Archiv der Kategorie: Zinses-Zins

Das Geldmuseum der Bundesbank ignoriert Auswirkungen des Zinses-Zins-Effektes

Das Geldmuseum der deutschen Bundesbank ist empfehlenswert. Es erklärt fehlerlos und verständlich das Geldsystem und die Geld-Geschichte über die Jahrtausende, sogar von unterschiedlichen Regionen der Welt. In der Gewichtung der Themen kommt jedoch die neoliberale Wirtschaftstheorie zum Vorschein, die der Präsident der Bundesbank Dr. Jens Weidmann vertritt. Großes Thema sind daher die negativen Auswirkungen der Inflation, gewarnt wird vor Staatsausgaben, finanziert durch die Druckerpresse. Völlig ignoriert wird dagegen der Zinses-Zins-Effekt. Der Effekt bewirkt, dass sich Geldeinlagen und Schulden im Laufe der Zeit vervielfältigen, die Wachstumsraten der Wirtschaft überflügeln. Daher hat die Zinswirtschaft eine eingebaute Haltbarkeitsdauer. Der ehemalige „Wirtschaftsweise“ Bert Rürup lobte den Effekt als 8. Weltwunder – er sollte für private Altersvorsorge genützt werden. Warum verzichtet die Bundesbank darauf, vor den Auswirkungen zu informieren? Die Zitate stammen aus der ausgelegten Broschüre „Geld und Geldpolitik„, die Fotos von Schautafeln.

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Von Minus-Zinsen würden 90% der Bevölkerung profitieren

Die Legende vom guten Zins ist in den Köpfen fest etabliert worden, ansonsten würde die momentante mediale Propaganda gegen Minus-Zinsen in den Leserforen nicht auf solche Zustimmung stoßen. Dabei ist die Ausbeutung durch den Zins gerade beim Beispiel der 3. Welt gut ersichtlich und auch bekannt. Von Minus-Zinsen würden 90% der Bevölkerung profitieren weiterlesen

Die erdrückende Last des Zinses im Kapitalismus

Nur für die obersten zehn Prozent ist der Zins ein positives Geschäft. Alle anderen Bürger zahlen im Kapitalismus drauf. Damit läuft eine gewaltige Umverteilung zu den Reichen. Die Belastung für die Bürger wird immer größer.

Der Gastbeitrag des Zinskritikers und Autors Helmut Creutz erschien am 13. / 14. September 2014 in der Frankfurter Rundschau. Veröffentlichung hier mit freundlicher Genehmigung von Helmut Creutz.

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Der Zinses-Zins frisst die Renten auf

Der gesetzlichen Rentenversicherung fehlt es zunehmend an Geld, Rentnern ein menschenwürdiges Dasein zu sichern. Die Altersarmut breitet sich immer weiter aus. Parteiübergreifend warnen Spitzenpolitiker, dass es immer mehr Alte und immer weniger Kinder geben wird. Tatsächlich beweisen Studien, dass steigende Rentenbeiträge Arbeitsplätze vernichten. Deshalb wäre eine private Altervorsorge notwendig. Dagegen halten Anhänger des alten Systems, wie Norbert Blüm oder Albrecht Müller. Sie verweisen auf die gestiegene Produktivität der Angestellten und Arbeiter, sowie auf die seit jahrzehnten stagnierenden Einkommen aus Arbeit. Die Arbeitgeber würden sich immer mehr vom produzierten Volkseinkommen abschneiden. Diese Kritik greift zu kurz. Schuld an der Entwicklung sind nicht pauschal Arbeitgeber – es sind die steigenden Einkünfte aus Kapitalvermögen, die einen immer größeren Anteil des „Kuchens“ verschlingen. Der Zinses-Zins frisst die Renten auf weiterlesen

AfD-Kanditat Olaf Henkel kennt den ZinsesZins-Effekt nicht mehr

Im Europa-Wahlprogramm der Partei „Alternative für Deutschland“ (AFD) steht keinerlei Kritik am Geldsystem, nichts über den Zinses-Zins-Effekt. Das ist erst-mal nicht verwunderlich, da die anderen großen Parteien es auch nicht thematisieren. Jedoch hat die AfD einen Spitzenkandidaten, der als ehemaliger Wirtschaftsführer es besser wissen müsste; Olaf Henkel. AfD-Kanditat Olaf Henkel kennt den ZinsesZins-Effekt nicht mehr weiterlesen

Unser Geld ist längst entwertet durch Inflation an Milliardären

Unser Geld ist längst nichts mehr wert, entwertet, nur merkt es keiner. Dem zusammen-gehorteten „Geldgebirge“ steht kein real erschaffener Wert mehr gegenüber. Beispielsweise werden 32 Billionen US-Dollar auf Schwarzgeldkonten gebunkert – allein dafür müsste die Menschheit 6 Monaten arbeiten (hintergrund). Falls nur ein kleiner Teil davon in den Taschen der Armen landen würde, käme es zu einer Super-Inflation. Unser Geld ist längst entwertet durch Inflation an Milliardären weiterlesen

Die Immobilien-Blase bewirkt steigende Mietpreise

Im Rahmen freiwirtschaftlicher Reformen würden Böden durch den Staat aufgekauft werden. Dies würde dazu führen, dass Spekulationen verhindert würden und die Mietpreise in Ballungszentren fielen. Der Hintergrund der dort explodierenden Mieten sind die durch Spekulation hochgetriebenen Bodenpreise. Im Moment werden auch hier „marktkonform“ die Gewinne privatisiert, die Kosten tragen die Mieter in Form steigender Mieten. Es ist anzunehmen, dass beim Platzen der Blase, wie in Spanien, der Steuerzahler die Spekulanten retten muss „marktkonform“. Die Immobilien-Blase bewirkt steigende Mietpreise weiterlesen

Wer ist „Sozialschmarotzer“ – Zins-Profiteur oder Hartz4-ler?

Von interessierten Kreisen werden die Sozialkosten Deutschlands angeführt: Es gäbe eine „Explosion der Sozialkosten“ (pro-sarrazin), Betrügereien, Sozialschmarotzer (focus). Steuerliche Mehreinnahmen würden „aufgefressen“ werden, Schuld tragen „Kosten für die Unterkünfte von Langzeitarbeitslosen und andere Soziallasten.“(SPD) „Hartz-IV-Rechnung türmt sich auf 356 Milliarden.“ (manager-magazin) Daher wird es einmal Zeit, diese Angaben zu überprüfen und zu vergleichen mit den Zinseinnahmen, die ja in erster Linie den Vermögenden zufließen. Wer ist „Sozialschmarotzer“ – Zins-Profiteur oder Hartz4-ler? weiterlesen