Archiv der Kategorie: Erfolglose Polizei-Ermittlungen (1998-2011)

NSU: Noch immer ist ungeklärt, woher der Sprengstoff TNT kam!

Dem Trio Böhnhardt, Mundlos, Zschäpe wird vorgeworfen, im Jahr 1998 eine Bombenwerkstatt betrieben zu haben (Friedensblick). In den Rohrbomben wäre TNT gefunden worden. Im Jahr 2012 sagte der damalige Vertrauensmann Thomas Starke Ermittlern, dass er den Sprengstoff geliefert hätte. Trotzdem ist noch immer ungeklärt, woher das TNT stammt. Auch der Bundestag-Untersuchungsausschuss klärte den Sachverhalt nicht auf. NSU: Noch immer ist ungeklärt, woher der Sprengstoff TNT kam! weiterlesen

NSU-Ermittlungen zu Hülsen, Munition: Wurden Ceska-Mörder gewarnt?

Der Artikel „Das Märchen um die Ceska-Mordwaffe“ wurde von verschiedenen Kommentatoren fachkundig bereichert. Dieser Anschlussartikel zitiert manche Kommentare und baut darauf auf. Die Diskussion drehte sich um das Thema Hülsen und Munition. NSU-Ermittlungen zu Hülsen, Munition: Wurden Ceska-Mörder gewarnt? weiterlesen

NSU: Das Märchen der Ceska-Mordwaffe

Bei den neun “Ceska-Morden” wurde eine Waffe des Typs Česká zbrojovka CZ 83 Kaliber 7 65 mm Browning verwendet. In der Zeit zwischen 1983 und 8. September 2000 wurde von der tschechischen Waffenfabrik „Ceska zbrojovka a.s.“ “insgesamt zwischen 155 000 bis 160 000 Ceskas 83″ produziert. (Bundestag)

Vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) des Bundestages sagte der damalige leitende Ermittler Wolfgang Geier (Sonderkommission (Soko) Bosporus): Die polizeilichen Sonderkommissionen hätten erst nach der „fünften Tat 2005 in Rostock“ durch die Schalldämpfernutzung festgestellt, dass es sich um eine Ceska-Sonderanfertigung handelte.

„Davor hatte ich Ihnen gesagt, es wurden bis zu 160 000 dieser Ceska 83 hergestellt. Erst dann, als man wusste, es gibt 55, die eine Besonderheit haben, diesen verlängerten Lauf als Gewinde für die Aufnahme eines Schalldämpfers, war die Spur ermittelbar, ein Erfolg versprechender Ansatz. (ebd)

Insgesamt wurden nur 55 Waffen mit einem verlängerten Lauf hergestellt, um dort einen Schalldämpfer anbringen zu können. NSU: Das Märchen der Ceska-Mordwaffe weiterlesen

NSU: In Zschäpes Garage ist noch heute Sprengstoff

öhnhardt, Mundlos und Zschäpe waren verdächtig, im Herbst 1997 Bomben-Attrappen gebaut zu haben, und sie per Post zu verschicken oder an öffentlichen Gedenkorten zu deponieren. Das Trio mietete tatsächlich drei Garagen an, eine gehörte einem Polizisten:

“Zwei Garagen gehörten dem mutmaßlichen Täter Böhnhardt, eine Garage aber hatte Beate Zschäpe von einem Polizeibeamten namens Apel gemietet. Frau Zschäpe ist eine geborene Apel. Die Namensgleichheit war aber Zufall.” (faz)

“Garagenvermieter will von Sprengstoff nichts gewusst haben

Der Vermieter der Garage, die das spätere NSU-Trio als Bombenwerkstatt genutzt hatte, will von dem Sprengstoff-Fund 1998 nichts gewusst haben. Erst nach dem Auffliegen der mutmaßlichen Rechtsterroristen 2011 habe er erfahren, dass sich anderthalb Kilo TNT in seiner Garage befunden hatten.” (mdr)

Darüberhinaus hat Beate Zschäpe einen Cousin namens Stefan Apel, der “zum Kern der Kameradschaft Jena gehörte”. Zufälligerweise hätte der Vermieter der Garage einen Sohn namens Stefan Apel, der mit dem Cousin jedoch nicht identisch wäre.

