Herzlich willkommen,

… die Krise spitzt sich langsam auch bei uns zu:

Die Vermögenden sind gierig, weiten ihre Besitztümer skrupellos mit allen Mitteln aus – zunehmend auf Kosten der überwältigenden Mehrheit der restlichen Bevölkerung auch im sogenannten „Westen“. Die Umverteilung von unten nach oben geschieht immer dreister, doch die Lügen werden immer offensichtlicher bloßgestellt.

Der Mittelschicht bleibt am Ende vom Monat immer weniger übrig im Geldbeutel, dafür muss sie mehr arbeiten: Mehr Stress, Erschöpfung, Abstieg. Millionen Menschen steigen trotzdem von der Mittelschicht ab, die Armutsrate steigt, nur damit die Super-Reichen noch ein bisschen reicher werden können und sicherer schlafen.

Das argumentative Deckmäntelchen ist die eskalierende Verschuldungskrise; in Wahrheit zwangsläufiges Resultat des zinses-zins basierten Geldsystems. Die Schulden des einen, sind die Vermögen des anderen. Infamerweise werden die Schuldner selbst für ihre Verschuldung verantwortlich gemacht!

Vermögende leben bequem von ihren staatlich-garantierten Zinseinnahmen oder Bodenrenten, lassen ihr Geld für sich arbeiten, werden automatisch ohne selbst zu arbeiten reicher. Auf der anderen Seiten sind Zinssklaven, Schuldner, 80 % der Bevölkerung, durch die Medien verblendet und kontrolliert, nach dem Motto: „Brot und Spiele“. Die Wut steigt zwar, jedoch ist sie diffus und kann medial vom kapitalistischen Unrechts-System abgelenkt werden.

Um die Verschuldungskrise (angeblich) zu lösen, werden Spar-Pakete geknüpft, den Leuten immer mehr aus der Tasche gezogen, gestohlen, damit Banken gerettet. Gleichzeitig machen gekaufte Politiker und „Experten“ uns Hoffnung auf eine höhere „Wettbewerbsfähigkeit“, auf die Früchte neoliberaler Privatisierungen und „Reformen“. So kann die 3. Welt langsam über das Mittelmeer auch nach Europa vordringen. Jean Ziegler zeigt die Hintergründe der Krise deutlich in einem Satz:

„Es kommt nicht darauf an, den Menschen der Dritten Welt mehr zu geben, sondern ihnen weniger zu stehlen.

Der ehemalige Arbeiterführer und Präsident Brasiliens, Lula da Silva, kritisierte bereits Mitte der 1980er Jahre treffend:

„Der dritte Weltkrieg hat bereits begonnen – ein geräuschloser, aber deshalb nicht weniger unheilvoller Krieg. Anstelle von Soldaten müssen Kinder ihr Leben lassen. Statt Millionen von Verwundeten gibt es Millionen von Arbeitslosen. Statt der Zerstörung von Brücken werden Fabriken, Schulen, Krankenhäuser und ganze Volkswirtschaften vernichtet.

Es ist ein Krieg gegen den lateinamerikanischen Kontinent und gegen die gesamte Dritte Welt, ein Krieg um die Auslandsschulden. Seine schärfste Waffe ist der Zinssatz, und sie ist tödlicher als die Atombombe.“

Ein weiteres Mittel der Bereicherung ist die Aneignung von Grund und Boden. Die aus dem Problem resultierenden steigenden Mieten in Ballungszentren und die Immobilienspekulation sprechen ein deutliches Bild. Aktiengesellschaften sind inzwischen „Landbanken“ geworden, sie investieren ihr Eigenkapital gezielt in „Markteintrittsmonopole“. Wir leben in keiner Markt- sondern in einer Machtwirtschaft.

Wenn die Reichen nicht so gierig und habsüchtig wären, gäbe es keine Armut mehr auf der Welt.

Unsere Demokratie ist in tödlicher Gefahr!

