Schlagwort-Archive: Halit Yozgat

Wurde Andreas Temme hereingelegt?

Zurecht glaubt fast niemand die Darstellung des früheren hessischen Geheimdienstbeamten Andreas Temme. Als er am 6. April 2006 in einem kasseler Cafe im Internet surfte, hätte er nichts davon mitbekommen, dass der Betreiber Halit Yozgat erschossen wurde. Er hätte vergebens nach ihm gesucht, um zu zahlen, dabei lag das Opfer hinter der Theke. Zeitweise stand Temme unter Mordverdacht, aber welche alternative Hintergründe könnte es stattdessen geben? Wurde er reingelegt? Wurde Andreas Temme hereingelegt? weiterlesen

Welche alternative Hintergründe könnten die sogenannten „NSU-Morde, -Bomben“ haben?

Es gibt drei grundlegende Möglichkeiten, welchen Hintergrund die Verbrechen haben könnten, und wie die sogenannte Selbstenttarnung des NSU (National Sozialistischen Untergrund) zu erklären ist. Dazu werden die beiden letzten Morde verglichen, der an Halit Yozgat am 06.05.2006 und der an Michele Kiesewetter am 25.04.2007. Welche alternative Hintergründe könnten die sogenannten „NSU-Morde, -Bomben“ haben? weiterlesen

NSU: Wurde die Einzeltätertheorie schon im Dezember 2005 in Auftrag gegeben?

Bereits einen Tag nach dem achten Ceska-Mord an Mehmet Kubasik in Dortmund am 04.04.06 wurden zwei Polizisten aus der Abteilung „Staatsschutz“ den Ermittlungen hinzugezogen. Sie wurden instruiert: Sie sollten eine Zeugin gezielt fragen, ob zwei verdächtige Männer wie Nazis ausgeschaut hätten. Gingen Ermittler etwa schon früher von einem rechtsterroristischen Hintergrund der Ceska-Erschießungen aus? NSU: Wurde die Einzeltätertheorie schon im Dezember 2005 in Auftrag gegeben? weiterlesen

Oberstaatsanwältin Greger: Undenkbare NSU-Tatorte Heilbronn, Kassel unplanbar!

Im Gegensatz zu den Medien berichtete die Pressestelle des Bundestags von der letzten Sitzung des NSU-Untersuchungsausschusses. Dies ist immer Hinweis darauf, dass etwas für die Regierung nicht gut gelaufen ist. Oberstaatsanwältin Anette Greger war geladen. Sie ist seitens der Bundesanwaltschaft mit den NSU-Ermittlungen beauftragt. Sie sagte, dass die Mordanschläge in Heilbronn und Kassel „undenkbar“ gewesen wären, da die Täter jederzeit hätten gestört oder beobachtet werden können.  Oberstaatsanwältin Greger: Undenkbare NSU-Tatorte Heilbronn, Kassel unplanbar! weiterlesen

Richter Götzl glaubt Ex-Geheimdienstler Temme, entblößt NSU-Schauprozess

Am 06.04.2006 erschossen Unbekannte Halit Yozgat, den Betreiber eines kasseler Internetcafes. Dieser letzte Tatort der Ceska-Mordserie bot Ermittlern zum ersten Mal eine heiße Spur: Ausgerechnet war der Agent des Geheimdienstes „Verfassungsschutz“ Andreas Temme einer der Tatverdächtigen. Dessen Darstellung ist, dass er von der Erschießung nichts mitbekommen hätte, obwohl er am Tatort zur Tatzeit anwesend war. Er verließ zur Tatzeit den Tatort, nachdem er bezahlte und umsonst nach Halit Yozgat gesucht hätte, der erschossen hinter dem Schreibtisch lag.

Hier ist die polizeiliche Tatortbegehung mit ihm zu sehen:

Im Juli 2016 verlautbarte der vorsitzende Richter des münchner NSU-Prozesses, Manfred Götzl, dass der Staatschutz-Senat ihm glaube. Götzl begründete die Einschätzung u. a. mit der Aussage eines mehr als dubiosen Zeugen, der zeitweise gleichfalls als Tatverdächtiger galt.
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NSU: Wurde Geheimdienstler Andreas Temme wieder beim Lügen erwischt?

Die Spiegel-Journalisten Gisela Friedrichsen berichtet über neueste Erkenntnisse im 9. Mordfall der Ceska-Mordserie. Die Anwälte der Familie des Mordopfers Halit Yozgat haben offenbar in Akten neue Informationen gefunden, die den damaligen Geheimdienst-Agenten Andreas Temme weiter belasten. Es wird zunehmend eng für ihn und seinen Schutzpatron Volker Bouffier (CDU). NSU: Wurde Geheimdienstler Andreas Temme wieder beim Lügen erwischt? weiterlesen

NSU-Opfer wurden vor Ermordung bedroht!

Fallanalytiker der Ceska-Morde berichteten, „dass nahezu alle Geschädigten Tage bis Monate vor der Tat von unbekannten Personen bedroht bzw. zumindest angegangen wurden. Bei einzelnen Opfern wurde durch nahestehende Personen nach solchen Besuchen eine gewisse Wesensveränderung beobachtet.“ (Sonderkommission „Bosporus“) Knüpften die (angeblichen) Todesschützen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos Kontakt zu den Erschossenen? Die damaligen Ermittlungen und der NSU-Prozess ergaben keinerlei Hinweise. Die Bundesanwaltschaft bleibt trotzdem dabei, dass das Trio die Taten aus rassistischen Gründen und Hass gegen Polizisten verübte und eine „Kleinstzelle“ gewesen wäre. Die Opfer wären nur deshalb ausgewählt worden, weil sie Ausländer bzw. Polizisten gewesen wären. Sie schließt kategorisch aus, dass eine kriminelle Organisation bei der Auswahl beteiligt war. War also alles nur ein großer Zufall?  NSU-Opfer wurden vor Ermordung bedroht! weiterlesen

Hessen: Unglaubliche Wendung im Ceska-Mordfall Halit Yozgat?

Der Mord am Hessen Halit Yozgat wird bis heute der NSU-Terrorgruppe zugeschrieben; bis jetzt gab es scheinbar keinerlei Hinweise auf organisierte Kriminalität als Tathintergrund. Im Gegenteil: Ein dubioser Geheimdienstler namens Andreas Temme hatte sich massiv verdächtig gemacht.

Jetzt tauchten aber Unterlagen der damaligen Sonderkommission „Cafe“ der zuständige kriminalpolizeilichen Stellen auf, die dem Fall eine unglaubliche Wendung geben könnten, vorausgesetzt diese Unterlagen sind authentisch und es handelt sich bei den beobachteten Umständen nicht um Zufälle. Hessen: Unglaubliche Wendung im Ceska-Mordfall Halit Yozgat? weiterlesen

NSU: Ex-Geheimdienstler erleidet Erinnerungs-Verlust vor Gericht!

Am 6. April 2006 wurde Halit Yozgat in Kassel erschossen. Der „NSU“ wird dafür verantwortlich gemacht. Der Verfassungsschützer Andreas Temme stand zeitweise unter Mordverdacht, auch weil er aussagte, dass er vom Mord nichts mitbekommen hätte. Gegenüber seinem damaligen Chef Lutz Irrgang sagte Temme nicht so „restriktiv“ aus, wie bei der Polizei. Vor Gericht dazu befragt konnte er sich nicht erinnern.

Befolgt Temme auch vor Gericht den Ratschlag eines Geheimdienstlers? Der sagte ihm damals, dass er bei seiner dienstlichen Erklärung “so nah wie möglich an der Wahrheit” sein sollte. (Friedensblick)

Wie zu erwarten war, will die schwarz-grüne Landesregierung in Hessen keinen Untersuchungsausschuss zum Geheimdienstskandal.

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NSU: Analyse des Verfassungsschützers Andreas Temme

In diesen Tagen wird der ehemalige Verfassungsschützer Andreas Temme beim NSU-Verfahren befragt. Seine Anwesenheit beim letzten „Ceska-Mord“ am 6. April 2006 wird medial und politisch als Zufall dargestellt, jedoch gibt es viele ungeklärte Fragen. Sie werden in dieser Analyse aufgezeigt, genauso wie der Sachverhalt auf Grundlage eines alten Friedensblick-Artikels und neuer Informationen in überarbeiteter Form. NSU: Analyse des Verfassungsschützers Andreas Temme weiterlesen