Vitamin D – Mangel mitverantwortlich für Coronatote

Es gibt eine wissenschaftliche Untersuchung der „Queen Elizabeth Hospital Foundation Trust und der Universität von East Anglia“, dass Vitamin D – Mangel am Tod mit/durch den Coronavirus mitverantwortlich ist. Bei den Verstorbenen wurde ein Mangel an Vitamin D festgestellt:
„Results: The mean level of vitamin D (average 56mmol/L, STDEV 10.61) in each country was strongly associated with the number of cases/1M (mean 295.95, STDEV 298.73 p=0.004, respectively with the mortality/1M (mean 5.96, STDEV 15.13, p < 0.00001).
Discussion: Vitamin D levels are severely low in the aging population especially in Spain, Italy and Switzerland. This is also the most vulnerable group of population for COVID-19.
Conclusions: We believe, that we can advise Vitamin D supplementation to protect against SARS-CoV2 infection.“
https://www.researchsquare.com/article/rs-21211/v1

Peter Frey kritisiert im „Rubikon„, dass die Ausgangssperren einen gravierenden negativen Gesundheitsaspekt haben: Mangel an Tageslicht und damit Mangel an Vitamin D!

„Man schreibt dem Coronavirus zu, dass es besonders aggressiv sei und die T-Helferzellen angreife, womit es — ähnlich wie beim HI-Virus (Stichwort AIDS) — das Immunsystem lahmlegen könne. Aber die Quarantänemaßnahmen, die man — gerade und vor allem in Italien — brutal durchsetzte, sorgten ihrerseits für genau diesen Angriff. Denn sie verwehrten den Menschen eine ausreichende Produktion von Vitamin D durch den eigenen Organismus.

„Vitamin D ist das einzige Vitamin, bei dem die Versorgung nicht vorwiegend über die Ernährung, sondern über die Sonne erfolgt: [Erst] durch direkte Sonneneinstrahlung auf die Haut kann der Körper selbst Vitamin D herstellen. Maßgeblich ist dafür die Intensität der im Sonnenlicht enthaltenen UV-B-Strahlung, die auch für die Bräunung der Haut mit verantwortlich ist.” 29.08.2016; https://www.vitamind.net/immunsystem/

14 Gedanken zu „Vitamin D – Mangel mitverantwortlich für Coronatote“

  1. Peter Frey beschreibt den krankmachenden Entzug von Licht und Luft, der zu einem Mangel an Vitamin D führt.
    Hiergegen könnte man einwenden, dass Lüften und Ans- Fenster-Sitzen (zzgl. Kniebeugen, Liegestützen…) ja nicht mal im (bisher) strengen Spanien verboten war.

    Dr. Wodarg beschreibt (ebenfalls gestern und – u.a.- auf Rubikon) einen noch viel heikleren Aspekt der Corona-Maßnahmen: „Der massenhafte, überproportional häufige Tod von Covid-19-Patienten mit dunkler Hautfarbe und aus südlichen Ländern ist offenbar auch Folge einer medikamentösen Fehlbehandlung“,
    https://www.rubikon.news/artikel/der-pandemie-krimi

    Vor allem bei Männern, die aus typischen Malaria-Gebieten stammmen, gibt es überproportional häufig einen Gen-Defekt (G6PD-Mangel), der sie vor Malaria-Erkrankung schützt, der aber im Gegenzug ausgerechnet das Anti-Malaria-Mittel Hydroxychloroquin (HCQ) unverträglich für sie macht.

    Entgegen verschiedenster Warnungen werde jetzt überall auf der Welt HCQ im Kampf gegen Covid-19 eingesetzt. Wenn dies nicht rasch aufhöre, drohe ein Massensterben, vor allem in Afrika, so Dr. Wodarg.

    Er verweist darauf, dass dort, von wo wir die Schockbilder eines Massensterbens geliefert bekommen (z.B. New York, Italien) diese Kombination aus überdurchschnittlich betroffenen Schwarzafrikanern bzw. Männern mit G6PD-Mangel und einem schon fast exzessiver HCQ-Einsatz – auch prophylaktisch – auffällig sei.

    Speziell für Italien (wo der Tod von 150, ebenfalls zumeist männlichen Ärzten dringend abklärungsbedürftig sei), komme ein Sonderfaktor hinzu: Auch für einige italienische Regionen sei nämlich der sonst für Malaria-Gebiete typische G6PD-Mangel nachgewiesen. Außerdem werde in Italien bei bis zu 71 Prozent der mit PCR positiv Getesteten, sowie auch beim Personal, prophylaktisch sehr viel HCQ eingesetzt.

    Ein New Yorker Intensivmediziner hatte ihm am 31. März den wichtigen Hinweis gegeben, dass hinter vielen dortigen angeblichen Corona-Fällen was anderes stecken muss:
    „Was ich erlebt habe, das waren keine Covid-19-Patienten. Sie hatten nicht die Zeichen einer Lungenentzündung, sondern sahen aus wie Passagiere eines Flugzeugs, das in großer Höhe plötzlich Druck verliert.“

    Da hier die Atemnot nicht von einer kranken Lunge herrühre, ist für Dr. Wodarg am wahrscheinlichsten eine rasch verlaufende Hämolyse (Zerstörung der roten Blutkörperchen, die in der Lunge Sauerstoff gegen CO2 tauschen). Solche Patienten bräuchten eine Sauerstoffmaske – intubieren mit Beatmungs-Maschinen war dagegen falsch und habe sogar „vielerorts Menschen umgebracht“.

    In diese verhängnisvolle Covid-19-„Heil“-Maschinerie sind diese New Yorker Patienten evtl. aufgrund der sehr hohen falsch positiven Quote bei den bekanntermaßen immer noch nicht ausgereiften Corona-Tests geraten, worauf Dr. Wodarg nochmals hinweist.

    Somit wäre eine fatale Kette vorstellbar:
    – irgendein Infekt / starke Erkältung
    – Corona wird diagnostiziert (oft unzutreffend)
    – fatale HCQ-Anwendung (Risikogruppe wird ignoriert)
    – dadurch Blutkörperchen-bedingter Sauerstoffmangel
    – dieser wird als Lungenkrankheit fehldiagnostiziert
    – Tod unterm Beatmungsgerät

  2. Beim SPIEGEL glaubte man am 25. April noch, Trump biete Deutschland Beatmungsgeräte nur deshalb an, weil in den USA die blitzschnell angekurbelte Produktion der Dinger bereits zu einem Überangebot geführt habe, [1].

    Die TAGESSCHAU war am 30. April schon etwas schlauer: „Beatmung bei Covid-19 – Mehr Schaden als Nutzen?“ titelte die Tagesschau am 30. April, [2].

    An dem von Covid-19-Fällen überrannten New Yorker Krankenhaus hatte der Arzt Stefan Flores am Anfang die besonders schweren Fälle früh intubiert und machte dabei die frustrierende Erfahrung: „Die Patienten starben einfach alle gleichzeitig während meiner Schicht. (…) So etwas habe ich noch nie erlebt.“

    Laut Tagesschau „eine Erfahrung, die Ärzte bei Covid-19 offenbar weltweit machen. Erste Studien deuten auf extrem hohe Sterblichkeit bei invasiver Beatmung hin – viel mehr als üblicherweise bei dieser Behandlung. Hinzu kommen sehr oft Folgeschäden bei den Patienten, die diese Beatmung überlebt haben, wie etwa Infektionen und schwerwiegende Lungenschäden“.

