikaze-Piloten“ … „Es wurde kein spezifisches Datum genannt. Der allgemeine Zeitraum wurde jedoch als „sehr bald“ beschrieben. Sie denken innerhalb der nächsten zwei oder drei Monate.“

„Wenn ich an eurer Stelle wäre, würde ich das verdammt ernst nehmen. Wenn ich dieselbe Position hätte, wie damals im „SAVAK“, dann würde ich all meine Männer rund um die Uhr darauf ansetzen. Ich kann für meine Quellen und deren Zuverlässigkeit bürgen. Sorgt dafür, dass das in die Hände der Spitzenleute der Terrorbekämpfung gelangt.“
http://www.911-archiv.net/Ermittlungsakten/911-weitere-vertuschungen-der-usa-bekannt-geworden.html

Susan Lindauer:
„Sie sagte ihm, eine massive Attacke würde im südlichen Teil Manhattans geschehen, und es wären Flugzeuge involviert…“
http://www.scoop.co.nz/stories/HL0806/S00263.htm
http://www.911-archiv.net/Blog/Der-Fall-Susan-Lindauer.html

Randy Glass
„Diese Türme kommen runter… (…) … die Bedrohung durch die Sprengung der World Trade Center und wer weiß was noch … Diese Menschen hassen die Amerikaner. Diese Daten habe ich vom „State Department“ bekommen. Über die Flugzeuge, welche benutzt werden sollen…Ich weiß, es ist über meinem Kopf angesiedet…“
http://www.911myths.com/index.php/Randy_Glass

„Agent Greg Jones sagt dem FBI Hauptquartier, dass Moussaoui möglicherweise “etwas in das World Trade Center fliegen wolle…“
http://board.gulli.com/thread/1380277-world-trade-center-zerstoerung-interview-mit-dr-harrit/?p=11414298#post11414298

„Gut. Wir wollen sicherstellen, dass er nicht die Kontrolle über ein Flugzeug übernimmt und in das World Trade Center crasht oder so etwas…“
http://www.historycommons.org/context.jsp?item=a082701nomemo#a082701nomemo

„Eines Tages werden Menschen deswegen sterben. Und Mauer hin oder her. Die Menschen werden nicht verstehen, warum wir nicht effektiver waren und jede mögliche Ressource für bestimmte „Probleme“ genutzt haben. Lasst uns hoffen, dass die Nationale Sicherheitsbehörde vom Justizministerium auch dann noch zu ihren Entscheidungen steht, besonders, weil die größte Gefahr zur Zeit, Osama bin Laden, den meisten Schutz erhält…“
http://www.historycommons.org/context.jsp?item=a082801investigaterequest#a082801investigaterequest

Geheimdienste waren nah an den Terrorzellen dran

Die Geheimdienste Saudi-Arabiens und Pakistans spielen eine wichtige Rolle. Es gibt Verbindungen, welche bis heute vor uns verborgen werden sollen, etwa die 28 zensierten Seiten aus dem „Joint Congressional Report“. Dann die Tatsache, dass die Blinder-Scheich-Kontakte vom „FBI“ versteckt wurden, etwa Adnan Shukrijumah und die Sarasota-Verbindung zwischen Atta und den Saudis. Desweiteren die Verbindung der Saudis in Person Al-Bayoumi zur San Diego-Zelle. Verbindungen des pakistanischen Geheimdienstes „ISI“ zur Personen der Flug 814 Entführung, zu Khalis Sheik Mohammed (KSM) und weitere Geheimdienstverbindungen von Omar Saaed Sheik. Die Überwachung von Osama durch den franzöischen Geheimdienst „DSGE“.

Laut Infiltratoren und Überläufer, welche die Planung und Ankündigung eines anderen Terroranschlags der Bin Laden-Gruppe berichteten, zur Befreiung des blinden Scheichs plus diverse operative Beweise, wäre diese Operation noch im August 2001 am Laufen gewesen – dokumentiert durch Niaz Khan und letzteres im Prozess von Zaccarias Moussaoui. Auch die ZEIT hatte früher die Recherchen von Schröm/Laabs über die merkwürdige Nähe von Geheimdiensten zu den mutmaßlichen 9/11 Attentätern berichtet (Tür an Tür mit Mohammed Atta).