“Cousin Stefan Apel zum Kern der Kameradschaft Jena gehörte. Sie fragt den Polizisten: “Der Name Stefan Apel sagt ihnen nichts?”, der antwortet “Doch dass ist mein Sohn!”. Für einen kurzen Moment ist Ruhe im Sitzungssaal. Dann fährt er fort “Ich habe einen Sohn, der heisst Stefan Apel”, aus Nachfragen ergibt sich, dass dieser 1973 geboren sei und heute im Klinikum arbeite. Auf Grund vorliegender Aktenerkenntnisse können die Abgeordneten aber scheinbar ausschließen, dass es sich um die selbe Person handelt.” (haskala)

Drei Beamte des Thüringer Landeskriminalamtes (LKA) führten drei Tage eine Observation Böhnhardts durch. Doch …

“… bereits nach drei Tagen war die Observation durch das LKA gestoppt worden. Stattdessen übernahm nun das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) die Ausspähung Böhnhardts.

Warum dies damals geschah, hat der Ausschuss in Erfurt bislang nicht klären können. Die drei eingesetzten Polizisten nannten vor dem Gremium den damaligen Vorgang eine absolute Ausnahme. Weder davor noch danach habe es jemals eine LKA-Observation gegeben, die an den Verfassungsschutz abgegeben werden musste. Gleichzeitig gaben sie an, sie hätten bereits während ihres Einsatzes den Eindruck gehabt, dass sie nicht die Einzigen gewesen seien, die den Neonazi überwachten. „Wir bekamen mit, dass da schon jemand anderes dran war an Böhnhardt. Wir wissen aber bis heute nicht, wer das war“, sagte einer der Beamten.” (fr-online)

Oktober 1997, Verfassungsschutz weiß über Garagen Bescheid

Schon am zweiten Tag der geheimdienstliche Beobachtung …

“… soll ein einzelner Beamter des Dienstes Böhnhardt dabei beobachtet haben, wie er die in dem unübersichtlichen Garagenkomplex verborgene Bombenwerkstatt aufsuchte. Das LKA wurde allerdings erst anderthalb Monate später darüber informiert – warum das so lange dauerte, ist ungeklärt.” (ebd)

– See more at: http://friedensblick.de/1100/vorgeschichte-des-trios-bis-zur-nsu-gruendung/#sthash.P2F0NI0N.dpuf

Oktober 1997, Böhnhardt wird beobachtet

Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe waren verdächtig, im Herbst 1997 Bomben-Attrappen gebaut zu haben, und sie per Post zu verschicken oder an öffentlichen Gedenkorten zu deponieren. Das Trio mietete tatsächlich drei Garagen an, eine gehörte einem Polizisten:

“Zwei Garagen gehörten dem mutmaßlichen Täter Böhnhardt, eine Garage aber hatte Beate Zschäpe von einem Polizeibeamten namens Apel gemietet. Frau Zschäpe ist eine geborene Apel. Die Namensgleichheit war aber Zufall.” (faz)

“Garagenvermieter will von Sprengstoff nichts gewusst haben

Der Vermieter der Garage, die das spätere NSU-Trio als Bombenwerkstatt genutzt hatte, will von dem Sprengstoff-Fund 1998 nichts gewusst haben. Erst nach dem Auffliegen der mutmaßlichen Rechtsterroristen 2011 habe er erfahren, dass sich anderthalb Kilo TNT in seiner Garage befunden hatten.” (mdr)

Darüberhinaus hat Beate Zschäpe einen Cousin namens Stefan Apel, der “zum Kern der Kameradschaft Jena gehörte”. Zufälligerweise hätte der Vermieter der Garage einen Sohn namens Stefan Apel, der mit dem Cousin jedoch nicht identisch wäre.

“Cousin Stefan Apel zum Kern der Kameradschaft Jena gehörte. Sie fragt den Polizisten: “Der Name Stefan Apel sagt ihnen nichts?”, der antwortet “Doch dass ist mein Sohn!”. Für einen kurzen Moment ist Ruhe im Sitzungssaal. Dann fährt er fort “Ich habe einen Sohn, der heisst Stefan Apel”, aus Nachfragen ergibt sich, dass dieser 1973 geboren sei und heute im Klinikum arbeite. Auf Grund vorliegender Aktenerkenntnisse können die Abgeordneten aber scheinbar ausschließen, dass es sich um die selbe Person handelt.” (haskala)

Drei Beamte des Thüringer Landeskriminalamtes (LKA) führten drei Tage eine Observation Böhnhardts durch. Doch …

“… bereits nach drei Tagen war die Observation durch das LKA gestoppt worden. Stattdessen übernahm nun das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) die Ausspähung Böhnhardts.

