Schlagwort-Archive: Mike Wenzel

Welche alternative Hintergründe könnten die sogenannten „NSU-Morde, -Bomben“ haben?

Es gibt drei grundlegende Möglichkeiten, welchen Hintergrund die Verbrechen haben könnten, und wie die sogenannte Selbstenttarnung des NSU (National Sozialistischen Untergrund) zu erklären ist. Dazu werden die beiden letzten Morde verglichen, der an Halit Yozgat am 06.05.2006 und der an Michele Kiesewetter am 25.04.2007. Welche alternative Hintergründe könnten die sogenannten „NSU-Morde, -Bomben“ haben? weiterlesen

Standen bereits 1998 Böhnhardt, Mundlos als NSU-Sündenböcke fest?

Anfang November 2011 sahen Polizisten und Mainstream-Medien die aufgetischte Geschichte des mordenden „National-Sozialistischen-Untergrunds“ (NSU) noch kritisch. Der Grund war der dubiose Doppel-Selbstmord der sogenannten „NSU-Mörder“ Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos am 04.11.11 und die anschließenden Beweismittelorgien in Wohnmobil und Wohnhaus. Nachdem jedoch Mitte November das sogenannte NSU-Bekennervideo auftauchte, konnte sich die grundlegende Geschichte durchsetzen: Die toten Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos wären Haupttäter einer Verbrechensserie gewesen, ihr Tatmotiv Rassismus. Alle bisherigen Hinweise auf den kriminellen Bereich gelten seitdem als Trugspuren und Zufall, sie werden ignoriert.

In der NSU-Darstellung gibt es tausend Widersprüchlichkeiten und offene Fragen, die bisher weder Ermittler, noch Gerichte oder Politiker aufklärten. Daher kann die Geschichte als widerlegt gelten. Aber wie könnte es stattdessen gewesen sein? Folgender Artikel geht den Spuren nach und entwirft ein Szenario, welches näher an der Wahrheit liegen könnte. Standen bereits 1998 Böhnhardt, Mundlos als NSU-Sündenböcke fest? weiterlesen

Kiesewetter-Freundin wirft Polizei-Kollegen NSU-Vertuschung vor

Der Schlüssel liegt in Thüringen, um die Verbrechen, die dem National-Sozialistischen-Untergrund (NSU) zugeschrieben werden, aufzuklären. Zwei Verbrechen hängen eng miteinander zusammen: Die Ermordung der thüringer Polizistin Michele Kiesewetter sowie der ehemaligen Neo-Nazis Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. Kiesewetter-Freundin wirft Polizei-Kollegen NSU-Vertuschung vor weiterlesen

Die vertuschte Verbindung zwischen dem Heilbronner Polizistenüberfall und der Ceska-Mordserie

Der Heilbronner Polizistenüberfall vom 25.04.07 wird seit November 2011 dem „National-Sozialistischen-Untergrund“ (NSU) zugeschrieben, genauso wie die Ceska-Mordserie. Der Tod der Polizistin Michele Kiesewetter markierte das Ende dieser Serie, die ab 2000 neun Menschenleben forderte. Für einen einzigen Täter sprechen die Beweismaterialien, die im Wohnmobil mit den erschossenen Böhnhardt, Mundlos und in Beate Zschäpes Wohnung, dem Schutthaufen davor, gefunden wurden. Ab Ende 2011 ist so bekannt, dass die Verbrechen von einem Täterkreis begangen wurden. Aber bereits davor erkannten drei Zeugen die Verbindung.  Die vertuschte Verbindung zwischen dem Heilbronner Polizistenüberfall und der Ceska-Mordserie weiterlesen

NSU-Anklage in Sackgasse – welche neuen Ermittlungsansätze gäbe es?