    Lungenarzt Dr. Gerhard Laier-Groeneveld von der Lungenklinik Neustadt im Harz ist sich sicher, dass Intubation und Beatmung gefährlich sind und dass man auf jeden Fall die Intubation vermeiden muss. Er behandelt daher Covid-19-Patienten mit Beatmungsmasken und bei Bewusstsein: „Er hat bisher keinen einzigen Patienten intubiert – und keinen einzigen Patienten verloren“.
    Dass Intubation bei schweren Covid-19-Fällen weiterhin der Standard ist, liege seiner Meinung nach am (Irr-)Glauben, der üble Ausgang rühre von der Schwere der Krankheit her und liege „nicht eben an der Therapie“.

    Ein zweiter Grund könnte in einem Richtungsstreit innerhalb der Ärzteschaft liegen. Der Tagesschau zufolge plädieren nämlich in Deutschland speziell die Anästhesisten für eine frühzeitige Intubation, so dass die Tortur dann oft wochenlang andauere: „Verlässliche Zahlen dazu, wie viele von ihnen sterben, gibt es noch nicht“.
    Lungenärzte wie Dr. Thomas Voshaar vom Bethanien-Krankenhaus in Moers glauben dagegen, dass in Deutschland oft zu früh intubiert wird. Der Streit der zwei Facharzt-Gruppen dauert wohl noch an – und es gab ihn jedenfalls schon vor der aktuellen Corona-Pandemie: Auf einer Lungenärzte-Website äußerte sich der genannte Dr. Voshaar vor genau einem Jahr zu diesem Thema, [3].

    Oder sind Beatmungsgeräte teurer als die (selbst in Flugzeugen schon für jeden Fluggast standardmäßig eingebauten) Sauerstoffmasken und daher unter Vergütungsaspekten evtl. einfach attraktiver, so dass die Krankenhausträger dem ärztlichen Personal nahelegen, die teuren Maschinchen nicht ungenutzt verstauben zu lassen?

    Jedenfalls ein Trauerspiel, wenn erst am inoffiziellen Ende der Pandemie die Ärzte weltweit beginnen, ihre Corona-Erfolge und -Misserfolge abgleichen – und sie hierzu erst im Scheinwerferlicht der Medien Zuhörer finden.

    Zu kritisieren sind dabei weniger die Ärzte, die vor Ort in Arbeit (und zunehmend in Bürokratieaufwand) ertrinken und aus Zeit- und Haftungsgründen nicht alles hinterfragen können, was von oben an Vorgaben und Empfehlungen kommt. Der Fisch stinkt vom Kopf her.

    Dort müsste man kommunzieren und koordinieren, aber was hört man vom fast putschartig an die Macht gelangten Kartell der sakrosankten Schein-Experten?
    Bei uns sind das: RKI-Viehdoktor Wieler, Bankkaufmann Spahn und Schweinegrippen-Versager Drosten.
    International sind das: Studienabbrecher und PC-Bastler Bill Gates (Qualifikation: Multimilliardär und Sponsor) und die Johns Hopkins Univerity, die sich als US-Fach-Uni für „Medizin und Politik“ anpreisen lässt, was unwillkürlich an die gar nicht so neutral-regierungsfernen NGOs erinnert, die von den USA aus die in alle Richtungen ausgesandt werden, angeblich um eine bessere Welt zu schaffen.

    Die wichtige, allerdings reichlich späte Erkenntnis der richtigen Behandlung von „Corona-Lungen“ spielte und spielt im Oberhaus der Pandemie-Manager so gut wie keine Rolle.
    Doch sie waren es, die von Anfang an drohend von der „neuartigen Lungenkrankheit“ raunten und damit Panik und Ansturm auf die Krankenhäuser sowie deren Überlastung erst so richtig mit-verursachten.

    Sie drückten heimlich-gezielt die Schock-Strategie durch, die im geheimenn Papier von Innenminister Seehofer mündete: Kinder vor Ungehorsam warnen, indem man sie in Todesängte versetzt mit hochdramatischen Bildern – der eigene Papa oder Opa, ggf. mit Röchel-Lunge qualvoll verendend.

    Wer es gut findet bzw. gemäß seiner Agenda nötig hat, Kinder so zu terrorisieren, kann der überhaupt ein Interesse haben, „to flatten the curve“? Eine hohe Quote erfolgreicher Lungen-Behandlungen wäre ja immerhin kontraproduktiv zur heimlichen Schock-Strategie? Ist Heilung damit ähnlich lästig wie die Obduktionen, von denen man anfangs erfolgreich abriet (mit dem dort ebenfalls völlig unberechtigten Schockbild des Killervirus)?

    Solche Fragen stellen Tagesschau und Co. leider nicht.
    Der SPIEGEL nimmt Millionengeschenke von Bill Gates entgegen und Merkel sorgt dafür, dass Big Spender Bill nicht verarmt, sondern demnächst umgekehrt Zugriff au einen prall gefüllten Topf an Steuer-Milliarden erhält. Auf dass er sich (notfalls jahrelang) auf eine Impfstoff-Suche mache, von der Prof. Bhakdi nichts hält. Zumindest nicht bei diesem Virus und in Verbindung mit einem Lockdown, denn Corona-Viren waren und sind veränderlich und daher den Forschern immer einen Schritt voraus.
    Dass der vermeintliche Impf-Papst Bill Gates im Warten kein Problem sieht, sondern ganz im Gegenteil seine große Chance, seine heiß-ersehnte datenschutzbefreite Digitalisierung und Vollüberwachung der Menschheit erleichtert durchboxen zu können – ebenfalls keine Thema für Mainstreammedien.

    Wenigstens erkennt der SPIEGEL sein Image-Problem und ordnet die erhaltene Gates-Spende bei einem Teil der Artikel einer Rubrik „Dieser Beitrag gehört zum Projekt Globale Gesellschaft“ zu. Am Fuße solcher Artikel verraten die Drop-Down-Antworten zu mehrere Fragen, dass es um 2,3 Millionen geht und „die journalistischen Inhalte unabhängig von der [Gates]-Stiftung seien“, [4].

    [1] https://www.spiegel.de/politik/ausland/corona-krise-trump-bietet-deutschland-beatmungsgeraete-an-a-000571a1-6625-4093-97c6-59a4ed263d1f
    [2] https://www.tagesschau.de/investigativ/monitor/beatmung-101.html?utm_source=pocket-newtab
    [3] https://www.lungenaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/maskenbeatmung-vor-einer-intubation-verbessert-die-sauerstoffversorgung/
    [4] https://www.spiegel.de/politik/ausland/vertreibung-weltweit-welche-regionen-besonders-betroffen-sind-a-ad40dfa0-fe88-41e9-a4f5-b816350fe18e

  3. Großbritanniens Christian Drosten heißt Neil Ferguson.
    Beide Panik-Experten sind keine Ersttäter, sondern haben schon 2010 für die letztlich harmlose Schweinegrippe kräftig die Panik-Trommel gerührt.

    „Sie entdeckten, dass die aktuelle H1N1-Ausbreitung dem Beginn der Asiatischen Grippe von 1957 ähnelt, die als zweitschwerste Grippewelle des vergangenen Jahrhunderts gilt. Insofern habe die Schweinegrippe aus Mexiko tatsächlich das Potential für einen weltumspannenden Seuchenzug, eine Pandemie, berichten die Wissenschaftler um Neil Ferguson im Fachmagazin Science“,
    meldete die Süddeutsche Zeitung vor genau 10 Jahren:
    https://www.sueddeutsche.de/wissen/h1n1-schweinegrippe-aehnelt-pandemie-von-1957-1.448481

    Wenn man Böswilligkeit der Regierungen ausschließt, ist es rätselhaft, warum man solchen Virologie-Versagern ein zweites Mal glaubt. Aber glauben die beiden Herren eigentlich selber, was sie von sich geben?

