Archiv der Kategorie: Heilbronner Polizistenüberfall

Teil 12) Vertuscht Sonderkommission zweites private Handy der ermordeten Polizistin Kiesewetter?

Dieses Jahr fragte ich, ob die Polizei das private Handy der ermordeten Polizistin Michele Kiesewetter (MK) überwachte? Ich stellte die Indizienkette dafür vor. Inzwischen ist mir der Sachverhalt etwas klarer geworden. Meine Lösung würde die verschiedenen Ungereimtheiten erklären, aber entscheidende Fragen bleiben offen, aufgrund fehlender Ermittlungen. Teil 12) Vertuscht Sonderkommission zweites private Handy der ermordeten Polizistin Kiesewetter? weiterlesen

Teil 7) Sonderkommission Parkplatz wertete Kreuztreffer nicht aus

Der zweite NSU-Untersuchungsausschuss befragte zwei Ermittler der Sonderkommission „Parkplatz“, die den Heilbronner Polizistenüberfall aufklären sollten. Während der Befragungen gaben sie detaillierte Einblicke in Ermittlungsanstrengungen, die ich bisher aus den 54 im Internet veröffentlichen Ermittlungsakten nicht kannte. Diese Aussagen stelle ich hiermit vor und diskutiere sie. Teil 7) Sonderkommission Parkplatz wertete Kreuztreffer nicht aus weiterlesen

Gefährdete erschossene Polizistin Michele Kiesewetter US-Interessen?

Dieser Artikel analysiert einen Tag (05.04.2007) im Leben der erschossenen Polizistin Michele Kiesewetter. Dadurch kommen Ungereimtheiten zum Vorschein, die bis heute ungeklärt sind. Die Frage ist, ob eine Verbindung zu ihrer Ermordung am 25.04.2007 besteht.

Zuerst wird die Faktenlage anhand der im Internet veröffentlichten Ermittlungsakten dargestellt, siehe Ordner 6 hier, Ordner 1 hier, Ordner 9 hier. Darauf aufbauend hinterfrage ich die Aussagen einzelner Polizeibeamter und stelle die Ungereimtheiten heraus. Dann spekuliere ich über mögliche Hintergründe und Verbindungen.  Gefährdete erschossene Polizistin Michele Kiesewetter US-Interessen? weiterlesen

Überwachte Polizei Kiesewetters Handy aufgrund Bedrohungslage?

Der Artikel analysiert die Unterschiede zwischen den Daten auf Kiesewetters Handyspeicher und des t-mobile-Verbindungsnachweises. Darauf aufbauend werden zwei mögliche Szenarium vorgestellt, was der Hintergrund gewesen sein könnte.

Als Erstes werden jedoch die Fakten vorgestellt: Folgende 12 Punkte sind aus polizeilichen Ermittlungsordnern entnommen, Ordner 6 kann hier eingesehen werden, Ordner 1 (hier), Ordner 9 (hier). Überwachte Polizei Kiesewetters Handy aufgrund Bedrohungslage? weiterlesen

Teil 7) Das ungeklärte Motiv des Heilbronner Polizistenmordes

Laut der offiziellen Darstellung hätten die Thüringer Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos den Heilbronner Polizistenüberfall verübt, weil sie „Hass auf den Staat“ gehegt hätten. Laut der vom Justizministerium weisungsgebundenen Bundesanwaltschaft wären die Polizisten Michele Kiesewetter und Martin Arnold „Zufallsopfer“ gewesen. 

Diese offizielle Darstellung kann jedoch so gut wie ausgeschlossen werden – es gibt einfach zu viele Querverbindungen zwischen Kiesewetters Onkel Mike Wenzel, seinem Vorgesetzten Michael Menzel und ihren (angeblichen) Mördern Böhnhardt/Mundlos.  Teil 7) Das ungeklärte Motiv des Heilbronner Polizistenmordes weiterlesen

Polizistenmord an Michele Kiesewetter – 15 Ungereimtheiten in der offiziellen Darstellung

Am Mittwoch, dem 25.04.2007, überfielen Unbekannte kurz vor 14:00 die böblinger Bereitschaftspolizisten Michele Kiesewetter und Martin Arnold in der heilbronner Theresienwiese. Bis heute, elf Jahre danach, ist der Mord an Michele Kiesewetter und der Mordversuch an Arnold weiter ungeklärt. Handelt es sich bei den beiden wirklich um Zufallsopfer und um eine Zufallstat?  Polizistenmord an Michele Kiesewetter – 15 Ungereimtheiten in der offiziellen Darstellung weiterlesen

Beobachtete Heilbronner Polizei den Polizistenmord an Michele Kiesewetter?