Am 21.11.2011 überzeugten Generalbundesanwalt Harald Range und BKA-Chef Jörg Ziercke den Bundestag vom indirekten Schuldeingeständnis von Uwe Mundlos. Von Polizeidirektor Michael Menzel in die Enge getrieben, hätte Mundlos sich selbst und seinen Freund Böhnhardt erschossenen, der vorhandene Brandruß in seiner Lunge bewiese das: Mundlos wäre einer von drei Haupttätern einer rechtsextremen NSU-Terrorzelle gewesen. Einstimmig nahm der Bundestag am Tag darauf einen Antrag an, der sich festlegte: Die zehn Ceska-Mordopfer und die Polizistin Michele Kiesewetter wären Opfer einer „Neonazi-Bande“ geworden, das Land war unter Schock. Jetzt Mitte Juni 2015 steht inzwischen seit einem Jahr fest: Es gab keinen Brandruß in der Lunge von Mundlos und Staatsministerin Aydan Özoguz hinterfragte im Bundestag, wer wirklich geschossen hatte. Bis heute ist unklar, was die wirklichen Hintergründe der Morde waren. Dabei gäbe es vielversprechende Ermittlungsansätze. NSU-Anklage in Sackgasse – welche neuen Ermittlungsansätze gäbe es? weiterlesen

Wer stellte Polizisten Kiesewetter/Arnold Todesfalle?

Die Hintergründe des Heilbronner Polizistenüberfalls vom 25.04.2007 liegen weiter im Dunkeln. Zugespielte Polizeiakten der Sonderkommission „Parkplatz“ zeigen, dass erst ab dem Jahr 2009/2010 ernsthaft ermittelt wurde. Der Kollegenkreis der Polizisten geriet ins Fadenkreuz, etwa durch freiwillige DNA-Tests. Die Ermittlungen wurden erst durch die „Selbstenttarnung des National Sozialistischen Untergrunds (NSU)“ am 04.11.11 beendet. Ein weiterer Ansatz der Sonderkommission waren Ermittlungen, die Handys der erschossenen Michele Kiesewetter betreffend. Wer schickte die Streife „Kiesewetter/Arnold“ in die Todes-Falle? Wer stellte Polizisten Kiesewetter/Arnold Todesfalle? weiterlesen

Michele Kiesewetter: Patenonkel wird von Ex als „Verräter“ bezeichnet

Im thüringer Untersuchungsausschuss verhörten unsere Abgeordneten den Patenonkel von Michele Kiesewetter, Mike W. Er vermutete kurz nach Kiesewetters Erschießung schon im Jahr 2007 einen Zusammenhang zu den „Türkenmorden“, den Ceska-Morden, die Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt zugeschrieben werden. Kurz nach der Erschießung von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos 2011 schrieb ihm seine ehemalige Lebensgefährtin „mehrere SMS“. Sie bezeichnete ihn als “Verräter”. W. gibt vor, nicht den Grund zu wissen. Es würde sich auch seiner Kenntnis entziehen, …

„… dass der neue Mann seiner Ex-Freundin von den Behörden der rechten Szene zugeordnet wird. Später fiel es ihm dann doch ein.
Der Beamte bestätigte auf Nachfragen, dass er in der Zeit, in dem er beim Staatsschutz arbeitete, bei Ermittlungen direkt oder indirekt mit führenden Nazis zu tun hatte, darunter mit dem NSU-Helfer und Ex-Verfassungsschutzspitzel Tino Brandt. ” (ta)

Kommentar

Wenn es ein Spielfilm wäre, würde ich sagen: Das ist zu plump, zu einfach gestrickt, ein zu offensichtlicher Zusammenhang. Die Lösung des Falles liegt klar vor uns. Aber unsere Abgeordneten reagieren unangemessen, naiv auf die behördliche Vertuschung, Kiesewetter wäre zufälligerweise ein NSU-Opfer geworden. Ohne öffentlichen Druck machen unsere Politiker nichts und Aufklärungs-Druck existiert nicht außerhalb des Internets.

Das Problem ist, dass die deutschen Massen-Medien mit ihrer Propaganda noch 75% der Bevölkerung unter Kontrolle halten. Deswegen ist der NSU-Skandal in der Bevölkerung kein Thema, es gibt keine öffentliche Debatte.

Michele Kiesewetter, der Ku Klux Klan und Polizei-Kommissar Uwe M.

Der Beweis- und Festnahmeeinheit (BFE) gehörten neben Michele Kiesewetter und Martin Arnold mindestens zwei Polizisten an, die in den Jahren vor dem Überfall beim rechtsextremistischen Ku Klux Klan waren. Ein Zusammenfassung der Erkenntnisse. Michele Kiesewetter, der Ku Klux Klan und Polizei-Kommissar Uwe M. weiterlesen