    Ferguson anscheinend nicht, wie sich jetzt herausstellte. Zumindest sitzt er in einer Zwickmühle, in der ihm zur Schadensminimierung nur das Eingeständnis der eigenen Ungläubigkeit blieb, die er dann aber gleich wieder als nur zeitweise Irrgläubigkeit abschwächte:
    „Ich habe in dem Glauben gehandelt, dass ich immun bin“, teilte Ferguson in einer Stellungnahme mit. Er bezeichnete sein Verhalten als Fehleinschätzung. Ihm tue dies zu tiefst leid,
    https://taz.de/Virologe-Neil-Ferguson-in-Grossbritannien/!5681177/

    Seine Kontakt-Missetat, für die er als Hof-Virologe zurücktreten musste: „Entgegen geltenden Corona-Maßnahmen, an denen er entscheidend mitgewirkt hatte, hatte der Spitzenforscher seine Affäre bei sich zu Hause zu Besuch empfangen.“

    Das Mitwirken des Professor Lockdown war sehr engagiert gewesen – er gab alles, was ein Panik-Virologe nur geben konnte:
    „Er warnte die Regierung, dass ohne derartige Maßnahmen 250.000 bis 500.000 Brit*innen ihr Leben verlieren könnten – eine Rechnung, an der sich Kritik geregt hatte, genau wie an den harten Maßnahmen.“

  4. Eine erstaunlich hohe Quote an Lungenembolien (sowie Thrombosen) hat man in Hamburg festgestellt, so z.B bereits bei vier von den ersten zwölf in Hamburg obduzierten „Corona-Toten“. Ob Virus, Vorbelastung, Behandlung oder einfach Alter und Bettlägrigkeit daran schuld sind, dürfte noch zu klären sein.

    Ein Püschel-Kollege plädiert jedenfalls aus dieser Beobachtung heraus auf einer Pressekonferenz des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) für die Verabreichung von Blutverdünnern („niedermolekulare Heparine“) bei allen Covid-19-Patienten – sogar schon ambulant könne der Patient zu Hause sich täglich das Mittel unter die Haut spritzen.
    (Entgegen den in den Medien vorherrschenden Panik-stiftenden Toten-Zählern sind für ihn Kranke natürlich nicht alle Infizierten, sondern erst diejenigen mit Symptomen.)

    Gegen Lungenembolien ist aber Quarantäne die denkbar schlechteste Vorbeugung – wer kann, sollte sich an der frischen Luft bewegen und nicht auf dem Sofa sitzen, so Prof. Püschel auf der gleichen Pressekonferenz,
    https://www.youtube.com/watch?v=VvH3mG-v0Ms

    Aktive Sportler haben bessere Abwehrkräfte, betont er (und wer ihn tagsüber an der frischen Luft ausübt, bekommt bekanntlich ja noch einen hilfreichen Vitamin-D-Schub).
    Als beste Heilmethode betrachtet Prof. Püschel unser Immunsystem, das schon viele Epidemien und Pandemien (auch mit Coronaviren) überstanden hat und sich an ihnen trainieren konnte.

    Er wendet sich weiterhin gegen das Bild von Corona als Killervirus und gegen die Schürung von Ängsten. Denn selbst in Altenheimem, deren Bewohner ja komplett zur Risikogruppe gehören, würden entgegen manchen medialen Schilderungen beim Ausbruch von Corona die Bewohner nicht ausgerottet, sondern die meisten überleben das Virus (jedenfalls in Deutschland, dessen die ganze Zeit über gute und immer gesicherte medizinische Versorgung er von ausländischen Gegenbeispielen abgrenzt).

    Für ihn befinden wir uns eindeutig auf dem absteigenden Ast der Pandemie – während Merkel und andere politisch mächtige Nicht-Mediziner (quasi die Clinton-hörigen Billy-Boys) uns erst am Anfang der Pandemie wähnen.

  5. Menschen mit chronischem Asthma sind offenbar nicht nur keine Risikogruppe für Covid-19, sondern haben im Mittel sogar einen gewissen Schutz vor schweren Verläufen, so Marek Lommatzsch von der Universitätsmedizin Rostock. Denn nach den Ergebnissen von zwei Studien haben Menschen mit Asthma weniger ACE2-Rezeptoren – und damit weniger Angriffspunkte für Sars-CoV-2, [1].

    Das Angiotensin-konvertierende Enzym 2 (ACE2) sitzt in den Zellmembranen von Atemwegs- und Lungengewebe, ist neben vielen anderen Aufgaben an der Regelung des Blutdrucks beteiligt und wurde bereits während der Sars-Pandemie 2003 als Andockstelle der damals kursierenden Coronaviren identifiziert.

    Patienten, die ihr Asthma mit Kortison-Sprays zum Einatmen behandeln, haben laut US-Forschern von der University of California weniger ACE2 und auch einen niedrigeren Spiegel eines weiteren Rezeptors, an den Sars-CoV-2 anknüpfen kann.

    Umgekehrt zeigte sich, dass demographische Merkmale wie männliches Geschlecht und afrikanische Abstammung sowie Diabetes oder Bluthochdruck als Vorerkrankungen mit höheren ACE2-Werten einhergehen.

    Auf der Suche, warum bestimmte Personen (aber eben nur diese) eine schwerere Covid-19-Infektion entwickeln, ist man also ein Stück voran gekommen. Für die ansonsten evtl. politisch brisante Frage, warum in den USA infizierte Schwarze „sieben Mal so häufig wie jede andere Bevölkerungsgruppe“ sterben [2], gibt es also eine (weitere) naturwissenschaftliche Erklärung.

    Dr. Wodarg hatte ja bereits darauf verwiesen, dass das von vielen für die Therapie gegen Corona empfohlene Anti-Malaria-Mittel Hydroxychloroquin (HCQ) gerade für viele Menschen aus Malariagebieten (samt deren Nachkommen, d.h. auch die US-Schwarzen) unverträglich ist, weil sie vermehrt einen Gendefekt (G6PD-Mangel) haben, [3].

    Und wenn die gesteigerte HCQ-Schädlichkeit bei diesen Menschen sich (wie Dr. Wodarg schreibt) tatsächlich zeigt in der Zerstörung der roten Blutkörperchen, die in der Lunge Sauerstoff gegen CO2 tauschen, dann auch ist der erschreckend schnelle Tod nachvollziehbar, der sie unter (Lungen-)Beatmungs-Maschinen ereilt. Denn statt Luftpumpe brauchen gerade diese Menschen dringendst eine Sauerstoffmaske, um nicht das Opfer einer therapeutischen Tötung in zwei Schritten zu werden.

    [1] https://www.tagesspiegel.de/wissen/kortison-und-viren-transportmolekuele-asthmatiker-sind-keine-risikogruppe-fuer-covid-19/25827528.html
    [2] https://www.tagesschau.de/ausland/corona-us-afroamerikaner-101.html
    [3] https://www.rubikon.news/artikel/der-pandemie-krimi

    1. Auch in Schweden sind Einwanderer aus Malariagebieten bei den Opferstatistiken „stark überrepräsentiert“. Statt die höhere Wohndichte ihrer Wohnquartiere, könnte hier der G6PD-Mangel die Ursache gewesen sein. Dann wäre auch geklärt, warum die anderen skandinavischen Länder geringere Opferzahlen aufweisen – weil sie weniger Einwohner mit Immigrationswurzel aus Malariagebieten haben.

