Grüne Göring-Eckhardt verteidigt deutsche Soldaten in Ost-Ukraine

Die grüne Fraktionsvorsitzende im Bundestag Katrin Göring-Eckardt verteidigte die Anwesenheit der deutschen Soldaten in der Ost-Ukraine, obwohl sie nicht durch die OSZE entsandt wurden. Die u. a. deutschen Militärbeobachter waren im Auftrag der Maidan-Putschisten in die Unruheprovinzen der Ost-Ukraine geschickt worden. Dort wurden sie freilich als „Spione“ von „Separatisten“ festgenommen. Darauf angesprochen durch den „deutschlandfunk“ beschreibt Frau Göring-Eckhardt, die Beobachtungen als Versuch einer friedlichen Lösung.

Göring-Eckardt: Ich bin ganz froh, dass die Bundesregierung jetzt sagt, man will diese Mission noch einmal auswerten. Aber wenn man deutlich macht, dass man alles tun will, um friedensstiftende Maßnahmen zu unterstützen, wenn man alles tun will, um diese Region zu stabilisieren, dann ist natürlich eine solche Beobachtermission erst mal ein Teil eines Versuchs von Stabilisierung und friedlicher Beobachtung, friedlicher Lösung.“ (deutschlandfunk)

Das Maidan-Regime geht militärisch gegen die Ost-Ukraine vor. Es ist also davon auszugehen, dass die gewonnen Erkenntnisse an das Regime weitergegeben worden wären. Das hätte dem Regime geholfen, mehr Oppositionelle zu töten. Dem ersten Anschein nach ist die Einschätzung Göring-Eckhardts unverständlich.

goering-eckhart-hartz4-armuUm sie zu verstehen, ist ihre Wahlwerbung zur Bundestagswahl 2013 aufschlussreich. Dort plakatierte Göring-Eckhardt „Mit Mut gegen Armut“, mit ihrem freundlich lächelnden Konterfei. Erwähnt ist im Plakat nicht, dass sie 2003 die Hartz4 – Sozial-Reformen der damaligen rot-grünen Bundesregierung unterstützte. Diese Reformen führten zu mehr Armut in der Bevölkerung.

Wenn Frau Göring-Eckhardt also über Frieden spricht, könnte sie vielleicht unbewusst das Gegenteil meinen: Krieg.

„Weil noch mal: Die OSZE dient immer dazu, als friedensstiftende Organisation auch bei solchen Missionen, auch bei dieser Art Missionen dafür zu sorgen, dass es Deeskalation gibt.“

Im Sinne des orwellschen „Doppeldenk“ wären auch andere Aussagen plötzlich verständlicher. So greift sie „Putin“ an, er stünde hinter den Unruhen, er hätte die „paramilitärischen Separatisten verdeckt unterstützt“. 

Bis jetzt gibt es für diese Behauptung keine Beweise. Das Gegenteil ist wahr: Der US-Geheimdienst „CIA“ und das „FBI“ stehen mit hunderten Agenten dem Maidan-Regime zur Seite (manager-magazin) und die NATO plant Manöver in der Ukraine (tagesschau).

Göring-Eckhardt bezeichnet die ehemalige ukrainische Regierung von Wiktor Janukowitsch als fürchterliches Regime. Zu dessen Sturz hätte man offenbar leider auch den „rechten Sektor“ einbinden müssen.

„Wenn man sieht, innerhalb der Regierung gibt es auch einen rechten Sektor, wird man nicht sagen können, die wollen in allererster Linie deeskalieren. Das haben wir immer kritisiert und finden diesen Kompromiss, den die Regierung eingegangen ist, nicht besonders gut. Aber es ist in dieser Übergangszeit offensichtlich nicht anders möglich gewesen und man kann dann von außen immer sagen, wie man alles besser gemacht hätte. Aber wahrscheinlich ist das für diese Übergangsregierung auch eine extrem schwierige Situation, wo sie versuchen musste, die Kräfte zusammenzubringen, die dafür sorgen, dass zunächst mal dieses fürchterliche Regime von Janukowitsch ein Ende hat und dass man in eine Demokratisierung kommt.“

Auch hier hilft „Doppeldenk“: Das sogenannte „Regime“ gründete sich auf demokratisch legitimierte Wahlen, unter OSZE-Beobachtung. Die derzeitige von Göring-Eckhardt so bezeichnete „Regierung“ kam dagegen an die Macht, weil der rechtsextreme „rechte Sektor“ das Regierungsviertel von Kiew stürmte, Regierungs-Abgeordnete tätlich angriff, einschüchterte und so die Macht übernahm.