Systematisches Wegschauen – das System blinkte rot

Man muss wirklich extrem an Pleiten, Pech und Pannen glauben, wenn man davon ausgehen will, dass die vielen, vielen Ereignisse, die zu Gunsten der Nicht-Entlarvung der Attentäter passierten, durch Inkompetenz ausgelöst waren und nicht absichtlich die Wirkung eines Schutzschilds hatten.

Nun kann man immer sagen, im Nachhinein ist man schlauer, einzelne Meldungen hätten untergehen können, aber hier taten sie es systematisch. Wie auch der nächste Punkt beweist:

Weitere Ermittlungen wurden von oben torpediert:
Robert Wright, John O’Neill, Ali Soufan, Kenneth Williams, Nancy Floyd. Die Ermittlungsbehinderungen können in allen Fällen auf die gleichen 4 Namen zurückgeführt werden (Disconnecting the Dots, Kevin Fenton, die Namen: Dave Frasca, Michael Maltbie, Cofer Black, Richard Blee)

Die Erklärung, man habe keine Vorwarnungen gehabt, wie in den Tagen nach dem Anschlag von Ari Fleischer, John Ashcroft, George Bush und Condoleezza Rice behauptet, ist demnach als Lüge entlarvt. In Wirklichkeit „blinkte das System rot“, man habe die Gefahr einfach nicht ernst genommen, es also geschehen lassen, wie Anti-Terror-Zar Dick Clarke später entlarvte, der als einziger die Courage hatte, das zuzugeben („I failed you“). Auch hierbei wurde vertuscht, siehe Geheimtreffen mit dem damaligen Justizminister John Ashcroft („I don’t want to hear about it anymore, there’s nothing I can do about it“), der aber anschließend keine kommerziellen Flüge mehr benutzte, oder das PDB vom 6.8.2001 („I think the title was: Osama bin Laden determined to strike inside U.S.“), das hinterher keiner mehr kennen wollte. 

Das sind nur ein paar der Themen, die mutige Journalisten, „Whistleblower“ und Aufklärer, Blogger und andere im Laufe der Zeit zusammengetragen haben. Kein Wort über die vielen „Beweise und Indizien für eine Sprengung der World Trade Center“, keines über „Insiderhandel“, keines über die „Wargames und Übungen“, keines über die Thematik „Finanzierung der Anschläge“ (hier und hier) keines über die mindestens eine Boeing E4B, ein Doomsday-Plane für den Fall eines Krieges, die eines der entführten Flugzeuge trackte, kein Wort über mögliche „Motive der Bush-Regierung, die Anschläge geschehen zu lassen“. Kein Wort über die entlarvten anderen Lügen der Bush-Admin, welche „9/11 sofort als Kriegsgrund für ihre lang gehegten Pläne instrumentalisierten“.

Ihr Beitrags-Titel „Ein Komplott der CIA…“

Meiner Meinung nach ist diese Aussage, also konkret „der CIA“, ein klassischer „Straw Man“, ein Merkmal einer Desinformationstaktik. So weit mir bekannt vertritt zumindest der seriöse Teil der Skeptiker/Wissenschaftler, die etwa eine Neuuntersuchung der drei Gebäudeeinstürze in New York fordern, keine pauschale Sündenbocktheorie. Stattdessen arbeitet sie sich an den Fakten/Argumenten ab.

Der einzige mir bekannte Buchtitel, der konkret die CIA beschuldigt, ist der von Andreas von Bülow, der Einblicke in Geheimdiensttätigkeit als Leiter der parlamentarischen Ausschusses zur Kontrolle der Geheimdienste hatte. Der Buchtitel ist dabei schlecht gewählt, weil DIE CIA so etwas nicht macht und als Entität kaum vorkommt, man sollte sich eher einzelne Schurken-Elemente vorstellen, die sich verschwören, weil sie meinen, besser zu wissen, was gut für sie oder das Volk ist, oder eine Erwartungshaltung vorweg nehmen, wie sie für die Strauss- und Schmitt-Liebhabenden Neocons (be prepared to be prepared) durchaus denkbar ist.

Mein Spezialgebiet ist das Geschehen am 11.09.2001 in New York, Sie wissen schon, die zwei, nein DREI Türme… Falls Sie sich wirklich einmal mit dem „Gefiesel“ auseinandersetzen wollen, empfehle ich Ihnen die Webseite der Architekten und Ingenieure für 9/11 Wahrheit. http://www.ae911truth.org, bei der mehr als 2.100 Ingenieure und Architekten sich für eine Neuuntersuchung auf Grund der Sprengungsmerkmale der Einstürze einsetzen.