      „Unter den Covid-19-Toten sind Einwanderer aus Somalia, Irak, Syrien und Afghanistan stark überrepräsentiert. Dies wurde teilweise einem Mangel an Informationen in den Sprachen der Einwanderer zugeschrieben. Aber ein wichtigerer Faktor scheint die Wohndichte in einigen Immigrantenvorstädten zu sein, die durch die engere körperliche Nähe zwischen den Generationen noch verstärkt wird.“ https://www.tagesspiegel.de/kultur/schweden-in-der-corona-krise-der-zu-hohe-preis-des-sonderwegs/25759290.html

    2. Trump nimmt vorbeugend Hydroxychloroquin (HCQ) ein, das in den USA als Malaria-Präparat und auch gegen die Autoimmunkrankheit Lupus sowie Arthritis zugelassen ist.
      Er stützt sich hierbei auf vielerorts ergangene, aber (auch in den MSM) umstrittene Empfehlungen.

      „Aussagen des Präsidenten in medizinischen Belangen haben Gewicht – selbst wenn er einschränkt, dass er kein Arzt sei. Nach seinem anhaltenden Werben für den Wirkstoff Chloroquin etwa stieg die Zahl der Verschreibungen in den USA trotz Warnungen von Experten um das 46-fache an, wie eine Analyse der New York Times Ende April zeigte“, [1].

      Dass Trump daher in den USA und auch Deutschland reflexhaft verspottet und kritisiert wird, ist eigentlich nicht sonderlich erwähnenswert.

      Erstaunlicher ist dagegen, wie pauschal in den Mainstreammedien sowohl die Kritik an Trump ausfällt als auch die Schilderung der HCQ-Eigenschaften:
      Da ist von einem möglichen (halt noch zu prüfenden Nutzen) die Rede – „Derzeit untersuchen mehrere Studien einen möglichen Nutzen des Medikaments im Zusammenhang mit COVID-19“ – dem ein gewisses (wohl für alle Menschen zutreffendes) „Risiko lebensgefährlicher Herzrhythmusstörungen“ gegenüberstehe.

      Aber selbst das Ärzteblatt schweigt zum ganz konkret absehbaren Schaden der HCQ-Einnahme für einen erheblichen Teil dunkelhäutiger Menschen in den USA (=verführt durch ihren großmäuligen Präsidenten) und anderswo. Warum?

      Dürfen Warnungen nicht erwähnt werden, wenn sie von einer „persona non grata“ wie Dr. Wodarg stammen?
      Oder ist in der „weißen Presse“ der Tod von Schwarzen nicht so wichtig, wenn er von einem nicht ansteckbaren Merkmal wie der Hautfarbe abhängt?

      Dass Schwarze „sieben Mal so häufig sterben“ (siehe oben) ist schließlich keine vage Zukunfts-Prognose, sondern eine unbestritten bereits eingetretene Realität, die die Alarmglocken schellen lassen und bohrende Fragen aufwerfen müsste.

      Trump nehme außerdem noch Zink, um sein Immunsys­tem zu stärken, was das Ärzteblatt unkommentiert stehen lässt, wogegen der übrige „Mainstream“ eine erstaunliche „Meinungsvielheit“ zeigt:
      – die Apotheker sprechen von „essenziellen (lebensnotwendigen) Spurenelementen“ und verweisen auf Studien, nach denen Zink ab 75 mg effektiv im Kampf gegen Rhinoviren sei [2];
      – die Lungenärzte schließen es zumindest nicht aus („Auch Zink- oder Sonnenhutpräparate sollen angeblich die Abwehrkräfte verbessern helfen“) [3];
      – für die WDR-„Faktenchecker“ ist hingegen alles nur Fake News aus der Rubrik Nahrungsergänzungsmittel:
      „Vitamine, Zink und Co. helfen nicht gegen neues Corona-Virus / Immunsystem besser anders stärken“, [4].

      Dafür fällt dem WDR zum Thema HCQ (neben dem auch anderswo erwähnten Risiko von Herzrhythmus-Störungen) wenigstens noch eine weitere Gefahr ein:
      „Zuvor hatte eine brasilianischen Studie festgestellt, dass eine gleichzeitige Einnahme des Medikaments mit einem Antibiotikum zu einer höheren Sterblichkeit bei Patienten führt“, [5] – was dann ja vermutlich auch Weißen drohen kann.

      Das ganz spezifische und konkrete Risiko für Schwarze ist aber auch in diesem WDR-Beitrag kein Thema, obwohl Brasiliens Präsident Bolsonaro (wie Trump in den USA) für HCQ schwärmt – bei einem ebenfalls großen schwarzen Bevölkerungsanteils und trotz aktuell steigender Zahlen an „Corona-Toten“ in Brasilien.

      [1] https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/113002/US-Praesident-Trump-nimmt-Hydroxychloroquin-als-Prophylaxe-ein
      [2] https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2018/10/01/erkaeltung-im-griff-dank-hochdosiertem-zink
      [3] https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/grippe/abgrenzung-zu-erkaeltungskrankheiten/
      [4] https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/coronawatch/faktencheck-coronavirus-nahrungsergaenzungsmittel-100.html
      [5] https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/corona-fragen-und-antworten-100.html

  6. „Eine Infektion mit dem Coronavirus äußert sich zu Beginn fast immer durch milde Symptome. Erst nach rund einer Woche wandelt sich der Zustand bei Patienten mit schweren Verläufen drastisch zum Schlechteren. Gerade bei Menschen mit Vorerkrankungen oder Älteren geschieht dies häufig so schnell, dass die Lunge, Blutgefäße und andere Organe schon schwere Schäden erleiden, bevor die Behandlung einsetzen kann.“

    Selbst für diese Minderheit der (zumeist vorbelasteten) Patienten mit plötzlicher Verschlechterung gibt es jetzt eine Hoffnung durch Forschungsergebnisse der Uni Göttingen:
    „Ihre Erkenntnis könnte Leben retten. (…)
    Schon Tage vor der rapiden Verschlimmerung von Covid-19 könnte ein Urintest anzeigen, ob ein schwerer Verlauf droht – und welche Behandlung nötig ist“,
    https://www.n-tv.de/wissen/Urintest-sagt-Covid-19-Verlauf-voraus-article21780382.html

    1. „Bei einer COVID-19-Erkrankung lässt sich anhand von 2 Typen von Abwehrzellen im Blut vorhersagen, ob ein Patient einen schweren Verlauf oder nur milde Symptome entwickelt. Dies zeigt eine Studie an 40 COVID-19-Patienten im chinesischen Wuhan“,
      https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/113699/Studie-Blutwerte-erlauben-Prognose-ueber-COVID-19-Verlauf

      Der Blick ins Blut ist vielleicht nicht mal nötig, denn wie außen so innen (bzw. Vorbelastete sind halt einfach gefährdeter als andere):
      So wisse man z.B., dass übergewichtige Personen schwächere und weniger T-Zellen haben. An der Uniklinik Essen seien mehr als 70 % der schweren COVID-19-Verläufe übergewichtige Männer gewesen.

