Archiv der Kategorie: Unglaublichste Pleiten, Pech und Pannen

Artikelserie Thüringen und der NSU, Teil 1 – Robert Ryczko und die Garagendurchsuchungen 1998

Die Polizeibeamten Robert Ryczko und Sven Trilus sind mit zwei entscheidenden Tatorten des „National-Sozialistischen-Untergrunds“ (NSU) verknüpft: Sie waren in der Polizeiabteilung des thüringer Innenministeriums eingesetzt gewesen, als das „NSU-Trio“ (Böhnhardt, Mundlos, Zschäpe) 1998 in Jena verschwand und 2011 in Eisenach und Zwickau wieder auftauchte. Artikelserie Thüringen und der NSU, Teil 1 – Robert Ryczko und die Garagendurchsuchungen 1998 weiterlesen

Polizei-Ermittlungspanne: Kennzeichen von NSU-Wohnmobil C-PW 87 fehlerhaft abgespeichert

Der Baden-Württembergische NSU-Untersuchungs-Ausschuss befragte verschiedene Polizeibeamte über das verdächtige Wohnmobil mit dem Kennzeichen C-PW 87, mit dem der NSU vom Heilbronner Polizistenüberfall geflüchtet wäre. Bei der Ringfahndung kurz nach dem Überfall am 25.04.2007 schrieben Polizisten an Kontrollpunkten die Kennzeichen tausender Fahrzeuge auf. Erstmals blieben die Kennzeichen bis 2010 liegen, dann wurde ausgerechnet die Liste mit dem NSU-Kennzeichen falsch abgespeichert, so dass es offenbar nicht in die Ermittlungen einfloss. Polizei-Ermittlungspanne: Kennzeichen von NSU-Wohnmobil C-PW 87 fehlerhaft abgespeichert weiterlesen

NSU: Thüringer Polizei kennt nicht Unterschied zwischen Patronen und Hülsen!

Seit geraumer Zeit veröffentlicht der Blogger „fatalist“ NSU-Ermittlungsakten und kommentiert sie. Mithilfe weiterer Personen vom „NSU-Arbeitskreis“ wird so offensichtlich, dass die aktuellen NSU-Ermittlungen der Polizei fehlerhaft und ungenügend sind. Dafür steht exemplarisch, dass im Wohnmobil mit den toten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt leere Hülsen als volle Patronen deklariert wurden. Jetzt gibt das Landeskriminalamt Thüringen den Vorgang zu und erklärt, dass „nun nicht mehr nachvollzogen werden kann, wo im Fahrzeug seinerzeit die beiden Patronenhülsen gefunden wurden.“

„Das LKA musste einräumen, dass es bei der damaligen Spurenaufnahme zu Fehlern gekommen ist. So sei beispielsweise die am Fahrzeugboden liegende Patrone aus der Pumpgun irrtümlich als Hülse dokumentiert worden; zudem seien die Spurennummern von Hülsen und Patrone mehrfach falsch zugeordnet worden.“ (bz)

Es steht nichts geringeres als der Verdacht der Mord-Vertuschung und der gezielten Beweismittelfälschung zulasten der erschossenen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos im Raum! 

Es muss sich endlich der thüringer NSU-Untersuchungsausschuss mit der sogenannten „Selbstenttarnung des NSU“ vom 04.11.11 ernsthaft befassen. Die entscheidende Person ist der damalige Polizeichef von Gotha Michael Menzel. Ein parlamentarischer Ausschuss ist ein potentiell machtvolles Instrument, welches Zeugen etwa in Beugehaft nehmen kann.

Darf auch der Mord an Böhnhardt und Mundlos nicht aufgeklärt werden?

Der Polizei sind während der Ermittlungen zur sogenannten „Ceska-Mordserie“ oder des „Heilbronner Polizistenüberfalls“ eine lange Reihe von scheinbaren Pannen, eine kaum noch zufällige Häufung von elementaren Pfuschereien, unterlaufen. Durften die Verbrechen nicht aufgeklärt werden? Heute werden sie ohne Federlesens dem Trio Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe zugeschrieben. Doch auch in die aktuellen „Ermittlungen“ gegen das „Trio“ schleichen sich zahlreiche scheinbare „Pannen“ ein. Dazu zählen die Ermittlungen zum gewaltsamen Ableben der beiden Männer am 04.11. – der sogenannten „Selbstenttarnung des NSU“. Darf auch der Tod an Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nicht aufgeklärt werden – und warum? Darf auch der Mord an Böhnhardt und Mundlos nicht aufgeklärt werden? weiterlesen

Im NSU-Untergrund: Uwe Böhnhardt benutzte abgehörtes Handy

Drei Wochen nach Uwe Böhnhardts Flucht hörten Beamte des Bundeskriminalamtes (BKA) dessen Handy ab, vom 18.02.98 bis 17.03.98. In vier Wochen etwa 100 Telefonate (mdr).  Herr Böhnhardt telefonierte mit „wichtigen mutmaßlichen Fluchthelfern“. Die aufgezeichneten Gespräche mussten auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Gera am 18.03.98 gelöscht werden, „obwohl nicht einmal alle Gesprächspartner identifiziert“ worden waren (ebd).  Im NSU-Untergrund: Uwe Böhnhardt benutzte abgehörtes Handy weiterlesen

Eine Sammlung unglaublicher NSU-Ermittlungspannen der Polizei

Nicht nur die Arbeit des Geheimdienstes namens „Verfassungsschutz“ ist voller „Pannen“. Auch die Polizei kann mit einer unglaublichen Sammlung aufwarten. Es folgt ein Sammelsurium haarsträubender Fehlentscheidungen und Entschuldigungen vor parlamentarischen Untersuchungsausschüssen (Stand 2015).  Eine Sammlung unglaublicher NSU-Ermittlungspannen der Polizei weiterlesen

Durfte der Kölner Bomben-Anschlag nicht aufgeklärt werden?

Die Polizei ermittelte erfolglos und auf höchst stümperhafte Weise die Hintergründe des Bomben-Anschlages von Köln 2004. Wichtige Spuren wurden einfach nicht nachgegangen, unbequeme Zeugenaussagen ignoriert. Dies könnte mit politischen Druck erklärt werden und mit einer Verwicklung der Geheimdienste. Durfte der Kölner Bomben-Anschlag nicht aufgeklärt werden? weiterlesen