Schlagwort-Archive: Wolfgang Schorlau

Thüringer NSU-Ausschuss will Schlussstrich unter Tod von Böhnhardt/Mundlos ziehen

Es kündigte sich bereits vor Jahren an, mit dem nun veröffentlichten Abschlussbericht des thüringer NSU-Untersuchungsausschusses ist es „amtlich“. Mit Ausnahme der AfD wollen sämtliche Parteien unter dem Tod von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos einen Schlussstrich ziehen. Es wäre alles geklärt. Dies ist auch deswegen bemerkenswert, weil die Staatsanwaltschaft Meiningen seit 2017 gegen den damaligen Einsatzleiter Michael Menzel wegen Mordverdacht an Böhnhardt/Mundlos ermittelt! Außerdem laufen Ermittlungen gegen Polizisten wegen dem Verdachts auf Beihilfe zum Mord und dem Verdachts auf Falschaussagen im thüringer Ausschuss.

Aktuell sind im Zusammenhang mit dem NSU folgende Verfahren anhängig.

  • 227 Js 22943/17 – wegen Mordverdachts gegen Michael Menzel
  • 227 Js 9836/18 – wegen Verdachts der Beihilfe zum Mord gegen einen Angehörigen der KPS Eisenach
  • 227 Js 20232/18 – wegen Verdachts der Beihilfe zum Mord gegen zwei weitere Angehörige der KPS Eisenach
  • TH1103-021874-17/2 – Aktenzeichen einer Strafanzeige wegen Verdachts der Falschaussage gegen 12, vom Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss 6/1 vernommene Zeugen.

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Widerlegen Totenflecken Sterbezeit von Mundlos, Böhnhardt?

Gabriele Muthesius veröffentlichte im „Blättchen“ am 10.04.17 eine interessante Analyse. Darin erklärt sie den Hintergrund folgender Aussage von Wolfgang Schorlau und Ekkehard Sieker:

  • „Sowohl Uwe Mundlos, als auch Uwe Böhnhardt waren wenigstens 12 Stunden vor dem offiziell angegebenen Todeszeitpunkt bereits tot.“ (kontext)

Die Erklärung sind die Totenflecken bei Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. Widerlegen Totenflecken Sterbezeit von Mundlos, Böhnhardt? weiterlesen

Wolfgang Schorlau wirft Katharina König (Linke) vor, die Augen vor NSU-Ungereimtheiten zu verschließen

Die thüringer Landtagsabgeordnete der Linken Katharina König lieferte sich einen harten Schlagabtausch mit dem Autor Wolfgang Schorlau während des diesjährigen „Fest der Linken“ in Berlin. Der Blogger „fatalist“ veröffentlichte audio-Mitschnitte einer schier unglaublichen Aussage Königs, die dort gefallen ist: Der Fokus auf Todesermittlungen von Böhnhardt und Mundlos würde vom Rassismus in der deutschen Gesellschaft ablenken und ist deshalb abzulehnen. Wolfgang Schorlau wirft Katharina König (Linke) vor, die Augen vor NSU-Ungereimtheiten zu verschließen weiterlesen

Der NSU-Krimi von Wolfgang Schorlau wird verfilmt

Gabriele Muthesius veröffentlichte Mitte November 2016 im „Blättchen“ den Artikel „Fünf Jahre NSU-Ermittlungen – Fakten, Fakes & Fehler“. Darin geht sie detailliert auf die Arbeit des thüringer NSU-Untersuchungsausschusses ein, offenbar liegen ihr die Wortprotokolle der Zeugen-Befragungen vor.

Die Befragungen offenbaren harmlose Fragereien uninformierter Parlamentarier. Wenn sich Zeugen in Widersprüche verstricken oder eigenen, früher getroffenen Aussagen widersprechen, lassen das Abgeordnete „unbeanstandet passieren“ (Muthesius). Sich aufdrängende scharfe Nachfragen oder gar Konsequenzen bleiben aus. Der NSU-Krimi von Wolfgang Schorlau wird verfilmt weiterlesen

Katharina König – Fragen zum NSU? Nein danke!

Ende Juni 2016 titelte die Zeitung „junge Welt„: „Fragen zum NSU? Nein danke!“ Damit kommentierte sie die harsche Reaktion der thüringer Linken-Abgeordneten Katharina König zu den in einer Diskussionsrunde vorgebrachten Zweifeln des Krimiautors Wolfgang Schorlau und Journalisten Ekkehard Siekert, den angeblichen Doppel-Selbstmord von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos betreffend, der sogenannten „Selbstenttarnung des NSU“. Katharina König – Fragen zum NSU? Nein danke! weiterlesen

NSU: Vertuscht der thüringer U-Ausschuss Zeugenaussagen über dritten Mann?

Am 04.11.11 wäre es zur sogenannten „Selbstenttarnung des NSU“ in einem Wohnmobil im Eisenacher Stadtteil Stregda gekommen: Zwei Streifenpolizisten hätten zufälligerweise das Wohnmobil der (angeblichen) Bankräuber und Serienmörder Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt entdeckt: Daraufhin hätte Mundlos erst Böhnhardt erschossen, Feuer gelegt und sich selbst erschossen. In ihrem Wohnmobil wurden über Wochen immer weitere Beweise von Ermittlern auf wundersame Weise gefunden: Banknoten verschiedener Banküberfälle, NSU-Bekennerfilme, Schusswaffen der überfallenen Heilbronner Polizisten etc. Das Duo hätte die Gegenstände zum kurz vorher stattgefundenen Banküberfall in Eisenach mitgenommen. Warum hätten sie diese Gegenstände zur „Selbstenttarnung“ mitnehmen und dann verbrennen sollen? Trotz dieser Ungereimtheiten und der Existenz verschiedener Untersuchungsausschüsse und eines seit Jahren stattfindenen Prozesses besteht bis jetzt kein Interesse, die Zeugenaussagen von Anwohnern in Stregda anzuhören, die Licht ins Dunkle bringen könnten.

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