Die politische Klasse treibt uns in die Verschuldungsfalle

Die (angeblich) ent-schuldenden „Lösungen“ der Verschuldungskrise wirken nicht, doch sie werden sowohl von rot-grünen wie auch von konservativen Spitzenpolitikern stur weiter-verfolgt. Warum verweigern Politiker ein nachhaltiges Geldsystem ohne Zinses-Zins und Verschuldungszwang? Stattdessen treiben sie uns durch Übernahme von Bankverlusten und Spar-Diktaten sogar immer tiefer in die Verschuldungsfalle hinein.

Herr Gotthalmseder begründete die Internetplattform „Geldmitsystem“. Dort sind alle wichtigen Freiwirtschaftler vertreten. Sie erklären unisono:

„Die exponentiell wachsenden Schuldenberge und die steigende Vermögenskluft in den westlichen Nationen sind weniger eine Ursache der Misswirtschaft, als vielmehr ein Resultat des Aufbaus unseres Geldsystems. Nicht Sparmaßnahmen, sondern neue rechtliche Rahmenbedingungen sind gefordert, um einen Systemwandel zu ermöglichen. Die Krise bietet die Chance.“ (Quelle: Geldmitsystem)

Die dort enthaltenen freiwirtschaftlichen Forderungen werden zwar laut Gotthalmseder „von politischen Funktionären der links orientierten Großparteien, aber auch von einigen Konservativen unterstützt“, jedoch würden „die Parteispitzen“ sie „ignorieren“ (Quelle: cashkurs). Es wäre offensichtlich, dass die verschuldeten Krisenländer ihre Verschuldung durch Sparen nicht verringern könnten.

Stattdessen wird seitens der politischen Elite der gegenwärtige Kurs verteidigt, Bankschulden zu verstaatlichen und sich dem Spar-Diktat der Finanzwelt zu unterwerfen, ein Freigeld ohne ZinsZins ist weiter kein Thema.

Herrn Gotthalmseder verwundert die Beratungsresistenz der Spitzen-Politiker, auch warum die Massenmedien das Thema „Zinskritik“ nicht aufnehmen. Er spekuliert über die Hintergründe:

„1. Die Machtverhältnisse erlauben es nicht.

2. Sie sind gekauft.

3. Sie verstehen die Zusammenhänge nicht. Zumindest den letzten Punkt sehe ich als bestätigt an, denn die Lage wird durch die gegewärtige Politik immer schlimmer.“ (Quelle: cashkurs)

Interessensverbände machen die Politik

Georg Schramm kommentiert diese politische Unwilligkeit, am ungerechten System grundlegend etwas zu verändern, gewohnt fulminant:

„Meine Damen und Herren was heißt das: Es gibt kein Interesse an Inhalten. Was Thema ist entscheidet: Glotze und Bild-Zeitung. Originalzitat Bundeskanzler. Die Politik wird woanders gemacht.

Interessensverbände machen die Politik.  Die ziehen die Fäden, an denen politische Hampelmänner hängen, die uns auf der Bühne der Berliner Puppenkiste Demokratie vorspielen dürfen. (…) Diese Politfiguren dürfen dann in den öffentlich-rechtlichen Bedürfnisanstalten bei den Klofrauen Christiansen und Illner ihre Sprechblasen entleeren. Und wenn bei der intellektuellen Notdurft noch was nachtröpfelt, dann können sie sich bei Beckmann und Kerner an der emotionalen Pissrinne unter das Volk mischen.“ (youtube)