Schlagwort-Archive: V-Frau Beate Zschäpe?

Einspruch gegen die Antwort des BR-Rundfunkrates zur Programmbeschwerde NSU-Komplex

Bayerischer Rundfunk
Geschäftsstelle des Rundfunk- und Verwaltungsrats
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80335 München

Einspruch gegen Ihre Antwort vom 22.05.17 auf meine Programmbeschwerde zum „NSU-Komplex“ vom 14.02.2017

Sehr geehrter Herr Rundfunkratsvorsitzender Dr. Wolf,  Einspruch gegen die Antwort des BR-Rundfunkrates zur Programmbeschwerde NSU-Komplex weiterlesen

Corinna G. – ist sie die Doppelgängerin von Beate Zschäpe und Geheimdienst-Informantin?

Mitte 2012 berichtete ich bereits über eine „Werbeakte“ des Geheimdienstes „Verfassungsschutz“. Die Charaktereigenschaften der vom Geheimdienst angesprochenen Person würden perfekt zu Beate Zschäpe passen: Eine katzenvernarrte Frau, die viel mit ihrer Oma macht, mit Kontakten zur Führungsriege des sogenannten „Thüringer Heimatschutzes“. Corinna G. – ist sie die Doppelgängerin von Beate Zschäpe und Geheimdienst-Informantin? weiterlesen

Ehe. Thüringer Verfassungsschutz-Chef Roewer: Ermordung von Böhnhardt, Mundlos Entsorgungsgeschäft?

Helmut Roewer war Präsident des Thüringer Geheimdienstes „Verfassungsschutz“, von 1994 bis 2000. Anfang Dezember 2016 veröffentlichte „Quer-Denken“ ein Interview mit ihm. Er äußerte Andeutungen, die aufgrund seiner Nähe zum Geschehen relevant sind, aber auch unglaubwürdig: Er müsste wissen, was passierte. Bevor seine Spekulationen diskutiert werden, ein paar Worte zu seiner Biographie. Ehe. Thüringer Verfassungsschutz-Chef Roewer: Ermordung von Böhnhardt, Mundlos Entsorgungsgeschäft? weiterlesen

Spielt Tatort „Es lebe der Tod“ auf Beate Zschäpes Selbstbezichtigung an?

Es gab einen interessanten Dialog im letzten Tatort „Es lebe der Tod„. In der Folge gesteht ein Verdächtiger dem Kommissar (Ulrich Tukur) die Tötung von fünf Menschen und „legitimiert“ sich mit gemachten Fotos der toten Opfer. Daraufhin wird er festgenommen. Am tags darauf richtet der Staatsanwalt dem Kommissar aus, dass er den Verdächtigen laufen lassen muss.

„Ich denke, er wird freikommen. Wenn er angeklagt wird, wird er freigesprochen. Wir haben nicht genügend Beweise. Was wir haben, sind Indizien. Ein guter Anwalt nimmt den Fall auseinander.“

Der Staatsanwalt begründet seine Entscheidung: 

  1. An den fünf Tatorten und an den Fotos wurden keine DNA und Fingerabdrücke des Verdächtigen gefunden.
  2. Das Geständnis ist nichts wert, da er es jederzeit widerrufen könnte.
  3. Die Fotos der toten Opfer beweisen nichts, da er diese auch gefunden haben könnte.

Übertragen auf Frau Zschäpe, ergibt sich folgendes: 

  1. An allen 27 Tatorten, gefundenen Mordwaffen wurden keine DNA und Fingerabdrücke von ihr gefunden.
  2. Ihr Geständnis ist nichts wert, da sie es jederzeit widerrufen könnte.
  3. Die gefundenen Waffen u.a. beweisen nichts, da sie diese auch gefunden haben könnte.

Dazu passt folgende Aussage von Michael Buback, dem Sohn des erschossenen RAF-Mordopfers Siegfried Buback. Zwar fanden Ermittler die Tatwaffe bei der RAF-Terroristen Verena Becker, die Bundesanwaltschaft sagte ihm jedoch:

„Es sei naiv anzunehmen, dass die Besitzer der (…) Tatwaffe (…) auch die Täter seien. Eine solch brisante Waffe werde selbstverständlich von den Tätern an Dritte weitergegeben.“

Michael Buback kritisiert Bundesanwaltschaft in Sachen NSU

Standen bereits 1998 Böhnhardt, Mundlos als NSU-Sündenböcke fest?