Lange bevor man sich mit den konkreten Hinweisen auf die Sprengungshypothese beschäftigt, sollte man einige andere Punkte mal recherchieren:

  • Vernichtung von Beweismitteln (WTC-Stahlexporte nach China)
  • Falsche Mythen, die zur Einsturzerkärung im Umlauf sind (extrem heiße Kerosin-Feuer, schmolzen den Stahl, Truss-Failure etc.)
  • Ignorierte Hitze-Anomalien wie tatsächlich geschmolzener Stahl, verschwundene DNA-Reste von 1000 Menschen, niemals beobachtete Pulverisierung von Mensch und Material. Allein die bizarren Merkwürdigkeiten, die man in den Trümmern des Ground Zero beobachten konnte siehe … http://www.911conspiracy.tv/pdf/9-11_Debris_An_Investigation_of_Ground_Zero_by_Matt_Nelson.pdf   Allein das sind BEWEIS GENUG für einen thermitischen Abriss mit hochenergetischen Abrissmitteln. 

Weitere Punkte.

  • Ignorierte und anfangs versteckte explosive Zeugenaussagen von Feuerwehr, Polizei, Sanitätern…
  • Angriffe auf Skeptiker und Fragensteller mit der Darstellung als VT’ler, Verrückte…
  • Lügen, Auslassungen und Falschdarstellungen im offiziellen NIST-Report. In den letzten Jahren kam heraus, dass das NIST in wohl leitender, manipulierender und irreführender Absicht diverse Details etwa im NCSTAR1-9 weggelassen, verkleinert oder sonst wie im Modell verfälscht hat, damit deren Computermodell ein Versagen erreichte.  Hier kurz als Stichwortliste:
    • Manipulierte Eingabe-Daten (Branddauer zu lang, nicht den tatsächlichen Feuern entsprechend, Annahme von Feuern wie man es für das Modell brauchte, Temperaturen ohne Abkühlung, Nichtberücksichtigung von Abkühlungseffekten, Weglassen von Wärmeleitfähigkeit im Umgebungsmaterial)
    • Verfälschte Parameter, was die konstruktiven Details angeht (spätes Wegzaubern der Verbindungsbolzen, verkleinern der Auflagerplatte, Weglassen der Stiffener Plates-Stegplatten, Übergehen der Querversteifungen S3007, G3007, K3007, welche den Querversteifungsbalken G3005 hielten, der wiederum A2001 stützte) NUR SO konnte im Computermodell ein Versagen erreicht werden. Diese Ergebnisse wurden nie überprüft, vor allem nicht im echten Modell-Experiment, und die Fälschungen der Parameter und Input konnten wegen fehlender Pläne und Angaben erst spät entlarvt werden.
    • „Fehler“ im Ausdehnungsmaß, Annahme, das nur in eine Richtung die hitzebedingte Ausdehnung des Querversteifungsbalkens A2001 erfolgte.

Wenn sich Fachleute ohne Scheuklappen der Thematik annehmen, werden sie sofort eine Neuuntersuchung einfordern. Tun sie ja auch, siehe zuletzt: http://skyscrapersafety.org/, die Initiative, die mal wieder gestoppt wurde, bevor die Mehrheit der Menschen von der Thematik hätte erfahren können.

Eine Berichterstattung über diese Thematik, also das „Gefiesel“ „von Legionen von „Experten“ oder etwa den Gegenexperten (die zumeist so ähnlich faktenfern argumentieren wie Sie) etwa auf Zeit Online ist mir bisher nicht aufgefallen – ehrlich gesagt nirgendwo, so dass es natürlich auch erklärt, warum die „Sprengungs-Hypothese“ so absurd klingt, wenn man sie das erste Mal hört. In den USA gab es dieses Jahr einen zarten Durchbruch- auf dem News-Sender C-SPAN.http://www.c-span.org/video/?320748-5/washington-journal-architects-engineers-911-truth

Ich habe auch zahlreiche Artikel auf www.911-archiv.net zusammengetragen, genauso, wie ich ein „Roman“ zum Thema geschrieben habe und eine Filmdokumentation produzieren lassen. http://www.911-archiv.net/blog/e-book-nanospuren-ab-heute-gratis-erhaltlich.html

Eines weiß ich ganz sicher: Sie oder andere Redakteure haben nicht mal 1/1000 der Zeit mit dem Thema verbracht, wie andere oder ich es haben, und es wäre langsam aber sicher Zeit dafür. Sie erinnern sich: DREI Türme… !