      „Für eine COVID-19-Therapie folge daraus, dass man zu Anfang einer Infektion versuchen könnte, die Killer-T-Zellen zu stimulieren – das könnten etwa bestimmte Impfstoffe. Auch die Vitamine A und C könnten die Funktion der T-Zellen verbessern. Bei Transplantierten könne man die Dosis der Medikamente zur Abwehrunterdrückung senken, bei Krebs­pa­tien­ten müsste man im Fall einer SARS-CoV-2-Infektion die Chemotherapie unterbrechen.“

      Vorbelastungen erkennen und Immunsystem stärken (quasi mit Mitteln aus der Hausapotheke) können dem vermeintlichen Killervirus also schon Paroli bieten – wer braucht Bill Gates und seine undurchsichtige Wir-werden-dann-alle-mal-durchimpfen-Manie?

  7. Nachdem die Hamburger um Prof. Püschel bereits eine erstaunlich hohe Quote an Lungenembolien (sowie Thrombosen) festgestellt hatten (siehe oben), kommen nun aus Italien ähnliche Nachrichten,
    https://www.rubikon.news/artikel/das-rebellenpaar

    „Seit einigen Wochen bestätigen sich immer mehr Beobachtungen aus verschiedenen italienischen Krankenhäusern, wonach es sich bei vielen vermeintlichen Lungenentzündungen (interstitiellen Pneumonien) durch SARS-CoV-2 offensichtlich um pulmonare Thromboembolien handelte, die ganz anders behandelt werden müssen, ja deren Falschbehandlung fatal sein kann.“

    Über die Hamburger Therapie-Erkenntnis hinaus (Blutverdünner für Covid-19-Patienten, auch schon ambulant und von den Patienten selbst zu spritzen) ist man in Italien der Ursache des Phänomens auf der Spur:
    „Die erhöhte Sterblichkeit könnte unter anderem gerade auf den im Körper angereicherten Feinstaub zurückzuführen sein, von dem Gatti/Montanari bereits vor 20 Jahren nachgewiesen haben, dass er Blutgerinnsel verursachen kann.“

    Das Forscher-Ehepaar Dr. Antonietta Gatti und Dr. Stefano Montanari wurde international bekannt, weil es ihnen gelang, „am Rasterelektronenmikroskop eine Technik zu entwickeln, die es ermöglicht, Umweltstaub in kranken Geweben auch in feinsten, nämlich Nano- und Micro-Dimensionen, festzustellen und deren chemische Zusammensetzung zu bestimmen. Diese Technik erlaubt es, den Staub bis zu seiner Quelle zurückzuverfolgen.“
    Die Erkenntnisse wurden auch von „Richtern sehr geschätzt, weil so die auslösenden Faktoren für bestimmte Krankheiten identifiziert werden konnten. (…) Außerdem hat das europäische Projekt namens DIPNA über Vergiftungen durch Nanopartikel unter der Leitung von Dr. Gatti nach dreijähriger Forschung 2009 festgestellt, dass das menschliche Immunsystem nicht effektiv genug auf die Nanopartikel reagieren kann“.

    Statt Ruhm und Rampenlicht zu ernten werden die beiden in ihrem Heimatland derzeit jedoch anscheinend behördlich (mit Lockdown-Maßnahmen) schikaniert und in ihrer Arbeit behindert, denn „Mit ihren Entdeckungen haben sich Gatti/Montanari auch sehr viel Ärger eingehandelt, insbesondere bei Lobbys und den von Lobbyisten gesponserten PolitikerInnen, weil sie damit bei den Profiteuren von Verbrennungsanlagen, Rüstungs- und Pharmaindustrie immer wieder angeeckt sind.“

    Besonders die letztgenannte Industrie dürfte angesichts der gerade anstehenden goldenen Zeiten in der Tätigkeit der beiden eine gefährliche Geschäftsschädigung sehen, denn „ihre Studien zeigen die hochgradige Gefährdung der Gesundheit auf unter anderem durch (…) die in Impfstoffen enthaltenen anorganischen Nanopartikel, die auf keiner Packungsbeilage stehen“.

    Das Forscherpaar will etwas herausfinden, was bisher „weltweit nie gemacht worden“ sei: „ob es eine Nano-Bio-Interaktion zwischen Nanopartikeln und dem Virus gibt, sprich, ob sich der Feinstaub als Co-Faktor der Sterblichkeit herausstellt“.
    Das ist derzeit erst im Stadium einer wissenschaftlichen Hypothese, die allerdings auch bereits Forscher der Universität Harvard aufgestellt haben und die u.a. deshalb pausibel erscheint, weil die sich gerne andockenden Viren zur selben Größenordnung gehören wie die Nanopartikel.

    Die beiden äußern sich nicht so diplomatisch wie unsere kritischen Professoren Streeck und Püschel, sondern gehen Konflikten nicht aus dem Weg: „Mit nahezu prophetischer Weitsicht hat Frau Gatti bereits vor zwei Jahren die internationale NGO ,Health, Law and Science‘ ins Leben gerufen, die auf die internationale Kooperation von Ärzten, Juristen und Naturwissenschaftlern abzielt zum Schutz der Gesundheit der BürgerInnen.“

    „Diese Organisation hat in der jüngsten Krise ein Manifest veröffentlicht, das Wissenschaftler in aller Welt zur Zusammenarbeit aufruft, um der ,inszenierten Furcht vor Covid-19′ entgegenzuwirken. Darin wird unter anderem auch auf die Unantastbarkeit der Menschen- und Gesundheitsrechte und die Gefahren einer Zwangsimpfung hingewiesen. Die NGO hat ihren Sitz in Genf, um Einfluss auf die Institutionen zu nehmen, die für die öffentliche Gesundheit (WHO) und die Menschenrechte (UNO) zuständig sind.“

    Dort wird der Einfluss vermutlich nicht sehr groß sein, da die WHO Geldzuwendungen der impfwütigen Gates-Stiftung erhält (wie die Billy-Boys um unsere orgienfeindliche Rautenfrau). Anders als mit Geist, können die beiden italienischen Forscher nämlich nicht mit Geld auftrumpfen:
    Unter anderem haben sie die eigene Wohnung verkauft, um ihre Forschung weiter zu finanzieren.

  8. Ergänzend zu Peter Freys oben genanntem Rubikon-Artikel vom 02.05.2020 [1] empfiehlt sich ein interessanter Vortrag (1:30:30 / Feb. 2018 hochgeladen) des pensionierten Prof. Dr. Jörg Spitz über die wichtige Rolle des Vitamin D bei vielen Krankheiten, [2].

    Im Kern ist es ja eigentlich nichts Neues: Rachitis, eine meist mit Vitamin-D-Mangel verbundene Erkrankung des wachsenden Knochens, wurde durch exakt den fehlenden Stoff erfolgreich behandelt – „1928 war erstmals synthetisches Vitamin D verfügbar und wurde in hohen Einzeldosen (,Stoßtherapie‘) in den 1940er bis 1960er Jahren in der Rachitisprophylaxe bei Säuglingen eingesetzt (in der DDR auch noch länger, bis 1990“), [3].

    Jenseits des Säuglingsalters war der von den Eltern verabreichte Vitamin-D-Träger Lebertran jahrzehntelang der Schrecken aller Kinder, den auch Prof. Spitz noch am eigenen Leib erfahren musste. So grundlegend falsch können die damaligen Vorgehensweisen aber auch rückblickend nicht gewesen sein: „Wie man heute weiss, ist das im Lebertran enthaltene Vitamin D nicht nur für die Knochen gut“, schlagzeilte 2017 die NZZ [4].

