DNA-Experte Mark Benecke: Tatort-Verunreinigung wäre „Freak-Unfall“

„Da man normalerweise alle Geräte sehr, sehr gründlich säubert, ist es wirklich ein Freak-Unfall, wenn dann wirklich einzelne Hautzellen oder andere Körpergewebebestandteile, die sehr, sehr klein gewesen sein müssen, sich jetzt da übertragen haben“, sagte Benecke. (ta)

„Das passiert wenn man halt die Geräte nicht saubermacht. Das ist wirklich ein ganz im Grunde genommen banaler, doofer Fehler. Eigentlich müssen wir natürlich, weil wir wissen, dass wir mit so kleinen Spurenmengen arbeiten, Fasern, die viel kleiner als Haare sind, Hautzellen, die man noch nichtmal sehen kann, weiße Blutzellen, die man erst Recht nicht sehen kann.

Deswegen müssen wir ständig alles abwischen, das machen wir eigentlich auch, man kann auch noch DNA-zerstörende Substanzen draufkippen, also Flüssigkeiten. Und vor allen Dingen wird alles eigentlich immer nur in eine Richtung bewegt. Also man bewegt einen Gegenstand, der jetzt irgendwie mit einer Tat oder Spurensicherung, nicht wieder zurück, sozusagen, zu einer neuen Tat. Sondern vorher wird der eigentlich ausgetauscht oder gesäubert.“ (wdr)

3 Gedanken zu „DNA-Experte Mark Benecke: Tatort-Verunreinigung wäre „Freak-Unfall““

  1. Danke Georg, dieses kurze Zitat sitzt!
    Sagen wir es in schnörkellosen Worten: die Story ist absoluter Bullshit, hingeschissen von Leuten, die nicht wissen, wie sie sonst aus einer Nummer wieder rauskommen sollen.
    Das ist die gleiche Art von unwissenschaftlichem Bullshit, wie man ihn der Öffentlichkeit beim Phantom von Heilbronn aufgetischt hat. Tausenden Leuten, die mit DNA-Problem umgehen, müssen sich die Nägel aufrollen, wenn sie den Quatsch lesen, der uns von Behörden und Medien immer wieder serviert wird. Ein Meterstab, nach 5 Jahren, aus dem Wohnmobil, ausgerechnet bei der Peggy-Leiche, vorher aber nirgends!
    Die sollen ruhig so weitermachen: seit 5 Jahren schreddern sie Zug um Zug ihre Glaubwürdigkeit. Es wird nicht mehr lange dauern, bis sich wirklich jeder an den Kopf tippt, wenn sie mit einer neuen Geschichte daherkommen.
    Schon als die DNA bei Peggys Leiche gemeldet wurde, hat mir jemand geschrieben, dass er nur noch darauf wartet, dass NSU-DNA auch am Tatort von JFKs Ermordung gefunden wird. Und das bringt es auf den Punkt.

  2. Schrott was Benecke sagt.

    In seiner Logik der Beweisführung „Freak Unfall“ wurde dann das Gerät fünf Jahre nie gereinigt.
    Abteilung Gaga.
    Daneben gelang es der Böhni Zelle, sich fünf Jahre an das Ding zu klammern, fiel nie an anderen Tatorten runter.

    Erst bei Peggy verließ die Zelle die Kraft, sie glitt sanft auf ein Stück Stoff …

    Der Benecke soll mal in Zusammenhängen denken und argumentieren, bevor er Steigbügelhalter von schnellen Rettungsschüssen spielt.

  3. Stimmt roger, der tätowierte Benecke als romovierter Biologe und Vorstand von „der Partei“ sollte eigentlich sein Handwerk verstehen und nicht versuchen die Leute für dumm zu verkaufen.

    Daß eine DNA Spur fast fünf Jahre an einem Zollstock überlebt und dann nach fast fünf Jahren durch Auflegen auch noch eine Verunreinigung eines winzigen Stückes Stoffs verursacht und dann an diesem Stück Stoff sich diese Wunder DNA Spur nachweisen läßt ist schlicht und einfach nicht möglich.

    Nachzulesen z.B. hier:
    https://www.ncjrs.gov/pdffiles1/nij/grants/236692.pdf

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