Warum dies damals geschah, hat der Ausschuss in Erfurt bislang nicht klären können. Die drei eingesetzten Polizisten nannten vor dem Gremium den damaligen Vorgang eine absolute Ausnahme. Weder davor noch danach habe es jemals eine LKA-Observation gegeben, die an den Verfassungsschutz abgegeben werden musste. Gleichzeitig gaben sie an, sie hätten bereits während ihres Einsatzes den Eindruck gehabt, dass sie nicht die Einzigen gewesen seien, die den Neonazi überwachten. „Wir bekamen mit, dass da schon jemand anderes dran war an Böhnhardt. Wir wissen aber bis heute nicht, wer das war“, sagte einer der Beamten.” (fr-online)

Oktober 1997, Verfassungsschutz weiß über Garagen Bescheid

Schon am zweiten Tag der geheimdienstliche Beobachtung …

“… soll ein einzelner Beamter des Dienstes Böhnhardt dabei beobachtet haben, wie er die in dem unübersichtlichen Garagenkomplex verborgene Bombenwerkstatt aufsuchte. Das LKA wurde allerdings erst anderthalb Monate später darüber informiert – warum das so lange dauerte, ist ungeklärt.” (ebd)

– See more at: http://friedensblick.de/1100/vorgeschichte-des-trios-bis-zur-nsu-gruendung/#sthash.P2F0NI0N.dpuf

Oktober 1997, Böhnhardt wird beobachtet

Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe waren verdächtig, im Herbst 1997 Bomben-Attrappen gebaut zu haben, und sie per Post zu verschicken oder an öffentlichen Gedenkorten zu deponieren. Das Trio mietete tatsächlich drei Garagen an, eine gehörte einem Polizisten:

“Zwei Garagen gehörten dem mutmaßlichen Täter Böhnhardt, eine Garage aber hatte Beate Zschäpe von einem Polizeibeamten namens Apel gemietet. Frau Zschäpe ist eine geborene Apel. Die Namensgleichheit war aber Zufall.” (faz)

“Garagenvermieter will von Sprengstoff nichts gewusst haben

Der Vermieter der Garage, die das spätere NSU-Trio als Bombenwerkstatt genutzt hatte, will von dem Sprengstoff-Fund 1998 nichts gewusst haben. Erst nach dem Auffliegen der mutmaßlichen Rechtsterroristen 2011 habe er erfahren, dass sich anderthalb Kilo TNT in seiner Garage befunden hatten.” (mdr)

Darüberhinaus hat Beate Zschäpe einen Cousin namens Stefan Apel, der “zum Kern der Kameradschaft Jena gehörte”. Zufälligerweise hätte der Vermieter der Garage einen Sohn namens Stefan Apel, der mit dem Cousin jedoch nicht identisch wäre.

“Cousin Stefan Apel zum Kern der Kameradschaft Jena gehörte. Sie fragt den Polizisten: “Der Name Stefan Apel sagt ihnen nichts?”, der antwortet “Doch dass ist mein Sohn!”. Für einen kurzen Moment ist Ruhe im Sitzungssaal. Dann fährt er fort “Ich habe einen Sohn, der heisst Stefan Apel”, aus Nachfragen ergibt sich, dass dieser 1973 geboren sei und heute im Klinikum arbeite. Auf Grund vorliegender Aktenerkenntnisse können die Abgeordneten aber scheinbar ausschließen, dass es sich um die selbe Person handelt.” (haskala)

Drei Beamte des Thüringer Landeskriminalamtes (LKA) führten drei Tage eine Observation Böhnhardts durch. Doch …

“… bereits nach drei Tagen war die Observation durch das LKA gestoppt worden. Stattdessen übernahm nun das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) die Ausspähung Böhnhardts.

Warum dies damals geschah, hat der Ausschuss in Erfurt bislang nicht klären können. Die drei eingesetzten Polizisten nannten vor dem Gremium den damaligen Vorgang eine absolute Ausnahme. Weder davor noch danach habe es jemals eine LKA-Observation gegeben, die an den Verfassungsschutz abgegeben werden musste. Gleichzeitig gaben sie an, sie hätten bereits während ihres Einsatzes den Eindruck gehabt, dass sie nicht die Einzigen gewesen seien, die den Neonazi überwachten. „Wir bekamen mit, dass da schon jemand anderes dran war an Böhnhardt. Wir wissen aber bis heute nicht, wer das war“, sagte einer der Beamten.” (fr-online)

Oktober 1997, Verfassungsschutz weiß über Garagen Bescheid

Schon am zweiten Tag der geheimdienstliche Beobachtung …

“… soll ein einzelner Beamter des Dienstes Böhnhardt dabei beobachtet haben, wie er die in dem unübersichtlichen Garagenkomplex verborgene Bombenwerkstatt aufsuchte. Das LKA wurde allerdings erst anderthalb Monate später darüber informiert – warum das so lange dauerte, ist ungeklärt.” (ebd)

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Oktober 1997, Böhnhardt wird beobachtet

Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe waren verdächtig, im Herbst 1997 Bomben-Attrappen gebaut zu haben, und sie per Post zu verschicken oder an öffentlichen Gedenkorten zu deponieren. Das Trio mietete tatsächlich drei Garagen an, eine gehörte einem Polizisten:

“Zwei Garagen gehörten dem mutmaßlichen Täter Böhnhardt, eine Garage aber hatte Beate Zschäpe von einem Polizeibeamten namens Apel gemietet. Frau Zschäpe ist eine geborene Apel. Die Namensgleichheit war aber Zufall.” (faz)

“Garagenvermieter will von Sprengstoff nichts gewusst haben

Der Vermieter der Garage, die das spätere NSU-Trio als Bombenwerkstatt genutzt hatte, will von dem Sprengstoff-Fund 1998 nichts gewusst haben. Erst nach dem Auffliegen der mutmaßlichen Rechtsterroristen 2011 habe er erfahren, dass sich anderthalb Kilo TNT in seiner Garage befunden hatten.” (mdr)

Darüberhinaus hat Beate Zschäpe einen Cousin namens Stefan Apel, der “zum Kern der Kameradschaft Jena gehörte”. Zufälligerweise hätte der Vermieter der Garage einen Sohn namens Stefan Apel, der mit dem Cousin jedoch nicht identisch wäre.

“Cousin Stefan Apel zum Kern der Kameradschaft Jena gehörte. Sie fragt den Polizisten: “Der Name Stefan Apel sagt ihnen nichts?”, der antwortet “Doch dass ist mein Sohn!”. Für einen kurzen Moment ist Ruhe im Sitzungssaal. Dann fährt er fort “Ich habe einen Sohn, der heisst Stefan Apel”, aus Nachfragen ergibt sich, dass dieser 1973 geboren sei und heute im Klinikum arbeite. Auf Grund vorliegender Aktenerkenntnisse können die Abgeordneten aber scheinbar ausschließen, dass es sich um die selbe Person handelt.” (haskala)

Drei Beamte des Thüringer Landeskriminalamtes (LKA) führten drei Tage eine Observation Böhnhardts durch. Doch …

“… bereits nach drei Tagen war die Observation durch das LKA gestoppt worden. Stattdessen übernahm nun das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) die Ausspähung Böhnhardts.

Warum dies damals geschah, hat der Ausschuss in Erfurt bislang nicht klären können. Die drei eingesetzten Polizisten nannten vor dem Gremium den damaligen Vorgang eine absolute Ausnahme. Weder davor noch danach habe es jemals eine LKA-Observation gegeben, die an den Verfassungsschutz abgegeben werden musste. Gleichzeitig gaben sie an, sie hätten bereits während ihres Einsatzes den Eindruck gehabt, dass sie nicht die Einzigen gewesen seien, die den Neonazi überwachten. „Wir bekamen mit, dass da schon jemand anderes dran war an Böhnhardt. Wir wissen aber bis heute nicht, wer das war“, sagte einer der Beamten.” (fr-online)

Oktober 1997, Verfassungsschutz weiß über Garagen Bescheid

Schon am zweiten Tag der geheimdienstliche Beobachtung …

“… soll ein einzelner Beamter des Dienstes Böhnhardt dabei beobachtet haben, wie er die in dem unübersichtlichen Garagenkomplex verborgene Bombenwerkstatt aufsuchte. Das LKA wurde allerdings erst anderthalb Monate später darüber informiert – warum das so lange dauerte, ist ungeklärt.” (ebd)

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Der Kriminalhauptmeister Mario Melzer
Der Kriminalhauptmeister Mario Melzer
Der Kriminalhauptmeister Mario Melzer

Der Ursprung der angeblichen rechtsterroristischen Kleinstzelle „NSU“ zeugt von der geheimdienstlichen Kontrolle über das Trio Zschäpe, Böhnhardt, Mundlos. Ihr „Anführer“ Tino Brandt, Chef des „Thüringer Heimatschutzes“, war Geheimdienst-Informant und bestellte sich Bücher zum Rohrbombenbau. Sprengstoff kam vom behördlichen „Vertrauensmann“, Thomas S., der auch Liebhaber Zschäpes war. Beobachtet hätte das Trio in Beate Zschäpes Garage dann Rohrbomben gebaut. Zschäpe mietete die Garage von einem Polizisten an. Während der Durchsuchung war Böhnhardt vor Ort, wurde jedoch trotz der explosiven Funde nicht festgenommen. Es ist sehr naheliegend, dass das Trio gezielt in den Untergrund gedrängt oder „platziert“ wurde, um sie dort geheimdienstlich einsetzen zu können. Die politische Legende von der perfekt getarnten  NSU-„Kleinstzelle“ ist mit der hier aufgezeigten Vorgeschichte unvereinbar. NSU: In Zschäpes Garage ist noch heute Sprengstoff weiterlesen

Kiesewetter-Mord: Das Gelüge um den NSU-Wohnmobil

Am 25.4.2007 wurde in Heilbronn, gegen 13:45, ein Mordanschlag auf zwei Polizisten verübt – die Polizistin Kiesewetter starb. Der Anschlag fand auf der nördlichen Seite eines Trafohäuschen auf dem Parkplatz „Theresienwiese“ statt. Am Vortag sei auf der südlichen Seite ein Wohnmobil (Wm) gestanden – das schilderte ein Zeuge im Jahr 2009 (!) der Polizei. Bei der Ringfahndung notierten Polizisten das Kennzeichen eines Wm. Wer jetzt denkt die Polizei wäre angesichts des brutalen Polizisten-Überfalls besonders motiviert, der irrt: Der Halter des Wm-Kennzeichens wurde bis 2011 nicht ermittelt. Als Begründung gab die Polizei Ende 2011 an, dass es zuvor “keine Hinweise auf ein Wohnmobil” gehabt hätte – eine unglaubliche Falschaussage! Auch weitere Details der ganzen Geschichte sind so unfassbar, dass man mit gesunden Menschenverstand nicht mehr an bloße „Pannen“ oder „Zufälle“ glauben kann. Kiesewetter-Mord: Das Gelüge um den NSU-Wohnmobil weiterlesen

NSU: Böhnhardt, Mundlos waren nicht Mörder von İsmail Yaşar

Durch zwei Zeugenaussagen im NSU-Prozess können neue Erkenntnisse im Mordfall İsmail Yaşar gewonnen werden. Der Sachverhalt deutet auf die Beteiligung von zwei Duos hin. Ein Duo könnte das Erschießungs-Kommando gewesen sein, das andere den Hin- und Abtransport der Waffe übernommen haben. Da eine Zeugin das schießende Duo als „südländische“ Typen bezeichnete, kann nicht mehr von einer direkten Täterschäft der Herren Böhnhardt, Mundlos ausgegangen werden. Vielmehr erscheint der Sachverhalt, dass sie das Duo waren, die die Waffenübergaben übernahmen. Die Zitate sind aus den Protokollen von „nsu-watch“ entnommen. NSU: Böhnhardt, Mundlos waren nicht Mörder von İsmail Yaşar weiterlesen

NSU: TNT-Lieferant Starke war schon 2001 „langjähriger Vertrauensmann“

Bisher wurde lediglich zugeben, dass Thomas Starke ab 2000 „Vertrauensperson“ (VP) des Berliner Landeskriminalamts (LKA) war. 1998 hätte er das Trio Mundlos, Böhnhardt, Zschäpe mit TNT beliefert. Neue Informationen vom sächsischen U-Ausschuss beweisen, dass Starke bereits vor seiner Anwerbung durch die Berliner eine „langjährige Vertrauensperson“ war. Es bleibt offen bei welchem Dienst. An dieser Stelle wird die Arbeit der Linken-Abgeordneten Kerstin Ködiz gewürdigt, die diese Informationen veröffentlichte. Der fehlende Aufschrei, das Schweigen der großen Leit-Medien ist deutlich hörbar. NSU: TNT-Lieferant Starke war schon 2001 „langjähriger Vertrauensmann“ weiterlesen

NSU: Rekonstruktion des Mordes an Mehmet Turgut

Am 25. Februar 2004 fand die fünfte Hinrichtung in der Ceska-Mordserie statt. Mehmet Turgut wäre von der rechts-terroristischen Kleinstzelle Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe erschossen worden. Neue Aussagen im Zschäpe-Prozess legen nahe, das der Mord genau geplant war. Kein Mitglied der Zelle wurde jedoch im Vorfeld dort beobachtet, noch andere Rechtsextremisten beim Ausspähen. Dubios ist, dass sich Aussagen des persönlichen Umfelds Turguts widersprechen mit denen des Informationsbriefes des Ministeriums für Inneres von Mecklenburg-Vorpommern. Wer lügt, ist unklar. NSU: Rekonstruktion des Mordes an Mehmet Turgut weiterlesen