Kuriositäten rund um Mord an Halit Yozgat und „Kleiner Adolf“

Bekanntlich war ein Mitarbeiter des hessischen Verfassungsschutzes, „der den Spitznamen „Klein Adolf“ trägt“, während eines „Ceska-Mordes“ am Tatort anwesend. Zusätzlich gibt es weitere Kuriositäten, die aufhorchen lassen:

„Aufgrund von Ermittlungen, die im Zuge der Aufklärung des Falls ab 2011 eingeleitet wurden, wurde zudem bekannt, dass ein Sektionsassistent des pathologischen Institutes des Klinikums Kassel ein Handy aus der Hosentasche des getöteten Yozgat entwendete.

„Nach FOCUS-Informationen hatten die Ermittler festgestellt, dass Yozgats Handy fehlte, mit dem er unmittelbar vor seiner Ermordung telefoniert hatte. Die Polizei ging davon aus, dass der oder die Täter das Telefon mitgenommen hatten. Eine Abfrage bei der Betreibergesellschaft ergab, dass sich das Handy nach der Tat noch zwei Mal einloggte.

(…)

Die Spur führte in eine hessische Gemeinde und zu einem damals 43 Jahre alten Angestellten des Klinikums Kassel. Der Mann arbeitete als Sektionsassistent in der Pathologie. Er gab schließlich den Diebstahl des Handys zu: Er habe „aus Neugier“ ein Kühlfach in der Gerichtsmedizin geöffnet und einem noch halb bekleideten Toten das Mobiltelefon aus der Hosentasche genommen. „Da mein Handy kaputt war, habe ich gedacht, dass ich es nehmen kann“, so der Mann. Er habe mit dem Telefon „noch ein bisschen rumgespielt“ und später die SIM-Karte des Toten gegen seine eigene ausgetauscht.

Das Amtsgericht Kassel verurteilte den Mann 2007 wegen Unterschlagung zu einer Geldstrafe.“ (Quelle: Focus)

Außerdem soll, wie in anderen Fällen der Mordserie, ein Mann „südländischen Typs“ ins Visier der Ermittler geraten sein:

„Er soll zur Tatzeit vom Internetcafé quer über die vielbefahrene Holländische Straße in Richtung Kasseler Hauptfriedhof gelaufen sein.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Halit_Yozgat

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.