    Lebertran als Verabreichungsträger muss heutzutage keinem mehr zugemutet werden, andererseits ist das nicht patentierbare Vitamin D für die Pharmaindustrie wenig lukrativ. Was spricht somit dagegen, dass auch Prof. Spitz sich an Herstellung und Vermarktung von Vitamin-D-Präparaten beteiligt? Schließlich muss er nicht etwa zwanghaft kärgliche Pensionsbezüge aufstocken, sondern erarbeitet im Interesse seiner Patienen ganzheitliche Therapie-Pläne, von denen Mainstream und Big Pharma auch nichts wissen wollen, die sie aber nicht widerlegen können.

    Aber wer heilt, der hat unter Umständen nicht nur Recht, sondern auch mächtige Gegner – eben Big Pharma und obskure Seiten wie PSIRAM [5], die aus der Anonymität heraus (also nach deutschem Recht illegal, denn ein Impressum fehlt) das Diffamierungs-Geschäft für Big Pharma besorgen, indem sie deren Gegner aufspießen.
    Viele Regierungsstellen haben (da selber Pharma-hörig) mit PSIRAM dennoch kein Problem, sondern übernehmen unkritisch und eifrig die dort ausgerufenen Verrisse.

    Der Regierungssender SWR ging 2015 etwas behutsamer vor [6], denn zumindest seine direkt auf Prof. Spitz bezogenen Daten waren (relativ) sachlich:
    „Seine Theorie: Das Thema Vitamin D werde totgeschwiegen. Mit gravierenden Folgen für unsere Gesundheit. Alle Krankheiten hätten etwas mit Vitamin D zu tun. Eine ausreichende Versorgung helfe Krankheiten zu verhindern. Fehle es, sei das Erkrankungsrisiko erhöht.
    Weil die natürliche Versorgung längst nicht ausreiche, empfehlen die Vitamin-D Befürworter auch Vitamin-D-Präparate. Die Botschaft kommt an: Mehr als zwei Millionen Menschen greifen inzwischen regelmäßig dazu.“

    Dass Prof. Spitz „seine Theorie“ auch ausführlichst mit Studien aus aller Welt unterfüttern kann (=im Video zu besichtigen), ist dem SWR natürlich keine weiteren Worte wert, man macht ja schließlich einen „Marktcheck“, bei dem man die Infos über Prof. Spitz (ohne ihn insoweit direkt anzusprechen) geschickt und rufschädigend noch ein bisschen einrahmt mit einem Raunen von „Geschäftemacherei“ und einer „Vitamin-D-Lobby“.
    Von einer Pharma-Lobby ist dagegen nicht die Rede, denn deren mutmaßliche Vertreter kommen anschließend als maßgebliche Beurteiler zu Wort.

    Eine Prof. Ingrid Mühlhauser meint: „Tatsache ist, dass man bei verschiedenen chronischen Erkrankungen tatsächlich niedrigere Vitaminspiegel messen kann. Aber das ist nicht der Beweis dafür, dass das die Ursache für diese Erkrankungen ist.“
    Merkwürdig nur, dass bei Rachitis seit nun hundert Jahren die gefundene Korrelation genau als eine solche Kausalität aufgefasst wird.
    Ebensowenig scheint ihr klar zu sein, dass Vitamine nicht irgendwelche entbehrliche Ballaststoffe sind, sondern man darunter ganz besondere Stoffe versteht, die ein Organismus für „lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht [selber] bedarfsdeckend synthetisieren kann“, [7].

    Zu den Vitamin-D-Tests (laut Prof. Spitz teiweise schon für 50 Cent zu haben) befragte der SWR Prof. Christian Kasperk, Stoffwechsel-Experte an der Universitätsklinik Heidelberg und erhielt zur Antwort: „Grundsätzlich ist das natürlich ein Geschäftsmodell, mit dem sicherlich auch viel Geld verdient wird, um Ihnen einen Vitamin-D-Spiegel zu präsentieren, der wie bei den meisten dieser Tests im Normbereich liegt.“
    Aus seiner wenig spezifischen (und evtl. aus einem nicht näher geschilderten Zusammenhang gerissenen?) Aussage zieht der SWR weitreichende Schlüsse, wie sie ich seinen Worten nicht entnehmen kann:
    „Heißt also: Eine Behandlung ist völlig unnötig. Die brauchen lediglich Patienten mit Störungen des Knochenstoffwechsels.“

    Der vom SWR ganz ausführlich bemühte Prof. Helmut Heseker aus Paderborn „ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährung [DGE]. Die legt fest, wie viel wir von welchem Stoff brauchen“ – und kann somit zumindest als regierungs- und pharma-nah gelten.
    Mit seiner vom SWR zugeschriebenen, schier päpstlichen Autorität in „Mengenfragen“ ist es dagegen nicht so gut bestellt: Im September 2017 berichtete der SPIEGEL, die DGE habe ihre „10 Regeln“ für eine gesunde Nahrung aktualisiert und dabei „einige bekannte Empfehlungen gestrichen“, [8].

    „In der neuen Version empfehlen die Ernährungsexperten nicht mehr, zu ,reichlich Getreideprodukten sowie Kartoffeln‘ zu greifen. Dieser Rat zu einem ausgedehnten Kohlenhydratverzehr stand in der Kritik, da er schlimmstenfalls das Abnehmen erschwere und die Entwicklung von Diabetes begünstige“.
    Die DGE hatte sich also in Richtung „low carb“ bewegt – zu der Position, die Prof. Spitz schon länger vertritt.

    Während Prof. Spitz für hohe Vitamin-D-Dosierungen ist, meint der SWR, dass „Vitamin D in sehr hohen Dosen über einen längeren Zeitraum sogar gefährlich werden, so Prof. Dr. Christian Kasperk, denn Vitamin D verbleibt über Monate im Unterhautfettgewebe“.
    So richtig ernst scheint auch der SWR diese Warnung nicht zu nehmen, denn im nächsten Absatz (dem Schluss-Absatz) empfiehlt er selber, „im Sommer regelmäßig nach draußen zu gehen. Vom Vitamin D-Vorrat, der da gebildet wird, können wir auch im Winter zehren“.

    Genau das rät auch Prof. Spitz, der nämlich nicht vorrangig Präparate verkaufen will, sondern auf unseren neuzeitlichen „Stubenhocker“-Lebensstil hinweist, den wir entweder ändern müssen oder eben hilfsweise das zufuttern, was schon gegen Rachitis half und hilft. Selbst bei der von 1928-1990 praktizierten Vitamin-D-„Stoßtherapie“ kam es laut Wikipedia zwar „regelmäßig zu bemerkbaren Symptomen der Hypervitaminose (jedoch keine direkte Todesfolgen)“, [3] – eine Harmlosigkeit, die sonst bei den patentierten Pillen und Gebräuen von Big Pharma nicht unbedingt üblich ist, schon gar nicht bei einer „Überdosis“.

    Als Folge einer ausreichenden Vitamin-D-Versorgung habe er seit Jahren keine Erkältung bzw. viralen Infekt mehr – diese in heutigen Zeit so wichtige Aussage machte Prof. Spitz im Video so nebenbei (Corona war noch zwei Jahre in der Zukunft).