Zur Zeit gibt es eine Doku die heißt: „9/11 in the Academic Community“ von Adnan Zuberi. In dieser wird gezeigt, wie sehr alles um 9/11 Tabuthema ist und dass selbst grundsätzliche Fragen deswegen nicht geklärt sind:  http://911inacademia.com/ http://www.larsschall.com/2014/02/21/the-sound-of-silence-in-academia-connected-to-911-2/

Vielleicht sollten Sie damit anfangen? Oder kommt es so wie Feuerwehrkommandant Gotthard Benitz es einschätzt:

„Die Feuerwehren unseres Landkreises hatten mehrfach Besuch durch New Yorker Feuerwehrleute, die bei diesem Einsatz [am 11. September] dabei waren und uns Detailinformationen gaben. Meine Einschätzung der Ereignisse hat sich eigentlich nicht geändert: Sicherlich wird vielleicht erst die nachfolgende Generation im Geschichtsunterricht genauer erfahren, ob der Einsturz der Gebäude durch den Aufprall der Flugzeuge oder durch gezielte Sprengungen erfolgte. “ http://www.badische-zeitung.de/titisee-neustadt/wie-ich-es-erlebt-habe-ich-frage-mich-noch-heute-woher-so-viel-hass-kommt–49389782.html

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Gerhardt, 911-archiv.net

4 Gedanken zu „Jochen Bittner (die Zeit) schreibt nicht über WTC-7“

  1. sie sprechen mir aus der seele,
    aber ich glaube nicht das da überhaupt eine reaktion erfolgen wird und wenn dann nur neue diffamierungen
    mfg, szabo istvan

  2. Die USA haben gegenwärtig aufgrund ihrer Fehlschläge bei internationalen Konflikten von Syrien bis NSA mit einem massiven Ansehensverlust und Glaubwürdigkeitsverfall zu kämpfen. Misstrauen und Ablehnung der Deutschen und Europäer gegenüber TTIP sind unüberhörbar.

    Die mutmaßliche staatsterroristische Vertrickung der amerikanischen Regierungsstellen in 9/11 war der Auslöser für die schwere Glaubwürdigkeitskrise der USA.

    Von daher ist es wohl kein Zufall, dass der Transatlantiker Bittner den USA zu Hilfe eilt, um mit bewährter Arroganz einer schwindenden Macht die Zweifel am Imperium zu zerstreuen .

  3. Bezüglich des Arguments, bei so vielen Tat-Mitwissern des inside-jobs würden doch bestimmt mal einer oder einige was ausplaudern, das wäre nicht unter Verschluß zu halten:

    Beim Holocaust gab es auch Tausende Mitwisser, dennoch wurde er erst nach 1945 und richtig erst später bekannt!!

    Daß Zeugen unter ominösen Umständen sterben bei umstrittenen Ereignissen, zeigte der Mordfall Dutroux überdeutlich und mutmaßlichst auch der NSU-Fall mit Corelli und Heilig. Man muß schon (nicht nur zur NS-Zeit!!) einen großen Mut haben, um die eigene Angst vor den Regime-Konsequenzen zu überwinden!!

    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

    NSU: die V-Männer werden alle alsbald sterben

    TAZ, 3.11.14 Interview Binninger-Ströbele

    Der langjährige Top-V-Mann „Corelli“, bei dem viele Fäden aus dem NSU-Umfeld zusammenliefen, ist inzwischen tot.

    Ströbele: Deswegen müssen wir uns jetzt bei den anderen beeilen.

    die-anmerkung.blogspot.com/2014/11/nsu-die-v-manner-werden-alle-sterben.html

    Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/77/best-wahnsinn?page=9#ixzz3IIsm1200

    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

  4. Nach kürzlichen Medien-Berichten kamen um die 2.800 Menschen bei dem 9/11 in New York in 2001 ums Leben.

    Es sollen aber an normalen Arbeitstagen dort um die 50.000 in den Türmen beschäftigt gewesen sein.

    Ganz dumme Frage: Warum blieben von denen dann am Tattag um 47.000 zuhause??!

    Dafür muß es doch einen Grund geben?? (Eisenbahnerstreik oder sonstwas, oder gar geheime Warnungen??!)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *