Schlagwort-Archive: John Maynard Keynes

Durch Zinsen und Marktmonopole werden Menschen heute ausgebeutet

In der Wirtschaftswissenschaft gibt es zwei ähnliche Richtungen: „Keynessianismus“ und „Freiwirtschaft“. Sie unterscheidet, was die ungerechte Vermögensverteilung, die Ungleichheit verursacht: Der Produktionsprozess oder der Finanzierungsprozess der Produktion sowie Einkünfte aus Monopolen. Damit sind „Renten“ aus den Faktor „Land“ gemeint.

Beispielsweise erkennt Heiner Flassbeck; er gehört zu den sogenannten „Keynessianern“, als eine wichtige Ursache, dass Arbeitnehmerlöhne nicht mehr mit den Produktivitätssteigerungen mitwachsen. Dagegen fordern Freiwirte wie Helmut Creutz eine Umlaufsicherung auf Bargeld und eine gezielte Besteuerung von Renten. Wer hat Recht? Durch Zinsen und Marktmonopole werden Menschen heute ausgebeutet weiterlesen

Das Buch „Katastrophen-Kapitalismus“, Teil 1 Milton Friedman

Naomi Klein schrieb das Buch „Die Schock-Therapie, Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus“ und zeigt darin anhand vieler Beispiele, dass sich die Ideologie des „freien Marktes“ von Milton Friedman weltweit auf dem Vormarsch befindet. Die neoliberale Reformpolitik drückt sich in Lohn- und Sozialkürzungen und Privatisierungen von ehemals staatlichen Eigentum aus. „Freie Märkte“ würden Probleme besser lösen können als Staaten. Wie konnte es soweit kommen, dass Politik und sogenannte „Experten“ gleichgeschaltet heute diese Wirtschaftspolitik als „alternativlos“ darstellen und durchsetzen? Dieser Artikel zeigt die Hintergründe, wie Milton Friedman aufsteigen konnte.  Im nächsten Artikel wird gezeigt, dass neoliberale Reformen zu wirtschaftlichem Niedergang und Verarmung eines Großteils der Bevölkerung führen. Das Buch „Katastrophen-Kapitalismus“, Teil 1 Milton Friedman weiterlesen

Buch-Zusammenfassung: „Geldsyndrom 2012“, Helmut Creutz

Das Sachbuch „Das Geldsyndrom 2012“ ist eine kritische Analyse des Kapitalismus – der wirtschafts-politischen Grundlage unseres Zusammenlebens und des Güter- und Dienstleistungs-Austausches. Helmut Creutz erklärt, warum Kapitalismus Übervermögen und Überschuldung mit zunehmender Zeit hervorbringt und dadurch immer instabiler wird, zeitlich zunehmend den Geldfluss der Wirtschaftsakteure behindert. Die Notenbanken und Regierungen reagieren auf diese Problematik mit Gelddrucken und Spardiktaten. Sie reißen dadurch ganze Volkswirtschaften in Inflation oder Deflation. Währenddessen führen Spekulationen auf eigentlich öffentliche Güter wie Boden zu Kostensteigerungen für die Bevölkerung. Helmut Creutz zeigt konstruktive Auswege. Buch-Zusammenfassung: „Geldsyndrom 2012“, Helmut Creutz weiterlesen