    Prof. Spitz weist übrigens im Video auf ein weiteres ethnisch-genetisches Handicap von Menschen dunkler Hautfarbe hin (auch dies noch völlig ohne an Corona zu denken):
    Die dunkle und dichte Haut schütze ausreichend vor tropischer Sonne und lasse dort immer noch genug Licht für die Vitamin-D-Produktion durch, sei für diesen Zweck unter europäisch-nordamerikanischer Sonne aber zu lichtundurchlässig.

    Das wäre schon das dritte Merkmal, neben dem Gen-Defekt (G6PD-Mangel), der das Anti-Malaria-Mittel Hydroxychloroquin (HCQ) unverträglich für sie macht und den höheren ACE2-Werten, die das massenhafte Andocken von (Corona-)Viren erleichtern.

    Auch in Apothekerzeitungen grübelt man schon über genetische Risikofaktoren als „Prädisposition für schwere Covid-19-Verläufe“: Zum einen fiel ein Gen auf, das mit dem Angiotensin-Converting-Enzyms 2 (ACE2) zusammenhängt. Zum anderen deutet sich an, „dass Träger der Blutgruppe A ein um 50 Prozent erhöhtes Risiko haben, schwerer an Covid-19 zu erkranken. Dagegen scheint die Blutgruppe 0 mit einem protektiven Effekt assoziiert zu sein“, [9].

    Ethnische Zuordnungen verkneift man sich aber auch dort. Dagegen wird vermeldet, warum SARS-CoV-2 es bei Kindern schwerer hat: sie haben „weniger ACE2-Rezeptoren im Nasenepithel“, [10].
    Aber man denkt dort nicht nur an die jungen Menschen und ihre wachsenden Knochen, sondern befürwortet auch bei Senioren und für deren eher morsche Knochen, „eine standardmäßige Versorgung mit Vitamin D anzuraten“ – wegen der Winterzeit und weil „viele alte Menschen gar nicht mehr in die Sonne“ gelangen [11].

    [1] https://www.rubikon.news/artikel/die-fakten-leugner-2
    [2] https://www.youtube.com/watch?v=xEU7Hb8KrpM
    [3] https://de.wikipedia.org/wiki/Hypervitaminose_D
    [4] https://www.nzz.ch/wissenschaft/es-lebe-der-lebertran-ld.1317918
    [5] https://www.psiram.com/de/index.php/J%C3%B6rg_Spitz
    [6] https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/special/article-swr-6916.html
    [7] https://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin
    [8] https://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/gesunde-ernaehrung-die-dge-hat-ihre-10-regeln-erneuert-a-1165566.html
    [9] https://www.pharmazeutische-zeitung.de/praedisposition-fuer-schwere-covid-19-verlaeufe-118040/
    [10] https://www.pharmazeutische-zeitung.de/weniger-ace2-rezeptoren-im-nasenepithel-bei-kindern-117727/
    [11] https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-092012/gefahren-erkennen-und-vermeiden/

  9. Zufuttern von Vitaminen und Mineralstoffen – der Markt für Nahrungsergänzungsmittel (NEM) ist in der Tat nicht ganz unproblematisch: NEM sind keine Arzneimittel, unterliegen also nicht dem entsprechenden Recht, sondern „nur“ dem Lebensmittelrecht, obwohl viele der u.U. nicht immer ganz seriösen Anbieter allzu gerne medizinische Heilungshoffnungen wecken, um Absatz und Verkaufspreise in die Höhe treiben zu können.

    Weil man Vitamine (sofern möglich) besser über gute Nahrung (sprich: echte Lebensmittel) zu sich nimmt, sprach die Stiftung WARENTEST 2009 von „teuren Obst- und Gemüsekapseln“, deren Einnahme oft unnnötig sei. Im Über­maß verabreichte konzentrierte Vitamine könnten dem Menschen sogar schaden – wobei nur Arzneimittel entsprechende Warnhinweise tragen müssen, hingegen nicht die Nahrungsergänzungsmittel [1].

    Die Stiftung WARENTEST warnte 2013 [2] allerdings auch vor Nahrungs­ergän­zungs­mitteln mit dem Spurenelement Selen („Hilft nicht viel – schadet im Zweifel“), obwohl die Finnen ihren Getreidedünger mit Selen anreichern, weil die europäischen Böden seit Millionen Jahren ausgewaschen und daher selenarm sind. In Deutschland unterbleibt dagegen die Düngeranreicherung, obwohl auch uns Selen im Brot fehlt [3].

    Bekannter und anerkannter ist der Mangel an Jod – dennoch unterscheidet sich auch hier das staatliche Vorgehen erheblich:
    Die staatsnahe Deutsche Gesellschaft für Ernährung sowie ihre Schwesterorganisationen in Österreich und Schweiz geben zwar Tabellen über die empfohlene Jod-Zufuhr heraus [4], aber während man in der Schweiz im Kampf gegen den Kropf schon ab 1925 jedem Gramm Salz 20 mcg Jodid zufügte, ist so etwas „in der BRD überhaupt erst seit 1985 ‚erlaubt‘. In der Schweiz werden 2/3 der verarbeiteten Lebensmittel (Wurst, Pizza etc.) mit jodiertem Salz hergestellt, in der BRD aber nur 1/3. Die Schweiz hat den Wert im Salz mittlerweile auf 25 mcg/g erhöht. Und wir haben Jodmangel, das ist doch prima, wie die vereinte Bundeswissenschaft sich um uns kümmert“, beklagte sich im April Lorenz Borsche auf Telepolis und verwies auf die ca. 80.000 Schilddrüsen-OPs pro Jahr in Deutschland [3].
    Immerhin hat die deutsche Regierung 2019 vorsorglich 190 Millionen Jodtabletten bestellt, um deutschen Schilddrüsen wenigstens im atomaren Notfall schnell helfen zu können, [5].

    Das für die Knochen von Kindern wie Senioren so wichtige Vitamin D ist das einzige Vitamin, das der Körper selber herstellen kann – sofern er ausreichend UV-Licht, also (Mittags-)Sonne erhält.
    Eine alternative Aufnahme mit der normalen Nahrung geht dagegen leider nur zu max. 20% des Bedarfs, wie Prof. Spitz im Video vorrechnet – daher die Ära des so penetrant schmeckenden Lebertrans.
    Denn die damals noch fehlenden TV- und Smartphone-Bildschirme ersparten unseren Vorfahren offensichlich genausowenig den schädlichen Lichtmangel wie heutigen Stubenhocker-Kids.

    Die ergänzende Aufnahme von Vitamin D als mächtiger Schutz auch gegen Viren müsste in Corona-Zeiten also von Politik, Medien und Wissenschaftlern (wenigstens sofern nicht im Sold der Pharmaindustrie stehend) propagiert werden – oder zumindest müsste ihre Erforschung ein publizistischer Dauerbrenner sein und nicht wie beim SPIEGEL Anfang April routiniert-gelangweilt in der „Faktencheck“-Schmuddelecke abgehandelt werden, [6].

    Am 10. Mai [7] und vorgestern 18. Juni [8] gab es auf Telepolis aufschlussreiche Beiträge hierzu:
    – Die französche Académie nationale de Médecine empfiehlt laut Presseerklärung vom 22. Mai, alle Senioren über 60 zu testen und bei Vitamin-D-Mangel zu supplementieren, ebenso alle Menschen unter 60, die sich mit C-19 infiziert haben.
    – In Großbritannien prüfen Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens dringend die potenzielle Fähigkeit von Vitamin D, das Coronavirus-Risiko zu verringern.

