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Deswegen überschwemmt uns die Europäische Zentralbank mit Geld

Die Europäische Zentralbank (EZB) senkte den Leitzins auf 0 %. Geschäftsbanken können sich ab sofort kostenlos bei der EZB Bargeld ausleihen. Zusätzlich wird die EZB für 80 Milliarden Euro im Monat Schuld-Anleihen von Euro-Staaten und auch Unternehmen kaufen. Das Ziel ist auch hier, die Zinsen zu senken. Die Geldbasis, die hauptsächlich in Bargeld besteht, wird also weiter steigen. Die Reaktion der Finanzmärkte zeigt jedoch, dass die Interventionen der EZB verpuffen könnten. Gestern stiegen die Aktienkurse in der Voraussicht, dass in Zukunft noch mehr Anleger ihr Geld aus dem Anleihegeschäft abziehen werden und stattdessen Aktien kaufen. Das könnte dazu führen, dass sogar das Gegenteil von dem eintrifft, was die EZB erreichen will: Die Zinsen könnten steigen. Deswegen überschwemmt uns die Europäische Zentralbank mit Geld weiterlesen

Wann kommt es zum Schuldenkollaps im Euroland?

Die Kapitalmärkte meinen es im Moment gut mit uns in Deutschland. Anleger bewerten den Staat als sicheren Hafen. Auf seine Anleihen zahlt er kaum Zinsen. Auch private Schuldner werden wenig belastet, Kredite fließen mit geringen Kosten in die Wirtschaft. Dank der Mini-Zinsen kommen die meisten Bürgern gut über die Runden, die drohende Altersarmut ist noch weit weg. Sie glauben, die Finanzkrise wäre gelöst, der Schuldenkollaps wäre von Bundeskanzlerin Angela Merkel abgewendet worden. Die Schuldenkrise ist jedoch nur aufgeschoben. Wie ist die Zukunftsprognose für die nächsten 1-2 Jahre? Entspannt, langfristig holt uns der Teufel.
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Japan kommt trotz Geldschwemme nicht aus Deflation

Die Zeitung „die welt“ berichtete Mitte Februar 2015 über die fehlgeschlagene geldpolitische Strategie der japanischen Regierung und Zentralbank. Die Zentralbank „druckte“ Geld und kaufte Anleihen von Unternehmen. Der japanische Staat verschuldete sich und gab es aus. Die Wirtschaft wurde „dereguliert“. Dadurch stieg der Schuldenberg Japans weiter beträchtlich an. Die „welt“ veranschaulichte den Schuldenberg in einer Grafik:

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Quelle: die Welt

Doch statt diesen Kurs zu kritisieren, lässt die „welt“ nur neoliberale „Experten“ zu Wort kommen. Die kritisieren zwar einerseits die Verschuldung, propagieren jedoch andererseits ein wirtschaftspolitisches „Weiter so“. Diese Entwicklung sollte Europa eine Warnung sein. Japan kommt trotz Geldschwemme nicht aus Deflation weiterlesen