In früheren Artikeln diskutierte ich die Indizien, dass bis heute unbekannte Polizisten sich unmittelbar nach dem Heilbronner Polizistenüberfall am Tatort aufhielten, vielleicht sogar die Tat um 14:00 beobachteten. Sie könnten sich mit dem Blut der überfallenen Polizisten verschmiert haben, als sie anschließend ihre Kollegen umlagerten. Michele Kiesewetter (MK) wurde aus dem Auto gehoben und auf den Boden gelegt, eventuell um erste Hilfe zu leisten. Für diese Darstellung sprechen nicht nur die Aussagen verschiedener Polizisten und Zeugen, sondern auch das frühe Eintreffen der Notärztin sowie die Ausrufung der Tatortbereichsfahndung, noch bevor überhaupt die ersten (offiziellen) Polizisten eintrafen, um sich ein Bild zu machen. Beobachtete Heilbronner Polizei den Polizistenmord an Michele Kiesewetter? weiterlesen

Mehr Ungereimtheiten in Landfahrer-Ermittlungen

Im letzten Artikel über den Heilbronner Polizistenüberfall berichtete ich über den blonden Sinti und Roma Dusan L. und fasste die Verdachtsmomente gegen ihn zusammen, ich fragte:

„Um 13:15 sah der Zeuge Heinz H. einen blonden Mann an der Theresienwiese, den er als Russen einschätzte, um 14:05 sah Lieselotte W. gleichfalls einen blonden (blutverschmierten) Mann von der Theresienwiese weglaufen, den sie gleichfalls als Russe ansah! Handelt es sich um die gleiche Person?“

In diesem Artikel verfolge ich seine Spur in den Ermittlungsakten weiter. Es kamen weitere Ungereimtheiten zum Vorschein, deren Hintergründe sich nicht ergründen lassen. Mehr Ungereimtheiten in Landfahrer-Ermittlungen weiterlesen

Beobachteten Sinti und Roma den Heilbronner Polizistenüberfall?

Unbekannte überfielen am 25.04.2007 gegen 14:00 die Polizisten Michele Kiesewetter und Martin Arnold in der Heilbronner Theresienwiese. Die Streife parkte zuvor ihr Auto direkt neben einem Trafohäuschen, welches sich am Rande der Festwiese am Ufer des Neckars befindet. Zur gleichen Zeit bauten dort Schausteller ein Volksfest auf. Sie hatten ihre Wohnwägen und Wohnmobile auf der Festwiese geparkt. Auf der Festwiese parkten gleichzeitig auch Sinti und Roma („Landfahrer“), die mit dem Festaufbau nichts zu tun. Beobachteten Sinti und Roma den Heilbronner Polizistenüberfall? weiterlesen

Beeinflussten Kollegen Aussagen des überfallenen Polizisten Martin Arnold?

Der damalige Bereitschaftspolizist Martin Arnold wurde Opfer eines feigen Überfalls, ihm und seiner Kollegin Michele Kiesewetter (MK) wurden in die Köpfe geschossen, MK überlebte nicht. Seine Erinnerungen könnten ein wenig Licht ins Dunkel bringen, jedoch scheint er in seinen „Erinnerungen“ beeinflusst geworden zu sein.

Warum sollten die eigenen Kollegen ein Interesse daran haben, ihn zu manipulieren, wenn sie den Überfall hätten aufklären wollen? 2011 taucht schließlich ein ärztliches Attest auf, dass er sich an nichts mehr erinnern könnte, was den Überfall betrifft.

Auf welchen Beispielen basiert mein Eindruck der Zeugenmanipulation? Es könnte natürlich auch ein Zufall sein, aber Arnold scheint seine Erinnerungen an die jeweilige Ermittlungsrichtung angepasst zu haben. Manchmal erscheint es auch, dass er Ungereimtheiten in der offiziellen Darstellung durch (nachträgliche) Erinnerungen auflöst.

Ich will damit auf keinen Fall Martin Arnold angreifen – ich wüsste nicht, wie ich mich in seiner Situation verhalten würde. Falls mein Eindruck jedoch richtig wäre, könnten seine Aussagen damit erklärt werden, dass er Angst vor den Tätern hat(te) und sich deshalb fügte. 

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