Dementsprechend verurteilte Göring-Eckhardt auch nicht klar den „rechten Sektor“ für die Ermordung von über 40 Oppositionellen in Odessa, denn …

„Ich glaube tatsächlich, dass niemand ganz genau wird nachvollziehen können, wer wann wo wen provoziert hat, zumal das ja eine sehr, sehr unübersichtliche Situation ist.“

Bis heute gaben rechte Milizen nicht ihre Waffen ab und halten Schlüsselpositionen auch im Militär inne.

Der „deutschlandfunk“ fragte Göring-Eckhardt nach ihrer Haltung bzgl. der derzeitigen militärischen Angriffe auf den oppositionellen Osten. Ihre Antwort ist, dass in erster Linie die Angegriffenen selber schuld wären, nicht etwa die Angreifer. Kein Wort vom „rechten Sektor“.

„Ich meine, natürlich hat die Kiewer Regierung sehr viel weniger Spielraum als beispielsweise der Kreml, und die Provokationen der Separatisten brauchten eine Reaktion. Ich glaube trotzdem, dass es sinnvoll ist, erst mal alles zu tun, was eben nicht militärisch ist, (…).“

Im Buch „1984“ von George Orwell ist die schöne neue Welt beschrieben! Was ist Doppeldenk? – das schreibt wikipedia:

„Zwiedenken (in neueren deutschen Ausgaben: Doppeldenk, engl. doublethink) ist eine zentrale These des Buches. Wenn die Partei sagt, 2 + 2 = 5, dann ist es so. Es genügt auch nicht, es nur zu sagen und dabei zu lügen, sondern man muss es wirklich glauben.“

„Zudem beeinflusst die Partei das Denken in ihrem Sinn mit ständig wiederholten Parolen wie „Krieg ist Frieden“, „Freiheit ist Sklaverei“ und „Unwissenheit ist Stärke“. Im Laufe der Handlung wird auch die Frage aufgeworfen, ob die Partei den Krieg mit den anderen Ländern und den Terror der verfemten Untergrundbewegung Goldsteins nicht vielleicht insgeheim selbst inszeniert, um mit dieser „Strategie der Spannung“[5][6] einen Vorwand für die massive Überwachung, den permanenten Ausnahmezustand und die umfassende Unterdrückung zu schaffen. Die Bürger werden durch die ständig wiederholte Parole „Der Große Bruder sieht dich“ („Big Brother is Watching You“) fortlaufend an ihre Überwachung erinnert.“ (wiki)

Frau Katrin Göring-Eckardt ist Mitglied der US-deutschen Lobbyorganisation „Atlantikbrücke“. Die Lobbyorganisation würde nach ihrer Meinung satzungsgemäß „Förderung der Völkerverständigung“ betreiben (grüne). Inzwischen wissen wir, was das auf doppeldenk heißen könnte.

3 Gedanken zu „Grüne Göring-Eckhardt verteidigt deutsche Soldaten in Ost-Ukraine“

  1. Was will man schon von dem Namen Göring-… erwarten?
    Ich finde es unmöglich, das Faschisten unterstützt werden, siehe dazu auch den NSU-Skandal.
    Solche Leute vertreten nicht das Volk! Wir wollen keinen Krieg u. informieren uns vielseitig!!!

  2. Gier frisst Hirn, haben unsere Politiker alles verlernt, was sich die Deutschen nach dem 2. Weltkrieg geschworen haben: Daß nie wieder ein Krieg von Deutschem Boden ausgehen soll!!!
    Und heute? Deutsche Soldaten in entfernten Weltwinkel für fremde Interessen, und dann noch OHNE OSZE-Mandat in der Ostukraine, dies weckt bei den Bewohnern nur die Uralten Ängste und hässlichen Erinnerungen an die Zeit von 1941-44!!!
    Also, liebe Frau Goering-Eckhardt, wenn Deutsche Soldaten an die Front müssen, dann bitte nur die Neudeutschen, die mit unserer unglückseligen Geschichte nicht belastet sind!

  3. Wie ist das eigentlich mit der Lehre Jesu Christis vereinbar?

    Nicht vergessen: Diese Frau ist auch eine große Nummer bei der deutschen prostestantischen Kirche!

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