Anfang November 2011 sahen Polizisten und Mainstream-Medien die aufgetischte Geschichte des mordenden „National-Sozialistischen-Untergrunds“ (NSU) noch kritisch. Der Grund war der dubiose Doppel-Selbstmord der sogenannten „NSU-Mörder“ Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos am 04.11.11 und die anschließenden Beweismittelorgien in Wohnmobil und Wohnhaus. Nachdem jedoch Mitte November das sogenannte NSU-Bekennervideo auftauchte, konnte sich die grundlegende Geschichte durchsetzen: Die toten Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos wären Haupttäter einer Verbrechensserie gewesen, ihr Tatmotiv Rassismus. Alle bisherigen Hinweise auf den kriminellen Bereich gelten seitdem als Trugspuren und Zufall, sie werden ignoriert.

In der NSU-Darstellung gibt es tausend Widersprüchlichkeiten und offene Fragen, die bisher weder Ermittler, noch Gerichte oder Politiker aufklärten. Daher kann die Geschichte als widerlegt gelten. Aber wie könnte es stattdessen gewesen sein? Folgender Artikel geht den Spuren nach und entwirft ein Szenario, welches näher an der Wahrheit liegen könnte. Standen bereits 1998 Böhnhardt, Mundlos als NSU-Sündenböcke fest? weiterlesen

Verlor Beate Zschäpe ihren Schlüssel zur Frühlingsstraße?

Entweder ist das nsu-watch Protokoll unklar gehalten, oder das Gericht scheiterte daran, die einfache Frage zu klären, ob Beate Zschäpe am 03.11. in der Polenzstraße war. Laut Aussage einer ehemaligen befreundeten Nachbarin wäre Zschäpe besoffen bei ihr gewesen und hätte ihre Wohnungsschlüssel für die Frühlingsstraße gesucht! Wenn das stimmen würde, stellt sich die Frage, wer dort in der Frühlingsstraße am 04.11. war und das Haus anzündete! Der überwiegende Teil der Nachbarn beobachtete Beate Zschäpe, als sie nach der Explosion aus dem Gebäude floh. Das erstelltes Phantombild zeigt sie jedoch nicht. Verlor Beate Zschäpe ihren Schlüssel zur Frühlingsstraße? weiterlesen

Zschäpes Brandstiftung Frühlingsstraße: Warum zeigt das Phantombild nicht Beate Zschäpe?

Am 04.11.11 explodierte kurz nach 15:00 eine Wohnung in der zwickauer Frühlingsstraße. Ermittlungsakten geben die Zeugenaussagen wieder. Sie beobachteten, getrennt voneinander, an unterschiedlichen Orten, kurz hintereinander eine fliehende Frau. Während die Mehrzahl der Zeugen Beate Zschäpe identifiziert, lässt eine Frau ein Phantombild zeichnen, welches eindeutig nicht Beate Zschäpe zeigt. Stattdessen hat es Ähnlichkeit mit Zschäpes Freundin Susanne E., die sie jede Woche besuchte. Sowohl der NSU-Prozess wie auch der sächsische NSU-Ausschuss konnte die Diskrepanz nicht aufklären. Es folgt eine Aufzählung verschiedener Zeugenaussagen mit einer Herausstellung der bis heute ungelösten Ungereimtheiten. 

Hinzufügung 15.09.17: Aus einer Zusammenstellung von Aussagen der Nachbarn bei „NSU-leaks“ werden einige neue Zitate hier eingefügt. Zschäpes Brandstiftung Frühlingsstraße: Warum zeigt das Phantombild nicht Beate Zschäpe? weiterlesen

Gab Thüringer Innenministerium dem Sächsischen einen Tipp, so dass Beate Zschäpe angerufen wurde?

Gegen 16:32 begann ein Anrufer, „dessen Handynummer auf das Landesinnenministerium in Dresden zugelassen ist“ (stern), Frau Zschäpe anzurufen. Laut der Behörden wäre es ein polizeiliches Diensthandy gewesen. Polizisten hätten Frau Zschäpe angerufen, die Nummer hätten sie vom Hausmeister bekommen. Bis heute ist unklar, welcher „Polizist“ um 16:32 den Anruf tätigte. Erst gegen 18:00 hätte es der Ermittler benützt, und:

Der Hausmeister dementierte, Zschäpes Nummer der Polizei gegeben zu haben, er hätte ihre Nummer gar nicht gehabt: Gab Thüringer Innenministerium dem Sächsischen einen Tipp, so dass Beate Zschäpe angerufen wurde? weiterlesen

Propaganda-Alarm „Mitten in Deutschland – NSU“

Die ARD wird in den kommenden Wochen eine Spielfilm-Trilogie namens „Mitten in Deutschland – NSU“ senden. Die Werbung zum Film lässt befürchten, dass es sich um ein übles Machwerk handeln könnte. Im Werbefilm wird die widerlegte These einer Haupt-Täterschaft von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt verbreitet!

ARD: „Erstes NSU-Ziel ist der Blumenhändler Enver Simsek, den Böhnhardt und Mundlos töten, nur weil er Türke ist.“ Propaganda-Alarm „Mitten in Deutschland – NSU“ weiterlesen