… aber was würde passieren, wenn Wähler nicht weiter in einer „marktkonformen Demokratie“ leben wollten, sondern in einem demokratie-konformen Markt? Was passiert, wenn sie die kapitalistischen Blockparteien im Bundestag nicht mehr wählen würden?

Kommen dann geheimdienstlich unterwanderte rechts- oder linksextreme Todes-Schwadrone zum Einsatz? „Schwarze Todeslisten“ mit den Namen von Andersdenkenden tauchen auch in Deutschland bis heute auf.

Rechte Milizen warten nur auf den „Tag X“, um Menschenjagden zu veranstalten, wie in der Weimarer Republik in den frühen 30er Jahren, wie in Venezuela 2002 oder in der Ukraine 2014 – im Namen der „Freiheit“!

Freiwirtschaft

Ich möchte in meinem Blog „Friedensblick“ nicht nur kritisieren, ich stelle auch mögliche Alternativen vor und breche in eine mögliche bessere Welt auf, die jedoch in weiter Entfernung liegt. Die machtpolitischen Rahmenbedingungen, die Wahlergebnisse, die politische Manipulierbarkeit der Mehrheit durch Propaganda, mediale Zensur kritischer Stimmen, aber auch Nichtwähler machen einen demokratischen Aufbruch derzeit unmöglich. Weder die Linke noch die Rechte kann die Probleme lösen. Das Pendel schlägt hin und her, immer extremere Parteien werden gewählt.

Dabei wäre die Krise durch „Freiwirtschaft“ lösbar, etwa mit einer Umlaufsicherung von Bargeld, die Minus-Zinsen ermöglicht. Ein solcher sanfter Abbau von Übervermögen und Überschuldung wäre einem Zusammenbruch der Finanzsysteme vorzuziehen. Es wäre auch lösbar durch Sozialisierung der Bodenrenten, einer damit verbundenen Abkehr von Steuerstaat, hin zu einem Gebührenstaat, der nach dem Prinzip „Bezahle, was Du bekommst“ sich finanziert. Es gibt jedoch -keine- einzige Partei im Bundestag, die sich diese Forderungen auf die Fahnen schreibt.

Als Sinn dieses Blogs bleibt bleibt nur, den chinesischen Philosophen Konfuzius zu zitieren:

„Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden,

als die Dunkelheit zu verfluchen.“

Der Wechsel sind auch Sie!

Was bedeutet Lebensfreude und Selbstverwirklichung wirklich – jenseits Manipulation, Konsum und Opportunismus und den damit verbundenen Niederlagen? Sie erfahren Antworten, wenn Sie das Herz für die Welt öffnen, die Wahrheit wert schätzen lernen und sich selbst-bewusst fragen:

Das eigene Leben leben oder gelebt werden, selbst lieben oder geliebt werden wollen, sich informieren oder manipuliert werden, mit sich im Reinen sein oder mit den Ansprüchen der kapitalistischen Realität?

Von den Antworten hängt vieles ab:

Als mein Vater
mich zum ersten-mal fragte
was ich mal werden will
sagte ich nach kurzer Denkpause
„Ich möchte mal glücklich werden“
Da sah mein Vater sehr unglücklich aus
aber dann bin ich doch was Anderes geworden
und alle waren mit mir zufrieden.

Liselotte Rauner aus „Schleifspuren“

Letztlich ist ein grundlegender Bewusstseinswandel, weg von der Habgier, notwendig, damit sich die spiegel-bildlichen korrupten Strukturen ändern können. Der französische Autor Saint Exupery (*1900- † 1944) zeigt, dass sich die Geschichte ansonsten nur langsam ändert:

„Regierungen ratlos, Lügen grenzenlos, Schulden zahllos, Besprechungen ergebnislos, Politiker charakterlos, Christen gebetslos, Kirchen kraftlos, Völker friedlos, Sitten zügellos, Mode schamlos, Konferenzen endlos, Aussichten trostlos.“

Viele Grüße

Georg Lehle

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