    [1] https://www.test.de/Juice-plus-Teure-Obst-und-Gemuesekapseln-1744055-0/
    [2] https://www.test.de/Nahrungsergaenzungsmittel-mit-Selen-Hilft-nicht-viel-schadet-im-Zweifel-4532493-0/
    [3] https://heise.de/-4704193
    [4] https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/jod/
    [5] https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2019-08/strahlenschutz-jodtabletten-atomkraft-atomunfall-vorsorge
    [6] https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-sind-vitamine-ein-mittel-gegen-covid-19-der-faktencheck-a-3b139bc6-8233-48d3-a41c-82f01ec86b55
    [7] https://www.heise.de/-4717962
    [8] https://www.heise.de/-4787490

  10. Asthmatiker haben weniger ACE2-Rezeptoren und damit weniger Angriffspunkte für Sars-CoV-2, wie wir oben sahen [1]. Aber auch der Körper eines Nicht-Asthmatikers setzt auf diesen Zusammenhang und reduziert bei einem Viren-Angriff die Produktion dieses (eigentlich sehr wichtigen) Rezeptors, um sich zu schützen.

    Haben die Viren sich dann trotzdem durchgesetzt, wird diese sinnvolle Schutzreaktion daher manchmal zum Bumerang, denn sie „gilt mittlerweile als eine Hauptursache für das schwere akute Atemwegssyndrom (ARDS) und andere schwer wiegende Folgen von Covid-19, wie etwa Mikrotrombosen und Schäden in verschiedensten Organsystemen“, [2].

    Ein neuer Behandlungsansatz versucht, den Mangel an ACE-2 im Körper ausgleichen und so die schwersten Folgen einer Infektion mit Sars-CoV-2 verhindern: In 22 Kliniken in mehreren Ländern läuft eine klinischen Phase-II-Studie zum Wirkstoff der Firma Apeiron Biologics aus Wien, bei dem es sich um eine lösliche, intravenös zu verabreichende Version des Rezeptors ACE-2 handelt. Statistisch aussagekräftige Ergebnisse erwarten die zuversichtlichen Forscher für Dezember; eine 45-jährige Patientin zeigt rasche Besserung.

    Statt allen eine (für die meisten von ihnen) unnötige Impfung zuzumuten, die zudem unausgereift und dadurch gefährlich ist, steht also demnächst (eine vermutlich sogar risikofreie) Hilfe bereit für die kleine Minderheit der ernsthaft von Corona bedrohten Menschen – und diese Hilfsmöglichkeit wird viel schneller verfügbar sein als die Impfung(en).

    Auch die schnelle Zuordnung von Patienten zur Hochrisiko-Gruppe, der die neue Methode hilft, ist ja kein Problem mehr:
    Schon Tage vor der schnellen Verschlimmerung könnte ein Urintest anzeigen, ob ein schwerer Verlauf droht und welche Behandlung nötig ist, [3].

    [1] http://friedensblick.de/30323/vitamin-d-mangel-mitverantwortlich-fuer-coronatote/#comment-9666
    [2] https://www.spektrum.de/news/corona-wirkstoff-mit-ace-2-liefert-viel-versprechendes-resultat
    /1783670?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
    [3] http://friedensblick.de/30323/vitamin-d-mangel-mitverantwortlich-fuer-coronatote/#comment-9667

  11. Die Wiener Firma Apeiron startete für ihrem Medikamenten-Kandidat bereits im Februar – am Anfang der Pandemie – eine klinische Pilotstudie in China [1].
    Und schon im April verwiesen Wissenschaftler auf eine zweifache schützende Wirkung von hrACE2: „Zum einen kann es die Viren binden und wie eine Art Schwamm aufsaugen, sodass sie keine Zellen mehr infizieren können. Zum anderen bietet es bei einer Infektion aktiv Schutz gegen Lungenversagen“, [2].

    Da auch der SPEKTRUM-Artikel [3] vor einer Woche voll des Lobes ist und da alle drei Fachblätter die gründliche Forschung erwähnen, aber nichts über Risiken und Nebenwirkungen, wird das Mittel vielleicht demnächst den ganz großen Durchbruch schaffen?

    Müssten daher die Mainstreammedien eigentlich nicht voll sein mit Berichten und Reportagen? Sind sie aber nicht!
    Einmal mehr stellt sich die Frage, ob die Millionen-Spenden vom Impfpapst Bill Gates, die z.B. der SPIEGEL erhält, nicht doch zu einer dem Sponsor genehmen Schreiberei führt, was die Geldempfänger natürlich feierlich bestreiten.

    Währenddessen fand der Streit um Hydrochloroquin ein großes Medienecho – für die Impf-Lobby war das aber kein Problem, denn als Ergebnis blieb in den Köpfen der Medien-Konsumenten hängen (bzw. die Medien haben es dort hinein gehämmert): Es hilft alles nichts, wir müssen aufs Impfen warten!

    Hört man auf die Politiker, dann dauert das Warten aufs Impf-Christkind mal jahrelang, mal nur Wochen oder Monate.
    Über Trumps großmäulige Wahlkampfversprechen wird allenthalben gespottet, aber auch unser Bankkaufmann Spahn scheint sich gelegentlich vor einem ungeduldig werdenden Volk zu fürchten, denn er macht uns immer wieder mal Hoffnungen auf einen Impf-Durchbruch in wenigen Monaten.

    Wie sieht es aber tatsächlich in den Impf-Forschungslabors aus? Von Hunderten Labors mit jeweils eigenem Impfstoff will jedes das schnellste sein in einem Wettlauf mit viel zu wenig Zeit fürs Testen, wobei die Labors nicht nur um den Sieg konkurrieren, sondern vermutlich auch um die Testressourcen für ihre Studien – auch hier erdrückt die Quantität die Qualität.

    Jedenfalls glaubt – außer ein paar fundamentalistischen Impfgegnern – die Menschheit fest daran, dass abgesehen von organisatorischen Rahmenproblemen wenigstens Verlass darauf ist, dass hochqualifizierte Forscher in ihren Laboren fleißig und ernsthaft hochqualifizierte Arbeit leisten. Oder gibt es auch seriöse Zweifler mit fundamentaler Kritik?

    Auf die einfache Frage:
    „Werden die jetzt mit Erfolg getesteten Covid-19-Impfstoffe wirksam sein?“ gibt es nämlich eine vernichtende Antwort:
    „Nein, so das Fachmagazin BMJ, denn die Tests sind nicht so angelegt, dass sie prüfen, ob die Impfstoffe das Infektionsrisiko senken oder Erkrankungen abschwächen, vor allem nicht bei der Risikogruppe der alten Menschen“, {4].

    Zeigen Spahn und andere ihren auch zeitlichen Impf-Optimismus, weil sie wissen, dass der Impfstoff eh nur ein Quasi-Placebo sein wird? Der schnell in die Regale und in die Blutbahnen muss, wenn er noch die Kasse zum Klingeln bringen soll?

    [1] https://www.chemanager-online.com/news-opinions/nachrichten/coronavirus-apeiron-startet-klinische-pilotstudie-china
    [2] https://idw-online.de/de/news744188
    [3] https://www.spektrum.de/news/corona-wirkstoff-mit-ace-2-liefert-viel-versprechendes-resultat/1783670
    [4] https://www.heise.de/tp/features/Werden-die-jetzt-mit-Erfolg-getesteten-Covid-19-Impfstoffe-wirksam-sein-4935502.html

Schreibe einen Kommentar zu Georg Lehle Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.