Archiv der Kategorie: Unrechtssystem Kapitalismus

Kritik an der neo-liberalen Wirtschaftspolitik

Für neue Kredite seitens des IWF und des europäischen Rettungsschirms müssen die betreffenden Länder eine bestimmte sogenannte „neo-liberale“ Wirtschaftspolitik umsetzen. Dazu gehören vor allem der Verkauf und die Privatisierung von Staatsunternehmen sowie Kürzungen staatlicher (Sozial)-Leistungen und Investitionen sowie Steuererhöhungen. Der Markt regulierte sich selbst. Mit jedem staatlichen Eingriff würde man „evolutionäre“ Prozesse stören. Kritiker bezeichnen den Kurs als „Raubtier-Kapitalismus“, denn er führte dazu, dass die Reichen immer reicher und die Zahl der Armen immer mehr zunimmt. Kritik an der neo-liberalen Wirtschaftspolitik weiterlesen

Verschuldungskrise: Wir sind gegeneinander ausgespielt!

Aufgrund der Medien-Kampagne – sind die „kleinen Leute“ nun gegeneinander ausgespielt. Ein Großteil der Deutschen ist inzwischen dermaßen verhetzt,  dass sie für die europäische Verschuldungskrise staatliche Misswirtschaft verantwortlich machen, oder sogenannte Sozialschmarotzer, die nicht arbeiten und von staatlicher Fürsorge leben. Die super-reichen 10 % der Bevölkerung dagegen, die auch nicht arbeiten sondern lediglich ihr Geld auf der Bank für sich arbeiten lassen, sind kein Thema. Verschuldungskrise: Wir sind gegeneinander ausgespielt! weiterlesen

Die politische Klasse treibt uns in die Verschuldungsfalle

Die (angeblich) ent-schuldenden „Lösungen“ der Verschuldungskrise wirken nicht, doch sie werden sowohl von rot-grünen wie auch von konservativen Spitzenpolitikern stur weiter-verfolgt. Warum verweigern Politiker ein nachhaltiges Geldsystem ohne Zinses-Zins und Verschuldungszwang? Stattdessen treiben sie uns durch Übernahme von Bankverlusten und Spar-Diktaten sogar immer tiefer in die Verschuldungsfalle hinein. Die politische Klasse treibt uns in die Verschuldungsfalle weiterlesen

Island zeigt den Weg aus der Krise

Der Bericht von Dietrich Krauß vom Saarländischen Rundfunks verdeutlicht, dass die Spar- und Privatisierungspoltik nicht „alternativlos“ ist. Der isländische Staatspräsident Olafur Ragnar Grimsson machte deutlich, dass ihm die Interessen der Finanzmärkte weniger wichtig sind – als der Wille der Bevölkerung:

„Island hat sich dafür entschieden, den demokratischen Weg zu gehen. Und ich glaube, das ist auch ein Grund dafür, warum sich unsere Wirtschaft so viel besser und schneller erholt hat als jede andere Volkswirtschaft in Europa.“ Island zeigt den Weg aus der Krise weiterlesen

Mit Zins-Erhöhungen aus der Krise?

Immer wieder wird von sogenannten „Experten“ scheinbar plausibel erklärt, dass zu geringe Zinsen Spekulations-Blasen und gar Finanzkrisen ausgelöst hätten (SZ). Darüber-hinaus käme es „durch künstlich niedrig gehaltene Zinsen“ zu einem „Zinsraub“ (die-welt) an Sparern und Anlegern. Dabei liegt die Ursache der Finanzkrise genau im Zins: Durch den Zinses-Zinseffekt können die Geldvermögen wesentlich stärker wachsen als die Wirtschaft, die den Zins erwirtschaftet. Was den vorgeschlagenen Rezept -höhere Zinsen, Geld-Verknappung- folgt, zeigt die Geschichte: Durch Geldverknappung kam es zur Weltwirtschaftskrise von 1929. Mit Zins-Erhöhungen aus der Krise? weiterlesen

Der Zerfall Europas und des Euros – wem nützt es?

Der Zerfall Europas schreitet voran: Italienische Zeitungen vergleichen Bundeskanzlerin Merkel mit Adolf Hitler, sie würde ein 4. Reich in Europa einführen wollen! Auf der anderen Seite provozieren jedoch CSU-Politiker „Dolce-Vita-Länder“, die „überbordend Verschuldung betreiben.“ Der italienische Regierungschef Monti warnt vor einem Auseinanderbrechens des Euros. Die Frage ist, wer an dieser Euro-Krise schuld ist bzw. wem sie nützt. Der Zerfall Europas und des Euros – wem nützt es? weiterlesen

Die „Krise“ ist Folge des Kapitalismus, siehe Spanien

Laut der Medien-Kampagne, unterstützt von Politikern und sogenannten „Experten“, wäre die Ursache der Verschuldung und der steigenden Zinsen vieler europäischer Staatsanleihen der mangelnde Wille zum Sparen der Regierungen. Dank des starken Euros hätten Irland, Griechenland, Italien, Spanien, Portugal (nachfolgend „Problemländer“) keine „Reformen“ durchgeführt und mit „billigen“ Geld den Staatsapparat aufgebläht. Diese Propaganda kann leicht am Beispiel Spanien widerlegt werden. Das kann die Augen für Alternativen öffnen, etwa dem Krisenmanagement von Island, dass sich erfolgreich den Forderungen der Banken entzog. Die „Krise“ ist Folge des Kapitalismus, siehe Spanien weiterlesen

Bibel verdammt Zinsen!

Seit Jahrtausenden warnen Weltreligionen vor dem Zins und davor, „Geld für sich arbeiten zu lassen“. Heute sind wir ein Volk von Zinswucherern geworden, die Kirchen haben keinerlei Probleme mit dem Zins! Schuldner gnadenlos ausgepresst. Die Wehklagen der Sparer um ihre Geldvermögen werden hoch eingeschätzt. Ihre Zins-Forderungen werden offen und ohne Scham verteidigt, Ihre Verluste werden als etwas Ungerechtes medial dargestellt und von der Allgemeinheit im Zuge von „Bankenrettungen“ übernommen. Dabei wussten Theologen schon vor Jahrhunderten über die verheerenden Zins-Konsequenzen, die man heute als wissenschaftlich bewiesen annehmen könnte. Bibel verdammt Zinsen! weiterlesen